Bienensterben + Ehrliche Naturschützer

Es mögen Gifte mit dazu beitragen, dass Bienen sterben. Aber man muss doch immer ein ganzes Paket an Möglichkeiten mit einbeziehen: Milben, schlechte Wetterbedingungen, Hunger im Sommer, weil zu wenigen wilden Blühpflanzen Raum gegeben wird, und wohl auch bestimmte Pflanzenzüchtungen, die Nahrung vorgaukeln, aber nichts bieten. Zudem: Welchen Stressen sind die Bienen ausgesetzt – auch dadurch, dass man sie ständig zählt, um ihrem Stock herumschlawänzelt? (Sorry, der kleine Seitenhieb musste sein.) Aber: Man stresst sie auch, indem man sie mit Wespen verwechselt jagt und tötet.

Die Konzentration auf eines dieser Dinge finde ich irreführend. Sie mag Menschen hysterisieren und manipulieren – aber ich finde, das steht wohlmeinenden Naturschützern nicht gut zu Gesicht. Natürlich kann man nichts gegen schlechtes Wetter machen – aber man kann Menschen emotionalisieren, um gegen irgendwelche Gifte zu unterschreiben, die Politiker und Firmen unter Druck setzen sollen. Das sind profane üble Machtspielchen. Man gibt den Menschen zwar das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben: Welt gerettet. Aber das ist sektiererisch.

Auch die irreführenden Aussagen, die Menschen ängstigen, dass ohne Bienen die Blumen und Bäume nicht mehr befruchtet werden würden und es bald keine Äpfel mehr gäbe – das sollte man unterlassen, weil das einfach nicht stimmt. Es gibt so viele Insekten, die bestäuben, Tag und Nacht, Bienen tragen nur einen Bruchteil dazu bei. Was allerdings stimmt: Wir hätten keinen Honig mehr. Das mit der Befruchtung der Blüten stimmt vielleicht für die großen Plantagen, die man mit gezielt hingestellten Bienenstöcken befruchten lässt. Aber auch dann wäre es nicht verallgemeinerbar., weil man andere Tiere wohl vorher mit Giften vertrieben hat.

Und nun kommt man auf die Idee, vom Insektensterben zu sprechen. Ich kann das nicht beobachten. Es gibt mal Jahre, da gibt es weniger, mal Jahre, da gibt es mehr. Es gibt Jahre, da gibt es eine Spezies weniger – und andere, da gibt es wieder mehr. Und es ist auch lokal unterschiedlich. Das muss man in der Berichterstattung berücksichtigen, um keine Panik anzufachen. Genauso mit den Vögeln. Diese Rhythmen kennt man in der Wissenschaft – und sollte sie auch nicht dem Otto Normalverbraucher vorenthalten. Viele kennen die Natur ja nur noch aus der Konserve oder vom kleinen Sonntagsspaziergang. Von daher sind die Menschen angewiesen auf ehrliche Berichterstattung.

Diese Apokalyptisierung durch Menschen, die es gut meinen, sind insgesamt übel. Sie heizen die Menschen auf – und das ohne Grund – eben, weil es Fake News sind.

Was es nach meinen Beobachtungen in unserem Raum, seit Jahren weniger gibt, sind wirklich: Rebhühner. Alle anderen Vögel hatten 2017 bislang ein gutes Jahr – ich sehe so viele, wie schon lange nicht mehr. Ich vermute auch, dass es zumindest in diesem Jahr weniger Schmetterlinge (außer Kohlweißlinge) gibt – dafür beobachte ich mehr Fliegen: Schmeißfliegen und die großen schwarzen Brummer, deren Name mir nicht geläufig ist. Wespen dürfte es in diesem Jahr wohl weniger geben – weil es in unserem Bereich zu heiß und trocken war – aber vielleicht haben sie ja noch nachgeholt. Sie haben fleißigst Wasser gesammelt – aber ob das geholfen hat?

