Israel-Iran-USA-Saudi Arabien + Malaysia

Israel übernimmt sich, wenn es meint, es könne den Iran militärisch in den Griff bekommen. Die USA versuchen auch in Syrien durch Kriegseinsätze vom Osten her die – soweit befürchtet wird – nicht allein der IS gelten, sondern versteckt auch der syrischen Regierung, Macht in Syrien zu gewinnen. Israel und die USA scheinen ihre bislang falsche Politik, eine Politik, die Assad in die Arme des Iran und Russlands getrieben hat, durch eine noch üblere Politik wieder gut machen zu wollen. Saudi Arabien ist mit dem IS und den Rebellen nicht zum Ziel gekommen – also versuchen sie es alle nun gemeinsam auf diesem Wege. Das ist politischer Wahnsinn. Damit gewinnen sie nicht die Herzen der Syrer. Ihre Politik dient nicht dem Frieden, sondern der Ausbreitung der Macht – und was Netanyahu betrifft, versucht er auf diese Weise den Schwierigkeiten im eigenen Land auf diese Weise zu entgehen? Der Iran ist in seiner religiös-ideologischen Brutalität nicht zu unterschätzen. Aber er macht nur das, was die anderen auch machen: Den Machtbereich ausweiten, um nicht unter die Räder zu kommen. Er hat eben Glück gehabt, dass die genannten Länder vollkommen falsche Politik betrieben haben, darum konnte er in die Nische eindringen. Er ist politisch wieder hinauszutreiben – das zum Beispiel dadurch, dass man vom Westen aus versucht, alles sehr schnell wieder aufzubauen. Das gewinnt die Syrer – keine versteckten oder offenen Kriegseinsätze. http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-meldet-raketenangriff-iran-soll-golanhoehen-aus-syrien-attackiert-haben-a-1207116.html

Nachtrag 10.5./20:15: Inzwischen heißt es, dass Israel von Syrien aus von Iranern beschossen worden sein soll.

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Malaysia-Wahl: Sie haben gewählt, kommen vom Regen in die Traufe? Der Islamismus nahm beständig zu – die Wahl scheint keine gegen Islamismus und eine für Antisemitismus gewesen zu sein. https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-05/malaysia-opposition-wahlsieg-mahathir-mohamad

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Katholikentag

Heute beginnt der Katholikentag in Münster. Interessant ist dieser Beitrag, der nur so vor Neutralität und Objektivität sprüht: http://www.tagesschau.de/inland/katholikentag-121.html

Diskussionsstoff, das stimmt, haben die Katholiken viel. Und möge die Diskussion dem Motto „Suche Frieden“ entsprechen: Friedvoll unterschiedlichste Meinungen miteinander diskutieren. Nicht trennen, sondern Brücken bauen. Nicht Rechthaberei, sondern Aufmerksamkeit.

Mögen sie sich auf das konzentrieren, was wesentlich ist: Nachfolge Jesu Christi.

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Kinderopfer + Menschenopfer

In Peru wurden sehr viele Überreste von Kindern gefunden, die vor 550 Jahren wohl geopfert wurden: https://www.welt.de/wissenschaft/article175922468/Sensationsfund-Archaeologen-entdecken-altes-Kinder-Massengrab-in-Peru.html

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Und in Turkmenistan wurden Menschen geopfert, die den Herren in den Tod begleiten mussten: https://www.welt.de/geschichte/article175901622/Archaeologie-Sensation-Palaeste-und-Menschenopfer-einer-unbekannten-Hochkultur.html

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Troll ist Troll – Denunziation bleibt Denunziation

Ob rechts ob links – Troll ist Troll. Und da kann auch noch so ein hehres Ziel, sei es als ein solches von rechts oder von links erklärt, nichts dran ändern: http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/reconquista-internet-101.html

Und auch von hehren Zielen rein gewaschene Denunziation bleibt Denunziation. Was man allgemein von Denunzianten hält, muss man nicht sagen. Sie finden zwar in ihren Denunzianten-Kreisen Anklang, bekommen auf die Schulter gekloppt. Aber im Grunde sind sie nur nützliche Idioten für irgendwelche Strippenzieher. Da Denunzianten eher dafür bekannt sind, dass sie nicht selbst denken können, sondern emotional auf irgendwelche Züge aufspringen, die nicht in der Lage sind, gesellschaftliche Spannungen zu lösen, sondern aufgrund ihrer starren ideologischen Sichtweisen nur verschärfen. Wer kommt auch unter die Räder? Manchmal gerät alles außer Kontrolle, und dann kommen auch die unter die Räder, die solchen Trollen zugejubelt haben bzw. sie nicht in ihre Höhlen zurückgetrieben haben.

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Stress – Tarifverhandlungen

Vor nicht langer Zeit drängte es Arbeitgeber, Institute damit zu beauftragen, die Mitarbeiter mit der Stoppuhr zu begleiten, damit die Arbeitszeit möglichst verdichtet wird („strategisches Management auf höchstem Niveau“). Sie atemlos von hier nach dort hetzen. Nun wundert man sich über Burn out. Wie dem auch sei: Ist es nicht an der Zeit, in Tarifverhandlungen die Stresszeiten als doppelte Arbeitszeiten ins Spiel zu bringen? In Zeiten, in denen Arbeitnehmer rar werden, hat man als Arbeitnehmer doch eine gewisse Macht. Statt dessen wird überwiegend an die Zukunft gedacht: Digitalisierung des Berufs bringt Arbeitslosigkeit mit sich. Fazit: Leute, klagt nicht, stresst euch, so lange euer Job noch nicht durch Roboter bzw. künstliche Intelligenz ersetzt wird. Das kommt zwar sowieso – aber darum jetzt ruhig halten?

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