Folgen von Corona

Corona-Impfung – Thema in Hart aber Fair am 30.11.2020. Interessante Sendung, weil in ihr soweit ich es beurteilen kann, nichts schön geredet wurde. So zum Beispiel wurde gesagt, dass man wohl auch als geimpfter Maske tragen muss, weil man andere anstecken könnte – aber das weiß man noch nicht – man weiß eben mit Blick auf die Langzeitwirkung eine Menge noch nicht.

Manche Frage bleibt: Ist das nicht kontraproduktiv ständig zu sagen, die Medien haben die Aufgabe, den Menschen die Impfungen schmackhaft zu machen?

Ich frage mich zudem: Wie lange wird es dauern, bis die Medien diejenigen massiv beschimpfen, die sich nicht impfen lassen wollen – mit der ganzen Kunst, mit denen sie die kuriosen Querdenker beschimpfen? Damit haben sie ja schon geübt.

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Folgen von Corona: Bissige Hunde, die ihren Besitzern abgenommen werden müssen und Menschen werden in Psychiatrien eingewiesen. Dass immer mehr Bürger alles nicht so ganz einsehen – soll es auch vermehrt geben: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/stadtpolizei-in-corona-zeiten-bissige-hunde-und-widerstaendige-buerger-17074509.html

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Ganz Nigeria verwundet + Angriff in Indonesien + Demokratie in der Türkei + Wo sind die Juden in islamischen Staaten? + Terror + Spannungen in Italien + Corona-Gelder + HitzeStaaten angeklagt

Info 1a: Ganz Nigeria verwundet

Seit Jahren verwunden Islamisten die geschundene Bevölkerung im Norden Nigerias: https://www.spiegel.de/politik/ausland/nigeria-mehr-als-100-tote-bei-mutmasslichem-boko-haram-angriff-auf-dorf-

Info 1b: Angriff auf Christen in Indonesien

Einzelheiten zu einem Angriff auf Christen in Indonesien: https://www.persecution.org/2020/11/30/indonesian-terrorist-group-behind-salvation-army-attack-identified/

Info und Meinung 2: Demokratie in der Türkei

Sehr freundlich formuliert haben Menschen der Kultur, die sich für einen Inhaftierten (Kavala) in der Türkei einsetzen https://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-kavala-107.html :

Aber Rechtsstaat und Demokratie, so der Eindruck, stehen seit Längerem nicht mehr oben auf der Prioritätenliste der türkischen Regierung.

Info und Meinung 3: Wo sind die Juden in islamischen Staaten?

Jewish Refugees Day: ‘Algeria, where are your Jews?’

Am Tag der jüdischen Flüchtlinge fragt UN Watch die islamischen Staaten: Wo sind die Juden? Im 20. Jahrhundert wurden über 800.000 Juden aus Algerien, Ägypten, Irak und anderen Staaten vertrieben. Jahrtausende alte Gemeinschaften wurden zerstreut. Sie fragen. Aber Antworten bekommen sie keine. https://unwatch.org/jewish-refugees-day-algeria-where-are-your-jews/

Die Befürchtung besteht zu recht, wenn man die Geschichte betrachtet: Die Vertreibung der Juden aus Israel ist bei einem Erstarken der Gegner Israels naheliegend. Israel muss stark bleiben. Wir müssen dazu beitragen, dass Israel stark bleibt, damit sich antisemitische Vertreibungen, barbarische Handlungen an Juden nicht wiederholen. Aber dazu gehört nicht nur militärische Stärke, sondern auch diplomatisches Geschick und Einheit im Land.

Info und Meinung 4: Terror

Linker Terror in Berlin am 1. Advent: https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/steinwuerfe-auf-feuerwehrleute-in-der-rigaer-strasse

Dass es immer noch so viele Rechtsextremisten mit der Menschen verachtenden Ideologie gibt, lässt einen immer wieder verwundert zurück: https://www.tagesschau.de/inland/sturmbrigade-44-aufloesung-103.html

Terror wegen der Rodung von Bäumen: https://osthessen-news.de/n11640292/feuer-wegen-a49-bau-gelegt-ich-kenne-eure-adressen.html Man mag gegen die Autobahn und sonstwas sein – aber demokratische Strukturen sind zu achten. Auseinandersetzungen sind demokratisch zu führen. Es nicht zu tun ist undemokratischer Extremismus. Welcher Couleur auch immer.

