Bibel – Wort Gottes

Die Bibel kann einem Menschen zum Wort Gottes werden. Einzelne Worte können für den Menschen zum Wort Gottes werden, die helfen, zurechtweisen, Weg weisen.

Für Glaubende ist die Bibel jedoch nicht nur subjektiv Gottes Wort – sie ist es durch die Auslegung durch den Heiligen Geist auch objektiv. Das bedeutet:

  1. Gott spricht durch die Bibel.
  2. Gott lässt in der Bibel viel von sich erkennen. Durch sie zeigt er auch, wo der Mensch Gott im Alltag erkennen kann. Kurz: Sie öffnet die Augen für Gott im Leben, in der Schöpfung. (Schöpfung als zweites Buch Gottes benötigt das erste Buch, die Bibel.)
  3. Gott hat Menschen die Bibel als Lebensgrundlage gegeben.
  4. Gott selbst ist es, der Menschen durch die Bibel in Frage stellt, sie leitet und stärkt.
  5. Die Bibel ist ein Wegweiser in diesem Leben zum kommenden Leben.
  6. Gott bildet durch sie Gemeinde, er leitet durch sie die Gemeinde, er erhält durch sie die Gemeinde. Weltweit. Durch alle Zeiten hindurch.

Jesus Christus ist das primäre Wort Gottes – der die Bibel als Wort Gottes durchleuchtet.

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Der Blog wird voraussichtlich am Mittwoch wieder bestückt werden.

Historikerstreit um Demokratie oder Person? + Klug und dumm

Da mag man sagen: Tja, die Platzhirsche! https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/masslose-kritik-an-der-historikerin-hedwig-richter-17248489.html?

Es geht um ein Buch von Hedwig Richter, das verrissen wird, weil… – ja, warum eigentlich?

Aber das ist für sie nichts Neues.

Irgendwie denkt man, wenn man den Artikel liest, immer wieder einmal an den „alten“ Satz:
Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren.

Und man denkt an noch etwas: Schön, dass sie schon eine Stelle hat. Denn die Uni-Berufungen haben so ihre eigenen Spielregeln.

Mal sehen – es macht Lust, das Buch zu lesen und selbst zu schauen, wessen Argumentation plausibel ist, die der Kritiker oder der Kritiker Kritiker.

Obgleich – darf ich es lesen – und für gut befinden? Würde ich mich dann in den Augen der Kritiker nicht als einen outen, der keine Ahnung hat?

Also: Wenn ich es denn gelesen haben sollte, und für gut befunden, werde ich schweigen, und von allen für klug gehalten werden. Wenn ich es als nicht gelungen ansehe, werde ich es herausposaunen und alle Kritiker sagen dann: Wie klug! Einer von uns!

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Verschwinden im Glotti

Sie verschwinden im Glottischlag, im glottalen Plosiv, im Knacklaut, diejenigen, die hervorgehoben werden sollen. Statt Sternchen / Asterisk werden sie jetzt Doppelpunkt oder Unterstrich oder Bindestrich nach Schrägstrich.

Warum eigentlich Sternchen statt Stern? Wahrscheinlich, weil es das einzige der genannten Wörter ist, das keinen maskulinen Artikel hat: der Glottischlag, der Doppelpunkt, der Unter-Binde-Schrägstrich, der Stern – und dann leuchtet es auf: das Sternchen! Übrigens ist das Binnen-I feminin – irgendwie.

Übrigens neulich irgendwo gelesen: Wie gemein! Das Mädchen!

Das hängt aber nicht damit zusammen, dass das Mädchen nicht feminin ist. Das hängt mit dem „chen“ zusammen. Die Maid – das Maidchen. Der Junge – das Jungchen. Der Mann: das Männchen. Der Vollständigkeithalber wollen wir auch die Frau nicht vergessen: Die Frau – das Frauchen. Das Tantchen, das Onkelchen, das Großmütterchen, das Großväterchen…

Nur eine Anmerkung zum Thema Christ*innen. Vor lauter lauter hat man den Mann dabei vergessen, die (männlichen) Christ-en, ist er im Stern mit enthalten? Genauso bei den Abiturient*innen. Und: Plural ist immer feminin, obgleich man Mann ist? Die Männer?

