Respektvoller Umgang + Drohung gegen CDU Mohring + Weltbildrahmen der Medien

Das ist gut, dass sich Steinmeier endlich einmischt. Denn das, was in unserer Gesellschaft zum Teil abläuft, schädigt die Demokratie: https://www.tagesschau.de/inland/steinmeier-lucke-101.html

 „Andere zum Schweigen bringen zu wollen, nur weil sie das eigene Weltbild irritieren, ist nicht akzeptabel.“

Ebenso Karliczek:

„Es geht nicht, dass sich Studentengruppen oder Aktivisten als Meinungszensoren aufspielen“, sagte die CDU-Politikerin. Dies sei „eine Entwicklung, die den Kern der Freiheit von Wissenschaft und Lehre berührt“.

Ebenso sagt sie etwas, was vor kurzen in medien noch als Kennzeichen von Populismus mit Hang zum Rechtsradikalismus eingeordnet wurde:

„Bis in die Mitte der Gesellschaft hinein gibt es heute das Gefühl, man dürfe nicht mehr alles sagen“, sagte die Ministerin. 

Wenn Jugendliche das Gefühl haben, dass man nicht mehr alles sagen darf, dann ist das ein Alarmzeichen für unsere Gesellschaft und nicht ein Erfolg des rechten Populismus. Jugendliche werden in ihren Erfahrungen nicht ernst genommen, wenn man das gleich in die rechts-populistische Ecke schiebt. Von daher ist es gut, dass die Ministerin das eben auch Alarmzeichen versteht und nicht als Populismus.

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Apropos Drohung gegen CDU Mike Mohring: https://vera-lengsfeld.de/2019/10/25/kam-die-morddrohung-gegen-mike-mohring-cdu-von-einem-linken-politaktivisten/

Was den Fall Relotius so spannend macht. Er sagte, was die Leute in den Redaktionen hören wollten. Darum hat man es nicht kritischer hinterfragt. Und so kann es auch mit einer solchen Sache sein: Wenn die Drohung von rechts kommt – Medien wollen das hören und dann kreischt sie durch den Blätterwald. Kommt sie aber von links, dann interessiert das nur noch die Sicherheitskräfte, aber Medien nicht mehr. Das passt einfach nicht mehr in ihr Weltbild-Rahmen. Vor allem hat es dann auch keine Volk erzieherische Funktion mehr: denn es gilt ja der heroische Kampf gegen rechts – nicht gegen links. Der heroische Kampf gegen rechts – da weiß man mediale und elitäre Mehrheiten auf seiner Seite. Der Kampf gegen links – vergiss es, du stehst allein da. Alle Extreme sind gefährlich. Muss sich erst herumsprechen.

Nachtrag: Unbekannte – nun, zum Teil Unbekannte – die dem linken Spektrum zugeordnet werden: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/unbekannte-greifen-polizisten-und-feuerwehrleute-in-leipzig-an-16452477.html

Nachtrag zum Nachtrag: https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/randale-connewitz-102.html

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MeToo und Hamburger Distanzierung

Ich selbst habe etwas Hamburgerisches an mir: Eine gewisse Körper-Kontakt-Losigkeit. Obgleich ich kein Hamburger bin. Zumindest sind die Hamburger in Teilen Deutschlands als cool und distanziert bevorurteilt. Tagesschau bestätigt das.

Das, was in der Tagesschau vom 25.10. zum Thema MeeToo gezeigt wird, ist im Grunde eine Hamburgerisierung der Nation. Es gibt Menschen in Deutschland, die andere berühren ohne sexuelle Absichten. Man legt die Hand auf die Schulter, man legt sie in Diskussionen auf das Bein des neben einem Sitzenden oder den Unterarm. Das machen Männer mit Männern und Männer mit Frauen und Frauen sind auch nicht ganz Körper distanziert im normalen alltäglichen Umgang.

Diese Berührungen können sexuell konnotiert sein – müssen es aber nicht, da sie andere soziale Funktionen haben. Eine Sexualisierung jeglicher Berührung ist fatal – und das passt zu bestimmten Gruppen unserer Zeit: Alles sexualisieren – und dann sich beklagen, dass alles sexualisiert sei.

Wenn man spürt, dass sie sexuell bedingt sind, muss man sehen, wie man damit umgeht. Aber jeglichen Körperkontakt von vorneherein als sexuell anzusehen, ist schädlich, fördert Isolation, nimmt dem Alltag eine immense Form der Kommunikation.

Manches allerdings, was genannt wird, ist sexuelle Belästigung. Das muss auch als solches benannt werden, was es ist.

