„Werdet nicht müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen, gebt nicht auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir Segen ernten. Nutzt jede Gelegenheit, allen Menschen Gutes zu tun, vor allem aber an unseren Glaubensgeschwistern.“
Der Apostel Paulus im Brief an die Galater 6,9-10.
Die Innenministerin – ständig in meinem Blog wegen sonderbarer Aussagen. So auch die, die Demos in Frage stellen. Wohl nur Demos, die sie nicht mag. So versammle ich mich in Zukunft, wenn ich was gegen Frau Innenministerins Politik habe, allein draußen in der Pampa – Frau Innenministerin achtet dann sicher auf meine Meinung. https://www.youtube.com/watch?v=RS1mdFSE1z8
Ich geh dann mal in den Garten. Haben Sie meine Meinung gehört? Vielleicht sollte man Twitter verbieten, damit Innenministerinnen nicht sowas von sich verbreiten können.
Weiß sie, was sie sagt? Ist das nur eine leere Drohung? Hat sie im Blick, was passiert, wenn wir zum Beispiel kein Gas aus Russland bekommen? Kaputte Regionen? Kaputte Menschen, Menschen, die nicht mehr so einfach still und leise ohne zu demonstrieren vor sich hin bibbern, wimmern und hungern? Auf jeden Fall hätte sie sicher die medialen Durchhalteparolen auf ihrer Seite.
Nocebo – Impfnebenwirkungen
Interessante Studie: Für viele leichte Nebenwirkungen der Impfungen sind wir selbst Schuld. Liegt nicht an der Impfung, sondern daran, dass unser Unterbewusstes sie erwartet hat. Wenn sich also jemand krank gemeldet hat, wegen Impfnebenwirkungen, dann war er nicht unbedingt wegen der Impfung als Impfung krank. Er hat sich krank gemeldet, weil sein Unterbewusstes wollte, dass er sich krank fühlte. Was heißt das nun künftig für die Krankenkassen? Kein Geld – selbst dran Schuld, wenn Nebeneffekte, die keine sind, aufgetreten sind? https://www.focus.de/gesundheit/news/kopfschmerz-und-mattigkeit-leichte-impfnebenwirkungen-liegen-meist-am-nocebo-effekt_id_40795155.html
Mindestlohn
Niemand wird dagegen sein, dass der Mindestlohn angehoben wird – wenn er denn finanzierbar ist. Aber was hier wieder sichtbar wird: die Übergriffigkeit der Politik https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/mindestlohn-erhoehung-103.html Diese Übergriffigkeit wird an allen möglichen Stellen erkennbar. Und die ist gefährlich, denn es geht nicht um Kommunikation und Aushandeln des Möglichen, sondern darum, dass irgendeine Gruppe anderen etwas aufoktroyiert.
Vielleicht ist unser Universum ja auch nur der Belag auf einem Dunkle-Masse-Sandwich. Es quetschte sich irgendwie rein in die Dunkle-Masse-Sandwichbrötchen und wird darum von diesem flach gedrückt. Ein Ketchup-Universum 😉
Philanthropie und Nächstenliebe
Philanthropie und Nächstenliebe
(Für die Abschnitte habe ich die Artikel Nächstenliebe und Philanthropie aus Wikipedia berücksichtigt [10.4.2018]).
1. Philanthropie
Nächstenliebe ist spezifisch jüdisch-christlich (Ansätze gibt es wohl auch in der ägyptischen Tradition). In der griechisch-römischen Antike gab es freilich auch so etwas, das wurde nur Philanthropie genannt: Phil bedeutet Freund; Anthropie/Anthropos kommt vom Wort für Mensch. Der Philanthrop ist ein: „Menschenfreund“. Die Philanthropie bezeichnete zunächst die wohlwollende, anständige Zuwendung der Elite zu den Massenmenschen. Menschenfreundlich waren vor allem, so dachten die Athener, die Athener. Alle anderen waren eher Barbaren, also keine Menschenfreunde, sondern roh, grausam. Das wurde von den Römern übernommen – wandelte sich dann aber und man meinte, dass alle Menschen menschenfreundlich sein können; vor allem der römische Philosoph Seneca (4 vor Christus bis 65 n.Chr.) meinte das und dann vor allem der historische Schriftsteller Plutarch (45-127 n.Chr.). Aber Philanthropie hatte überwiegend im Hintergrund: Durch Wohltaten, die man anderen gibt, bekommt man unterschiedlichste Arten von Anerkennung und Gefolgschaften und Stimmen bei Wahlen (Klientel-Patronat) usw. So konnten selbst die Stiftungen von (grausamen) Zirkusspielen (Kolosseum) als solche Wohltat/Philanthropie angesehen werden, denn es ging in der Philanthropie auch darum, den gesellschaftlichen Zusammenhalt einer Stadt zu fördern. Von daher konnten Menschen, die nicht zur Stadt gehörten bzw. sich in der Stadt kriminell verhalten haben, zum Wohl der Stadt schlimm behandelt werden. In der Zuwendung zu Menschen, die unverschuldet in Armut geraten sind, ging es nicht wirklich um die Armen, Notleidenden, es ging nicht darum, deren Situation zu ändern. Man handelte an ihnen eher gut, damit die Einheit der Stadt nicht gefährdet würde.