Muss ein solcher Beitrag sein? Ja, denn vielleicht tragen solche dazu bei, einen richtigen Weg in der Glotti-Verwirrung zu finden.

Vielleicht sieht er dann so aus, dass man lernt, die guten alten Worte geschlechtsneutral zu lesen. Wenn es immer Bundeskanzler heißt und man nur Frauen in diesem Amt kennt, entsteht vor dem inneren Auge bei dem Wort Bundeskanzler immer das Bild einer Frau. Das wird dauern. Aber das bedeutet, dass es im Land auch gleichberechtigt zugehen muss. Was mir vorschwebt ist eine Art Wechsel. Mal verwendet man die feminine, mal die maskuline Form. Fehlt natürlich das * und stört den Lesefluss. Nichts ist vollkommen.

Wer kennt schon die Zukunft? Glottis werden vermutlich genauso wieder verschwinden wie die Kleinschreibung. Weiß man das eigentlich noch, dass vor ein paar Jahrzehnten vehement gefordert wurde, alles klein zu schreiben, weil die Groß-Klein-Schreibungen, so der Vorwurf, gesellschaftliche Hierarchien befördern sollten? Wenn man heute solche Bücher in die Hand bekommt, wundert man sich. Was soll das denn!

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Corona-Impfschaden + Neue Strategie + Sputnik V. + Nicht immer die Besten + „Eso-Plumperquatsch“ + Verfassungsschutz: Politische Spielchen

Corona-Impfschaden

Hier bekommt man Aufklärung darüber: Wer kommt dafür auf, wenn ich durch einen Impfstoff zu Schaden komme? https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/haftungimpfschaden-101.html

*

Wie stürzt man sich doch auf die Schnell-Untersuchung der Uni Greifswald angesichts der Thrombosen: https://www.tagesschau.de/inland/astrazeneca-thrombose-ursache-greifswald-unimedizin-101.html Zumindest in dem Artikel wird gesagt, dass Experten von höchst spekulativen Ideen reden.

Neue Strategie

Wir können nicht diese momentane Strategie auf Dauer weiter fahren. Wir müssen eine andere wählen. Mit den täglichen Zahlen würde ich anfangen: Sie müssen unbedingt konkretisiert werden. Wo liegen die Hotspots! Dann lässt sich absehen, wie wir weiter gehen. Restaurants und Geschäfte müssen wieder geöffnet werden. Geöffnete Geschäfte sind keine Hotspots. Sonst wären ja wohl die bislang geöffneten auch schon geschlossen worden. Restaurants sind keine – sonst gäbe es keine Möglichkeit, Essen mitzunehmen. Ich vermute, dass wir viele kluge Menschen in den Ministerien sitzen haben, die sich anhand der konkreten Situation eine neue Strategie ausdenken können. Anhand konkreter Situation heißt auch: Anhand von Zahlen, die ihnen differenziert vorliegen. Wer steckt wirklich wen an? Wo liegen die Zentren der Unachtsamkeit? Und diese neue Strategie muss dann auch kontinuierlich gefahren werden.

Sputnik V.

Medien sind nicht unschuldig daran, dass Sputnik V. ins Abseits geraten ist. Man muss nur sehen, wie dieser Impfstoff politisch ganz im Sinne der Regierung/des Parlaments – lächerlich gemacht wurde. Medien als Nachplapperer. Warum hat die EMA es nicht schon längst untersucht? Und wie sieht es mit den chinesischen Impfstoffen aus? Hier sehe ich auch Versagen auf der ganzen Linie. Man muss in der EU ständig alle Räder neu erfinden. https://www.tagesschau.de/ausland/russland-corona-sputnikv-101.html

Nicht immer die Besten

Man will nicht mehr die qualifiziertesten Menschen für bestimmte Berufe auswählen. Es zählen andere Kriterien: Geschlecht, Herkunft… https://www.tichyseinblick.de/meinungen/mehr-diversitaet-in-den-medien-ein-verrat-am-qualitaetsjournalismus Ich sehe das nicht als schlimm an. Auch jetzt waren nicht immer die qualifiziertesten Menschen an der Spitze. Politisch schon mal gar nicht. Da ging es nach Auswahl der Parteien. Von daher: Immer ruhig.

