Moderne Extremisten – bejubelt

Die Politik setzt für die Gesellschaft positive Signale, indem sie utopische Ziele setzt.

Dann kommen Extremisten, die gesellschaftspolitisch nur dieses eine Ziel im Blick haben, sind medial äußerst aktiv und haben ihre medialen Mitstreiterinnen und Mitstreiter, mobilisieren manche Teile der Gesellschaft, rufen Gerichte an, um dieses eine Ziel dann gegen die Gesamtgesellschaft durchzusetzen.

Wenn die Politik diese Vorgehensweise mit den utopischen Zielen einführt, sollte sie auch, wenn sie nicht in ideologische Fänge geraten will, dazu stehen, die Gesellschaft vor Extremisten zu schützen. Das heißt, sie sollte so mutig sein, die Interessen der gesamten Gesellschaft durchzusetzen – gegen die medial lautstarken Extremisten.

Da aber die Politik einer Nation nicht mehr selbständig ist, sondern von anderen abhängig ist, sollte sie mit Händen und Füßen versuchen, utopische Ziele abzulehnen, die der Gesellschaft Schaden zufügen, weil Extremisten sie für ihre Süppchen missbrauchen.

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Grüne Luftballons + Männer fühlen sich als Frau + Links und Kleidung + Stickoxid-Grenzwerte-Arbeitsplatz + Goldene Kartoffel + UN Migrationspakt + Wohlfühlpartei + Jobkiller

In diesem Blogbeitrag nenne ich sehr viele auf den ersten Blick unterschiedliche Themen. Aber sie haben alle etwas miteinander zu tun. Was, das darf die Leserin und der Leser herausfinden:

Ich unterschlug gestern eine Info zum Thema Plastik: Grüne wollten auch Luftballons in die Verbotsliste einfügen: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/plastikmuell-eu-parlament-beschliesst-aus-fuer-plastikteller-besteck-strohhalme-aber-nicht-fuer-luftballons/23224696.html

Es gäbe Alternativen.

Weiße Tauben, Skylaternen – upps – Feuergefahr…? Tiere benutzen?

Kommen Kondome eigentlich auch irgendwann auf die Liste übler Plastik-Dinge? Natur-Latex – Vorsicht: Allergien! Hauptsache, sie sind fair und vegan. Aber: Die armen Bäume müssen leiden! Sie werden angeritzt!

Wie dem auch sei: Der Mensch ist erfinderisch – er wird vermutlich mit Blick auf Plastik auch Neues entdecken: https://de.wikipedia.org/wiki/Kunststoff

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Wenn Männer sich als Frau fühlen – dann können sie im Sport auch mal siegen – was aber Frauen nicht komisch finden. Aber, Pech gehabt: Wir leben in einer Transgender-Zeit und wer gegen solche Männer, die sich als Frau fühlen und bei Frauenwettbewerben absahnen, wendet, ist transphob: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/trump-gegen-die-apostel-der-vielfalt/

Vielleicht sollte man drei Kategorien einführen: Sichtbare Männer, sichtbare Frauen, sich Trans fühlende Menschen – a) und b) vom Körper abhängig, c) vom Gefühl abhängig.

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Wer links ist und teure Kleidung trägt, protestiert damit gegen die Reichen, so in etwa verstehe ich diesen Beitrag: https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2018-10/sawsan-chebli-berlin-staatsekraeterin-shitstorm-rassismus-rolex-linke-gegenkultur-stil

Wer ihren Lebensstil übernimmt, protestiert natürlich auch gegen Reiche.

Was ich denke? Warum sich mit fragwürdigen Argumenten rechtfertigen?

Aber der Beitrag rechtfertigt nicht nur, er greift auch an: Wer linke Menschen kritisiert, die keine deutschen Vorfahren haben und ihren Reichtum leben, ist nicht nur neidisch, er ist auch Rassist.

Bevor man dann mit solchen Argumenten kommt, sollte man Kritikern doch einfach nur die kalte schulter zeigen.

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Stickoxid Werte am Arbeitsplatz Grenzwert 950 – an der Straßen-Ampel 40. Warum darf am Arbeitsplatz so viel Stickoxid sein? Weil man davon ausgeht, dass die Leute am Arbeitsplatz gesund sind – und auf der Straße auch nicht gesunde Leute herumlaufen. Kein Witz – ist echt: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/diesel-fahrverbote-warum-gibt-es-unterschiedliche-stickoxid-grenzwerte-a-1232930.html

Noch was, was manche kichern lässt, aber vielleicht doch dazu führen sollte, Messgeräte zu überprüfen: Obwohl die Straße gesperrt war für einen Marathon-Lauf: NO2 lag über den Grenzwert: https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/mobilitaet/wunder-der-umweltmessungen-abgase-ohne-autos/

