Migranten und Migrationspakt + „Mutter des Migrationspaktes“

Da stellt uns die Tagesschau ein Flüchtlingslager in Libyen vor. Berichtet über die katastrophalen Zustände. Es wird ein hilfloser Minister irgendeiner kleinen Übergangsregierung interviewt, der natürlich Besserung verspricht. Es wird die UN genannt. Meine Frage: Warum übernimmt denn nicht endlich die UN das Lager und die Weitervermittlung von Flüchtlingen und die Zurückbringung der Migranten? Hier liegt das Problem! Nicht in irgendeiner unfähigen Regierung, von der man eh nicht weiß, wie lange sie überhaupt existiert.

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Die Reaktionen auf Spahns Vorstoß mit Blick auf den Migrationspakt sind interessant. Interessant darum, weil sie alle sehr vorhersehbar waren, als Beispiel dieser Beitrag, dem ich noch andere Anmerkungen hinzugefügt habe: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/uno-migrationspakt-spahn-will-noch-reden-a-1239217.html

und https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/cdu-uno-migrationspakt-jens-spahn-norbert-roettgen-kritik

  • Es wird eh nichts unterschrieben – aber nicht zu unterschreiben führe zu einer Führungsschwäche Deutschlands..
  • Nähe zur AfD und populistisch. Darum abzulehnen.
  • Er ist wichtig, national und international.
  • Es wird nicht diskutiert, damit die Regierung handlungsfähig bleibt.
  • Spahn will sowieso nur Aufmerksamkeit erregen, weil er der Verlierer mit Blick auf Merz und AKK ist.
  • Er fällt in den Rücken, sagt nichts in der Fraktion, aber öffentlich,
  • In Deutschland sei sowieso alles gut – die anderen müssen handeln.
  • Diskussion schürt nur diffuse Ängste in der Bevölkerung – demokratische Parteien sollen sich für sowas nicht hergeben.
  • Erst mal sehen, was der Pakt bringt, vielleicht ist er ja gar nicht so schlecht.

Die Sprache ist interessant: XY fragte Spahn ganz sachlich… – warum wird betont, dass sie sachlich fragte? Hat er nicht sachlich reagiert? Die Darstellung im Text lässt eine solche Schlussfolgerung nicht zu. Hat die Fragestellerin doch nicht sachlich gefragt? War es aus Sicht des Artikelschreibers (von spiegel-online) falsch, sachlich zu fragen?

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Dieser Beitrag von Wolfram Weimer über die „Mutter des Migrationspaktes“ ist sehr interessant – und zeigt, warum unsere Regierung einfach stur bleiben muss – stur im Sinne von: Diskussionen möglichst vermeiden muss: https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Die-Mutter-des-Migrationspaktes-article20730614.html

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Alles blinde AfD-Staaten – von Tuten und Blasen keine Ahnung: Von der USA bis Israel, von Polen bis Australien: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/un-migrationspakt-polen-eu-keine-zustimmung-debatte-fluechtlinge

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Leiden

Leiden – was sagt Paulus zum Beispiel zu Beginn des 2. Korintherbriefes?

  • Er erfährt im Leiden Gottes Trost.
  • Durch diese Erfahrung kann er andere trösten.
  • Gemeinschaft des Leidens führt zur Gemeinschaft des Trostes.
  • Leiden führt dazu, sein Vertrauen auf Gott zu setzen.
  • Leiden führt zur Erkenntnis, dass das Leben von Gottes Gnade abhängig ist.
  • Leiden – gleichgestaltet werden mit Jesus Christus.

Das Leiden Glaubender wird aus der Beziehung zu Gott erklärt.

Diese Erklärung mag für Menschen, die diese Gottesbeziehung nicht kennen, nicht annehmbar sein. Sie mögen Wenn´s und Abers´s und Eventualitäten und ihre Interpretation von Welt in die Diskussion einbringen. Diese Beziehung ist die Voraussetzung. Allein diese. Diese ist ebenso persönlich. Was zwischen mir und Gott passiert, muss nicht allen Christen so ergehen. Gott geht individuell auf jede und jeden besonders ein. Warum? Das wird aus der je individuellen Beziehung mit Gott heraus zu erklären sein – manchmal erst rückblickend. https://glaubensdiskussion.wolfgangfenske.de/sites/verzeichnisse/index_theodizee.html

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Ich las einmal eine Geschichte, dass einer auf einer Reise durch Mexiko in einer Kirche eine Abstellkammer fand, in der viele Heiligenfiguren standen. Alle verstaubt und verinsektet. Er fragte. Warum? Sie antworteten: Diese haben alle Gebete nicht erhört.