Philanthropie ist also ein sehr schillernder Begriff.
2. Nächstenliebe
Nächstenliebe, griechisch „Agape“, wie sie Jesus aufgrund seiner jüdischen Tradition prägte, hat eine andere Intention. Es geht hier nicht von oben nach unten, also von der wohlhabenden Elite zu den armen Menschen, sondern jeder Mensch hat die Aufgabe, sich für den anderen einzusetzen (zu dienen). Somit geht die Hilfe nicht von oben nach unten, sondern findet auch auf gleicher Ebene statt. Es geht auch nicht nur um Wohltaten, sondern um Nothilfe, die allen gilt, und nicht nur den Menschen der eigenen Stadt, der eigenen Familie usw., es geht auch nicht nur um unverschuldet Verarmte, sondern um alle. Die Motivation ist nicht, dass man Lohn und Anerkennung bekommt, Klientel-Macht, sondern es geht um den Mitmenschen, dem man sich im Auftrag Gottes zuwenden muss, weil Gott in ihm anwesend ist (Mt 25,31ff.). Dank bekommt man von Gott – und erwartet diesen nicht von Menschen. Aber: Wie Mt 25,31ff. zeigt, ist diese Verhaltensweise keine Besonderheit von Menschen mit einem bestimmten Glaubensbekenntnis, sondern auch ohne ein solches handeln Menschen entsprechend. Wohl spielt hier der Aspekt Mitleid mit. „Vorbild“ dieser Liebe ist Gott selbst, der sich Menschen zuwendet und für den Menschen in Jesus Christus aus Liebe gestorben ist. Weil Agape und Philanthropie so unterschiedlich sind, haben Christen des Westens diese beiden Begriffe auch getrennt und nicht zusammen geführt.
3. Zusammenwachsen von Philanthropie und Nächstenliebe
Die Philanthropie und die Agape wuchsen dann jedoch zusammen – deutlich im 3.-4. Jahrhundert nach Christus. So wurde die Philanthropie mit Frömmigkeit verbunden (durch den Christenkritiker und Neuplatoniker Porphyrius: ca. 233-301) sodass der Philosoph und Redner Themistios (317-387) sagen konnte: Gott ist als mächtigstes Wesen der größte Menschenfreund (mit Blick auf den Kaiser, der entsprechend menschenfreundlich sein soll wie Gott).
Das heißt, die christliche Botschaft, dass Gott den Menschen liebt und der Mensch diese Liebe weitergeben soll, wurde heidnisch aufgegriffen und uminterpretiert. Entsprechend sollte dann unter dem Kaiser Julian (Herrschaft 360-363), der die alte römische Frömmigkeit wieder einführen und das Christentum zurückdrängen wollte, eine christlich veränderte Definition von Philanthropie die Agape ersetzen. Philanthropie im alten Sinn konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Die christliche Intention hatte diese schon zu sehr umgeprägt. Kaiser Julian regierte nur sehr kurz, sodass Christen Nächstenliebe in ihrem Agape-Sinn weiterführen konnten. Mancherorts allerdings wurde dann Nächstenliebe immer wieder durch Philanthropie ersetzt – was man bis heute erkennen kann. Aber auch die Philanthropie beeinflusste die Nächstenliebe: Die ersten Krankenhäuser wurden von Christen entwickelt. Diese wurden von reichen Christen unterstützt. Hieran kann man vielleicht die Mischung von Nächstenliebe und Philanthropie erkennen: Nächstenliebe – es geht um die durch Gott veränderte Gesinnung, die den Menschen dazu bringt, sich anderen zuzuwenden, ihnen zu dienen. Anderen dienen – das ist ein ganz wesentlicher Aspekt christlicher Nächstenliebe. Im Johannesevangelium (Kapitel 13) wird berichtet, dass Jesus seinen Jüngern die Füße wusch. Er hat damit das getan, was die Aufgabe von Sklaven war. Und dann heißt es:
Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.
