Den Bamf-Mitarbeitern ist kein Vorwurf zu machen. Soweit ich das sehe. Es war ein politischer Fehler, der schon seit 2015 beklagt wird. Da die Politik in der Hochzeit der Flüchtlingskrise keine Menschen aus dem Hut zaubern konnte, kam es zu dieser Problematik. Die dazu führen kann, Asylbescheide für ungültig zu erklären.
Meine Frage ist: Sind jetzt genug Menschen bei der Bamf angestellt? Werden weiterhin Menschen mit Nachdruck angestellt? Oder lässt man es wieder schleifen?
Gesetz gegen Kinderehen: Das Gesetz würde bedeuten, dass man in allen Ländern, aus denen potentielle verheiratete Kinder kommen, deutlich machen muss: Wenn ihr nach Deutschland kommt, wird Eure Ehe nicht anerkannt, wenn Ihr das gesetzliche Alter nicht erreicht habt. Oder Ihr müsst wieder zurück. Das muss man aber wirklich angehen, damit nicht wirklich Härtefälle zu einem massiven Problem für die verheirateten Kinder wird – und ich finde: auch ein Fall gegen Menschenrechte. Denn aus christlicher Perspektive: Eine Ehe ist unauflöslich – nicht nur eine christlich geschlossene Ehe… http://blog.wolfgangfenske.de/2017/02/16/kinderehen-fluechtlinge/
Und das haben die Nato raus aus Afghanistan-Rufer damals nicht erkannt? Doch, mussten sie. Ich hatte es ja auch im Blog. War es ihnen damals egal? Ich denke, diese Frage muss mit Ja beantworten werden. Jetzt merken sie, was es bedeutet, ein Land langsam aber sicher den barbarischen Islamisten zu überlassen. Jetzt vergießen sie Krokodilstränen – auch in Medien. Damals bauten gerade Medien Druck auf die Politik aus: Nichts wie weg aus Afghanistan!
Ein Mann, Frederick Gitonga, der den Anschlag von Islamisten auf eine Uni in Kenia überlebt hat, gibt ein sehr interessantes Interview. Daraus nur ein wichtiger Abschnitt:
Als Christen sollten wir immer bereit sein, den Herrn zu treffen, weil wir nie wissen, was morgen passiert. Unser Morgen liegt in den Händen Gottes. Die Getöteten waren meine Freunde. An dem Abend vor dem Angriff haben wir gefeiert, zusammen Gott gepriesen, gelacht. Am nächsten Morgen waren sie nicht mehr da. Sie wurden getötet. Es ist eine Frage an mich selbst, ob ich bereit bin, den Herrn zu treffen. Jeder Mensch wir einmal sterben, aber der Menschensohn lebt.
Da man anhand der Straftat nicht selten erkennen kann, aus welchem Hintergrund diese kommt, ist eine solche Einschränkung kontraproduktiv, weil dann Menschen dieser Herkunft automatisch auch dann als Täter vermutet werden, wenn sie es gar nicht waren. Das heißt: Wenn die Täter nicht präziser genannt werden, wird noch mehr Misstrauen gesät. Es sei denn, es wird auch die Art der Straftat nicht mehr genannt. Kurz: Jegliche Berichterstattung einer Straftat muss unterbunden werden. Da sind die Schweden schon weiter. Aber das geht auch nicht, weil die Opfer nicht selten einen weiten Umkreis an Bekannten haben – und dann wird aufgebauscht usw. – wenn die sachliche und korrigierende Berichterstattung in den Medien wegfällt. Nur deutsche Straftäter zu nennen, das hilft auch nicht, weil man, wie gesagt, anhand der Straftat schon so manches selbst erschließen kann – und außerdem wäre es gegenüber den Deutschen diskriminierend. Aber die für den Pressecodex Verantwortlichen werden das in ihrer Weisheit alles sorgfältig abgewogen haben.
