
Mein Gott,
Du bist nicht mein –
ich bin Dein,
mein Gott.
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern

Mein Gott,
Du bist nicht mein –
ich bin Dein,
mein Gott.
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https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html und www.blumenwieserich.tumblr.com Der Blog wird in den nächsten Wochen nur sehr unregelmäßig bestückt werden können.
Lindolfo Weingärtner ist 20.3. gestorben (Wikipedia meldet zum Zeitpunkt, zu dem ich das schreibe [28.3.], seinen Tod noch nicht). Er hat viele schöne und wichtige Gedichte, Reflexionen, Kurzgeschichten geschrieben, die den christlichen Glauben mit Fragen des Alltags verbinden. https://de.wikipedia.org/wiki/Lindolfo_Weing%C3%A4rtner
In einem Text, Der lange Atem, heißt es (Lindolfo Weingärtner: Wer gesehen hat, muß schreien, Erlangen 1990):
Wenn die Geschichte der Kirche
von unserem Atem abhinge,
wäre es eine jämmerliche Sache
mit der Christenheit.
Doch sie hängt von Gottes Atem ab,
allein von Gottes Atem.
Und so geschieht das Wunder,
daß an unwahrscheinlichen Orten
plötzlich Leben aufbricht:
in den alten Kirchen Europas,
in der neuen Welt,
auf fernsten Kontinenten und Inseln,
selbst in verschlossenen Räumen,
zu denen nicht Menschen
Türen geöffnet haben.
Die Kirche Jesu Christi lebt
und wird leben,
weil sie Gottes Atem atmet.
Zu Lindolfo Weingärtner: http://lindolfow.com/03.htm
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Interessant, dass zurzeit in islamischen Staaten Museen von sich reden machen: In Ägypten wird eines gebaut: http://www.tagesschau.de/ausland/grand-egyptian-museum-101.html
Ein saudischer Prinz soll das Bild erstanden haben, das dieses Museum in alle Munde brachte.
Tut sich was in islamischen Ländern?
Was ich zum Thema Sklaverei gesagt habe, wird im Buch von Lütz (Der Skandal) durch weitere eindrucksvolle Beispiele vertieft. Von daher habe ich nichts zu korrigieren. Eine Ergänzung – was allerdings nicht mein Thema war: Die Aufklärer hatten, so Lütz, im Grunde überhaupt keinen relevanten Anteil an der Frage.
Interessant fand ich, dass vielfach gegen die Sklaverei als Argument angeführt wurde: Jesus hat uns mit seinem Blut von Menschen freigekauft (in Aufnahme von Paulus).
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Was die Zeit der Aufklärung betrifft: Wir finden in dem Buch folgende Hinweise:
Während der Schreckensherrschaft der Revolutionäre in Frankreich vom Juni 1793-Juli 1794 wurden in Paris 50.000 Menschen hingerichtet (0,2% der Bevölkerung) und im weiteren Verlauf verlor Frankreich an manchen Orten bis zu 15% der Bevölkerung. In 400 Jahren Hexenverfolgung – als Folge juristischen Versagens – in ganz Europa waren es in etwa genau so viele (ca. 50.000) und es waren zehnmal so viele Opfer wie in 350 Jahren spanische Inquisition.
Das soll keine Opfer aufrechnen. Es soll aber zeigen, wie unsere Maßstäbe verzerrt sind.
Interessant fand ich auch, dass in der Zeit der Aufklärung, in der die Konfessionen immer weniger Bedeutung bekommen haben, der Staat dominanter wurde – die Religion ersetzte. Er verlangte nun Gehorsam, bestrafte Ungehorsam, so habe Friedrich der Große einen Kaplan erhängen lassen, weil dieser einem Deserteur Sünden vergeben hatte. Der Staat bestimmte zudem die Religion.
Das passt zu meiner Beobachtung: In der Vergangenheit waren es die Priester/Theologen usw., die über Gott Bescheid wussten. In der Neuzeit waren es dann die Philosophen, die meinten, sagen zu können, wer oder was Gott ist bzw. nicht ist – in deren Gefolge dann die ideologischen Bewegungen/Staaten (Nationalsozialismus/Kommunismus) -, in unserer Zeit meinen manche Naturwissenschaftler sagen zu können, was es mit Gott auf sich hat – nämlich nichts.
