Verfolgte Christen

Über den im buddhistischen Myanmar verfolgten christlichen Stamm der Kachin: http://www.globalchristiannews.org/article/displaced-kachin-christians-trapped-in-jungle-denied-aid/

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In der Zentralafrikanischen Republik wurden Christen ermordet – es ist schwer, Menschen daran zu hindern, zu den Waffen zu greifen, um diese Untat zu rächen. Und so haben christliche Menschen in ihrem Zorn wiederum Verbrechen begangen: http://www.globalchristiannews.org/article/say-no-to-the-evil-of-violence-bishop-appeal-to-christians-in-central-african-republic/

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Kriminalitätsstatistik

Einbrüche gingen zurück – das ist auch gut so. Aber anderes ging nicht zurück – und das ist sehr schlimm, weil man sich auch hier fragen muss: Was geht im Land ab, dass gerade diese kriminellen Handlungen steigen? Ist das ein Anzeichen für gesellschaftliche Veränderungen, die uns bevorstehen? Sind diese positiv? Denn der Anstieg sexueller Straftaten kann daher rühren, dass sie stärker angezeigt werden – dann wäre das eine positive Entwicklung. Wenn sie allerdings wirklich gestiegen sind, dann muss man die Frage stellen: Was passiert in unserer Gesellschaft? Wie muss, wie kann man gegensteuern, um die potentiellen Opfer zu schützen, um die Täter von ihren potentiellen Taten abzuhalten? https://www.tichyseinblick.de/meinungen/kriminalstatistik-fuer-2017-teil-2-woher-die-taeter-kommen/

Nachtrag: https://www.cicero.de/innenpolitik/kriminalstatistik-deutschland-wintermaerchen-gefaherder-salafismus-polizei

Deutschland steuert auf desto sicherere Zeiten zu, je gefährlicher es wird. So lautet auch die Pointe in einem Aufsatz der Fachzeitschrift „Die Polizei“ vom Dezember 2017,…

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Asylpolitik und das Recht

In unserem Land treffen zurzeit zwei Größen aufeinander: vermeintliche Menschlichkeit und das Recht. Das Recht, so scheint es, muss nicht selten den Kürzeren ziehen und wird zurückgedrängt. Das ist äußerst gefährlich. Es ist hoffentlich ein normaler Akt in einer Demokratie, da ja auch recht kein starres Etwas ist und dann und wann reformiert werden muss. Es ist hoffentlich kein Anzeichen dafür, dass wir in eine gut gemeinte Bananenrepublik hinabgleiten, in der das recht Spielball einiger gut meinender Gruppen wird. https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/fuenf-irrtuemer-im-asylrecht/

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Asylindustrie – der Begriff erhitzt die Gemüter. Er ist ein Schlagwort – und Schlagworte sind nicht dafür bekannt, dass sie sensibel sind. Das wissen alle – weil die Gruppen das jeweils auf die gegnerische Gruppe anwenden. Nun muss man also fragen: Was verbirgt sich hinter dem Wort? Warum konnte es aufkommen? Es wird erkennbar, dass dann manche, vor allem diejenigen, die es auf sich beziehen müssen, besonders aufschreien und sagen: Nein! Wir haben damit nichts zu tun. Wir sind keine Industrie, wir werden diffamiert, nicht nur wir werden diffamiert, der ganze Staat wird diffamiert… Nun denn: Es gibt vermutlich Profiteure. Wer dazu gehört, wird in dieser Diskussion geklärt werden müssen. Zu dem Thema: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/asylindustrie-auch-ein-rechtsstaat-kann-zu-grosszuegig-sein-kolumne-a-1207129.html

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Iran-Auseinandersetzung + Filterblasen

Interessant finde ich, dass manche europäische Politiker  einräumen, dass man am Iran-Vertrag noch einmal feilen muss, ihn neu einbetten muss…. Konkretes habe ich noch nicht gelesen, sondern nur vom „dass“. Das hieße, dass am Vertrag wirklich etwas nicht angemessen ist. Bekommt Trump wieder einmal Recht?