Das ist es, was uns Menschen liegt: Wer nicht pariert, muss gehen. In diese Rubrik passt auch ein Wegwerf-Mensch wie ein Wegwerf-Gott. Wer meinen Erwartungen nicht entspricht, den entferne ich von mir – ich entferne mich von ihm. Das tun wir häufig, auch wenn wir wissen: Das Verhalten entspricht nicht einer guten Beziehung, einer menschlichen Beziehung. Vertrauen wird verletzt, Hoffnungen werden zerstört, man erniedrigt den anderen Menschen, den man doch achten und lieben wollte.  Eine echte Beziehung ist anders. Wie sie aussieht, das erfahren wir unter anderem aus der Beziehung des Paulus zu Gott in Christus.

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Der Blog wird voraussichtlich am Mittwoch wieder bestückt werden.

 

Der Messias und das geknickte Rohr

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen (Mt 12,20 – Jesaja 42,1-4).

Das Schilfrohr

  • Ahnung von Glück,
  • Sehnsucht nach Wahrheit,
  • Ahnung von Gerechtigkeit,
  • Sehnsucht nach Liebe,
  • Ahnung von Gemeinschaft,
  • Sehnsucht nach Geborgenheit,
  • Ahnung von Freiheit,
  • Sehnsucht nach Frieden,
  • Ahnung von Ruhe,
  • Sehnsucht nach Lebendigkeit und Leben,
  • Ahnung von Gott,
  • Sehnsucht nach Gott

das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen.

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Dieselfahrverbote + Finanz-Betrug + Italiens Wirtschaft – und die Ökonomen

Verhältnismäßigkeit ist wirklich anzumahnen – aber das hätten die Länder schon früher machen müssen, damit diese ganze absurde Situation hätte vermieden werden können: https://www.tagesschau.de/inland/diesel-fahrverbot-essen-reaktionen-101.html

Aber so ist das: Man macht auf EU-Ebene oder im Bund ideologisch orientierte Gesetze und wundert sich dann, wenn jemand kommt und die Einhaltung dieser einfordert: https://www.tagesschau.de/kommentar/diesel-fahrverbote-123.html

Was ich aber eben auch beim letzt genannten Link nicht verstehe: Warum soll die Industrie, wenn sie nicht betrogen hat, Gelder für Umrüstungen bereit stellen? Wie die Regierung mit der Erhöhung der Werte zeigt, sind die 40 Mikrogramm ohne Grundlage gewesen. https://www.stern.de/tv/diesel-fahrverbote—die-schadstoffbelastung-in-staedten-ist-voellig-unbedenklich–8444006.html

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Lücken im Finanz-System lockt mutmaßliche Finanzverbrecher: Geldwäsche, Hinterziehungen, Bestechungen – wenn Reichtum und Gier Menschen beherrschen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/1mdb-skandal-milliardenbetrug-erschuettert-goldman-sachs-a-1238740.html

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Interessant, das einmal zu lesen http://www.spiegel.de/wirtschaft/italien-leidet-am-deutschen-wirtschaftsdogma-kolumne-a-1238664.html :

Die Entschiedenheit, mit der gerade aus Brüssel oder Berlin dies oder das von Italien gefordert wird, steht in entsprechend atemberaubendem Widerspruch dazu, wie wenig gemeine Ökonomen darüber wissen, was einigermaßen gesichert zu Wirtschaftswachstum und (dann) weniger Staatsschulden führt.

Wenn es so einfach wäre, ein paar Regeln einzuhalten, um dann wieder zu wirtschaftlichem Wohlstand zu kommen, würde unsere Welt nur so von Wohlstands-Staaten überschwemmt werden.

