Ich lebe, wenn du dich meiner erinnerst:
Christlich weiter gehend:
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/

Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Ich lebe, wenn du dich meiner erinnerst:
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Kirchen werden verlassen – vor allem auch die evangelische. Das mag damit zusammenhängen, dass viele im letzten Jahr im Zusammenhang der Umstellung der Finanzierung merkten: Huch, ich zahle ja noch Kirchensteuer! (War doch 2017? oder irre ich mich?) Ich denke, es hängt aber auch damit zusammen, dass Kirchen sich politisch engagieren, ohne Konzepte zu haben – aber viele den Eindruck haben: Sie hören nicht auf uns und unsere Probleme. Volkskirchen haben es schwer, wenn sie sich christlich agieren wollen, aber an den Mitgliedern vorbei agieren. Die Kirchenleitungen müssen sich entscheiden: Wollen wir Volkskirche bleiben, damit ein sehr breites Spektrum an Menschen ansprechen und zu halten versuchen, oder wollen wir das, was wir als christlich erkannt haben, durchsetzen – ohne Rücksicht auf die Mitglieder – mit Blick auf den heiligen Rest. Man tut noch so, als sei alles in Butter, was diese Alternative betrifft. Man agiert – ohne viele Menschen des Landes zu berücksichtigen. Es muss in den Kirchen zumindest diskutiert werden: Was wollen wir: Volkskirche bleiben – oder christlich zu einem heiligen Rest schrumpfen? Papst Benedikt hatte es ja vorgedacht – aber das blieb dann in den Schubladen stecken. Er plädierte für einen Schrumpfungsprozess. Das hätte aber zur Folge, dass viele christliche Aufgaben nicht mehr erledigt werden könnten. Die vielen Pro und Contra müssen so langsam diskutiert werden. Und das öffentlich. https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/die-evangelische-kirche-schrumpft-schneller-als-die-katholische-106033.html
Es gibt freilich noch weitere Faktoren, Konversionen in die katholische bzw. evangelische Kirche, zu den Freikirchen usw. – von daher ist die genannte politische Begründung nur eine unter vielen. Gründe sollen untersucht werden: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/erstmals-zahl-der-kirchenaustritte-wieder-gestiegen
Ob dabei wirklich etwas Neues herauskommen wird? Man sollte die Gelder lieber in Missonsbestrebungen stecken. Statistiken erstellen zu lassen, ist sicher einfacher – aber weniger (wie man so schön sagt) im positiven Sinn nachhaltig.
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Dieses massive Versagen der Kirchenleitungen ist äußerst schlimm. Man hat Missbrauchsmeldungen ignoriert – wohl bis in die höchsten Stellen. Es ist gut, dass das aufgearbeitet wird – und hoffentlich auch bis in die höchsten Stellen des Vatikan: http://kath.net/news/64504
Manches regt doch zu tollen Ideen an. Diese Meldung: https://www.welt.de/wirtschaft/article179501142/Beschwerdebrief-von-Kuenast-Gruene-rechnen-Nebenwirkung-von-35-Glaesern-Nutella-hoch.html regt mich dazu an, dass Ferrero mal Salat-Nutella für Grünen-Fans herstellen solle. Kommt öffentlich bestimmt gut an. (Heimlich wird dann Hasel-Nutella gegessen.) Angereichert mit gesunden Roggenkörnern und Spinatblattstückchen, garantiert vegan und ohne Zucker. Beworben von Künast und co. Salat-Nutella wird reißenden Absatz finden.
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Ich habe den Eindruck, dass der mediale Glanz von Elektroautos sowieso schon nachgelassen hat und eine gewisse Ernüchterung eingetreten ist: https://www.achgut.com/artikel/und_jetzt_rechnen_wir_mal_kosten_eines_e_autos
Ehrhart Körting darf im Vorwärts (!) etwas schreiben, das weiter führend sein kann https://www.vorwaerts.de/artikel/fluechtlingspolitik-kein-bleiberecht-antidemokraten-rassisten-frauenfeinde
Unter der Überschrift: Flüchtlingspolitik: Kein Bleiberecht für Antidemokraten, Rassisten und Frauenfeinde schreibt er unter anderem:
Schließlich wird man auch im Einbürgerungsrecht das jetzige, mehr formelhafte Bekenntnis des Einbürgerungsbewerbers zur freiheitlich demokratischen Grundordnung noch mit einer deutlich inhaltlicheren Prüfung verbinden. Es geht nicht um Gewissensprüfung. Aber ich finde, wir dürfen durch umfangreiche Tests und Prüfungen genauer wissen, ob diejenigen, die unser Land als Staatsbürger und Staatsbürgerinnen aufnimmt, unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat wirklich wollen. Dazu reicht mir übrigens der Einbürgerungstest zum Nachweis der Kenntnisse über unsere Rechts-und Lebensverhältnisse nicht aus.