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Kartoffel ist „Spitzname“ für Deutsche. Dieser ist, wie jeder Spitzname, politisch nicht korrekt, er ist zudem rassistisch, weil er alle Deutschen über den Kartoffelkamm schert. Aber das juckt diese Kreise, die bis unter die nicht vorhandene Hutschnur politisch korrekt sind, nicht. Wenn sie meinen, sie können sich über politische Korrektheit hinwegsetzen, weil sie eben diejenigen sind, die definieren, was das ist, politisch korrekt, dann tun sie es genüßlich: https://www.deutschlandfunk.de/goldene-kartoffel-neue-deutsche-medienmacher-zeichnen-bild.1939.de.html

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Ich fordere immer, den UN Migrationspakt zu diskutieren. Manche scheinen es lieber doch unter den Teppich zu kehren, oder wie ist das Verhalten des Petitionsausschuss zu verstehen? https://www.tichyseinblick.de/meinungen/wie-man-im-deutschen-bundestag-eine-unerwuenschte-petition-behindert/

In der Schweiz wird auf einmal diskutiert – und zwar sehr zum Unwillen mancher, die doch sonst so diskussionsfreudig sind: https://www.nzz.ch/schweiz/ploetzlich-haben-alle-angst-vor-dem-uno-migrationspakt-ld.1430247

Eigentlich müssten Medien ja gegen den Pakt sein. Manche lieben es aber, sich masochistisch an die Leine legen zu lassen bzw. an der Leine zu liegen, die sie sich selbst gewählt haben. Solidarität mit denen, die sich nicht anleinen lassen wollen, gibt es nicht. Im Gegenteil, man bellt sie an:

Den letzten Punkt kann man als klare Aufforderung verstehen, die Medien zu beeinflussen oder nach willkürlich dehnbaren Vorgaben zu gängeln

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Grüne Wohlfühlpartei – dazu ein paar Worte des ehemaligen Grünen Oswald Metzger: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/oswald-metzger-zur-ordnung/gruene-im-hoehenrausch/

Dass AfD und Grüne einander brauchen, um Stimmen zu bekommen, das meint: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/mueller-vogg-gegen-den-strom/politik-paradox-je-staerker-die-afd-umso-besser-fuer-die-gruenen/

Und eine andere Meinung: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/schwarz-und-rot-machen-afd-und-gruene-gross-nicht-afd-und-gruene-schwarz-und-rot-klein/

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In Berlin Kreuzberg wollte Google Jobs schaffen. Radikalinskis vor Ort machten so ein Remmidemmi, samt der Politik, dass Google sich zurückzog: https://www.welt.de/politik/deutschland/article182739580/Google-Rueckzug-In-Kreuzberg-bestimmt-eine-radikale-Minderheit-die-Politik.html

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Jahre später leben

Manchmal möchte man gerne 30 Jahre später leben und aus der Distanz sämtliche Aufreger der Gegenwart betrachten.

Geht aber nicht. Weil man dann kaum mehr um die Aufreger weiß.

Wer weiß denn noch heute, worum die Menschen im Jahr 1988 gerungen haben?

Man müsste in Chroniken nachsehen. Aber auch dann, wenn man es vielleicht noch sachlich in den Blick bekommen kann, kann man vermutlich nicht verstehen, warum sie sich so aufgeregt haben. (Abgesehen von ein paar Themen, die Dauerbrenner sind.)

Manchmal sind Aufregungen gut – damit sich was verändert. Aber leider weiß man als jeweiliger Beteiligter nicht, welche Aufreger wichtig sind, welche nur aufgebauschte Machtdemonstrationen irgendwelcher Gruppen und Interessenvertreter sind – und welche schlimme Verirrungen in der Gesellschaft bedeuten. Nach 30 Jahren weiß man es. Doch dann interessiert es kaum mehr.

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Merryll Lynch + EU-Urheberrechtsrichtlinien + Plastiktrinkhalme

Was soll man dazu sagen? Betrügen in der EU?: https://www.tagesschau.de/inland/cum-ex-121.html

Was soll man dazu sagen? Beratungen führen zu Festnahmen?  http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/saudi-arabien-mckinsey-soll-koenigshaus-gegen-kritiker-geholfen-haben-a-1234349.html

Was soll man zu all den Häusern sagen, die Gelder aufwerten, abwerten, wie es so die politische Lage verlangt: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ratingagentur-stuft-Italien-herab-article20680175.html

Hat man nach den Erfahrungen der letzten Jahre eigentlich eine europäische Rating-Agentur gegründet? Das war doch im Blick – oder habe ich etwas nicht richtig in Erinnerung. Wobei: Ob die wirklich anders agieren würde?

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So ganz kann ich dem Beitrag nicht folgen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-chefin-von-youtube-zeigt-europa-wo-der-hammer-haengt-15852940.html

Viele Clips verwenden vermutlich Bilder und Musik, für die sie keine Rechte haben, um ihre Stimmung wiederzugeben, um Bilder zu zeigen, die sie schön finden, um Inhalte zu vermitteln, die gut sind – die aber keiner mitbekommen würde, wenn sie nicht ein Heer von kleinen Machern veröffentlichen würden.

Aus vorhandener Kunst bilden sie neue Kunstwerke.