So will also die Tagesschau ganz Deutschland zu Hamburgern machen. https://www.tagesschau.de/inland/studie-sexuelle-belaestigung-101.html

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Jubel: Mehr Sonnen- und Windenergie + EnergieMix + Finstere Zeiten fördern

Der Klima-Erwärmung sei Dank, haben wir im letzten und dann noch mehr in diesem Jahr Sonne und Wind gehabt, sodass mehr Energie produziert wurde. Klasse, Jubel, KorkenKnall!

Lassen wir die Abers weg. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/oekostrom-rekord-103.html

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Es war noch nicht so lange her, da wollte man einen Energiemix, um möglichst nicht von anderen Ländern abhängig zu werden. AKWs kommen weg, Kohle kommt weg, Öl kommt weg, Gas muss weg, Holz darf nicht mehr – Feinstaub und so… – was bleibt? Nix Mix.

Was, wenn die Sonne kaum scheint? Was, wenn es Ärger mit und in Ländern gibt, von deren Gas wir uns abhängig machen? Was, wenn zentral verteilte Energie aus irgendeinem Grund nicht mehr verteilt werden kann? Als Politiker muss man nicht nur an Zeiten denken, in denen es gut läuft, sondern auch an Zeiten, in denen es katastrophal aussieht. Jeder, der sich mit Geschichte beschäftigt, weiß, dass es immer sehr finstere Zeiten gibt, die will man Grün-Politisch fördern? Das ist infantil. Mehr nicht: Ideologisch infantil. Unsere Nachkommen werden die jetzige blinde Generation verfluchen, wenn die Politik noch stärker eine Sonnenscheinpolitik ist.

Nachtrag: Soeben faz online gelesen, dass es mit der oben genannten 43% Jubel-Energie nur um Strom geht – das wären dann 15% der gesamten Energiemenge, die benötigt würde. Das zeigt noch einmal mehr die Absurdität der Grün-Ideologen.

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Dionysios Areopagita

Benedikt XVI. stellt den Areopagiten (der wohl im 6. Jahrhundert gelebt hat) vor und sagt unter anderem https://decemsys.de/benedikt/audienzen2/dionysius-areopagita.htm :

Gott wird vor allem dadurch gefunden, dass man ihn preist, nicht nur, indem man über ihn nachdenkt; und die Liturgie ist nicht etwas von uns geschaffenes, etwas, das erfunden wurde, um während eines gewissen Zeitraums eine religiöse Erfahrung zu machen; sie ist Lobgesang mit dem Chor der Kreaturen und das Eintreten in die kosmische Wirklichkeit selbst. Und gerade so wird die Liturgie – die augenscheinlich nur kirchlich ist – weit und groß, sie vereint uns mit der Sprache aller Geschöpfe. Er sagt: Von Gott kann man nicht auf abstrakte Weise sprechen; von Gott sprechen ist immer – hier benutzt er des griechische Wort – „hymnein“, ein Lobgesang für Gott mit dem großen Chor der Geschöpfe, der sich im liturgischen Lob widerspiegelt und konkretisiert. Obwohl seine Theologie kosmisch, kirchlich und liturgisch ist, ist sie doch auch zutiefst persönlich. Er hat als erster eine große mystische Theologie geschaffen.

Das sei angesichts meines Themas „Christliche Hymnen…“ erwähnt. (Z.B. zuletzt: https://blog.wolfgangfenske.de/2019/10/13/christliche-hymnen-lieder-gedichte-12/ )

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Internet-Sprache als moderne Sprache verstehen + Pepe der Frosch

Es ist interessant, dass sich Bilder selbständig machen. Das ist nichts Unbekanntes, aber es an einem solchen Beispiel der Neuzeit gezeigt zu bekommen, ist interessant: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/pepe-der-frosch-warum-matt-furie-seine-schoepfung-den-comic-tod-sterben-liess-a-1148525.html

Auch das zu thematisieren öffnet Augen: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/marina-weisband-ueber-radikalisierung-im-internet-uns-fehlen-die-worte-a-1292567.html

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Unis und Linkspopulismus

Hoffentlich verkommen Unis nicht zu einem Hort des Linkspopulismus: https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/christian-lindner-darf-nicht-an-uni-hamburg-reden-und-beschwert-sich-a-1292801.html

Jeglicher Populismus, ob links, ob rechts, ob was auch immer ist dadurch gekennzeichnet, dass er Diskussionen und unterschiedliche Meinungen unterdrückt.

Ich bin auf die Begründung gespannt.

Und: https://www.cicero.de/innenpolitik/thomas-de-maiziere-antifa-goettingen Es ist unglaublich, wie faschistoid inzwischen Teile dieser Gruppen geworden sind. Als faschistoid sind die Gruppen zu bezeichnen, die nicht mehr in der Lager sind, Menschen mit anderer Meinung zu zuzuhören, damit verhindern, dass sich andere eine eigene Meinung bilden können.