Einen Kritikpunkt habe ich noch: Statt Flüchtlingspolitik sollte es Migrationspolitik heißen. Flüchtlinge und Migranten dürfen nicht in einen Topf geworfen werden.
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Eine vernünftige Migrationspolitik, wie sie sich im Augenblick abzuzeichnen scheint, ist unbedingt notwendig, denn solche Zustände, wie sie zum Teil in Italien zu herrschen scheinen, befürchte ich auch bei uns, wenn nicht rechtzeitig die Weichen gestellt werden. Bevölkerungen sind nur eine Weile sanft – und können, wenn man übertreibt, explodieren: https://www.zeit.de/politik/2018-07/fluechtlinge-italien-matteo-salvini-mittelmeer-rom-rimini-hass-hetze-verrohung
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Ich hatte das Thema: Weil eine Journalistin in Die Zeit eine andere Meinung vertreten hat als ein paar es erwartet haben, wurde sie massiv angefeindet. Dazu: http://www.spiegel.de/plus/fluechtlinge-wie-teile-der-linken-in-der-fluchtlingsdebatte-die-nerven-verlieren-a-00000000-0002-0001-0000-000158500329
Meine Notiz: https://blog.wolfgangfenske.de/page/3/ Punkt 10.
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Zum Thema auch: https://www.idea.de/politik/detail/caritas-nur-wenige-fluechtlinge-wollen-nach-deutschland-106040.html
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Endlich scheint ein Land über seinen Schatten zu springen und da zu helfen, wo es wirklich nötig ist, statt nur Krokodiltränen zu weinen: http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-hilfslieferung-daraa-101.html
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Hamas-Extremisten zündeln massiv – sie brauchen wieder den Krieg? Warum zündeln die sonst? Ist ihnen die Bevölkerung zu aufmüpfig, sodass sie diese unbedingt wieder durch die Israelis disziplinieren wollen? Eine äußerst üble Bande. Sie haben wahrscheinlich durch Friedensprozesse viel zu verlieren – abgesehen davon, können sie nicht mehr Märtyrer werden. Wie kann man sie sinnvoll in den Friedensprozess einbeziehen, damit sie eine neue Perspektive bekommen? http://www.tagesschau.de/ausland/israel-gaza-173.html
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Zum Thema: Menschenrechte im Iran: Eine verschwundene Frau, sie sich für Menschenrechte einsetzte, ist tot: https://anfdeutsch.com/aktuelles/vermisste-kurdische-studentin-ist-tot-5621
Manche Ansätze in dem Beitrag halte ich für interessant: Arbeiten die Sicherheitskräfte nicht mehr zusammen? Spricht das für Spannungen innerhalb des Apparates?
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Im Irak gehen immer mehr Menschen auf die Straße, um gegen unzumutbare Zustände zu demonstrieren: https://www.heise.de/tp/features/Proteste-im-Irak-Soziale-Ursachen-mit-Potenzial-zur-Eskalation-4115448.html
Im Irak steigt die Krise – keine Besserung in Sicht. Es fehlen Wasser, Jobs, und eine stabile politische Lage: http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-proteste-in-basra-die-hitze-die-wut-und-das-oel-a-1218913.html
Wasser – mancherorts das große Problem. Und der leichtfertige Umgang mit dem wertvollen Wasser – das man verschmutzen lässt…

Individuen wie die gesamte Geschichte werden vom Tod verschlungen.
Alles Glück – vom Tod verschlungen.
Alles Schöne – vom Tod verschlungen.
Alles Gute – vom Tod verschlungen.
Der Mensch ist wie Gras – Menschengeschichte ist wie Gras:
Heute blühen sie schön – morgen verdorrt und vergessen.
Verblasste Namen und Fotos sind noch da – aber nicht das Leben;
Zusammenhanglose Daten sind noch da – aber nicht Lebendigkeit.
Alles Leben – vom Tod verschlungen.
Gott spricht anders durch die Auferstehung Jesu:
Der Tod wurde überwunden vom Leben.
Leben!
Die Verrohung der Sprache wird zu recht angeklagt. So auch wieder von der Kanzlerin am gestrigen Tag. Aber eine Verrohung der Sprache ist Folge politischer Auseinandersetzungen. Wir kennen das doch schon seit Jahrzehnten. Das soll sie nicht entschuldigen, aber eine Verrohung der Sprache hat nicht selten die Folge, dass man öffentlich erst auf Probleme aufmerksam wird. Verrohung bedeutet entsprechend auch: plakativ sprechen, undifferenziert. Man muss dann allerdings politisch wieder einen gemeinsamen Weg finden und zusammenfinden. Die Verrohung der Sprache darf nicht zu einer Verrohung der Gesinnung ausarten.