Ich sehe schon wirklich die Grünen dahinter. Die Frage, die sich allerdings hier wie bei allen Grünen Äußerungen der Parteioberen stellt: Will die Mehrheit unserer Gesellschaft das? Wenn sie in die Regierung kämen – würden sie nicht der Schwanz sein, der mit dem Hund wackelt? Eine kleine Partei, die versucht, Dinge durchzusetzen, die ein Teil der Bevökerung gar nicht will, bzw. jetzt noch nicht will, weil es zu schnell geht, kurz: nicht realistisch ist ohne Druck von oben. Darauf hin arbeiten ist, was manche Aspekte betrifft, gut – nur als Versprechen nicht glaubwürdig:
Folgende zehn Punkte nennt die Partei unter dem Titel „Wofür wir Verantwortung übernehmen wollen“
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SPD und Grüne haben auch hier ein interessantes Weltbild: Während alle Welt meint, dass die Buben Technik-Spielzeug, Bälle… bekommen und die Mädels Puppen, Einhörner… – weil diese das wollen, gehen diese Parteien davon aus, Buben und Mädels wollen das jeweilige, weil die Werbung ihnen das suggeriert. Diese Leut stecken noch in den Zeiten der Alt68er. Inzwischen mussten eben Alt68er an ihren Kindern erschrocken feststellen: Die Kids entsprechen vielfach dem Klischee! Der ganze Kampf dagegen half nichts. Und nun meinen immer noch welche, die mit ihrem Hirn in der Vergangenheit stehen geblieben sind, dass sie den Menschen nach ihrem Bilde schaffen können. Aber der – aus ihrer Sicht – üble Mensch will sich nicht nach ihrem Bild schaffen lassen. Damit dann ihre Welt heil bleibt, meinen sie, dass das nicht an den Menschen liegt, sondern am bösen Kapitalismus.
Ich meine, sie können denken was sie wollen – nur sollten Ideologen die Menschen mit ihren Weltvorstellungen in Ruhe lassen. Ich als Junge habe zeitweilig auch mit Puppen gespielt – von daher bin ich kein hardcore Jungenbeispiel, wie manche unterstellen werden. Politische Gruppen sollten die Menschen lassen wie sie sind.
Anders als der Beitrag suggeriert, kommt das nicht überraschend, denn das lässt sich seit Jahren beobachten: Atheisten benutzen Muslime um ihre Sicht durchzusetzen – Muslime sind hingegen viel lockerer als bierernste Säkularisten oder Atheisten.
Warum wurde im aktuellen Gotteslob kein Gebet für verfolgte Christen aufgenommen?
Darum ist es gut, dass das aus dem alten Gotteslob von http://kath.net/news/59769 wieder veröffentlicht wird:
Gott, nach dem geheimnisvollen Ratschluss deiner Liebe lässt du die Kirche teilhaben am Leiden deines Sohnes.
Stärke unsere Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Gib ihnen Kraft und Geduld, damit sie in ihrer Bedrängnis auf dich vertrauen und sich als deine Zeugen bewähren.
Schenke ihnen Freude darüber, dass sie sich mit Christus im Opfer vereinen, und gib ihnen die Zuversicht,, dass ihre Namen im Buch des Lebens eingeschrieben sind.
Gib ihnen die Kraft, in der Nachfolge Christi das Kreuz zu tragen und auch in der Drangsal ihren christlichen Glauben zu bewahren.
Das ist spannend zu sehen – im Verhältnis zu dieser Aussage: Islam wird die stärkste Religion in Berlin: http://kath.net/news/59765
Das Christentum wird zurückgedrängt bzw. zieht sich zurück – und gibt damit anderen Raum. Und das wird nicht spurlos an Berlin vorüber gehen. An Berlin würde es dann für Religionswissenschaftler wunderschön zu beobachten sein, wie sich die Stadt Schritt für Schritt islamisch verändern wird. Ob es den ehemals einheimischen Menschen gefallen wird? Nein. Sie werden wegziehen. Beispiele gibt es in Europa schon mehrere. Ich sage nur: Teile von Molenbeek-Saint-Jean. Hat mit Saint Jean nichts mehr zu tun – vermutlich schon äußerst lange nicht.
