Dieses Gedicht fasziniert mich, seit ich Jugendlicher war.
Ich hätte es nur ganz anders gelesen:

Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Dieses Gedicht fasziniert mich, seit ich Jugendlicher war.
Ich hätte es nur ganz anders gelesen:
Wichtigtuer und Verräter – gestern habe ich mich massiv dagegen gewandt. Aber: Manchmal kann Verrat bekanntlich auch wichtig sein – und zwar dann, wenn es darum geht, Menschen zu schützen. Verrat muss aber das Stigma des Verrats behalten – und so geschieht dann ein Verrat manchmal aus Verantwortung. Derjenige, der verraten hat, darf allerdings nicht als toller Mensch belobhudelt werden. Denn es bleibt ein Makel – und muss es auch bleiben. Gleichzeitig aber ist es bewundernswert, wenn einer aufgrund seines Wissens um Verantwortung diesen Weg geht. Eindeutigkeit ist nicht möglich. Denn auch gut gemeinter Verrat kann einer Gesellschaft sehr teuer zu stehen kommen – vor allem auch Menschenleben kosten.
Mitbekommen:
Heftige Kritik an der Flüchtlingspolitik: Abschieben nach Libyen – ein Unding. Die Grenzen schließen – ein Unding…
Die Frage: Also alle kommen lassen? Wie wird die Gesellschaft reagieren?
– wurden nicht beantwortet.
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Ich kann mir eine ideale Gesellschaft erträumen. Eine nach christlichen, sozialistischen, internationalistischen… idealen Maßstäben. Wenn sie die Politik regiert – dann haben wir eine Ideologie, die von Realitäten absieht. Diese wird der Bevölkerung – christlich oder nicht – aufoktroyiert.
Das ist für mich nicht christliche Ethik. Christliche Ethik bedeutet für mich: Realität wahrnehmen – ideale Wünsche wahrnehmen – und daraus dann eine verantwortungsvolle, bestmögliche Politik zu gestalten.
https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html
Schulz grenzt sich von der CDU ab. Nun denn – die vier Punkte, die die Tagesschau genannt hat, sollen die es wirklich in sich haben? Wahrscheinlich sagt Frau Staubsauger-Merkel morgen das gleiche: Gerechte Renten, Verteidigungsausgaben, Gleiche Löhne für Frauen und Männer, Chancengleichheit in der Bildung, Solidarisches Europa. http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-21723.html
Dort heißt es: Schulz spekuliert auf die unentschlossenen Wähler. Welche Partei tut das nicht? Der Beitrag ist voller Plattitüden.
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Die Grünen haben laut dieser Umfrage – der man wie anderen auch nicht so recht glauben kann – 6%. Das wäre schon ein Witz, wenn sie mit CDU und FDP regieren würden – sie würden eine Macht bekommen, die ihnen nicht zusteht. http://www.focus.de/politik/videos/aktueller-wahltrend-zwei-wochen-vor-der-wahl-gruene-fallen-auf-schlechtestes-ergebnis-seit-mai_id_7579855.html
Die Hälfte der Deutschen sollen CDU-Grün wünschen. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-anne-will-erst-kommt-das-fressen-dann-die-moral-schaeuble-wischt-gruenen-vorwurf-beiseite_id_7572379.html
Nun denn – wäre ja Politik. Wie heißt es so schön: Jede demokratische Partei muss mit einer anderen koalieren können.
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Laut Maas sei das AfD Wahlprogramm grundgesetzwidrig. Gut. Soll er klagen. Aber er ist dann doch Realist: AfD im Parlament sei Ausdruck des Wählerwillens und entsprechend zu akzeptieren. Und er hat noch etwas Wesentliches erkannt, was viele nicht sehen: Wenn alle auf die AfD herumhacken, kann sie sich als Opfer darstellen – und entsprechend Erfolg verbuchen. https://www.welt.de/politik/deutschland/article168510480/Maas-haelt-AfD-Wahlprogramm-fuer-grundgesetzwidrig.html
Das sei all den tapferen Anti-AfD-Kämpfern ins Poesiealbum geschrieben, die nicht politisch argumentieren, sondern ihre Aversionen erkennen lassen.
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Interessant finde ich in letzter Zeit die ganzen Beiträge gegen die FDP bzw. Lindner. Medialer versuch, in die Wahl einzugreifen mit Blick auf die Koalition Grün-CDU?
In Frankreich griffen Verbrecher eine jüdische Familie an und misshandelte sie. Man vermutet religiös/politischen Hintergrund: https://www.welt.de/politik/ausland/article168529219/Attacke-auf-juedische-Familie-in-Frankreich.html
Der Beitrag hält kein Blatt vor den Mund, was die möglichen Täter betrifft. Man muss eben nach allen Seiten wachsam sein – nicht nur in Richtung Rechtsextremismus – auch, aber nicht nur.
Kacem el Ghazzali schreibt einen Beitrag darüber, dass es wichtiger ist, Muslime in ihrem Freiheitswillen zu unterstützen als die islamischen Regimes. Diese werden unterstützt, indem man meint, Kritik an diesen sei Eurozentrismus: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wie-die-linke-im-globalisierungskampf-menschenrechte-opfert-15183145.html
Er erinnert auch an Raif Badawi, von dem man leider in den Medien kaum mehr etwas hört. (Und wie ist es mit all den anderen Gefangenen, die nichts anderes gemacht haben, als versucht, ein wenig frei zu sein?) Diese islamischen Regime dürfen im Grunde machen, was sie wollen. Irgendwann ebbt die Kritik ab. Sei es um Raif Badawi, sei es um das brutale Vorgehen im Jemen – spricht da heute noch einer davon? -, wie sieht es in den iranischen Gefängnissen aus? Alles kein Thema. Und diese Regime setzen sich in der UN fest als Verteidiger der Menschenrechte. Sie setzen sich auf hohen politischen Ebenen für Religionen ein, indem sie versuchen, Religionskritik einzuschränken. Se bekommen einen Stellenwert, der für die Welt schlecht ist.
