Diskussion von 1955 – eine andere Welt.
Ab ca. Minute 42 wird es besonders interessant.
Ich denke, das bewirken auch christliche Texte – das ist nicht ihre Aufgabe – aber das können sie bewirken.
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Diskussion von 1955 – eine andere Welt.
Ab ca. Minute 42 wird es besonders interessant.
Ich denke, das bewirken auch christliche Texte – das ist nicht ihre Aufgabe – aber das können sie bewirken.
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Ereignisse der Zeit prägen Kunst. Und ich frage mich, ob die Brutalitäten der IS-Islamisten auch diese Kunst geprägt haben: http://illusion.scene360.com/art/105918/virginia-mori/
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In Japan wurde ein kunstvolles Kirchengebäude errichtet: http://www.designboom.com/architecture/tezuka-architects-constructs-timber-church-eaves-japan-07-03-2017/
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Ein weiteres interessantes Haus: http://www.designboom.com/architecture/studio-loop-voice-house-japan-06-30-2017/ Und auch das ist sehr lichtdurchlässig – auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: http://www.designboom.com/architecture/hiroto-kawaguchi-newtown-houses-kyoto-06-27-2017/
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Das sind Kaffeetische!: http://www.designboom.com/design/alessandro-zambelli-lunapark-coffee-table-secondome-07-03-2017/ An ihnen wird man auch ohne Kaffee wach.
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Was ist demisexuell?
Demisexuell ist das, was wir als Christen in etwa – wichtiges fehlt natürlich, aber das sei erst einmal dahin gestellt – für ganz normal ansehen: Man hat sexuellen Verkehr, wenn man eine emotionale Bindung zum Partner verspürt: http://www.zeit.de/kultur/2017-06/sexuelle-identitaet-demisexualitaet-sex-berlin-10nach8
Mich weist das darauf hin, wie sehr Menschen unter Druck gesetzt werden: Ich habe keine Lust mit einem zu schlafen. Warum nicht? Bin ich krank? Bin ich nicht normal? Was ist mit mir? Und dann, was für eine Befreiung! Ich bin demisexuell! Ich mag nicht mit jedem schlafen, sondern nur…
Aber, keine Angst, Demisexuelle, Ihr seid keine Fast-Christen. Das wird schnell ausgeräumt, nicht, dass da jemand auf eine falsche Idee kommt:
„Demi“ ist aber weder der Versuch, einem romantisch verklärten Ideal nachzueifern, noch eine moralische Entscheidung. Vielmehr verbirgt sich dahinter eine Orientierung, die ins Spektrum der Asexualität fällt.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass es nichts Wichtigeres für manche Menschen gibt als das Smartphone und die Sexualität. Alles dreht sich um sie.
Je klarer mir wurde, dass serielle Monogamie auf Dauer nicht mein Ding war, desto mehr begann ich auch, meine sexuelle Identität zu hinterfragen. Die Grenzen zwischen platonischen, romantischen und körperlichen Beziehungen waren für mich schon immer fließend gewesen, und friend crushes nur allzu vertraut. Diese Verwischung der Ebenen kam mir zwar völlig natürlich vor, stürzte mich jedoch immer wieder in Verwirrung und Schuldgefühle,…
Apropos Smartphone: Smartphone als Ersatz für einen sexuellen Partner – wie heißt der Fachbegriff? Möglicherweise Smartsex.