Wenn an dieser Stelle wirklich eingegriffen werden sollte, dann wäre das ein Rückschritt. Kreativität würde eingeschränkt werden – bzw. müsste ausweichen auf Plattformen, die von der EU nicht belangt werden können. Lässt sich wirklich kein vernünftiger Weg finden, der die Balance hält zwischen den unterschiedlichen Interessen?

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Wenn die Plastiktrinkhalme und das Plastikbesteck und die Ohrsäuberungsstäbchen verboten werden, dann gibt es zumindest für die Plastiktrinkhalme Ersatz: Strohhalme, die guten alten Strohhalme. Oder werden die wegen hygienischer Mängel verboten werden? Plastikbesteck wird dann aus Holz geschnitzt werden, Bäume gibt es wohl eh zu viel – vor allem in den Urwäldern – die armen Länder werden dann ihr Export aufpeppen mit Besteck aus Tropenholz – es gibt ja verschiedene Arten. Die Ohrsäuberungsstäbchen – nun denn, da kommt dann der gute Fingernagel wieder ins Spiel, oder die kleinen Zahnstocher, ein wenig abgedämpft. Führt zwar zu Mehrkosten der Krankenkassen – aber das ist es wert. Und die Plastikflaschen? – Man will ja sowieso, dass die Leute mehr Wasser aus dem Wasserhahn trinken. Da kämen dann die guten alten Metallflaschen wieder recht. Die halten ein Leben lang, man kann Wasser, Kaffee oder Tee einfüllen, Kaltes oder Heißes.

Es war doch irgendwie eine gute Zeit – die gute alte Zeit.

Sie hatte kein Plastik und die Welt war noch heil.

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Cannabis + UN-Nikab

Wirklich gut, dass endlich die Gefahren der Modedroge Cannabis, die nicht wenig coole Leute in den Handel bringen wollten, auch in den Blick kommt (spiegel+): http://www.spiegel.de/plus/cannabis-das-maerchen-vom-harmlosen-gras-a-

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Die UN hat manchmal auch eine Nikab an, darum kann sie nicht klar sehen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-menschenrechtsausschuss-ruegt-frankreichs-nikab-verbot-a-1234798.html

Merkte man schon an dem Migrationspakt.

Neue demokratische Regel:

Man darf als Politiker nichts unterschreiben,

was man nicht in der Gesellschaft diskutiert hat…

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Hessen-Wahlen – Schicksals-Wahlen + Fake – Wasser im Schritt + Emotionen

Nahles sieht die Hessen-Wahlen nicht als Schicksals-Wahlen an. Recht hat sie. Dass es Schicksals-Wahlen sind, wird von Medien entsprechend hochgepuscht: Einmal – die mediale Konkurrenz ist groß, da muss man laut schreien, zum anderen möchte man aktiv in die Politik eingreifen, sieht darin seine journalistische Legitimität. Und das macht man am besten, indem man die unteren Parteischichten mobilisiert: Wendet euch gegen die Parteichefs, die haben euch das alles eingebrockt. Und die Parteigänger, so sie Sensibelchen sind, lassen sich medial hysterisieren – und zack – hat man dann doch die Schicksalswahl.

Einzelne, besonders aktive Journalisten und deren Redaktionen wurden zwar nicht durch Wahlen legitimiert – aber als 4. Gewalt in der Demokratie, juckt es dann doch dann und wann in den Fingern, am Schicksalsrädchen zu drehen. Auch wenn man nicht legitimiert ist – na und? Man muss uns ja nicht lesen.

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Was die andere „Schicksals-Wahl“ – also Brasilien betrifft: Interessant ist der Artikel – interessant sind die Kommentare: http://meta.tagesschau.de/id/139035/brasilien-mit-fake-news-zum-wahlsieg

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Das ist doch echt witzig. Da wird eine EU-Beobachtungsstelle gegen Desinformation gegründet, die Fakes aus Russland aufspüren soll. Und dann haben sie ein harmloses Filmchen als ein solches aufgespürt: Eine junge Frau sprüht Männern, die breitbeinig herumsitzen, Wasser in den Schritt. Diese kleine sadistische Sequenz wird als Fake News aus Russland gehandelt. Doch dann? Das sind wohl gar keine, schon mal gar nicht vom russischen Staat gepuscht. http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/russland-manspreading-101.html

Auch das ist alles einer gewissen Hysterie zu verdanken.

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Wenn die Einen Emotion pur sind, können die anderen es auch sein. Nur die Natur-Leute haben heute bessere Chancen als die Job-Leute: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/braunkohle-pro-kohle-demo-am-tagebau-hambach-a-1234988.html

Man kann den Job-Leuten sagen: Natur kommt nie wieder – aber ihr bekommt andere Jobs. Alle bekommt ihr andere Jobs. Zwar wer weiß wo, aber ihr bekommt sie irgendwie und wenn ihr zu alt seid, bekommt ihr eben Geld. Von wem auch immer. Die Natur kommt zwar auch wieder – aber psst… https://www.welt.de/reise/deutschland/article174518356/Lausitz-Wo-Europas-groesste-kuenstliche-Seenplatte-entsteht.html

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