Der Fokus auf die Rechtsextremen sollte nicht dazu führen, die Linksextremen außer Acht zu lassen. Es sieht so aus, als würden sich politisch extreme Gruppen gegenseitig hochschaukeln. Zwischen die Mühlräder geraten diejenigen, die es wagen, eine eigenständige Meinung zu äußern.

(Nachtrag: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-ueber-luckes-vorlesung-in-hamburg-hass-ist-hass-ist-hass-16447561.html )

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Regulierungstsunami

Regulierungswelle steht im Beitrag – aber mir kommt es eher so vor, als sei es ein Tsunami. Es sieht für mich als Laien so aus, als hätten Experten sich in so eine Art Rausch versetzen lassen – in dem sie begonnen haben, alles mögliche zu regulieren: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/neue-daten-regulierungswelle-rollt-an-16445772.html

Leider wird aus dem Beitrag nicht deutlich, was daran ethisch sein soll.

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Bauernprotest

Mit den Bauern – nicht gegen sie. Das müsste das Motto sein. Mit den bauern heißt, dass erst einmal verdeutlicht wird, wie wichtig sie sind. Sie sind wie bei allem nur dann Thema, wenn Umweltschutzorganisationen und damit auch die Politik Probleme erkennen. Sie sind auch dann Thema, wenn ihre Klage für die Klimaerwärmung benutzt werden kann. Sie sind nicht Thema, wenn es um ihre wichtige Aufgabe geht. Hier muss ein Umdenken stattfinden. https://www.tagesschau.de/inland/bauernprotest-103.html

Dann kommt noch hinzu, dass viele von Natur keine Ahnung haben. Sie denken, dass alles wunderbar wächst – ohne irgendwelche Chemie. Tut es zum Teil auch – aber dann würden vermutlich nicht alle satt werden – ohne vermehrt Nahrung zu importieren, die eben unter schlimmeren Zuständen produziert wurde. Wenn dann geldstarke Organisationen emotional auf die Tränendrüse drücken, dann kann der Ahnungslose sich weder argumentativ noch emotional wehren.

Es ist das Ausblenden der Realitäten, die vielfach in Teilen unserer lautstarken Gesellschaft grassiert. Andererseits erkennen wir jedoch auch, dass Missstände leider erst dann beseitigt werden, wenn eben gerade diese geldstarken lauten Organisationen Remmidemmi machen.

Die Politik muss nun mit den Landwirten und anderen Gruppen Wege finden, die für die Bevölkerung angemessen sind. Das gilt aufgrund des Exportes unseres Landes auch für die Menschen weltweit, denn wir leben ja nicht nur dazu, unsere eigene Ernährung zu sichern. Auf der einen Seite wird gerufen: Globalisierung! Auf der anderen zieht man unser Land immer weiter zurück. Das kann auch nicht die Lösung sein.

Alles umzusetzen bedeutet: Es wird alles teurer. Da darf niemand der Bevölkerung irgendwas vormachen. Wenn alles so ablaufen soll, wie sich Idealisten eine ideale Landwirtschaft vorstellen, dann wird alles viel teurer. Nicht nur Fleisch. Auch Bioprodukte. Die billigen Waren kommen dann aus dem Ausland. Was bedeutet das für unsere Bauern? Es kann doch keiner sagen: Da kaufen die Deutschen dann eben die teurere Ware. Wer dann davon ausgeht, hat ein falsches Bild von der Finanzkraft der Menschen in unserem Land.

Natürlich kann man sie zwingen – durch irgendwelche Gesetze – was ja heute als beliebtes Druckmittel immer wieder ins Gespräch gebracht wird. Aber Zwang bedeutet immer auch Freiheitsverlust – vor allem für diejenigen, die knapp bei Kasse sind. Das sind die Lautstarken vermutlich eher kaum.

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Russische Afrika-Politik

Ärgerlich sind solche einseitigen Artikel. Wer unterstützt laut Medien der Vergangenheit Haftar noch? Nicht nur Russland, wie der Artikel betont darstellt, sondern auch westliche Staaten tun es. Zudem: Der Westen knüpft die Handelsbeziehungen nicht an Bedingungen? Vielleicht nicht solcher Art wie Russland, aber an Bedingungen, die sie zum Beispiel auch in die Arme Chinas treiben. Damit sei Russland nicht verteidigt. Damit sei nur betont, dass alle in Afrika Interessenspolitik betreiben. Die Frage ist letztlich die: Wer betreibt eine Politik, die Afrika wirklich zu Gute kommt. Wenn die westliche Politik so toll ist, warum wenden sich afrikanische Staaten dann Russland und China zu? Hier scheint in unseren westlichen Staaten ein massives Umdenken anzuraten zu sein. Solche Artikel helfen nicht weiter. Sie zeigen nur mit dem Finger auf den Dreck anderer. https://www.tagesschau.de/ausland/russland-afrika-101.html

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