Banden prellen Staat um Millionen, Milliarden + Geldwäschegesetz

Banden prellen den Staat um Millionen: https://www.tagesschau.de/inland/banden-betrug-101.html

Andere prellen den Staat um Milliarden: Steuerhinterzieher, Cum-Ex-Geschäfte… http://www.fr.de/wirtschaft/gastwirtschaft/cum-ex-geschaefte-big-business-mit-steuern-a-1611661

Zweierlei ist dagegen notwendig: Ein Staat, der sich nicht betrügen lässt und alle möglichen Maßnahmen ergreift, das möglichst zu verhindern und: Wirtschaftsethik. Bei kleinkriminellen Banden kann man keine moralischen Ansätze erwarten, aber bei denen, die nicht zu den kriminellen Banden auf höherer Ebene gehören wollen, muss man entsprechende moralische Qualitäten fordern.

Es muss neben den Kontrollen des Staates einen moralischen Ruck geben, der durch die Firmen und Banken geht. Ich möchte hoffen, dass es noch ehrliche Unternehmen gibt – diese werden durch kriminelle Verhaltensweisen der Konkurrenten benachteiligt.

Viele der Großen sind natürlich nicht im klassischen Sinn kriminell – sie haben nur sehr viele Anwälte usw., die die ganzen Schlupflöcher in den nationalen Gesetzen und im internationalen Handel erkennen. Diese auszunutzen – gegen den Geist sozialen Handelns, gegen den Geist der menschlichen Gemeinschaft – sollte mit Blick auf Wirtschaftsethik auch verpönt sein.

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Was das Geldwäschegesetz betrifft, hörte man vor ein paar Wochen, dass diejenigen, die solche Geldwäschen untersuchen sollen, vielfach nicht den Erwartungen entsprechen. Hier hört man nun: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/transparenzregister-wird-kaum-genutzt-a-1236233.html

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53jähriger Jugendlicher + Kriminalität in Kapstadt

Ein 53 jähriger Jugendlicher wurde zu Haft verurteilt – auf Bewährung: https://www.schwaebische.de/landkreis/ostalbkreis/ellwangen_artikel,-kinder-sexuell-bel%C3%A4stigt-gericht-verh%C3%A4ngt-bew%C3%A4hrungsstrafe-_arid,10956028.html

53 Jahre alter Jugendlicher? Bewährung – bei diesen Fällen?

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Was hilft in Kapstadt gegen die Kriminalität? Wohl wie überall in den Ländern, in denen Kriminelle die Städte erobern, weil man ihnen zu lange die Möglichkeit gab, sich auszubreiten: Da hilft nicht nur ein Mittel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/suedafrika-wie-kapstadts-neuer-buergermeister-gegen-gangster-vorgehen-will-a-1233349.html

Anders als der Beitrag ausspricht, gibt es wohl wirklich Krieg, das zeigen doch die im Beitrag genannten Zahlen und Verhaltensweisen. Polizei und Militär allein wird das Problem kaum lösen. Darin hat der Beitragt recht. Aber ohne sie wird es wohl auch kaum gehen.

Und das zeigt für unser Land bzw. für Europa: Man darf kein Stückchen Stadt oder Dorf den Kriminellen überlassen. Sobald sie Fuß fassen, wird es schwerer, sie zurückzudrängen. Die normalen Bürger sind ihnen hilflos ausgeliefert.

Die armen Länder haben eben das Problem, dass sie arm sind, dass sie keine Sicherheitsstrukturen aufbauen können. Reiche Länder, die diese dann aber nicht berücksichtigen oder abbauen, fallen der Bevölkerung, vor allem den kommenden Generationen, in den Rücken.

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Menschen missbrauchen + Hillary Clinton auf Abwegen?

Sehr interessant: Mehrere Menschen sollen ein Mädchen missbraucht haben: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/ermittlungen-in-muenchen-moegliches-verbrechen-an-maedchen-100.html#xtor=CS5-62

Wer sonst? Worauf weist diese Formulierung hin? Man will im Titel partout nicht die mutmaßlichen Täter nennen. Wenn sie nicht genannt werden, kann man es sich schon denken – Mutmaßungen kommen dann auch mutmaßlich im folgenden dazugehörenden Text.

Und nun erfährt man also den Sinn dieser Überschrift: Damit wollte man sicherlich sagen, dass auch diejenigen, die das Mädchen missbraucht haben, Menschen sind.

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Hillary Clinton auf rassistischen Abwegen? http://www1.cbn.com/cbnnews/us/2018/october/hillary-clinton-cracks-racist-joke-about-black-people-they-all-look-alike

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Unvollständige Gedanken 1

Ein paar unvollständige Gedanken:

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Zwei Grundmodelle: Wie kommt es, dass der Mensch versteht?

Modell a): Es ist Zufall. Materie-Mensch hat sich entsprechend entwickelt. Zufall ist allerdings kein wissenschaftlich befriedigender Begriff – somit muss eine bestimmte Kausal-Kette dazu geführt haben. Wo findet sie ihren Anfang? Im Urknall oder erst irgendwo auf dem Weg der Entwicklung des Menschen? Dass diese Kausal-Kette nicht irgendwann zerrissen ist – auch Zufall? Upps – kein wissenschaftlicher Begriff. Übrigens: Glück ist auch keiner. Schicksal ebenso nicht.

