Tut Buße! Dieses Thema wird nicht laut in unseren Zeiten. Die Abkehr von Gott schreit zum Himmel – wirkt sich auch massiv sozial aus. Vor allem Kirchen sollten den Ruf wieder zu eigen machen.
Aber das mit Blick auf Umkehr zu Gott.
Nicht mit Blick darauf, Verirrungen unserer Zeiten in den Fokus zu nehmen. Wenn wir das täten, würden manche dieses und jenes als Verirrung bezeichnen, was andere gerade als Fortschritt ansehen. Und manche würden das dazu nutzen, propagandistisch das einzufordern, was gerade zeitgemäß und modern ist.
Von daher sollte die Umkehr zu Gott im Vordergrund stehen. Diese wird auf Dauer immer mehr Menschen zeigen, was falsch läuft in den Hirnen, Herzen, Seelen.
Der Anfang würde sein: Sich um das Evangelium zu kümmern, statt die Kirchen selbst in den Fokus zu stellen. Einzelne Glaubende spreche ich an. Jede und jeder Einzelne muss sein Leben vor Gott in den Blick nehmen und andere mitnehmen.
Ziel: Das Leben vor Gott ins Reine zu bringen, sich dem Willen Gottes anzunähern, als Individuen und als Gemeinschaften.
Und damit sehen wir die Katastrophen – Umwelt-Pandemie-Krieg-Energie – als Chance an. Als Chance, neue gemeinsame Wege der Menschlichkeit zu gehen. Mit Gott.
Keiner weiß, wie es weiter geht. Auch Putin nicht. Er hat etwas losgebrochen, von dem niemand weiß, wie es ausgeht. Wir leben also in einer historischen Situation, in der alle möglichen Menschen verantwortlich um den richtigen Weg ringen. Das wird noch ein paar Jahre so weiter gehen, bis sich alles wieder eingerenkt hat. Es sei denn, Putin beschließt von jetzt auf gleich den Rückzug: War ein riesen, ein im Grunde unentschuldbarer Fehler. Aber nein, das Morden geht weiter. Weiter geht es, Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, sie zu verjagen. Es geht weiter, ihre Häuser zu zerstören, das, was sie aufgebaut haben.
Als Christen lebt man weiter: menschenfreundlich in der Nachfolge Jesu. Unabhängig von den politischen Aufgeregtheiten und Konstellationen. Als Glaubende unabhängig – nicht so sehr als in die Zeit involvierter und auch angegriffener Mensch.
Das zeigt, dass unsere EU-Länder mafiöse Strukturen nicht im Griff haben.
Ukraine: Neutralität
Ob es nicht schon zu spät ist? Dass die Ukraine neutral sein soll – das ist eine alte Forderung. Im Blog zusammen mit eine ukrainische besondere Föderalisierung verbunden. Aber ich vermute fast, dass es inzwischen zu spät ist. Wird Putin wirklich zurückgehen, ohne ein Regime installiert zu haben? Ich vermute, das wird nur dann geschehen, wenn die Verluste Russlands so immens sind, dass Putin nichts anderes übrig bleibt. Aber das wird wohl lange auf sich warten lassen. https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-krieg-selenskyj-berater-kompromisse-101.html
Ich habe eine Mail bekommen von der Wiener Polizei. Einen Haftbefehl. Ohne Ansprache – aber Unterschrieben: „Herzlich Beatrice Polano Verantwortlich Systeme und Identifizierung Bundespolizei“.
Ich müsste eine pdf anklicken, und dann wüsste ich, worum es geht. Die Mailadresse stimmte: @polizei.gv.at. War natürlich eine gefährliche Sache, nicht der Haftbefehl. Der war Fake. Es ging um Spam. Interessant fand ich, dass alles auf den ersten Blick, was die Mailadresse betraf, korrekt war – dann aber, wenn man die Mail in Gelesen hatte und dann wieder anschaute, war die Polizei-Mail-Adresse weg und es tauchte nur noch auf: polano.betarice@spes.uniud.it. Interessant, was alles so möglich ist.