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Islamisten sollen auf dem Sinai 18 Polizisten getötet haben: http://www.tagesschau.de/ausland/sinai-polizisten-101.html
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Sinai bzw. große Teile an Islamisten fallen? Das wäre eine äußerst gefährliche Lage.

Es ist für den christlichen Glauben angemessen, über Gott nachzudenken – und vielleicht auch den einen oder anderen Gottesbeweis für plausibel zu halten.
Aber ein Gottesbeweis kann nie zu Gott führen. Wenn er aus dem Glauben heraus kommt, ist er der Versuch, eben Gott auch rational zu erfassen.
Was kann zu Gott führen? Das Gebet:
Gott, wenn es dich gibt, dann zeige dich mir.
Ermögliche es mir, dich zu erkennen.
Aus dem christlichen Glauben heraus gesehen, ist es Gott selbst, der mir das Erkennen seiner selbst ermöglichen muss. Es ist nicht der Mensch, der das von sich aus kann – und so kann auch vom christlichen Glauben aus gesehen, nicht verlangt werden, dass ein anderer glaubt. Er wäre damit eben etwas, das der Mensch tut, somit in der Sackgasse endet.
„Ermögliche es mir, dich zu erkennen.“
Diese Bitte ist der Dreh und Angelpunkt. Denn es kann lange dauern, bis Gott mich so weit bereitet hat, dass ich ihn erkennen kann. Es kann vielleicht ein Leben lang dauern – wie lang es auch immer ist. Es kann aber auch sofort sein, dass ich bereit bin, ihn erkennen zu können. Aber das weiß nur Gott allein, wie es um mich steht.
Von daher muss das Gebet die Grundmelodie meines Lebens werden, damit ich bereit bin, Gott erkennen zu können. Und wenn Gott sieht, dass ich bereit bin, dann gibt er sich mir auch zu erkennen.
Wenn ich ihn glaubend erkennen kann, dann habe ich den wirklich angemessenen Gottesbeweis.
https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html
Der Blog wird am Montag und Dienstag nur in einer Minimalausgabe erscheinen.
Wichtigtuer und Verräter haben so manches gemeinsam: Sie können viel Schaden anrichten – vor allem dann, wenn sie jemanden finden, denen sie wichtige Zuträger sind, denen ihre Zuträgerei ins politische Kalkül passen, ins Machtkalkül, ins geschäftliche Kalkül…
Es sollte so einen Pakt geben gegen Wichtigtuer und Verräter und diejenigen, die sie – wie die Hehler die Diebe – unterstützen.
Aber dazu wird es nie kommen. Dazu sind sie denen, denen sie als Steigbügelhalter dienen, zu wichtig.
Auch wenn für manche Menschenwürde kein Grund sein sollte, menschlich mit Zugereisten umzugehen, so sollte doch zumindest das ein Grund sein: Wer die Menschen dermaßen schlecht behandelt, muss sich nicht wundern, wenn die Kriminalität steigt, wenn die Subkultur sich breit macht… http://www.focus.de/politik/ausland/ich-war-verwirrt-und-ueberfordert-viele-anerkannte-asylbewerber-in-grossbritannien-landen-anfangs-auf-der-strasse_id_7572476.html
Kurzsichtigkeit ist keine Politik – sie schadet dem Land.
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In einer Pro 7 Nachricht soll davon die Rede gewesen sein, dass manche Zugereiste kriminelle Strukturen bereichern – so wurde mir gesagt. Ich schrieb es vor langer Zeit – habe darüber aber noch nirgendwo etwas gelesen: Es ist ja nicht nur die IS, die Kämpfer bei uns einschleusen möchte – es sind ja auch die normalen Mafia-Organisationen, die hier Menschen einschleusen, um hier sichere Strukturen aufbauen zu können. Oder gibt es bei uns nicht, was es in anderen Ländern gibt?
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De Maiziere freut sich über schnellere Entscheidungen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article168429075/Zahl-der-Asylsuchenden-im-August-auf-neuem-Hoch.html
Die Frage ist: Was nutzt das, wenn sie doch nicht abgeschoben werden?
Es nutzt insofern, dass diejenigen, die hier bleiben können, sich schon ganz auf das Hiersein einlassen können: Deutsch lernen, Bildung, Ausbildung, … Andere, die nicht aufgenommen werden, fahren zum Teil angeblich wieder freiwillig zurück.
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Mit Blick auf das Path-of-Peace-Treffen in Münster, konnte man in der Tagesschau sonderbare Meinungen hören. Einmal vom Al Azhar-Großimam (Minute ca. 7) – und das Thema Rohingya wurde in der Tagesschau insgesamt einseitig dargestellt. (Was freilich nicht das Schlimme ändert – aber der Hintergrund des Schlimmen ist einseitig). Mit dem Finger auf andere zeigen kommt nicht so gut. Zum anderen von dem jüdischen Vertreter: Rechten ihre Rechte nehmen? (ca. Minute 8) http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-21707.html
Man beachte auch diese Info – es ist alles komplizierter, als so mancher wahrhaben möchte: http://www.focus.de/politik/videos/volksverhetzung-und-gewalt-zahl-antisemitischer-delikte-in-deutschland-steigt-dahinter-stecken-nicht-nur-nazis_id_7567346.html
Es geht hierbei nicht um Verharmlosen. Es geht darum, dass man der Realität ins Auge blickt, damit etwas unternommen werden kann. Dazu: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/09/08/beck-fordert-endlich-klare-kante-gegen-antisemitismus/