Teure Energie – Energiewende

Laut Umfragen wollten die Bürger mehrheitlich den Energieumschwung. Dass er teurer werden würde, hat sich dann vor lauter Emotion wahrscheinlich nicht jeder gedacht. Das ist wie beim Brexit. wenn alles emotional agiert, dann kommen die Rechnungen später. Und die muss natürlich der Verbraucher zahlen. Von daher finde ich immer wieder absunderlich (frei nach Wilhelm Busch), wenn gesagt wird, die Firmen werden entlastet, statt Verbraucher. Aber sie müssen doch forschen können, müssen Rücklagen bilden dafür, wenn die Gesellschaft verlangt, sie sollen alles wieder abbauen, weil es dann der Mehrheit nicht mehr in den Kram passt. Obgleich das Letztgenannte wohl im Eifer des Gefechts übersehen wurde: Windräder mussten für den Energiemix schleunigst her – doch wer baut sie dann wieder ab? Abgebaut wird nur bis zu ein paar Metern/einem Meter (?) unter der Erdoberfläche – und alles andere darf bleiben. (Was ich für ein Leben auf Kosten der nachkommenden Generationen halte! – Also für ein Übel.) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eeg-umlage-117.html

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2 Antworten auf „Teure Energie – Energiewende“

  1. Eine sehr oberflächliche Betrachtung, die der eigentlich Problematik in keiner Weise gerecht wird.

    Die nackte Wahrheit ist, dass es zum Ausbau der Erneuerbaren Energien mittel- bis langfristig – und wenn man den Klimaexperten folgen will , auch kurzfristig – überhaupt keine Alternative gibt.

    Die CO2-Konzentration der Atmosphäre MUSS begrenzt werden und das ist nur durch weitgehend CO2-freie Energieerzeugung möglich. Dass dabei nicht die selben Leute verdienen, die bei den fossilen Energien ihren Reibach gemacht haben und noch machen, erklärt, warum es gegen die Erneuerbaren einen gewissen Widerstand gibt.

    Geradezu irrwitzig ist aber, dass Parteien wie die Armleuchter für Dumpfbacken (AfD), die einerseits den Flüchtlingsstrom in die Industrieländer beklagen, andererseits in groben Verkennung der Tatsachen den Anthropogenen Klimawandel leugnen. Dabei ist jetzt schon ein nicht unerheblicher und in der Zukunft wohl anwachsender Teil der Flüchtlinge durch eben diesen Klimawandel verursacht.

    1. Was hat das mit dem zu tun, das ich geschrieben habe? Man stellte überall Windräder hin – aber hat die Konsequenzen nicht bedacht – und lebt nun auch auf Kosten der nächsten Generationen, wenn man die alten Windräder nicht grundsätzlich wieder abbaut. Was sollen die mit den Betonklötzen im Boden machen? Darüber hinaus: Hatte man genügend die Menschen berücksichtigt, die am Rande der Gesellschaft stehen und sich diese Teuerungen nicht leisten können?
      Worum es mir geht: Wenn man schon so etwas einführt, versucht, alles umzustellen, dann sollte man auch die Konsequenzen – bis hin zu den Firmen – bedenken. Daran hapert es – wie man immer wieder sehen kann. Das heißt: Man muss, wenn man Fehler erkennt, korrigieren, statt sie zu pflegen oder zu ignorieren.

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