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Elektro-Autos von der Post

Da kann man natürlich nichts gegen sagen: Die Post hat ein eigenes Elektro-Auto entwickelt. Tagsüber fahren sie herum und nachts werden sie angestöpselt. Das ist ideal. Wenn denn, wenn denn die Ökobilanz von Elektroautos gut ist – aber zumindest befreien sie die Städte von Schadstoffen und man den Eindruck hat, sie seien besser: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/post-street-scooter-diesel-skandal-heizt-interesse-an-elektro-transporter-an-a-1161865.html

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Mögliche Terrorangriffe + Türkei baut Mauern gegen PKK + Türkei Natoflughafen + Trump und Kim/Nordkorea

Wie kommt ein Mann aus Ruanda dazu, sich als Terrorist auszugeben? Er lebte übrigens in Belgien und seit ca. 8 Jahren in Deutschland. http://www.tagesschau.de/ausland/bruessel-verfolgungsjagd-101.html

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Paris: möglicher Auto-Angriff auf Soldaten – Fahrer ist auf der Flucht: http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-soldaten-103.html

… war auf der Flucht: http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-soldaten-107.html

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Vor zwei Tagen: möglicher Angriff auf den Eifelturm: http://www.tagesspiegel.de/politik/frankreich-angriff-am-eiffelturm-anti-terror-ermittler-uebernimmt/20152772.html

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Kein Terrorangriff oder so – Libyer greift in Leipzig eine Frau mit einem Messer an: https://www.welt.de/vermischtes/article167509884/Mann-attackiert-in-Leipzig-Frau-mit-Kuechenmesser.html und http://the-germanz.de/es-ist-ein-elend/

Werden wir jemals den Hintergrund erfahren?

Parallelen sehe ich, wenn kein privater Grund vorliegen sollte: http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Messerangreifer-wollte-mehr-Menschen-toeten,barmbek344.html

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Die Türkei baut Mauern an der Grenze zum Iran und zu Syrien, um Schmuggler – vor allem aber PKKler abzuwehren. http://www.tagesschau.de/ausland/tuerkeiiran-grenze-101.html

Da schreit keiner auf? Vielleicht, wenn Trump sie finanzieren sollte.

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Mit den Linken halte ich die Regelung, dass Parlamentarier nur den NatoStützpunkt besuchen dürfen, wenn sie sich einer Nato-Delegation anschließen, für erneutes Einknicken gegenüber der Türkei. Es sei denn, man hat die türkische Regierung dadurch ausgehebelt und versucht in der Zwischenzeit eine richtige Lösung herbeizuführen. Aber das hat ein übles Geschmäckle: http://www.tagesschau.de/inland/konya-bundestagsabgeordnete-101.html

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Apropos Terrorregime in Nordkorea: Nun poltert man medial gegen den Polterer Trump. Nun denn. Vielleicht versteht ein Kim ja nur diese Sprache? Was eher wahrscheinlich ist: Er fühlt sich endlich wichtig genommen. Ist doch auch was. Vielleicht bringt ihn das zur Raison. Ich vermute, er möchte aus den Fußtapfen seiner vergöttlichten Vorfahren, indem er sich noch toller als Held gegen die ganze Welt aufpumpt. Mit dieser Analyse kann ich in keinem Punkt konform gehen: http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea-usa-107.html

Keiner wird Kims Nordkorea hinterherweinen. Alle wären froh, wenn der weg wäre. Die Wirtschaft wird sich freuen, statt auseinander zu fallen. Allerdings darf die USA keinen Anspruch auf das Land hegen. Das muss China überlassen bleiben. Wo die Atomwaffen der Nordkoreaner lagern: Man weiß vieles. Nicht alles. Aber man muss auch nicht alles wissen – Hauptsache, man weiß wo Kim ist. Und ob Nordkorea wirklich Unheil anrichten kann und will – ohne Kim? Die Grundlage muss bleiben: Alles gemeinsam mit China und Russland. Aber ich halte alles für Rhetorik, die versucht, diesem brutalen Kim einmal anders zu begegnen als mit „böser Bube, aber, aber…“. Obs klappt, wird sich zeigen.