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Und die Ehe für alle verdreht vielen den Kopf – noch immer. Weil eben die gesellschaftliche Diskussion nicht der Entscheidung vorangegangen ist, folgt sie ihr. Das nennt man sicher nicht Demokratie – oder Demokratie a la Schulz, Beck und co. Zu diesem Thema: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/ehe-fuer-alle-die-beiden-grossen-kirchen-sind-uneins-101598.html
Und dass die Entscheidung Verfassungsbruch ist, ist auch vielen deutlich: http://cicero.de/innenpolitik/ehe-fuer-alle-aus-meiner-sicht-ein-verfassungsbruch Ich bin nur gespannt, mit welch einem salomonischen Urteil die Bundesverfassungsrichter aufwarten werden. (Übertragung an das EuGH?) Und da hat doch ein Beitrag eines Schwulen einen Shitstorm ausgelöst: http://www.focus.de/politik/deutschland/faz-gastbeitrag-zur-ehe-fuer-alle-anonymer-autor-schockt-mit-kruder-theorie-ueber-kindesmissbrauch-durch-homosexuelle-eltern_id_7305245.html
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Botox lässt in Würde altern – http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-06/botox-frauen-schoenheit-ideale-alter Dieser Satz, der die Intention des Beitrags einfach aus einer anderen Perspektive sieht, zeigt, wie einfach alles umgedreht wird. Das schöne Wort in Würde altern wird nun durch die apologetische Verwendung von Botox verdreht.
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Da wurde dann über die Ehe für alle abgestimmt – obgleich es nicht um „alle“ geht – ist aber egal – und dann freuten sich alle so sehr, dass sie weggegangen sind. Und das Maas-Gesetz, das die Bevölkerung auch zum Teil massivst beschäftigte, wurde nur von – so habe ich mir sagen lassen – von ca. 40 Abgeordneten noch ernst genommen. 40 Abgeordnete! Darf das Parlament eigentlich gültig wählen, wenn keiner da ist? Wenn Fraktionszwang herrscht, könnte ich mir vorstellen: Einer wird dazu verdonnert, für die Fraktion zu stimmen. Da ist dann nur einer anwesend – aber seine Stimme gilt dann für alle… – Sorry, bittere Ironie. Sollte aber vielleicht eingeführt werden. Wenn man das dann Demokratie nennt, dann ist das auch so. Wie die Ehe umdefiniert wird – warum dann nicht auch Demokratie usw.
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Die Grünen hatten ihr Thema, Ehe für alle, als Knackpunkt für Koalitionen gemacht, Schulz ist auf dem Zug aufgesprungen, usw. Wir kennen die Story. Wie sieht es aus – wird bei der nächsten Wahl die Legalisierung von Cannabis von Grünen, der SchulzSPD usw. zum Hauptthema der Koalitionsgespräche erklärt? Und dann sagt Merkel: Ja! Ich sage zwar nein, aber: Ja! Und dann sagen alle vor lauter Begeisterung: Ja! Und dann regnet es nicht buntes Konfetti, wie jetzt, sondern… Das ist nämlich alles das Wichtigste, was unser Land bewegt.
Auf die Idee kam ich im Blick auf diesen Beitrag: http://www.zeit.de/campus/2017-02/konservative-werte-cannabis-homoehe-cdu-jung-und-konservativ-d17
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Tja, in diesem Lande leben wir – ist glaube ich ein Zitat. Ich bin zu bequem, ihm nachzuspüren.
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Bedeutet das, dass in Berlin versucht wurde, auf ein Schnellrestaurant ein Anschlag zu verüben? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-gasflasche-mit-zuender-in-fast-food-restaurant-entdeckt-a-1155049.html
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In Witten wurde ein Polizist niedergeprügelt und vermutlich eine Gefangenenbefreiung versucht: https://www.welt.de/vermischtes/article166193166/19-Jaehriger-pruegelt-Zivilfahnder-nieder-Mob-geht-auf-Polizei-los.html
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Dieser junge Brite wurde verurteilt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/grossbritannien-19-jaehriger-wegen-anschlagsplaenen-zu-lebenslanger-haft-verurteilt-a-1155797.html
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Ich hatte das Thema neulich schon – hier weitere Informationen: https://www.waz.de/politik/christliche-staetten-enteignet-tuerkei-beschlagnahmt-kirchen-id211079521.html
Die türkische Regierung und ihre Steigbügelhalter machen in ihrem Islamisierungsprozess weiter und weiter. Ab wann schlägt es in Islamismus um? Ich weiß, für Erdogan gibt es keine Trennung zwischen Islam und Islamisten – aber in unserer Sicht versuchen wir es doch, manchmal krampfhaft einen Unterschied zu machen. Denn was die türkische Regierung vorexerziert ist das, was durch die islamischen Jahrhunderte ständig stattfand: Durchsetzung des politischen Islam.