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Da wir indirekt beim Thema Trump sind – ein Beitrag zum Thema medial gepustete Filterblasen: https://dushanwegner.com/new-york-times-und-filterblasen/

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Himmelfahrt 2

Es ist schon eigenartig mit unserer Sprache. Sie ist klasse. Mit ihr können wir sehr viel aussprechen. Wir plappern den ganzen Tag, wenn sich die Möglichkeit ergibt, wir können informieren, Gefühle mitteilen, Gerüchte streuen – was wäre der Mensch ohne seine Sprache?

Die Sprache kann zwar viel, aber nicht alles. Woher kommt das? Es fing mit einfachen Begriffen an, Substantive, Verben… – Handfestes war zu Beginn. Dann kamen vermutlich abstrakte Worte hinzu: Liebe, Gerechtigkeit, Würde – doch was ist das? Wie definieren wir das? Das ist unmöglich, darum haben Dichter und Sänger zum Beispiel die Liebe besungen, damit wir eine leichte Ahnung von dem bekommen, was uns so sehr beschäftigt. Philosophen haben die Sprache vorangetrieben, mit deren Hilfe sie heute große Gedankengebäude bauen können. Dennoch machen wir immer wieder die Erfahrung: Sprache versagt. Wir können vieles von dem nicht ausdrücken, was für fühlen, was wir denken, was wir erfahren haben.

Ich sagte: „Gestern habe ich einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen, die Farben knallten so richtig, rot, orange, blau, schwarz, dazu die wunderbaren Wolken…“ – und der Gesprächspartner sagt: Ah, schön, habe ich auch schon mal gesehen. Aber das Fußballspiel…“. Ich habe etwas gefühlt, wollte es mitteilen – aber es erreichte nicht sein Herz.

Und so geht es auch mit Glaubensthemen. Wie wunderbar, wie zart wird die Auferstehung Jesu beschrieben. Es ist etwas Einmaliges passiert – aber wie sagen Menschen es so weiter, dass andere nur annähernd verstehen können, worum es geht? Einer, der tot war – er ist wieder da! Unglaublich, ja! Unaussprechlich, ja! Aber dennoch wahr. Wie sagt man es? Und diese Schwierigkeit haben wir auch mit Blick auf die so genannte Himmelfahrt: Jesus Christus wurde nach seinem Tod erfahren, er war da, spürbar, hörbar, sichtbar – doch dann entzog er sich. Doch wie sagt man das alles weiter? Wie Dichter und Sänger versuchen die Christen das mit Bildern zu beschreiben. Die Bilder variieren, weil es nicht auf das Bild ankommt, sondern auf den Sachverhalt dahinter: Jesus Christus war als Lebendiger nach seinem Sterben unter uns – dann ist er zurückgekehrt in den Bereich Gottes. Dort ist er nun und leitet die Menschen, die sich ihm zuwenden, dass sie die Welt in seinem Sinn zum Guten verändern sollen, mit seiner Nähe, Liebe, seinem Geist und seiner Gegenwart.

Wie viel vorstellbarer klingt es bildhaft: „Während Jesus seine Jünger segnete, entfernte er sich vor ihnen und wurde zum Himmel (= Gottes Welt) emporgehoben. Sie warfen sich vor ihm (! – der ja gar nicht mehr da ist – aber nun überall ist!) auf die Knie. Dann kehrten sie voller Freude nach Jerusalem zurück… und lobten Gott.“ (Lukas 24)

Dass es sich um Bilder handelt, das sehen wir daran, dass selbst Lukas zwei verschiedene Versionen der Himmelfahrt Jesu berichtet. War er so dumm, das nicht gemerkt zu haben? Es ist nicht Dummheit des Lukas, sondern es ist der Versuch, etwas Einmaliges in bildhaften Worten wiederzugeben, damit diejenigen, die die Botschaft hören, zumindest ahnen können, was da los war.

Übrigens: Wir können es uns das heute sogar besser bildhaft vorstellen als die Menschen damals, denn angeregt von der Himmelfahrtsgeschichte haben wir heute Raketen, die in das All hinauffliegen, wir kennen das Beamen aus Filmen und JetPacks. Weil wir das alles kennen, versperrt es vielleicht den Weg zum Verstehen. (2016)

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