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Atheisten und Mord

Selbst Atheisten trauen Atheisten eher einen Mord zu als einem echt religiösen Menschen. Das Ergebnis überrascht wohl jeden: http://www.focus.de/wissen/mensch/psychologie/tief-verankerte-vorurteile-selbst-atheisten-glauben-dass-atheisten-eher-morden-wuerden-als-glaeubige_id_7448355.html

Dieses Ergebnis finden manche nicht besonders gut – und darum gibt es eine Apologie zum Beispiel hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-die-gottlosen-1.3619228

Zwei davon kann man schnell entkräften: Religionen mögen aus dem Grund entstanden sein, um Menschen zusammenzuführen – und anderen mit Argwohn zu begegnen – aber Jesus Christus bricht diese Sicht auf. Die andere Aussage: Gerade säkulare Gesellschaften seien besonders human – dazu bedenke man die religiöse Tradition der säkularen Gesellschaft. Gemeint sind damit wahrscheinlich europäische Staaten und Nordamerika. Was das mit dem Gespür der Säuglinge betrifft – das kann man auch anders interpretieren: Man hat ein Gespür dafür, wer mir das Überleben sichert. Das muss nichts mit Moral zu tun haben. Es müssen also andere Argumente dagegen gefunden werden. Aber der Atheismus ist ja noch ein Säugling im Gesamt der Menschengeschichte. Von daher gibt es noch Entwicklungs- und Argumentationspotential.

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Heinrich-Böll-Stiftung bedauert – genügt ein Bedauern?

Die Heinrich-Böll-Stiftung bedauert die Seite „Agent*In“ – es gibt interne Beratungen: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2017/08/08/heinrich-boell-stiftung-bedauert-agentin/

Aber: Es wurden Menschen öffentlich an den Pranger gestellt, auch dadurch denunziert, dass sie durch eine solche willkürliche Zusammenstellung in Kontexte eingebunden wurden, in die sie nicht gehören. Genügt da ein Bedauern?

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Flüchtlinge/Migranten + Junger Leute Angst + Kluge Flüchtlingspolitik + „Positiver“ Rassismus in Duisburg?

Hilfsorganisationen rechnen nicht damit, dass der Staat sich auch um seine eigene Bevölkerung kümmern muss. Italien muss aufpassen, dass die Stimmung nicht vollends kippt, soweit ich das mitbekomme. Man kann nicht einfach immer mehr Menschen hinein verfrachten – und sie der explosiven Stimmung aussetzen. Die Politik ist schon recht verzweifelt. Und das betrifft auch andere Länder. http://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/gerettete-

In Beiträgen können wir immer eine Menge Zwischentöne lesen. Also zum Beispiel, dass das Hoheitsgebiet von Libyen nicht unbedingt geachtet wird. Wie ist das international geregelt? Darf man in das Hoheitsgebiet eines anderen fahren, um zum Beispiel Menschen von Schepperbooten zu nehmen? Oder ist das kolonialer Stil der guten Menschen, die sich das Recht herausnehmen? Insgesamt ist das alles eine spannende Frage für solche Landratten wie ich eine bin : http://www.focus.de/politik/videos/kuenftig-wird-ohne-vorwarnung-geschossen-rettungsschiff-offenbar-von-libyscher-kuestenwache-attackiert_id_7449162.html

Bei uns ist alles ruhig – eben, weil keiner darüber spricht oder eben nur so darüber spricht, dass es in den Rahmen der Meinungsmacher passt. Nicht darüber reden, das macht die AfD kleiner, aber auf Dauer weder sie – vor allem nicht das Flüchtlingsproblem – das es offiziell gar nicht wirklich gibt, ich weiß. Wir schieben nach Griechenland und Österreich ab – zumindest medial: http://www.krone.at/oesterreich/stoppt-endlich-die-illegale-einwanderung-schluss-mit-ausreden-story-582296

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Laut Juso-Chefin Ueckermann hätten junge Leute mehr Angst vor Nazis als vor Flüchtlinge – „ich glaube, dass…“: https://www.welt.de/politik/deutschland/article167461715/Junge-Leute-haben-mehr-Angst-vor-Nazis-als-vor-Gefluechteten.html

Was soll uns das sagen? Spannender finde ich:

Wir wissen, wie junge Leute ticken, und das macht unseren Wahlkampf aus. Und wir gehen dahin, wo junge Leute sind: auf Festivals, an Badeseen, Unis, Kneipen.