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König Salman aus Saudi Arabien kommt wohl doch nicht zum G20 Gipfel. Ich fände es auch nicht klasse, wenn ein Hotelier verriete, dass ich meinen Thron mit auf Reisen nehme.
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Bassam Tibi zum Thema: Antisemitismus im Islam: http://cicero.de/kultur/islamischer-antisemitismus-nie-wieder
Daraus zitiere ich nur einen bedenkenswerten Satz als Appetithäppchen:
Dieses Thema ist lebenswichtig und unerschöpflich für das gesamte Europa, besonders für die Deutschen und ihre schändliche Geschichte im Verhältnis zu den Juden. Die Frage ist, was sie selbst hieraus zu lernen haben. Anlass zu dieser Vergegenwärtigung gibt die Tatsache, dass Deutschland heute trotz seiner Vergangenheit Antisemiten zu Günstlingen seiner Willkommenskultur macht.
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Ich muss mich nicht freundlich fühlen,
um freundlich zu sein.
Ich muss mich nicht dankbar fühlen,
um dankbar zu sein.
Ich muss nicht Liebe fühlen,
um liebend zu handeln.
Ich muss Glauben nicht fühlen,
um Jesus Christus zu folgen.
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Selbstoptimierung kann dem Menschen schaden – und zwar dann, wenn er seinen Ansprüchen nicht nachkommt und „immer lächeln“ als Devise hat – kurz gesagt. Dazu: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/macht-es-uns-depressiv-wenn-wir-immer-besser-werden-wollen
Vor ca. einer Woche schrieb ich:
Will Gott einen perfekten Menschen,
der sich hochmütig selbst überschätzt?
Ich vermute, er will einen Menschen,
der nicht seine eigene Perfektion im Blick hat,
sondern Gott mit seiner Liebe und Gnade.
Das bedeutet: Gott an sich arbeiten lassen.
Ich denke, wir können mehr aus uns heraus holen als wir denken. Und das müssen wir auch. Aber: Damit wir uns nicht selbst überfordern, müssen wir Gott an uns arbeiten lassen…
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So manches macht der Mensch, um innere Spannungen abzubauen. Dazu gehört für manche das Haare-Ausreißen: https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/trichotillomanie-psychotherapie-wirkt-besser-als-medikamente-11497/
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Nahtoderfahrung – sagt er selbst, der Forscher mit seinem Versuch der Interpretation: Tummelfeld für Weltanschauungen: http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/an-der-grenze-zum-jenseits;art9645,1056012
Warum sollte mit einer Nahtoderfahrung ein häufigerer Kirchenbesuch verbunden sein? Diese Fragestellung erschließt sich mir nicht (was auch durch Untersuchungen angeblich nicht bestätigt wird). Spiritualität kann als etwas Einsames – im positivien Sinn – erfahren werden und als etwas, das sich in Gemeinsamkeit äußert. Ein Mensch, der Gotteserfahrungen massivster Art gemacht hat, kann sich auf diese konzentrieren, kann aber auch – wenn sie mit einem Auftrag verbunden ist – nach Außen wenden. Und das muss nicht im Kirchenbesuch liegen, denn dieser könnte dann auch – klingt zwar nicht brüderlich/schwesterlich – als banal angesehen werden. Wer Gott selbst erfahren hat, empfindet reden über Gott als unzulängliche und unangemessene Plapperei.
Ich muss freilich sagen, dass ich skeptisch bin, so genannte Nahtoderfahrungen religiös zu interpretieren. Vermutlich kann das dazu führen. Wie alles im Leben zu einer religiösen Erfahrung führen kann. Ist aber als solche – so zumindest meine skeptischen Vermutungen – überwiegend eher biologisch zu erklären. Und doch nicht kulturell beeinflusst? Auch da bin ich skeptisch.
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Gibt es guten Neid? http://www.zeit.de/campus/2017-06/neid-freundschaft-karriere-studium-motivation/komplettansicht
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