Info und Meinung 5: Migration – Spannungen in Italien

In Italien gibt es Spannungen – Migranten sind der Auslöser, die trotz des Coronas in scharen kommen – sich aber, zumindest wird ihnen das vorgeworfen, sich an Corona-Gesetze des Landes nicht halten (wahrscheinlich auch nicht halten können): https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/italien-lamorgese-salvini-frankreich

Nicht nur Franzosen trauern Salvini nach, der versuchte mit Härte der Migrationen Herr zu werden. Der Staat scheint im Augenblick angesichts der Lage überfordert:

Xavier Raufer sagte während der Sendung, „wenn Matteo Salvini noch im italienischen Innenministerium gewesen wäre, wir noch drei Franzosen am Leben hätten“, und so dachten wohl viele Franzosen auch im Umfeld von Präsident Macron.

Mal sehen, wie lange die Spanier noch gute Mine zum komplizierten Spiel machen. Ich vermute, die Inselbewohner sind alles andere als Glücklich angesichts der neuen Zureisenden. Manche scheinen verzweifelt – wie in Griechenland – weil alles auch unmenschlich zugeht. Die Fülle überfordert. Die EU ist auch komplett am Totalversagen. Und es ist keine Lösung in Sicht. Eine Verteilung ist nicht die Lösung. Sie verlagert nur das Problem.

Schäuble hat es erkannt – aber wahrscheinlich nichts mehr zu sagen – vielleicht auch, weil keiner so recht weiß, wie solche Zentren und wo solche Zentren einzurichten sind https://www.welt.de/politik/deutschland/article220520512/EU-Asylreform-Schaeuble-fuer-Rueckfuehrung-in-Zentren-ausserhalb-der-EU.html :

„Wir müssen uns als fähig erweisen, die Menschen, die nicht aus Fluchtgründen nach Europa kommen, schnell zurückzubringen, um keine falschen Anreize zu setzen, wenn nötig in Zentren außerhalb der Europäischen Union.“ Allerdings müsse die EU dann weiterhin diese Zentren „schützen“ und in ihnen „menschliche Lebensbedingungen sicherstellen“, sagte Schäuble.

Info und Meinung 6: Corona-Gelder

Der Bund legte sich mächtig ins Zeug, was Finanzierungen wegen Corona-Ausfällen betraf. Das machte mich schon lange schwindelig. Aber der Bund kann sich nicht mehr einfach zurückziehen – auch wenn er es sich wünscht: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/corona-hilfen-reduzierung-101.html . Dazu wurden neben anderen Entscheidungen zu viele falsche Schließungs-Entscheidungen getroffen, die mit Blick auf die Wirtschaft schlecht waren. Das bedeutet kurz und knackig: Der Bund ist für die finanzielle Misere mit verantwortlich. Wie sagte Spahn vor langer, langer Zeit (im April): Wir werden einander viel verzeihen müssen. Aber leider ist das nicht in Finanzen umzusetzen.

Aber wenn man die künftigen – vielleicht – Mitregierenden, die Grünen, hört, scheint alles Geld noch in Hülle und Fülle da zu sein.

Info und Meinung 7: HitzeStaaten angeklagt

EU-Staaten werden angeklagt, weil Menschenrechte beeinträchtigt werden: Wegen der Hitze kann man nicht gut schlafen und Sport treiben, jetzige junge Menschen werden diskriminiert, weil sie länger Hitze ertragen müssen, zudem gäbe es mehr Hitzetode wegen der Waldbrände: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/klimawandel-etappensieg-fuer-klimaschuetzer-vor-dem-egmr-17078218.html

Das finde ich echt spannend. Ich würde auch meinen Unmut durch Gerichtsklage äußern: Ich mag nämlich keine Kälte. Kalte Nässe schon einmal gar nicht. Zudem ist die Natur so was von unfair! In Ländern südlich des Äquators ist es im Sommer unzumutbar heiß, dann auch noch die feuchte Wärme, die Bildern an den Wänden das Wasser runter laufen lässt. Was ich der Natur besonders ankreide ist, dass es in vielen wunderschönen Ländern so gefährlich ist: Malaria, die ganzen Wurmerkrankungen, Schlangen, Spinnen, Ameisen und was nicht noch alles. Zudem: Wie viele Menschen sterben durch Glatteis?

Leider gibt es da niemanden, den man anklagen könnte. Gott gibt es ja nicht, die Natur macht zwar alles, wie man so schön sagt, aber sie ist so wischiwaschi, die kann man irgendwie gerichtlich nicht greifen. Dank der Klimaerwärmung, für die man die Staaten verantwortlich macht, hat man endlich einen gerichtlichen Hebel.