Es ist sehr viel Geschick notwendig, Bescheidenheit, soziales Denken, kluges Reagieren auf je eigene nationale und zeitbedingte Situationen. Natürlich auch mit bestem Wissen und Gewissen handeln. Dazu gehört es unbedingt, die Infrastruktur auszubauen und zu stabilisieren, die menschlichen Ressourcen durch Bildung zu steigern, Flexibilität mit wirtschaftlichem Know How zu verbinden, Klimaschwankungen und andere Gefährdungen im Blick zu haben, damit Folgen möglichst wenig Schaden anrichten, finanzpotente Menschen dazu zu bringen, Innovationen zu unterstützen, Firmen keine unnötigen Knüppel zwischen die Beine zu werfen, Wirtschaftsethik dient letztlich der Produktion – das muss allen klar werden.

Was bedeutet das für unsere Zukunft?: http://www.spiegel.de/wirtschaft/deutschland-und-frankreich-einigen-sich-auf-eurozonen-budget-a-1238931.html

Denn hierum geht es Herrn Macron: https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article183816328/Neustart-fuer-Europa-Deutschland-muss-lernen-seinen-Wohlstand-zu-teilen.html

Die Weichen werden jetzt gestellt.

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Wahlverhalten von Frauen + Harmonie + Eisbären- und Kätzchenlogo + SPD/CDU/Grüne

Frauen wählen anders als Männer. Wobei es natürlich „die“ Frauen und „die“ Männer nicht gibt. Von daher im folgenden immer das „die“ relativieren! Aber das Wahlverhalten von manchen Frauen ist anders als die von manchen Männern. Dazu gibt es Untersuchungen. Diese werden hier vorgestellt: https://www.zeit.de/2002/09/200209_frauenfaktor.xml

Ich würde allerdings nicht sagen: Die Mitte ist weiblich, sondern: Frauen sind eher harmoniebedürftig. Das sieht man am Wahlverhalten gegenüber den Grünen. Als die Grünen begannen, wurden sie von Männern gewählt. Protest, Spannungen, Auseinandersetzungen mit den alten Parteien. Das ist was für Männer – nichts für Frauen.

Das merkte man ja auch schon in den Filmen und in manchem zu Hause: Vater und Sohn diskutierten heftig über Politik. Dann kommt Muttern herein – jetzt ist aber Schluss mit Politik! Und Tochter sagt: Habe ich nicht schöne Ohrringe bekommen? Die waren ganz billig!

Von daher passt auch die Blume auf dem Grünen Logo: Harmonie, Natur, alles schön bunt – aber doch ohne viel Streit hinten rum, leise, Veränderungen herbeiführen, so dass sich dann alle die Augen reiben: In was für einem Land leben wir eigentlich? Wie kam das?

In dieses Bild passt auch Merkel. Sie setzt sich durch, ohne viel Gedöns, redet nicht, sucht sich ihre Leute – und verändert auf diese Weise ganz harmoniisch die CDU, die sich dann die Augen reibt und fragt: Was ist mit uns passiert? Und dann kam der böse Bayer Seehofer – der Mann – der wollte dann lieber diskutieren. Das wollten viele Männer im Land. Und darum konnte Mutti Merkel dann nicht mehr so gut sagen: Jetzt ist aber Ruhe! Das haben dann die Grünen besser hinbekommen – und wurden gewählt. Nicht Mutti Merkel mit dem bösen Seehofer.

Was sagt uns das über die CDU? AKK muss her – die Männer sind alle so streitsüchtig! Dann ein Eisbär auf das Logo – macht sich gut, würde sogar die Sonnenblume der Grünen schlagen: Der darf allerdings nicht zu eisbärig gefährlich aussehen. Bisschen süß muss er schon sein. Aber auch kleine Eisbären fressen Fleisch – das wäre dann der Männeranteil der CDU.

Was machen wir mit der SPD? Für die Männer ist Nahles zu wenig auf Streit aus, für die Frauen zu viel auf Ausgrenzung ausgerichtet. Wie sollte also ein Logo aussehen, damit es wieder bergauf geht? Vielleicht sollte man hier einen Ideenwettbewerb ausschreiben: Rotfelliges Kätzchen, das ein wenig süß (für Frauen) faucht (für Männer)? Dann sollte das Vokabular geändert werden: Nicht so politisch hart: Mehr Gerechtigkeit! und so. Eher: Für glückliche Menschen! Nicht: Gleicher Lohn für alle Arbeiter… – sondern: Alle sollen fröhlich werden. (Also: Alle! Nicht bloß die Menschen!)

Ich denke, ich sollte Parteienstratege werden. Die SPD wäre von jetzt auf gleich bei 80%.

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