Neutralität der Medien

Gestern als Ziel angesprochen – hier wird die Neutralität der Medien als Ziel in Frage gestellt. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass Journalisten manchmal nicht nur die Welt darstellen wollen, sondern den Drang haben, sie zu verändern. Aber das kann nach hinten losgehen, denn welcher selbständig Denkende will ihre privaten Meinungen hören und auch noch dafür bezahlen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/wdr-monitor-georg-restle-retter-des-untergehenden-abendlandes/

Was hier zu dem Thema Flüchtlingsbalken gesagt wird, wurde auch in der Tagesschau (16.7.) deutlich: Italien soll sich nicht so haben – es gab ja bislang 2017 nur 170.000 Migranten, 60.000 in diesem Jahr – ein massiver Rückgang. Aber dass die anderen der letzten Jahre noch in Italien sind, dass sie auf der Straße leben müssen in kläglichsten Zuständen – das wird verschwiegen. Ich dachte, das sei einfach geistige Beschränktheit dessen, der den Beitrag verfasst hat. Aber wie hier am Beitrag von Monitor zu sehen, ist das keine Beschränktheit eines Einzelnen, sondern gezielt Manipulation der treuen Beitragszahler.

Ist das nicht schön, die eigenen Manipulateure zu bezahlen?

Übrigens sind 172.000 mehr Menschen als Heidelberg Einwohner hat. Stampfen wir mal jedes Jahr eben so mit links neue Städte aus dem Boden – oder wie denken sich das diese Medialen? Dieses Jahr so viele wie Wesel Einwohner hat.

Nachtrag: Hier gibt es variierende Zahlen: http://www.tagesschau.de/ausland/frontex-spanien-101.html

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Kleidung vernichten

Kleidung im Wert von über 30 Millionen Euro werden zerstört, weil sie nicht verkauft werden konnte. Bevor man sie billiger macht, möchte man sie lieber zerstören, damit Menschen den Eindruck haben, sie tragen Luxus: http://www.spiegel.de/stil/burberry-vernichtet-waren-fuer-32-millionen-euro-a-1218769.html

Ich vermute, dass auch propagierte Trends einerseits den Markt anheizen, aber andererseits zu Vernichtungskampagnen führen müssen: http://www.spiegel.de/stil/sonnenbrillen-trends-2018-tipps-fuer-einen-angesagten-sonnenschutz-a-1218711.html

Diese Wirtschaftsprozesse muss man wohl am Laufen halten, damit nicht irgendwann alles zusammenbricht.

Man selbst kann sich dem aufgeblähten System ein wenig entziehen. Wenn man denn wollte.

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Obama zu Mandela

Obama hielt zum 100. Geburtstag von Mandela eine Rede, in der die Zukunft in den Blick kam:

„Ich glaube an Nelson Mandelas Vision von Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit.“

Angeblich soll er auch gesagt haben, dass man an Fakten glauben müsse. Das wäre eine ebenso sonderbare Formulierung. http://www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-rede-zu-mandelas-100-befinden-uns-an-einem-scheideweg-a-1218902.html

Spricht er im Folgenden von Südafrikas Realität oder als Ziel der Vision? Das wird im Beitrag nicht deutlich:

Ganze Gesellschaftssysteme hätten sich verändert – auch durch Mandela. „Eine ganze Generation genießt inzwischen eine Welt, die deutlich freier, ausgeglichener, wohlhabender, weniger gewalttätig und toleranter ist – geschaffen zu ihren Lebzeiten.“

Interessant ist, was in den Medien hervorgehoben wird: Rede gegen Nationalismus, Populismus usw. – alles gegen Trump gerichtet. Hat Obama wirklich an Südafrika vorbeigeredet? Denn die haben dort ganz andere Probleme. Oder sollten diese Hinweise vom desolaten Zustand Südafrikas ablenken?

Wann bekommt Südafrika sich endlich in den Griff? Wunden der Vergangenheit heilen sehr, sehr langsam.

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Einwohnerzahl der Kontinente und Kontinente

Und Größenvergleich der Kontinente:

Man bedenke: Allein Nigeria ist von der Einwohnerzahl her gesehen ungefähr so groß wie Deutschland und Frankreich und Spanien zusammen (191 Millionen), ist ein bisschen kleiner als Deutschland und Frankreich zusammen (923.768 km2) und hat eine Bevölkerungsdichte von 201 Einwohner pro km2 (Deutschland 231, Frankreich 103).

