Rundfunkgebühr + Masterplan

Es war wohl zu erwarten, dass so entschieden wird. Alles andere hätte massive Umwälzungen zur Folge gehabt. Aber dass nun derjenige, der zwei Wohnungen hat, nur noch für eine bezahlen muss, weil er nur in einer leben kann, ist witzig. Geht von Singles aus. Grundsätzlich finde ich die Entscheidung noch immer nicht richtig. Ich finde, ein Dienstleister muss nur dann bezahlt werden, wenn diese auch wahrgenommen wird. Sonst muss man es eben Steuer nennen, weil es faktisch ja eine ist. http://www.tagesschau.de/inland/rundfunkbeitrag-bunderverfassungsgericht-105.html

Auch diese Argumentation, die hier genannt wird, ist interessant:

Die Menschen hätten einen ganz konkreten Vorteil durch die Vielfalt der Anbieter, die, wie sie sagen, durch „authentische, sorgfältig recherchierte Informationen“ Orientierungshilfe böten.

Oder hier lesen wir http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/gez-gebuehren-zersetzung-des-journalismus-gestoppt-a-1546712 :

„Die bundesweite Ausstrahlung der Programme gibt jedem in Deutschland die realistische Möglichkeit ihres Empfangs.

… und darum muss jedes Haus rundfunk-besteuert werden?

Insgesamt wird das Urteil von unseren Medien begrüßt, weil es als ein Bollwerk gegen die chaotische Konkurrenz aus dem Internet angesehen wird.

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Auseinandersetzungen um Seehofers Masterplan – nicht um die Inhalte geht es, sondern darum, ob die Erstellung richtig finanziert wurde. Ist er Teil des Bayern-Wahlkampfes, wie immer wieder behauptet wird – oder nicht. http://www.tagesschau.de/inland/gutachten-masterplan-101.html

Sollen sie diskutieren… – wichtiger ist es, den Inhalt zu diskutieren und wenn akzeptiert, dann zu realisieren. Statt dessen werden vermutlich aus wahltaktischen Gründen Nebenschauplätze eröffnet.

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KategorienAllgemein

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