Sommer

Der Sommer mag für viele Menschen, Tiere, Pflanzen äußerst anstrengend gewesen sein. Er zeigt mir, dass trotz Klimaerwärmung – wodurch auch immer verursacht – Wesentliches nicht in der Hand der Menschen liegt. So ein Wetter mit stabilen Hitzehochs ist dem Macher-Menschen ein Ärgernis. Der Macher-Mensch überschätzt sich, wenn er meint, alles in der Hand zu haben bzw. auch alles, was ist selbst verursacht zu haben. Der Mensch ist Teil der Natur, auch wenn er sie beeinflusst. Natur ist nicht Teil des Menschen.

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Anmerkungen zur Geschichte 3

Interpretationsgeschichte und Geschichtsdeutung als Teil des säkularen Weltbildes

Neben dem Sichten dessen, was uns die Vergangenheit erhalten hat, wird in der Geschichtswissenschaft interpretiert. In einer solchen Interpretationsgeschichte leben wir. Religionsgemeinschaft ist Erzählgemeinschaft. Und so steht das Christusereignis am Anfang, das mit Hilfe alttestamentlich/jüdischer Tradition verstanden und interpretiert wurde. In dieser Interpretationstradition stehen wir, auch wenn ständig neue kulturelle Errungenschaften hinzukamen und die Erzähltraditionen neu prägten. Das Alte wurde zu einem wesentlichen Baustein des Neuen. Wir leben nun in einer Zeit, in der die Erzähltradition der Religion(en), die religiöse Sprache von manchen nicht mehr akzeptiert wird. Und da stellt sich nun die Frage: Wie können Religionen hierauf reagieren – vor allem der christliche Glaube, weil er im Zentrum des säkular/atheistischen Diskurses steht.  Und damit verbunden ist nicht nur die Frage nach der Erzähltradition, sondern auch grundsätzlich die nach dem Verständnis von Geschichte, von Natur, des Menschen.

(Fortsetzung folgt.)

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Spanien und Migranten

Spanien mag auch nicht mehr so recht: https://www.tagesschau.de/ausland/spanien-321.html

Auch bei allem guten Willen muss man die Situation berücksichtigen und den Verstand einsetzen. Das muss irgendwann wohl jeder lernen.

Das Problem bleibt: Wie umgehen mit dieser schlimmen Situation? Dieses Hin- und Her in der EU bringt viele den Tod, weil sie sich hoffnungsvoll auf den Weg machen – obgleich es kaum mehr Hoffnung gibt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/mittelmeer-aquarius-rettet-141-migranten-von-holzbooten-a-1222698.html

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Anmerkungen zur Geschichte 2

Anmerkungen zur Geschichte aus christlicher Sicht

Grundvoraussetzung 1: Der Glaube an Gott als Schöpfer und Erhalter.

Grundvoraussetzung 2: Gott ist ein Monster, weil er nicht gegen Leiden eingreift? Gott lässt es zu, dass man das von ihm denken kann. Darum muss ich ihn nicht verteidigen. Das Verhalten Gottes ist für uns wirklich unverständlich. Von daher hält er es in seiner Weisheit aus und wir müssen in unserer Unweisheit das akzeptieren. Man kann sagen: Ich will keinen Gott akzeptieren, der ein Monster ist. Aber das spricht nicht gegen die Existenz Gottes, sondern gegen mein Bild, das ich mir von Gott mache, das ich von Gott habe. Ich selbst denke mir: Ich bin ein Mensch, der auch in seiner Liebe unvollkommen ist. Gott ist Liebe – so bekennt der Johannesbrief aufgrund seiner Gotteserfahrung, die ich mir aufgrund des Jesus-Ereignisses angeeignet habe. Auch wenn ich Gott nicht verstehe, so ist seine Liebe doch größer als meine, vor allem als mein Verstehen. (Darüber kann man freilich stundenlang streiten. Aber wenn Gott existiert, dann stellt sich nur die Frage: Will ich ihn im Leben berücksichtigen oder aus Zorn und Aversion, weil er nicht meinen Vorstellungen entspricht, nicht.)

Grundvoraussetzung 3: Man darf nicht vergessen, dass man von Gott nur in Form eines Glaubensbekenntnisses reden kann. Das ist angemessenes Reden über Gott. Alles andere ist verobjektivierende Anmaßung.  Man muss Rechenschaft über den Glauben abgeben. Aber da dieser auch Geschenk ist, ist das auch nur annähernd möglich. Wenn man meint, Gott verstanden zu haben, dann handelt es sich nicht um Gott, sondern um eine wasserdicht gemachte Gottesidee. Glaube ist ein Ausdruck der Beziehung zu Gott und als solcher lebendig, nicht starr. Man hat nichts in der Hand, in dem Sinn, dass man ihn beherrscht, sondern lässt sich immer wieder neu beschenken.