Dienen gehört also zur Agape dazu.
Philanthropie – im christlichen Verständnis bedeutet, dass die soziale Elite andere unterstützen muss. Sie muss mit ihrem Besitz dienen. Die Gemeinden haben auf diese Weise Armenspeisungen finanziert, Schulen, Aufnahme von Findelkindern… – das wurde dann bis in unsere Zeit hinein weiter entwickelt, vom Staat übernommen und führte dann zu unserem Sozialsystem. Das hat heute jedoch nichts mehr mit „dienen“ zu tun, man zahlt Steuern bzw. gibt als Spende von dem ab, was man geben möchte.
Das Besondere an der menschlichen Kultur: Auseinandersetzungen zwischen Moderne und Tradition: Die Tradition muss sich von der Moderne hinterfragen lassen, die Moderne muss sich an der Tradition messen lassen. Ohne dieses Miteinander in der Auseinandersetzung stagnieren Menschen. Das geht nicht ohne Kompromisse, es sei denn, Extremisten bringen andere zum Schweigen. Aber irgendwann werden die Extremisten immer besiegt. Sie bringen unendlich viel Leiden über die Menschen. Aber auch sie sind nicht ewig, wie die Menschheitsgeschichte zeigt.
Ich habe mich einmal für eine Wärmepumpe interessiert – habe das Interesse aber sofort fallen gelassen, als ich gelesen habe, dass sie ständig Geräusche verursacht. Und in unserer Zeit möchte der normale Bürger sich selbst und seine Nachbarn vor sämtlichen Geräuschen schützen. Dazu: https://www.wegatech.de/ratgeber/waermepumpe/grundlagen/lautstaerke-von-waermepumpen/
Das Problem der Politik: Sie setzt sich Ziele, von denen jeder weiß, dass sie nicht einzuhalten sind – und das dient dann zu Zwangsmaßnahmen. So eine Art kommunistische Arbeitspläne: Fünfjahresplan, Zehnjahresplan und wie sie alle heißen. Die gezwungenen Leute waren dann sehr findig – aber letztlich hat die irreale Politik alles ruiniert.
Pendler sollen alle Fahrrad fahren + Verkehrswende
Die Verkehrswende in Frankfurt – das, was hier beschrieben wird, ist typisch für die moderne Politik: Es wird gemacht, was sich manche so ausgedacht haben – Bürgerbeteiligung eine Farce: https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/neuer-zoff-um-verkehrswende-wut-brief-gegen-fahrrad-plaene-78866806.bild.html Ich hoffe, es folgen weitere, die keine Farce sind, sondern dass die Bedenken berücksichtigt werden. Aber der Eindruck, dass manche Ideologen meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und die Realität tanze nach ihren Regeln, lässt sich bislang leider nicht vermeiden.
Unsere Innenministerin überlegt krampfhaft, wie sie Telegram stoppen kann. Vielleicht hilft ein Anruf beim Genossen Xi Jinping. Der kennt sich mit sowas aus.
Ich hörte heute im Radio, dass das Ziel sei, das Internet so zu gestalten, dass dort nichts veröffentlicht werden sollte, was auch im normalen Leben sanktioniert wird.
Ich wäre auch dafür, Kriminelles zu verhindern. Allerdings ist das kein Akt eines Staates, sondern muss ein Akt einer möglichst vielfältigen Staatengemeinschaft sein. Einmal bekommt ein Staat allein es sowieso kaum hin, wenn er sich nicht rigoros abschottet. Zudem gibt es in den Staaten unterschiedlichste Maßstäbe für Moral usw. – eine Diskussion ist demokratisch notwendig, führt zu demokratischen Kompromissen.
Ein Staat allein darf es auch nicht versuchen, wir sehen es an all den rigorosen ideologischen Staaten, die freie Meinungsäußerung bekämpfen. Ein Staat allein gerät immer in den Verdacht, für Herrscher und herrschende Gruppen missliebige Ansichten zum Verstummen bringen zu wollen.
Das ist eine Aussage, die man sich im Munde zergehen lassen muss: Sie zeigt, wie Worte von den Herren Politikern ins Gegenteil verdreht werden: „die Impfpflicht führt dazu, dass man sich freiwillig impfen lässt“ (Tagesschau vom 19.1. – 02:35-36) Und wenn man dann zu allem möglichen gezwungen wird – dann macht man es freiwillig in deren Augen. Geht es noch schlimmer? Was für ein Umgang mit Bürgern!