Der Mensch in seiner Emanzipation von Gott ist schon ein eigenartiges Wesen. Heute sagt kein Herrscher mehr (öffentlich): Der Staat bin ich – viele kleine Individuen sagen aber von sich: Ich bin der Mittelpunkt der Welt. Bis sie dann von anderen Mittelpunkten oder dem Schicksal gedeckelt werden. Und dann stellt sich die Frage: a) Wie kann Gott das zulassen, dass es mir dreckig geht – und dann apologetisch b) weil ein Gott das nicht zulassen kann, sonst wäre er nicht gut, allmächtig usw., gibt es ihn nicht.
Ich gebe zu – das ist verkürzt. Aber grundsätzlich falsch? Aber ja – es gibt auch andere Perspektiven, die das für grundsätzlich falsch halten. Das ist auch gut so. Sonst hätten wir einen zur Erstarrung führenden Einheitsbrei.
In Frankreich wurde wohl aus antisemitischen Gründen eine Frau, Mireille Knoll, ermordet, die die Schoah überlebt hatte: https://www.welt.de/politik/ausland/article174925014/Frankreich-Holocaust-Ueberlebende-in-Paris-ermordet-Antisemitisches-Motiv.html
Weitere Informationen zu dem großen Problem, das Frankreich mit Antisemiten hat: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-mireille-k-und-der-wachsende-antisemitismus-15515132.html
Ein Problem, dem man auch bei uns massiv gegensteuern muss – nicht nur, wenn solche schrecklichen Taten verübt werden.
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Vegane Ernährung könnte 350 Millionen Menschen mehr versorgen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/usa-vegane-ernaehrung-koennte-350-millionen-menschen-zusaetzlich-versorgen-a-1200031.html
Die Frage ist nur: Auch heute müsste wohl kaum jemand hungern, wenn man die Nahrungsmittel, die vorhanden sind, zu den Hungernden bringen könnte. Aber: Das ließe wiederum den heimischen Markt zusammenbrechen. Als Folge: Abhängigkeit der Länder von den Soja-USA und der Chemie-Industrie (gegen beide habe ich nichts, aber gegen Abhängigkeiten) – und dann: Sie haben weniger Geld, um die teuren Lebensmittel in den USA zu kaufen – und sie hungern. Das Problem ist so vielfältig, dass einem solche Rechnungen kurios vorkommen.
Dass man weniger Fleisch essen sollte – da bin ich einer Meinung. Ich bin mal gespannt, ob diese Rechnung die nächste wissenschaftliche Rechnung überstehen wird.
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Und hier gibt es Rechnungen zu Elektro- und andere Autos: http://www.autobild.de/artikel/co2-bilanz-elektroautos-im-vergleich-3729677.html?r712333795=686253390
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Auf Facebook darf man wohl nicht sagen, was historisch richtig ist, weil es nicht in den Kram irgendwelcher Leute passt? Zumindest sieht es so aus, wenn man das hier lesen muss: Hesemann auf Facebook gesperrt, weil er einen Beitrag zum Thema Islam gehört zu Deutschland liefert. http://nrw-direkt.net/facebook-sperrt-duesseldorfer-historiker/
Freiheit, seine Meinung zu äußern ist ein hohes Gut. Selbst historisch begründete Meinungen zu canceln, ist Anzeichen für Unfreiheit. Unsere Gesellschaft ist auf gefährlichem Wege.
Was ich mich frage: Wer hat ihn eigentlich angeschwärzt? Leute, die all diejenigen knebeln und verängstigen wollen, die nicht in ihrem vernebelten Dunstkreis leben?
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Aber Politiker haben das Recht zu sagen: Der Islam gehört zu Deutschland – aber nicht das recht zu sagen: Der Islam gehört nicht zu Deutschland? http://www.dw.com/de/gastkommentar-politik-und-religion-ein-ewiger-streit/a-43062959
Friedmann ärgert sich zwar über Seehofer – aber er sagt dann doch, dass er die Freiheit habe, alles zu sagen. Hat er sie wirklich? Oh, nein, er hat sie nicht!:
In diesem Land kann man alles sagen! Und Horst Seehofer nimmt sich diese Freiheit sehr oft. Das ist zu ertragen. Aber genauso müssen Seehofer und seine Anhänger ertragen, dass es andere Meinung gibt. Ich jedenfalls meine, dass in einer Zeit, in der Rechtspopulisten in den Parlamenten sitzen, in der Enthemmung alltäglich geworden und geistige Brandstiftung zum Alltag im gesellschaftlichen Diskurs geworden ist – in dieser Zeit müssen Politiker demokratischer Parteien ein deutliches, ein anderes Signal setzen: das des Respektes.