Grundvoraussetzung 4: Da Gott transzendent ist, ist sein Handeln in der Geschichte einem eindeutigen Verstehen entzogen. So wenig wie Gott bewiesen werden kann, so wenig kann Gottes Handeln in der Geschichte bewiesen werden. Sprache und Verstand, die auf das Immanente gepolt sind, versagen, Glaubende sind verwiesen auf die religiöse Sprache. So ist Gottes Handeln am Volk Israel und mit dem Volk Israel sowie sein Handeln durch Jesus Christus eine Glaubensaussage, die nur dann nachvollzogen werden kann, wenn Glauben den Menschen bestimmt. Das heißt nun nicht, dass Israel als Volk bzw. Jesus Christus und die Gemeinde als an Gott Glaubende nicht eindeutig geschichtswirksam geworden sind und sein werden. Als solche geschichtswirksamen Größen sind sie säkularer Interpretation unterworfen (soziologisch, psychologisch usw.). Gottes Handeln selbst in der Geschichte ist objektiv nicht darzulegen. Aber weil Geschichtsschreibung Interpretation ist, kann sie freilich auch aus der Perspektive des Glaubens interpretiert werden. Nicht Gottes Handeln – das überfordert den Menschen – aber eben im Rahmen der Kirchengeschichte.

Grundvoraussetzung 5: Es gibt nicht nur sozial oder psychologisch begründbare Argumente dafür, warum der Mensch an Gott glaubt, sondern ebenso, warum er ihn ablehnt. Menschen stehen nicht auf einem neutralen Punkt, weder Glaubende noch Nichtglaubende. Das gilt auch für die Interpretation von Gottes Handeln in der Geschichte. Glaubende mögen einen Grund haben, der ihnen wünschen lässt, es möge einen Gott geben – und sie ihn dann auch entdecken. Genauso gibt es aber auch Gründe, weshalb Menschen wünschen es gäbe keinen handelnden Gott in der Geschichte.

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Deutsche Minderheit + Kindergeld

Wenn Deutsche und Christen zur Minderheit werden, dann hat das einen Vorteil: Man darf über sie keine Witze mehr machen oder dummes über sie sagen – aber über die neue Mehrheit?: https://www.tagesspiegel.de/politik/migration-wenn-die-einheimischen-auf-einmal-in-der-minderheit-sind/22881050.html

… aber ob sich die neue Mehrheit daran halten wird?

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Kindergeld-Migration in das deutsche Sozialsystem? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sozialsysteme-starker-anstieg-auslaendischer-kindergeld-empfaenger-15729455.html

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Afrikanische Mafia + Loverboys + Russische Trolle + Prostitution

Dass so manche Mafia-Leute aus Afrika mit den so genannten Flüchtlingen eingeschleust wurden, war schon häufig Thema im Blog. Hier kann man mehr darüber lesen: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/eine-fuenfte-mafia-in-italien/

Nur in Italien?

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Man hört bei uns vieles nicht. So zum Beispiel die Loverboy-Geschichten. Aus anderen Ländern hört man sowas – aber von uns? Seit Jahren Thema in meinem Blog, auch die Frage: Gibt es das denn bei uns nicht? Und dann hört man in einem Nebensatz mal sowas: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ausbeutung-in-deutschland-bka-menschenhandel-nimmt-deutlich-zu/22888048.html

Opfer sexueller Ausbeutung – zumeist Frauen – fielen oft auf die „Loverboy-Methode“ herein, hieß es vom BKA. Ihnen werde eine Liebesbeziehung vorgespielt, um sie emotional abhängig zu machen. Dann werden sie zur Prostitution gezwungen. „Drohungen wie auch die Anwendung physischer und psychischer Gewalt sorgen dafür, dass die Menschenhändler die Kontrolle über die Frauen behalten“, heißt es in dem BKA-Bericht.

Wobei allerdings das Thema, muss man der Gerechtigkeit halber sagen, immer wieder einmal aufkommt. Ich denke da an die ARD vor einem Jahr: https://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-loverboys/videos/was-ist-ein-loverboy-100.html

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Zur Lage an der tschechischen Grenze: https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-08/sexarbeit-tschechien-deutsche-grenze-freier-vergewaltigung

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Interessant der Bericht über russische Trolle, die für und gegen Merkel agitieren – oder auch nicht, oder irgendwie doch – nun denn: spannender sind die Kommentare: http://meta.tagesschau.de/id/136891/twitter-russische-trolle-fuer-und-gegen-merkel

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