Ich hatte im letzten Jahr sehr viele Clips aus allen möglichen Ländern. Hier gibt es eine Zusammenstellung – viele hatte ich nicht entdeckt:
Christen waren schon seit Beginn an ein singendes Völkchen: Im Neuen Testament zum Beispiel das Lied der Maria, weitere Lieder bis hin zu den Liedern in der Apokalypse des Johannes nach alttestamentlichem Vorbild – und es wurde gesungen, was die Stimmen hergaben und hergeben – bis heute. Singend auch in schlimmen Situationen: https://gedichte.wolfgangfenske.de/spiritual-gospel/ und dichtend zu allen Zeiten: https://gedichte.wolfgangfenske.de/
Desinteresse an Religion wird auch aus meiner Perspektive von manchen herbeigeredet. Menschen interessieren sich, schämen sich aber auch, das Interesse laut werden zu lassen. Und wenn diese Scham überwunden ist, dann geht es los mit einer Menge an Halbwissen. Dafür können sie nichts, weil kaum mehr ein Mensch da ist, der ihnen vieles erklärt.
Die Worte des Verfassungsrechtlers Kai Möller, wie sie hier wiedergegeben werden, dürften manchen meiner Blogleserinnen und Blogleser nichts Neues sein: https://www.kath.net/news/77355
Apropos Ungeimpfte: Wenn ca. 30% der Einwohner nicht geimpft sind (Info aus HR Info) – dann ist das ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung, der massiv ausgegrenzt und bekämpft wird. Sollten die Nachdenklichen unter den Extremen nicht mal überlegen, ob in der Aggression gegen Nichtgeimpfte nicht was falsch läuft?
Und noch ein Beitrag: https://www.cicero.de/innenpolitik/impfpflicht-lauterbach-mutante-omikron-stoehr-dittmer-drosten Aber: Der Gesundheitsminister trägt die Verantwortung – nicht Journalisten. Und wie schon seit über einem Jahr gesagt: Angst ist der Ratgeber der Politik. Ein schlechter Ratgeber. Weil der Mensch verlernt, auf viele Stimmen zu hören und lernt, unangenehme Stimmen und andere Meinungen zu unterdrücken.
Und wer hat die Billiganbieter massiv gefördert? Wer hat indirekt geschrieben, dass die Menschen, die bei ihren alten Anbietern bleiben, ganz schön verblödet sind? Das müsste rückblickend einmal untersucht werden. Nun denn, irren ist menschlich. Gut ist es, wenn Billiganbieter durch den Staat zur Raison gerufen werden? Muss sich der Staat wirklich in den Wettbewerb einmischen? Fragen über Fragen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/steigende-energiepreise-habeck-will-gegen-stromdiscounter-vorgehen-17738236.html
11 Länder haben kein UN-Stimmrecht. Afghanistan ist nicht darunter. Warum verloren sie das Stimmrecht? Sie konnten die Beiträge nicht zahlen. Wer zahlt sie für Afghanistan? Spannende Frage: https://www.dw.com/en/iran-venezuela-and-sudan-and-others-lose-un-voting-rights Interessant auch: Länder bekommen es nicht entzogen, weil sie repressive Politik führen. Dann wären wahrscheinlich zu viele Länder außen vor. Es geht also ums Geld.
Wer ist letztlich von wem abhängig? Es wird militärisch gedacht: Eine Invasion käme Russland teuer zu stehen. Darum muss man aufrüsten und es wird aufgerüstet. Klar, käme es das. Gut, dass man es dem Gegner teuer macht. Es sind auch die Ängste verständlich.
Letztlich ist das wahrscheinlich ein Game of thrones – das Putin liebt. Militärisch provozieren – man fühlt sich provoziert, und provoziert selbst, treibt Gelder in die Waffenindustrie, weil man Angst vor Putin hat. Medien schreiben, weil man eben Angst hat Siegesmeldungen herbei… Ist es nicht schon eine Niederlage, dem Gegner zu zeigen, dass man Angst vor ihm hat?
Übrigens: Nordstream 2 – ein Verbot… – Russland würde das gut verkraften. Russland hat keine Angst. Muss auch keine haben. Das ist auch gut so. Es wundert: Warum treiben sie den Westen so Angst hervorrufend vor sich her? Was bezweckt der Fuchs Lawrow mit seinem Oberfuchs Putin? Rache wegen der Sanktionen? Lernen wir auf die Menschen Russlands zu hören, die Frieden wollen, nichts als Frieden. Wie wir. Kommen sie medial vor?
Auf eine Welt ohne Fleisch freut sich die Chemie-Industrie. Diese Platitude sei mir erlaubt. Ohne Fleisch gäbe es auch keine Milch. Egal. Wir haben ja Hafer- und andere irgendwie Milch 😉