Das Problem ist nur: Was geschieht mit einer Gesellschaft, die sich in zig kleine Untergrüppchen trennt, ohne das Große und ganze zu sehen. Jede treibt ihre eigene Lobbyarbeit und beschimpft die andere, Lobbyarbeit zu betreiben und ihre Klientel auf die Pöstchen zu heben. Die Zukunft wird es zeigen. Gesellschaften haben sich schon häufiger selbst zerstört. Und dann, nach einer Phase des Niedergangs, haben ein paar fähige Köpfe wieder die Oberhand gewonnen. Menschliche Katastrophen fanden statt – aber das gehört zum Menschen dazu, dass er sich immer wieder eine katastrophale Geschichte zubereitet. Klingt cool, nicht wahr? So abgehoben, distanziert, über allem stehend!

Ich bin überhaupt nicht cool und würde denen, die diese gesellschaftspolitischen Spielchen spielen am liebsten schütteln und zurufen: Achtet nicht allein auf Eure Grüppchen, sondern vergesst das Ganze nicht!

Christenbedrängnis

Eso-Plumperquatsch

Ein erfrischender Text: https://www.n-tv.de/leben/Esken-und-ihr-kindlicher-Eso-Plumperquatsch-article22437152.html

Ich finde es äußerst interessant: Man mag den Glauben – mag aber Gott nicht. Dann streicht man Gott – was kommt heraus: Wortgeklingel, ungedeckte Segen. Was ist ein Segen ohne den, der segnet – also Gott? Leere Wortspielhülsen, die zu Herzen gehen – aber ungedeckte Checks bleiben. Hauptsache schön.

Aber das muss ich auch mit Blick auf kirchliche Kreise sagen: Wir müssen aufpassen, nicht in schönen aber leeren Wort- und Tat-Hülsen stecken zu bleiben. Gott selbst muss die Worte, die wir in seinem Auftrag reden, füllen. Alles andere ist vermessen. Aber verantwortlich reden – das liegt an uns.

Verfassungsschutz: Politische Spielchen?

Ich hoffe ja nicht, dass der Verfassungsschutz politische Spielchen spielt: https://www.tagesspiegel.de/politik/verbot-der-afd-einstufung-legt-der-verfassungsschutz-vor-gericht-beschwerde-ein/27022920.html

Das haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht verdient, als politische Spieler herumgereicht zu werden.

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Trumpbiden 2 + Migrationsmaskottchen + Traditionsabbruch 1: Rücktritt von Bischöfen + Traditionsabbruch 2: Bild-Reichelt + Kolonialismus – saure Trauben

Trumpbiden 2

Biden entwickelt sich immer mehr zum Trump 2: https://www.tagesschau.de/ausland/usa-nord-stream-103.html

Und wann kommt die Biden-Mauer? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-grenze-mexiko-fluechtlinge-101.html

Das muss ein schwerer Schlag für unsere medialen Biden-Hofierer sein.

Aber mit Blick auf die China-Politik wird schon ein Unterschied zwischen Trump und Biden gefunden: Trump ging es nur um die Wirtschaft der USA. Biden geht es um Menschenrechte. Bin gespannt, wie Biden sich verhält, wenn China einfach weiter menschenrechtslos agiert – wird er normal wirtschaftlich weitermachen, nach dem Motto: Weit gesprungen – auf dem Tigerfell gelandet, oder Konsequenzen ziehen? https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-china-alaska-anchorage-1.5240256

Migrationsmaskottchen

Sehr guter Beitrag von Rasha Khayat: „Ich bin nicht euer Migrationsmaskottchen!“ https://www.zeit.de/kultur/literatur/2021-03/diversitaet-literatur-amanda-gorman-uebersetzung-migration-biografie

Traditionsabbruch 1: Rücktritt von Bischöfen

Wie immer: man will Köpfe rollen sehen, je höher, desto besser. Populismus pur. Wenn niemand ein Verbrechen begangen hat, sollte man mit solchen Forderungen vorsichtig sein. Ich halte den Rücktritt von Bischöfen für Makulatur.

Die Bischöfe haben gehandelt, wie sie handeln mussten, wie man wohl schon traditionell gehandelt hat. Es ging wohl kaum um vertuschen – zumindest ist der Vorwurf massiv und müsste bewiesen werden – es ging darum, denen, die sich vergangen haben, eine neue Chance zu geben.