Irak: TikTok-Christin ermordet
Eine 20jährige wurde im Irak evtl. von ihrer Familie ermordet, nachdem sie auf TikTok ein Video hochgeladen hatte, in dem sie ihren christlichen Glauben bekannte. Sie hatte sich auch für Frauenrechte eingesetzt: https://www.persecution.org/2022/03/08/christian-convert-assassinated
Es ist ja nichts so, dass die Leute nur Autofahren, weil es ihnen Saß macht, sie dann an Wochenenden die Kilometer runterrattern. Manche dürften das so denken, wenn man sieht, wie cool sie über die hohen Energiepreise hinweggehen. Aber: Menschen müssen zur Arbeit fahren – und irgendwie benötigt der Mensch auch Nahrung, Kleidung, alles, was dazu gehört. Und das wird von Lastwagen usw. in die Geschäfte gebracht. Die Gefährdung wird politisch nicht gesehen – den Eindruck hat der normale Mensch – denn die Politik macht nichts dagegen. Sie lässt es laufen – bis nichts mehr rollt. Vielleicht lässt sie sich auch nur eine Menge Zeit, bis sie reagiert. Beides gleichermaßen übel: https://www.focus.de/auto/news/logistik-und-busbranche-schlagen-alarm_id_65409838.html
Ein Glaube, der meint, Gott und die Welt erklären zu können, ist langweilig. Langweilig, wie ein Roman, der eigenen Bildern und Erfahrungen keinen Raum lässt.
Ein Glaube, der Gott auf ein leicht verständliches Irgendwas reduziert, ist langweilig und falsch. Langweilig und falsch, wie ein Mensch, der meint, einen geliebten Menschen, das Geheimnis, mit einem Satz leicht und locker charakterisieren zu können.
Ein Glaube, der meint, er durchschaue sich selbst, leicht erklärbar, ohne Staunen, ohne Fragen, ohne Rätsel, ohne Spannung – was ist das? Was – ist das?
*
Abraham hatte seine Ecken und Kanten. Jakob hatte seine Ecken und Kanten. David war zum Teil unausstehlich. Die Propheten – wer kann sie schon ganz verstehen? Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Amos – sonderbar, sonderbar. Die Psalmsänger wurden liebevoll entstachelt. Und dann kommt Jesus Christus.
Und dann kommt Jesus Christus. Was haben wir vielfach aus ihm gemacht? Einen – keiner leichtgängiger als er: Kantenlos, breiig, freundlich lächelnd redselig. In den Evangelien wehrt er sich heftig dagegen, durch Wunder, unverständliche Worte, Leiden, Kreuzestod, Auferstehung. Wer versteht? Wir schütteln den Kopf. Gehen weiter. Achselzuckend.
Und dann kommt Jesus Christus. Dann kommt Jesus Christus in das Leben. In das Leiden. In die Depression. In die Krankheit. In den Krieg. In die Sorgen. Wir fragen den im dunklen Leben Unerwarteten, wir staunen den kantenlosen Nichtssagenden an: Was machst Du denn hier? Wirklich, Du hier? Und dann kommt Jesus Christus. Er sagt: Ja. Ich bei Dir.
Wie soll das genannt werden – außer „Schande!“? Wenn das stimmt, was hier geschildert wird, dann sieht es so aus, als würden unter uns wohnende Russen in Bankgeschäften eingeschränkt werden. Wenn Finanzunternehmen, Politik und Medien Russen-Bashing betreiben, muss man sich angesichts solcher negativen Vorbilder wundern, wenn irgend ein Irrer angestachelt von diesen Vorbildern zuschlägt? https://www.cicero.de/innenpolitik/sanktionen-gegen-russische-burger-die-situation-hat-mich-sehr-erschuttert
Dürfen russische Künstler und Stücke gespielt werden? Natürlich! Kunst sprengt Grenzen – auch die Grenzen, die irre Politiker und Politik errichten wollen. Menschlichkeit muss siegen, statt vor den Brutalos zu kuschen und ihnen das Feld zu überlassen. Menschlichkeit und menschliche Kunst wird siegen, allen Aufgeblähten zum Trotz.
Wir brauchen eigentlich gar nichts. Nur Windräder. Und solar. Wofür eigentlich? Geht auch dunkel und kalt. Wir können uns daran gewöhnen. Und wer viel Geld hat, kann es für so was Unnützes ausgeben wie Wärme oder Licht. Der gute Mensch braucht sowas nicht.
Quatsch beiseite.