Ach so, da sind die jungen Leute, auf Festivals, an Badeseen in Unis und Kneipen.

Der Vorschlag, dass der Asylantrag schon in europäischen Botschaften gestellt werden solle – ist gut. Nur handelt es sich dann nicht mehr um Flüchtlinge, sondern um Migranten. Bislang hat sich zumindest zu mir herumgesprochen, dass in Ländern, in denen Menschen verfolgt werden, auch die Botschaften, sagen wir mal, ein wenig unter Beobachtung stehen. Und sollen die Leute dann in der Botschaft bleiben? Also jede Botschaft so eine Art Lampedusa?

So manches sollte noch ein wenig durchdacht werden. Aber das kommt schon noch, wenn sie nicht nur mit gleichgesinnten Jugendlichen an Badeseen spricht.

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Deutschland muss eine kluge Flüchtlingspolitik betreiben. Ganz der Meinung des Beitrags. Nur müssen wir aufpassen, dass wir nicht die qualifizierten Menschen aus den armen Ländern abziehen. Wir würden die afrikanischen Staaten aushungern und weiter zurückwerfen: http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/zuwanderungspolitik-so-profitiert-deutschland-von-einwanderern_id_7446279.html

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Das ist diese Form von Rassismus, die denen, die es sind, gar nicht auffällt. Im Gegenteil, sie meinen sich für andere einzusetzen. Sie gehören also zu den sich selbst als gut Fühlenden. In Duisburg werden nicht nur Deutsche aufgefordert, den Müll zu sammeln, sondern auch Menschen mit ausländisch klingenden Namen. Und das wird von manchen als Rassismus angesehen: https://www.welt.de/vermischtes/article167481941/Wenn-Mach-et-Mehmet-als-Rassismus-verstanden-wird.html

Ich hatte im Blog schon häufiger solche Formen des – darf man das „positiven“ – Rassismus nennen? Man versucht, Menschen vor den bösen Rassisten zu schützen, indem man selbst „rassisch“ unterscheidet. Ob sie jemals verstehen?: Ausländer sind erst anerkannt, wenn man nicht mehr darauf Rücksicht nehmen muss, dass sie Ausländer sind, weil eben alle gleich sind.

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Islam in Deutschland + Zukunftsvision für Deutschland der türkischen Gemeinde + Gegen falsche Rücksichtnahme

Natürlich ist das kein verallgemeinerbares Beispiel zum Thema Islam in Deutschland: http://www.achgut.com/artikel/ate_abdel-samad_broder_und_ein_dutzend_personenschuetzer

Das wird aber zu einem verallgemeinerbaren Bild, wenn die Politik im Fahrwasser bestimmter politischer Gruppierungen im Lande die Falschen unterstützt.

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Ich wüsste einmal gerne, was für eine Zukunftsvision die Türkische Gemeinde für Deutschland hat. Hier erfahren wir nur, dass die AfD nicht hineingehört: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/in-unseren-zukunftsvisionen-fuer-deutschland-hat-die-afd-keinen-platz/

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Gegen falsche Rücksichtnahme gegenüber Vorstellungen von Muslimen setzt sich der Rechtswissenschaftler Rudolf Steinberg ein. Das Grundgesetz geht vor. In Europa muss man sich auch darauf einstellen, dass die Religion kritisiert wird – das muss man also auch von Muslimen verlangen. Bestimmte Freiheiten würden schon aufgrund der Rücksichtnahme beschnitten, so Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit: https://www.welt.de/politik/deutschland/article167438428/Rechtswissenschaftler-warnt-vor-falsch-verstandener-Ruecksichtnahme.html

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