(Ich frage mich: Wann begann das, dass man „Brüder im Nebel“ nicht in das Sonnenlicht stellte? Die Bibel ist viel rigoroser – wegen der Menschenliebe, wir sind sanft – wegen der Menschenliebe. Aber wir müssen uns da wohl auch an die eigenen Nase packen.)

Heute findet man das nicht richtig. Von daher ist es ein strukturelles Problem, nicht eines, das einzelne Menschen zu verantworten haben. Und es ist gut, wenn strukturelle Probleme erkannt und beseitigt werden.

Weil es ein strukturelles Problem ist, dürfte wahrscheinlich allen älteren Kirchenverantwortlichen Vorwürfe gemacht werden können, weil sie eben in der Tradition gehandelt haben. Sollen alle zurücktreten? Nein: Sie sollen die Struktur ändern. Aber: Populismus – rollende Köpfe – ist sehr stark in uns verankert.

Was gravierend ist – der Umgang mit den Opfern sexueller Gewalt. Ist das auch ein strukturelles Problem? In der Kirche gibt es sehr viele Menschen, die sensibel dafür sind, Menschen in Not zu helfen. Wie kam es, dass diese Sensibilität hier möglicherweise abhanden gekommen ist? Denn es scheint mir offensichtlich, dass hier etwas massiv falsch gelaufen ist. Wie kam das? Oder hat sich das Verhalten der Opfer auch geändert – was die Bewusstwerdung betrifft? Dazu: https://www.katholisch.de/artikel/29139-erschreckend-reaktionen-aus-kirche-und-politik-zum-koelner-gutachten

Wie dem allem auch sei: Gott selbst ist hier am Werk. Mit welchen Absichten Menschen auch immer die Kirche zur Raison rufen. Es dient dazu, sie auf Gottes Wegen zu bringen.

Traditionsabbruch 2: Reichelt

Auch hier wird deutlich, dass mit den Beschwerden gegen Julian Reichelt eine neue Welt sichtbar wird. Diese überrollt die alte Welt. Viele verhielten sich so und so – und nun fällt das einst „normale“ Verhalten auf viele zurück: https://taz.de/Verfahren-gegen-Bild-Chef-Reichelt/!5756721/

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Leider denken heute wohl viele von sich:
Ich bin sauber, ich bin rein –
darum werfe ich den 1. bis zum 100. Stein.

Kolonialismus – saure Trauben

Wilhelm Wilberforce, der Kämpfer gegen die Sklaverei im 18. und 19. Jahrhundert, sagte einmal sinngemäß: Die Unmenschlichkeit der Briten wird sich gegen die Briten erheben. Die Unterdrückten werden gegen Briten aufstehen und sie überrollen.

Überall da, wo die Väter sich vergangen haben, werden die Jungen zur Rechenschaft gezogen. In der Bibel heißt es sinngemäß: Die Väter aßen die Trauben – den Kindern zieht sich der Mund zusammen. In diesem schmerzhaften Prozessen stecken wir – nicht nur in Großbritannien. In diesem Prozess, ein Gleichgewicht zu finden, dass der Mund von der Säure nicht mehr zusammen gezogen wird.

Meine Frage ist: Welche Trauben essen wir – so dass sich unseren Kindern der Mund zusammenzieht? Das werden erst die Kinder wirklich wissen, da viel Gutgemeintes eben auch solche Trauben sein können.

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Kirche – Kyriakos

Kirche kommt von Kyriakos – dem Herrn Jesus Christus gehörend.
Das bleibt auch so. Auch in Europa.
Kirche gehört Jesus Christus.
Auch wenn die Institution Kirche weg von Christus streben kann.
Kirche ist nicht identisch mit Institution.
Je größer die Überschneidungen, desto besser.
Je kleiner die Überschneidungen, desto trauriger und schlechter für die Welt.
Aber sie in Übereinstimmung zu bringen, ist nur sekundär.
Primär ist die Verkündigung Jesu Christi durch Wort und Tat.
Das bedeutet: Hören auf Jesus Christus. Hören, hören, hören…
Der auch durch Menschen spricht. Auch.

*

Kirche ist eine Glaubensgemeinschaft.
Keine Verwaltungsgemeinschaft,
keine Gemeinschaft der Bürokraten.

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