Apropos Leopoldina: Sehr schön, dass die Professoren erkannt haben, dass nicht nur die unteren Einkommen Hilfen benötigen, sondern auch die Mittleren. Nur: Wie wollen die das bewerkstelligen? https://www.finanztreff.de/news/leopoldina-kurzfristiger-lieferstopp-von-russischem-gas-handhabbar/28152187 Am Besten: Steuern runter. Aber das läuft gegen die Ideologie. Habeck scheint vernünftiger zu sein als die FDP-Leute, wie der Artikel zeigt: https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/habeck-pruefen-wege-um-energiepreise-zu-daempfen-17861781.html Zudem hat Habeck Recht: Es kann alles lange dauern. Ob es nur drei Jahre sind, wer wagt das wirklich zu sagen? Von daher muss alles vermieden werden, was schadet. Wie die Ankündigung Bindens, dass die USA kein russisches Öl mehr kaufen würden die Preise hochtreibt, so wird auch das Reden von der Verknappung die Preise hochtreiben. Von daher sollten die AKWs auch argumentativ im Blick bleiben.
Nur ein Land, das stark ist, wirtschaftlich – und dessen Bevölkerung nicht gespalten ist – kann die Herausforderungen der Zeit bestehen – auch die Klimaerwärmung. Statt diese alte Weisheit zu berücksichtigen, experimentiert die Politik samt mancher ihrer Expert:innen herum. Was dabei herauskommt, muss die kommende Generation auslöffeln. Das wird nicht lecker. Im Namen der kommenden Generationen werden sie in die Pfanne gehauen. Sprichwörter sind heftig. Haben aber Klarsicht.
Frauentag
1887 wurde der Frauengebetstag in den USA als Tag der „Demütigung und des Gebetes“ ins Leben gerufen und 1887 wurde er interkonfessionell gefeiert. Nach Auf und Abs wurde vom Exekutivkommitee des Verbandes der Frauenwerke ab 1927 der 1. Freitag in der Passionszeit als Weltgebetstag eingeführt. Heute wird er in über 170 Ländern begangen. Diesen Tag bereiten in jedem Jahr andere Frauengruppen aus jeweils einem Land vor. https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgebetstag und https://weltgebetstag.de/ :
Weltgebetstags-Engagierte sind solidarisch und übernehmen Verantwortung, weltweit und vor ihrer Haustür. Ganz nach dem Motto des Weltgebetstags: „Informiert beten – betend handeln“ („Informed Prayer – Prayerful Action“). Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität ist die weltweite Förderung von Projekten für Frauen und Mädchen.
Der Weltgebetstag 2022 stand unter dem Motto: „Zukunftsplan: Hoffnung“.
*
Ab 1911 wird der internationale Frauentag nach einer Anregung von sozialistischen Frauen in Amerika von 1908 gefeiert (es ging um das Frauenwahlrecht). Nach Auf und Abs wurde 1921 auf der Zweiten Internationalen Konferenz Kommunistischer Frauen in Moskau als Erinnerungstag der 8.3. festgelegt, weil Frauen 1917 die Februarrevolution in Russland ausgelöst hatten.
1975 hat die UN den Tag für sich entdeckt – ab 1977 als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. Anders als beim freien Frauenweltgebetstag wird das jeweilige Thema von der UN vorgegeben. (Dass der 8. März auf einen Streik von Frauen in den USA 1857 zurückgeht, gehört wohl zu den Fake News – heute Mythos genannt.) https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag (Grundlage: 2017)
Manchmal habe ich das Bedürfnis, äußerst sarkastisch zu werden. Ich habe mich zurückgehalten. Übrigens: Es fahren hier und da Busse zu Grenzen, um flüchtende Frauen und Kinder abzuholen. Hoffentlich haben sie ihre Covid-Ausweise dabei, sonst müssen sie wohl zurückgelassen werden. Ich bin immer noch nicht sarkastisch. Könnte Realität sein.
Mitleid bleibt stecken im Sumpf des Leids. Mitleid lähmt, lässt erstarren. Mit leiden – öffnet Weiten der Menschlichkeit, lebt für den anderen: belebt Hoffnung, öffnet Zukunft.
*
Der Verfasser des Hebräerbriefes betont, dass Jesus Christus nicht nur Mitleid hatte, sondern mit den Menschen mit gelitten hat. Durch sein Mitleiden hat er uns eine neue Zukunft geschenkt.