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Welt der Kunst

Wieder einmal ein bisschen in die Welt der Kunst in unserem Land schnuppern: https://www.art-magazin.de/

Aber das, was wir in dieser Zeitschrift entdecken bzw. auf der Seite, spiegelt lange nicht die Kunst wieder, die wir landauf landab in den zahlreichen Ateliers bewundern können. Gibt es eigentlich in Deutschland ein kleines Städtchen/Dorf, in dem es keine Künstler gibt? Malerinnen und Maler, Dichterinnen und Dichter, Musikerinnen und Musiker, Ton-, Textilgestalterinnen, Fotografen und Fotografinnen, Schnitzer – und was sich alles unter Designerinnen und Designern verbirgt… Hinter diesen einzelnen Begriffen verbergen sich eine Vielzahl an Stilrichtungen, Phantasien, Mühen…

Tipp: Heute einmal ein Atelier im Dorf, in der Stadt besuchen.

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Antisemitismus

Was in Bonn abgelaufen ist, das ist schlimm: Ein israelischer Professor wird angepöbelt von einem – wie es heißt: – Deutsch-Palästinenser und die Polizei hat die Lage falsch eingeschätzt und traktiert das Opfer vermutlich massivst (wird noch untersucht) und dann sollte vermutlich das Opfer des Antisemiten und der Polizei zum Schweigen verdonnert werden. Da lief vielleicht alles falsch, was nur falsch laufen konnte. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bonn-polizei-reagiert-auf-vorwuerfe-des-geschlagenen-juedischen-professors-a-1218689.html

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Putin und Trump

Putin und Trump haben sich getroffen. Spannender als das Ergebnis ist die Berichterstattung. Das ist faszinierend: Alle sprechen davon, dass es ein Sieg Putins war, weil er endlich ein Gespräch auf Augenhöhe hatte. Augenhöhe hier, Augenhöhe da, …

Keiner kommt auf die Idee zu fragen: Aus welcher Perspektive? Aus Putins Sicht dürfte es lauten: Trump durfte auf Augenhöhe mit mir sprechen. Unsere Medien tun so, als wenn der Westen der Maßstab wäre. Was hier deutlich wird: http://www.spiegel.de/politik/ausland/wladimir-putin-bei-fox-news-habe-kein-belastendes-material-ueber-donald-trump-a-1218791.html

Interessant finde ich zudem, dass unsere lieben Medien eher Kriegstreiberisch unterwegs sind. Statt sich zu freuen, dass endlich Entspannung angesagt ist (hoffentlich nicht nur kurzzeitig verbal), wird herum gemosert.

Wir kommen ohne die Russen nicht aus. Und der Westen sollte so langsam mal seine Hochnäsigkeit aufgeben. Aber mit dieser Russenkritik haben sie sich von den demokratischen Medien in den USA anstecken lassen. Sicher: Die Ukraine und die Krim – das Problem ist nicht gelöst. Lässt sich auch nicht lösen, wenn alles zusammengemauschelt wird. Die hysterischen Vorwürfe in den USA wegen Wahlmanipulation übertönen alles. Sollen sie in Ruhe untersuchen – aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ebenso ist Syrien ein ganz eigenes Problem. Man muss diese Probleme getrennt behandeln, wenn man zu Lösungen kommen will. Aber in den USA scheinen starke Kalte Kriegs Kräfte am Werk zu sein – wie bei uns – die ein Andenken von Lösungen verhindern. Die Menschenrechtsfrage in Russland kann auch nicht angesprochen werden, wenn eine allgemeine hysterische Stimmung herrscht.

Was hat Putin gegen Trump in der Hand? Diese Frage wurde gestellt. So wird also munter herumspekuliert und angedeutet – man weiß nichts, setzt aber irgendwas in die Welt.

Das Ergebnis, das in der Tagesschau mitgeteilt wurde, dass man sich in der Syrienfrage näher gekommen sei – wäre das wirklich nichts? Die Frage ist freilich immer: Wieweit ist das realisierbar und tragbar.

Dass Europa sich auf sich selbst besinnen möchte, das ist gut. Nur sollte das mit Augenmaß geschehen. Denn wir sind auch auf die USA angewiesen.

Spiegel-online mal wieder zum Gruseln: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-wladimir-putin-pflegen-eine-maennerfreundschaft-a-1218782.html

Medien und Neutralität – wäre das nicht ein schönes Ziel, das man anstreben könnte?

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Islamisten und Bildung

Die Taliban lässt Schulen schließen: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/afghanistan-taliban-bedrohen-lehrer-schulen-schliessen-in-lugar-a-1218439.html

Die Boko Haram aus Nordnigeria trägt ihre Bildungsfeindschaft schon im Namen.

*

Eine allgemeine Bemerkung:

Vielleicht sollte man in unseren Breiten wieder deutlich machen: Fakten pauken ist keine Bildung. Bildung ist, Erlerntes verarbeiten zu lernen, es in unterschiedlichster Weise spielerisch kombinieren zu können, sich neue Welten in den verschiedensten Fachbereichen erobern, Erlerntes und Erfahrenes aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten…

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