Die Verrohung der Sprache wird häufig am Beispiel des Asyltourismus benannt. Aber das ist ja noch verhältnismäßig harmlos gegenüber all dem, was wir mit Blick auf Seehofer/Söder und Trump/Putin an Anklagen lesen können. Das bedeutet: Die Verrohung der Sprache kommt in der Öffentlichkeit erst dann auf die Agenda, wenn sie nicht von Linken/Liberalen usw. kommt. Ich denke, an dieser Stelle sollten alle über die Sprache nachdenken, über die Verwendung der Sprache.
Man hört in diesem Zusammenhang immer wieder: Keine Toleranz den Intoleranten! Das ist ein schönes Wort – aber das heißt doch, dass jeder den politischen Gegner, so er nicht auf der politisch angenehmen Mittellinie schwimmt, der nicht alles mitmacht, was so von sich selbst als solche ernannte wie auch immer Eliten gefordert wird, als intolerant angesehen wird (ich und meine Gesinnungsgenossen sind immer die Wahren, Guten, Schönen). Von daher wird das Wort immer stärker von Menschen verwendet, die ihre eigene Intoleranz damit verkleistern wollen. Ich werde zumindest sehr hellhörig: Wer verwendet dieses Wort? Warum? Will er seine eigene Intoleranz mit einem solchen Spruch verdecken – aber damit gleichgesinnten Intoleranten signalisieren, dass man so wie sie tolerant ist und einen gemeinsamen Gegner politisch massivst intolerant bekämpft?
Dieses Wort, das sehr wichtig ist, weil es die Frage stellt, wie kann sich eine Demokratie vor Menschen schützen, die die Demokratie missbrauchen, um eine Tyrannei durchzusetzen. Diese Frage ist virulent und muss virulent bleiben – es kann keine eindeutige Lösung geben, weil eben die eindeutige Lösung dazu führen würde, dass man eine Tyrannei errichtet – indem man vorgibt, gegen Tyranneien zu sein. Eine inflationäre Verwendung dieses wichtigen Satzes sollte vermieden werden. Vor allem auch dann, wenn damit eine Verrohung der Sprache legitimiert werden soll.
Bislang war es so, dass wenn Kirchen gesehen haben, dass der Staat Leiden übersieht, nicht willens ist, etwas dagegen zu tun, dann haben sie selbst die Initiative ergriffen. Dann, als alles lief, hat der Staat das übernommen bzw. kopiert.
Wir sehen in der Migrationsfrage eben auch ein Problem, dass weder die EU noch unser Land in der Lage sind, das Problem zu bewältigen. Und die UN wohl auch nicht. Es ist ein zu großes Problem, weil es eben um eine Anzahl an Menschen geht bzw. dann noch gesteigert gehen könnte, die man nicht bewältigen kann, wenn man allein die Zahl der Einwohner afrikanischer Länder anschaut.
Wenn also Staaten nichts machen können usw., dann müssen eben Christen einspringen. Kirchen machen schon sehr viel. Sie arbeiten massiv mit in der Frage der Integration in unserem Land, sie arbeiten mit vor Ort, so gut es geht, mit Hilfswerken (Brot für die Welt, Misereor, die vielen, vielen kleineren Organisationen). Die Frage ist nun: Was können Kirchen errichten, was können sie tun, um nicht nach dem Staat zu rufen, sondern eben in dieser schlimmen Lage der Bootsmigranten einzuspringen. Wir haben doch so viele Fachleute in den Hilfsorganisationen. Fällt ihnen nichts ein – außer eben Einzelfallhilfe und Rufe nach den Staat? Außer emotionalisierende brutale Filme mit allen Regeln emotionalisierender Rhetorik den Leuten vor Augen führen – die dann hilflos vor ihrem Smartphone sitzen und nach dem Staat rufen, die grausame Welt beklagen?
Wie wäre es, an den Migrationsrouten Herbergen einzurichten, an denen die Menschen versorgt werden, an denen sie aufgeklärt werden über die Risiken eines solchen Migrations-Unternehmens, aufgeklärt werden über alternative Möglichkeiten?
Das Problem ist, dass es sich um Migranten aus islamischen Staaten handelt. Da können dann christliche Organisationen nicht hergehen, und entsprechende Herbergen einrichten. An dieser Stelle wäre dann die intensivste Zusammenarbeit mit dem Grünen Halbmond notwendig – von dem man in dieser ganzen Angelegenheit übrigens bei uns überhaupt nichts wahrnimmt.
Ich bin Laie. Wir haben sehr viele Fachleute auf dem Gebiet der Diakonie, Caritas – auch im Roten Kreuz. Vielleicht ließe sich das aus der Perspektive von Christen/Kirchen so etwas andenken und auch durchsetzen? Die Finanzierung lässt fragen: Tun wir genug?
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Gott ist ein Spielverderber.
Immer wieder bringt er sich ein und stört den um sich selbst kreisenden Menschen.
Er stört nicht nur Nichtglaubende. Er stört auch Glaubende.
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