„Wir versuchen, uns über die Parteigrenzen hinweg auf persönlicher Ebene finden – im Geiste des gemeinsamen Glaubens. Dadurch soll auch erreicht werden, im politischen Alltag und bei Nationalratssitzungen respektvoller miteinander umzugehen – überparteilich und interkonfessionell“, so die ÖVP-Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin Dr. Gudrun Kugler.
Viele Asylanträge sollen überprüft werden. Das ist gut. Nicht gut ist, was schon angekündigt wurde, dass dadurch noch unbearbeitete Anträge länger auf Lager liegen bleiben. Denn das ist ja das schlimme Problem, dass alles zu lang dauert! Die Menschen richten sich hier ein – und dann müssen sie wieder weg. Das finde ich unmenschlich.
Und so kann ich auch die Jugendlichen verstehen, die einen afghanischen Mitschüler verteidigen wollten. Man kann doch nicht einen Schüler aus einer Klasse holen, um ihn dann abzuschieben.
Dass Integration seine Zeit benötigt und Städte dafür unterstützt werden müssen, das sagt: http://www.tagesschau.de/inland/staedtetag-lohse-101.html Sie fordert auch, dass Menschen ohne Bleibechancen gar nicht erst auf die Kommunen verteilt werden. Aber was würde das für die Menschen bedeuten, wenn es lange dauert, bis ihr Fall entschieden wurde?
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Welche Islamisten auch immer in Afghanistan wieder einmal ihr mörderisches Werk getan haben – http://www.tagesschau.de/ausland/kabul-anschlag-161.html – ist eigentlich egal. Ob Taliban oder die Konkurrenz IS, ob andere dieser barbarischen Islamisten-Gruppen.
Als sicheren Herkunftsstaat definiert das Gesetz Länder, von denen sich aufgrund des demokratischen Systems und der allgemeinen politischen Lage nachweisen lässt, dass dort generell keine staatliche Verfolgung zu befürchten ist und dass der jeweilige Staat grundsätzlich vor nichtstaatlicher Verfolgung schützen kann. Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung bedeutet zum Beispiel, dass Rechts- und Verwaltungsvorschriften zum Schutz der Bevölkerung existieren und diese auch zugänglich gemacht und angewendet werden. Es gilt dann die sogenannte Regelvermutung, dass keine Verfolgungsgefahr vorliegt.
Da mag man dagegen sein – aber ich vermute, dass dann das Gesetz neu gefasst werden muss.
Diejenigen, die gegen eine Abschiebung sind, müssten erklären, wie sie sich das vorstellen: Soll unser Land alle aufnehmen, die in unsicheren Staaten wohnen? Wenn ja, wie ist das zu realisieren? Und zwar nicht nur träumend, sondern praktisch? Wie können diese Menschen integriert werden? Die Beispiele, die immer genannt werden, dass die Türkei, der Libanon usw. viel mehr Menschen aufnimmt, sind keine Argumente, denn Ghettos oder Zeltlager sind sicher nicht erstrebenswert und entspricht auch nicht den Menschenrechten. Zudem denke ich: Wenn Menschen fliehen – sie weigern sich damit, ihrem Staat im Kampf zu helfen. Sie überlassen ihren Staat den Gewalttätern und ein paar Mutige, die das eben nicht wollen, lassen sie im Stich. Können wir das wollen? (Das werfen auch Menschen, die zurückbleiben, manchen Flüchtlingen vor – ist also nicht in meinem Hirn geboren.) Wir locken die Menschen hierher – vor allem die jungen Männer – und schicken dann unsere Soldaten dahin? Das zu verstehen entzieht sich mir. Unsere Soldaten nicht dahinzuschicken und die Afghanen ihrem Schicksal, das heißt: den Barbaren, zu überlassen, kann auch nicht im Sinne der Menschen sein, die dort tapfer gegen Barbaren kämpfen. Freilich ist Mut nicht zu verlangen. Aber in Afghanistan wird nicht überall Taliban herrschen – aber Taliban bekommen immer mehr Raum, wenn Afghanen nicht bereit sind, ihr Land zu verteidigen.