Tiere als Sklaven

Man darf Tiere nicht als „Sklaven“ bezeichnen, um damit Sympathien für Tiere zu erwecken.

Sklaven sind Menschen. Menschen, die im Unterschied zum Tier Bewusstsein haben. Sie haben Sehnsucht nach Freiheit, sie sind ihrer Erniedrigungen bewusst.

Manche haben die Versklavung verinnerlicht, sind hoffnungslos geworden, weil sie nichts anderes kennen. Aber dennoch sind sie nicht wie Tiere.

Versklavung von Menschen wird verharmlost, wenn man sie mit der Tierhaltung und der Haltung von Tieren als Haustiere vergleicht.

Das heißt nicht, dass man Haustiere als Geschöpfe Gottes nicht möglichst so behandeln soll, dass man sie als Geschöpf, die sich der Mensch zunutze macht, wertschätzt.

Wer sich über diesen Satz aufregen sollte, denke daran, was der Mensch alles den Haustieren verdankt, auch den Pferden, den Kühen und auch den Schoßhündchen…

Es sind keine Wildpferde, wilde Rinder, „Wölfe“ mehr, die irgendwo auf der Welt in einer Überlebensnische leben. Sie leben unter uns, weil wir sie benötigen.

Wir verdanken den Tieren viel – darum muss man sie entsprechend behandeln.

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Regenschirm

Als Kind findet man Regenschirme witzig – man kann so viel mit ihnen machen.

Als Jugendlicher findet man Regenschirme peinlich – immer eine Art Dach mit sich herumtragen.

Als Erwachsener findet man Regenschirme nützlich – sie verhindern, dass man nass wird.

Als alter Mensch findet man Regenschirme lästig – man hat ja nur zwei Hände.

Als einer, der Luthers Psalmenübersetzung kennt, weiß man: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zum Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. (Psalm 91,1f.)

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Macht der InternetGiganten + E-Autos

Sicher, sie haben Macht. und man hinterlässt Daten, die die InternetGiganten verwerten und vermarkten. Man hat aber auch großen Nutzen davon. Oder: Blogs werden zwar kaum gelesen, dafür Youtube geschaut – aber: Auf Youtube werden Filme vieler Menschen geschaut, die unterschiedlichster Meinung sind… Wer geht auf WhatsApp, um einen InternetGiganten zu unterstützen? Dürfte wohl kaum einer machen. Es ist einfach praktisch für die Kommunikation mit Menschen, die einem nahe stehen: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/der-atlas-der-digitalen-welt-veranschaulicht-macht-im-netz-16959474/grafik-aus-atlas-der-16963059.html

Ich denke, das Ziel ist nicht die Klage darüber. Das Ziel ist auch nicht die Zerschlagung der InternetGiganten. Das Ziel dürfte sein: Wie bekommen Menschen, Staaten usw. Alternativen hin. Ist das Interesse dafür groß genug? Die Gier, etwas von dem Geld Häubchen abzusahnen ist verständlich – aber nicht weiterführend (höchstens, um eigene Angebote zu entwickeln). So lange keine Alternativen geboten werden, sollte man das Klagen lassen.

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Um nicht missverstanden zu werden: ich hätte auch gerne ein E-Auto. Aber da scheint man die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben: https://www.spiegel.de/auto/elektroauto-vs-diesel-und-benziner-strompreis-als-kostenfalle-a-

Da ist die Versuchung groß, Benzin und Diesel immens zu verteuern – statt mit dem Preis für Elektrizität herunter zu gehen. In vielen EU-Ländern ist sie nicht so teuer wie bei uns. Woran das wohl liegt? Man macht ständig die Rechnungen ohne den Wirt. Nicht die Realität zählt – es zählt das Ziel, zu dem man die Menschen treiben will. So etwas mögen die Gleichgesinnten, sich treiben lassen, die anderen murren erst – dann ballen sie die Fäuste.

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Dies und das: Türken unterstützen – nicht Erdogan + Betrug im Hause Trump + Trump – negativ + Konnte nicht bewiesen werden + Populismus + Terror in Frankreich + Staatsterror im Iran

Man sollte die freien Türken unterstützen. Die Türkei ist bedeutsamer als Erdogan. Zu der Frage: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/beziehung-zur-tuerkei-europas-umgang-mit-erdogan-16964364.html

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Betrug im Hause Trump – sagt eine Trump: https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/erbschaftsstreit-mary-trump-verklagt-donald-trump-16970232.html

Das kommt mir so vor wie das biblisch berühmte: Alle Kreter lügen – sagte der Kreter.

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Terror in Frankreich. Zumindest gibt es Anzeichen: https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-paris-111.html

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Staatsterror im Iran gegen Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen: https://www.tagesschau.de/ausland/iran-sotoudeh-111.html

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Alles, was Trump macht, wird als negativ bezeichnet: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article216576964/Schuld-an-Corona-Trump-spricht-vom-China-Virus-Recht-hat-er.html

Neulich wurde gefragt, warum die Welt den Friedensvertrag mit den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht stärker feiert. Ist doch klar: Trump wird damit verbunden.

Aber nicht nur: Es gibt ein Problem für die Weltanschauung unserer medialen Welt: Für sie ist Israel Mehrheit – und die Palästinenser sind die Minderheit – und darum hält man sich zu den guten Palästinensern, nicht zu den bösen Israelis. So einfach sind die Denkwindungen gestrickt. Und das bis in die Gremien der UN hinein.

Minderheiten werden gehätschelt und getätschelt – vorausgesetzt ist freilich auch: die richtige politische Weltsicht.

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Dass Russland die Wahlen durch Einfluss auf das Wahlteam in den USA manipulierte, „konnte nicht bewiesen werden“: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/putin-fordert-von-usa-gegenseitige-garantie-der-nichteinmischung-in-wahlen-16971131.html Hat man eigentlich diese Erkenntnis in unserem Land genügend gewürdigt? Irgendwie geistert das Gegenteil doch noch immer in medialen Informationen herum. Ist auch gut, um im Sinne der Demokraten gegen beide Stimmung zu machen: Anti-Trump und Anti-Putin. Solange solche Fakes dem Guten dienen, mag man sie womöglich.

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Man sollt jeglichen Populismus nicht aus den Augen verlieren. Populismus ist bekanntlich keine neue Erfindung, auch keine Erfindung der Rechten. Ihn allein den Rechten zuzuweisen ist selbst Populismus: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/buch-zu-populismus-in-europa-alternative-fakten-sind-origineller-16953187.html

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Gott brauchen

Ich glaube nicht, weil ich Gott brauche.
Ich glaube, weil Gott in mein Leben getreten ist.
Das heißt: Ich glaube, weil Gott ist.
Wenn man dann glaubt,
merkt man erst, wie sehr man ihn braucht.

Ich glaube nicht an die Sonne, weil ich sie brauche.
Sie ist.
Weil sie ist,
kann ich sie brauchen.

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