Aber dummerweise: Die Natur macht immer, was sie will. Und der Mensch? Er mag das nicht immer. Also lerne ich als Mensch: Jetzt muss man sich warm anziehen. Das Besondere an Menschen: Ihnen fällt immer etwas ein, wenn ihnen etwas zu bedrängend nahe kommt. Warum sollte es jetzt anders sein? Zum Beispiel: Nachts unter dem freien Himmel auf dem Dach schlafen. Oder wie wäre es in Städten gesicherte Schlafgärten einzurichten? Auf dem Dach hat man ganz früher auch geschlafen. Oder: Man schwitzt beim Sport munter aus allen Poren – und lässt Schweiß natürlich sein. Interessant finde ich, dass nicht das Schwitzen bei der Arbeit beklagt wird. Feuersbrünste wird man auch irgendwann klüger in den Griff bekommen. Vielleicht durch Bautechniken und Grünplanung.

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Die Alten bauten auf

Die Alten bauten auf.

Die Nachkommen bauen ab.

Es gibt viele Schmerzen, Nöte, Ängste.

Irgendwann kommt wieder die Generation derer,

die erst die Zerstörergeneration verflucht,

dann sich aus Schmerzen aufrappelt und aufbaut.

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Vorbild: die Syrophönizierin

Die Begegnung Jesu mit der Syrophönizierin zeigt uns, dass wir nicht einfach alles tragen und ertragen sollen, sondern dass wir uns auch auflehnen können gegen Gottes Weg, den Weg, den er uns zumutet. Die Frau will nicht der Zumutung stattgeben, dass sie ihr Kindchen an böse Geister verliert. Sie will, dass Gott durch Jesus Christus zeigt, dass er stärker ist als die bösen Geister. Woran soll sie sich denn  noch halten, wenn nicht an Gott? Soll sie sich dem Bösen unterordnen? Das ist unerträglich. Und so setzt sie sich ein für einen anderen Menschen. Sie setzt sich ein für die Kultur des Lebens, gegen das Böse, gegen die Zerstörung. In diesem Eifer ist sie für Christen Vorbild geworden. Wir können uns nicht abfinden damit, dass Böses die Menschheit zu beherrschen scheint. Wir gehen dagegen an, nehmen sogar Wege in Kauf, die dazu führen können, dass man selbst erniedrigt wird. Diese Frau ist eine Kämpferin. Diese Heidin zeigt der Gemeinde seit jeher: Lass dich vom Bösen nicht unterkriegen, kämpfe! Sie kämpfte Jahre lang alleine gegen dieses Böse an. Täglich sah sie es vor Augen, täglich litt sie mit ihrem Kind, das in den Fängen und Fesseln des Bösen gefangen war. Wir können uns vorstellen, dass sie litt und kämpfte. Jahre lang. Und nun hörte sie von Jesus, sie hörte, dass da einer stark ist, der das Böse bekämpfen kann, das ihrem Kind und ihr das Leben zur Hölle gemacht hat. Mit Jesus ist das Böse zu überwinden. Sie hatte nicht resigniert und sich dem Bösen ergeben und gesagt: Dagegen kann keiner helfen. Kein Gott, kein Jesus kein sonst wer. Sie ist Vorbild im Mut, im Glauben, immer wieder neu zu kämpfen, den Kampf zu wagen. Und so abgehärtet von der kämpfenden Liebe tritt sie auch unter Jesu Augen, rennt sie ihm nach, lässt sich nicht abwimmeln. Und letztendlich kommt sie zum Ziel: Mit Jesus hat sie das Böse vertrieben, das Böse bekämpft, dem Bösen widerstanden.

Mit Jesus. Dazu will auch diese Geschichte ermuntern: Mit Jesus gegen alles Böse in der Welt anzukämpfen. Sich von dem nicht unterkriegen zu lassen, was uns bedrängt, ängstigt, unsere Gedanken fesselt. Mit Jesus Christus gegen unsere Sorgen angehen. Und wie macht diese Frau das? Sie ruft: Herr, hilf mir!

Aus der Predigt: https://predigten.wolfgangfenske.de/matthaeus-15/

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Advent

Die Zukunft bestimmt das Handeln in der Gegenwart.

Wenn man angstvoll in die Zukunft blickt, weil man Katastrophen befürchtet,

resigniert man, angesichts der Aufgaben, oder wird man angstvoll hektisch und gar rigoros. Sachlich bleiben Experten.

Wenn man fröhlich in die Zukunft schaut, weil man einen Liebenden erwartet,

ist man frei. Christen, die an Jesu Kommen glauben, sind frei in seinem Sinn zukunftsweisend zu handeln. (Advent 2019)

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Das erste Adventstürchen wurde geöffnet: https://weihnachtenmit.wolfgangfenske.de/

Der Blog wird voraussichtlich erst am Mittwoch wieder bestückt werden.