Man darf also alles sagen, wenn Herr Friedmann die Zeit für politisch angemessen hält.
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Zum Thema Diskussionskultur in unserem Land: https://www.nzz.ch/international/deutschland-versammelt-sich-am-ideologischen-lagerfeuer-ld.1368721
Die Tagesschau am Sonntagabend (25.3.) brachte zu fast allen Beiträgen als Gegenposition nur Redner der Linken. In einem Beitrag war nur ein FDPler zu hören. Was soll uns das sagen? Mal weiter beobachten. Die Tagesschau vom 26.3. war auch nicht viel besser. Es kam allerdings auch ein Grüner dazu. Die Linkspartei hat also Hochkonjunktur in der Tagesschau.
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Die Berliner Regierung will, was die Berliner nicht wollen: Berliner wollen nicht, dass Tegel verschwindet – aber die Regierung von Berlin will Tegel verschwinden lassen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berliner-landesregierung-gegen-offenhaltung-von-flughafen-tegel-a-1200156.html
Die Regierung träumt noch vom BER. Sagte neulich nicht jemand: Man müsse BER abbauen und ganz neu beginnen? Berlin ist Berlin.
Diese gefährlichen Kindergartenspielchen, die die EU veranstaltet… – man dachte, all das gehört in die Vergangenheit. Aber die Herrschaften haben sich nicht geändert. Man bleibt, als normaler Mensch, diesen Entscheidern West wie Ost ausgeliefert. Und das ist schlimm. Man kann nur hoffen, sie merken, wie kontraproduktiv ihr Verhalten ist. Die Frau Dagdelen von den Linken war mir schon immer sympathisch, weil sie eine gute Sicht auf viele Ereignisse hat. Auch in dieser Hinsicht hat sie mir – wie es die Tagesschau wiedergab – aus dem Herzen gesprochen.
Es spielen nicht alle EU Staaten das gefährliche Kindergartenspielchen mit, wie in der Tagesschau zu hören war. Ein paar Vernünftige.
Und auch hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sergei-skripal-sigmar-gabriel-kritisiert-indirekt-russland-sanktionen-a-1200115.html
Schade, dass Gabriel gegangen ist.
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Was ich mich frage: Maas schiebt die Schuld den Russen zu, die nichts zur Aufklärung des Falles beitragen, die Russen schieben die Schuld den Briten zu, die völkerrechtswidrig eine Behauptung aufstellen und den Russen keine Möglichkeit bieten, die Angelegenheit mit zu untersuchen. Vielleicht hat Maas ja andere Quellen als ich kleiner Bürger. Aber das klingt mir doch alles absurd.
Meine Frage: Warum setzen sich Russland und die EU nicht mal zusammen. Diskutieren alles von Grund auf, sagen, was ihnen jeweils am anderen nicht passt und suchen dann einen Fahrplan zur Beseitigung der Probleme zu erstellen – also so, wie sich vernünftige Erwachsene verhalten sollten. Die USA geht nicht, die sind in einer Anti-Russen-Hysterie verfallen. Bei der McCarthy-Ära wusste man, wer dafür verantwortlich war. Weiß man das in diesem Fall auch?
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Und dann das nächste Thema: Erdogan. Hier das Ergebnis des EU-Erdogan-Gespräches: http://www.tagesschau.de/ausland/eu-tuerkei-195.html
Ja, die Zypern-Frage, sie ist auch ein großes Problem. Muss das Thema mit den Türken geklärt werden? Zypern ist Zypern – zum Teil zumindest. Aber es scheint nicht drängend.
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Hier ballerten manche eines Hochzeits-Autokorsos durch die Gegend und einer stellte sich gar auf der Autobahn quer: https://www.mopo.de/umland/a226-blockiert-hochzeitskorso-eskaliert—fahrer-ballern-um-sich–29921738
Ich frage mich immer: Machen sie das in der Türkei auch so? Und Erdogan denkt sich: Lasst die mal ballern und sich quer stellen? Hauptsache, es gibt türkische Kinder? https://www.welt.de/politik/ausland/article170516511/Erdogan-befiehlt-Musliminnen-sich-zu-vermehren.html
Ersteres kann ich mir kaum vorstellen.
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Sein Nichtverstehen
in Gottes Hand legen.
Sein Verstehen
in Gottes Hand legen.
Sich offen halten für Verstehen,
das Gott schenkt.
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