Staatsverachtung in Berlin – wenn der Staat sein Gewaltmonopol in Bereichen brutaler Gewalt nicht umsetzt: https://www.n-tv.de/panorama/In-Neukoelln-entscheidet-sich-Deutschlands-Zukunft-article23158357.html Aber wie wir in der Zeit Coronas sehen konnten, Menschen von Parkbänken vertreibt. Das soll nur darauf hinweisen, welches Bild der Staat mancherorts liefert. Gegen harmlose Menschen wird massiv vorgegangen – ohne Sinn und Verstand – aber gegen diejenigen, die dem Staat schaden, hält man sich zurück. Das führt nicht gerade zum Vertrauen in die Politik. Und das betrifft eben auch die Impfpflicht, die nur Schaden anrichten wird, weil es normale Menschen, die dem Staat gegenüber wohl gesonnen waren und zum Teil auch Staatstragend sind, in die Knie zwingt. Aber die Brutalos – die lachen sich einen.
Mit Putin verhandeln
Natürlich muss verhandelt werden – die Befürchtung besteht nur, dass die Verhandlungen erst dann beendet werden, wenn Putin seine Forderungen durchgesetzt hat – so bitter das klingt. Er hat nicht einen krieg angefangen, er wird nicht aufhören, bevor er die Ukraine und damit alle aufgeregten Westler unterworfen hat. Die einzige Hoffnung: Es hat langfristig Auswirkungen auf Russland, sodass das Putin-Regime implodiert. Sonst, muss ich gestehen, habe ich keine. Es sei denn, die Ukraine fügt dem Mann so einen großen Schaden zu, dass er irgendwann einlenken muss. Aber eher fügt er der Ukraine großen Schaden zu. https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/krieg-in-der-ukraine-wie-sie-hinter-den-kulissen-um-den-frieden-ringen-79364988.bild.html Wie sehr Putin mit den Menschen der Ukraine spielt, wie eine Katze mit Mäusen, zeigt sich daran, dass er die Flüchtenden nach Russland oder nach Belarus leiten wollte: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-evakuierungen-103.html
Und alle medialen Siegesgesänge sind Gesänge gegen die eigene Angst. Aber auch Putin scheint von Angst getrieben. Er singt nicht. Er schießt.
China und Russland: neue Ära
China ist ein einer klasse Rolle: Es muss nur abwarten bis Putin angekrochen kommt. Irgendwann kann Putin nicht mehr, weil er alles überschätzt hat. Und dann legt er Russland als reife Frucht in Chinas Hand. Die neue Ära beginnt für China. Ob ich mich täusche? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-aussenpolitik-107.html
Interessant, dass der chinesische Wang sagt, Taiwan sei nicht mit Ukraine vergleichbar: Taiwan gehöre zu China, und der Fall Ukraine sei eine Angelegenheit zweier Länder. Das sieht Putin ja eben nicht so.
Blackout in Deutschland
Wenn es um ein Blackout in Deutschland geht – dann stehen wir wohl weitgehend in einer Katastrophe. Die Szenarien wurden vor einigen Jahren ja schon vorgestellt. Was nach wie viel Tagen zum Erliegen kommt. Dass Deutschland dennoch nicht auf ein solches Szenario gut vorbereitet ist, ist ein politisches Versagen. Wahrscheinlich ist aber auch: So schnell lässt sich ein komplexes System wie das unsre nicht umstellen. Im Grunde müssen wir schon selbst erst einmal Vorsorge treffen, dann aber auch die Gesinnung entwickeln, einander zu helfen wo es nur geht. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/blackout-deutschland-101.html
Was zur Vorsorge gut ist, steht in dem genannten Beitrag. Interessant finde ich den Hinweis auf Kerzen. Ich hätte eher an Solar-Generatoren usw. gedacht. Und: Wasser – Wasser – Wasser.
Schönrechner
Damit das, was die Regierung vorhat, auch ohne Skrupel durchgesetzt werden kann, gibt es Schönrechner. Zum Beispiel auch hier: https://www.achgut.com/artikel/die_erleuchtung_von_correctiv Ich fand neulich auch die verzweifelte Rechnung fast amüsant, die zeigen sollte, dass nicht alles teurer wird. Das Portemonnaie sagt täglich etwas anderes – aber die Schönrechner kriegen es hin, die Menschen an den Nasen herumzuführen.
Beten: Reden mit Gott. Beten: Gott verändert Betende. Beten: Mit Gott nachdenken über eigenes Versagen gegenüber Menschen. Beten: Mit Gott nachdenken über die eigene Ferne zu Gott. Beten: Kann somit schmerzhaft sein, weiterführend sein, zum Frieden und Glück führen. Beten: Ziel der Übereinstimmung mit Gott.