Modell b): Geistiges/Vernünftiges umfängt die Entwicklung des Materie-Menschen, sodass Materie überhaupt in die Lage versetzt wird, zu verstehen. Christen nennen das: Gottes Geist, also Gott.

Anmerkung: Woher kann man eigentlich (annähernd) wissen, was vernünftig ist und was nicht, wenn nichts Geistig-Vernünftiges vorausgegangen wäre? Alles, was logisch ist, ist vernünftig. Alles, was nicht logisch ist, ist unvernünftig? Das wäre eine traurige Welt. Aber: Wann ist etwas logisch, wann nicht? Welche Zeit ist der Maßstab, welche Gruppe, welche Reduktion von Welterfahrung?

Warum suchen manche etwas Logisches? Weil die Welt Logisches bietet? In welche Richtung wird sich die Materie logisch weiterbilden? Muss Materie sich so weiterbilden, dass wir es logisch nachvollziehen können? Naturgesetze waren von Anfang an – Chaos war als Teil der Naturgesetze auch von Anfang an. Momente der Ruhe im Chaos – lassen träumen von Konstanz. Naturgesetze bedeuten nicht, dass es aus menschlicher Perspektive kein Chaos geben kann, denn das Chaos ist auch Teil der Naturgesetze. Wie kommt aus dem Chaos der Naturgesetze ein Moment der Ruhe, der Ordnung – so wie der Mensch eben Ordnung versteht? Denn Chaos ist auch naturgesetzliche Ordnung.

Diese Frage beschäftigt den Menschen schon sehr lange. Schöpfungsmythen versuchen eine Antwort zu geben. Jüdisch-christlicher Glaube bekennt: Am Anfang steht der, der dem Chaos enthoben ist, der ganz Andere: Gott. Er ordnet die Naturgesetze so, dass Leben ermöglicht wird, dass der Mensch Verstand hat. Er ist nicht nur Schöpfer – er ist auch Erhalter.

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Pakistan: Asia Bibi und die mutigen Richter + Saudi Arabien: Hinrichtung eines Hausmädchens

Endlich: Asia Bibi wurde freigesprochen – bewundernswert, wie mutig die Richter waren. Auch der neu gewählte Präsident stellte sich hinter das Gericht. Nun beginnt das Ringen zwischen islamistischem Mob und Rechtsstaat. Welche Ausmaße wird das erlangen?

Doch wohin soll Asia Bibi nun gehen – wo ist sie wirklich sicher? https://www.tagesschau.de/ausland/asia-bibi-103.html

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In Saudi Arabien wurde wieder ein Hausmädchen hingerichtet: http://www.spiegel.de/politik/ausland/indonesien-protestiert-gegen-hinrichtung-von-hausmaedchen-in-saudi-arabien-a-1236085.html

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Verbundenheit im Geist + Geist der Menschen und Geist Gottes

Wir Menschen haben die Möglichkeit, über Zeit und Raum hinweg, sogar die Todesgrenze überwindend, mit anderen Menschen im Geist – so spüren manche – verbunden zu sein.

Wenn wir einen Raum betreten – und alles schweigt, können wir sofort den Geist wahrnehmen, der in diesem Raum herrscht: ein Geist der Unversöhnlichkeit, ein Geist der Harmonie.

Wir spüren auch den Geist, in dem zwei Menschen miteinander umgehen. An kleinen Gesten und Blicken vielleicht. Vielleicht auch einfach dadurch, dass sie da sind?

Wir haben die Möglichkeit, auf anderen Ebenen wahrzunehmen, zu kommunizieren, als es auf den ersten Blick möglich ist.

Manche Menschen nehmen nur wenig wahr, manche ahnen nur etwas, können es aber nicht benennen, andere nehmen gar nichts wahr. Sie kommen in einen Raum, sie sind „Ich“ – alles andere entgeht ihnen. Sie merken auch nicht den Geist, der zwischen zwei Menschen herrscht. Kommunikation, Zugewandtheit über Raum und Zeit hinweg – ist für sie absurd. Sie haben „keine Ader dafür“, Messinstrumente schon mal gar nicht.

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Diese Geist-Verbundenheit geht über den Menschen hinaus. Gott ermöglicht als Geber seines Geistes (als Geber seiner selbst) Menschen, ihn wahrzunehmen. Individuell kann Gott wahrgenommen werden: Manche nehmen den Geist Gottes mit allen Sinnen und mit der Ratio wahr, andere spüren nur etwas, ohne das genauer benennen zu können, andere nehmen Gott nur durch Eigeninteressen verzerrt wahr, andere gar nicht.

Ein Wegweiser zur Wahrnehmung des Geistes Gottes ist vor allem der Geist Jesu Christi. Manchmal ahnt man etwas, spürt etwas – weiß nicht, was das ist. Dann benötigt man Menschen, die diese Erfahrung auch gemacht haben, sie Wort werden lassen. Das finden wir eben in denen, die Jesus Christus in Freude, Liebe und Dankbarkeit nachfolgen.

Und dieser Geist erleuchtet, ist einleuchtend.

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Der Blog wird voraussichtlich erst am Freitag wieder bestückt werden.

Reformationstag

Martin Luther hatte seine Ecken und Kanten, an denen sich heute noch viele reiben. Man hat Charakterfehler entdeckt, logische Fehler, Übertreibungen usw. usw.

Martin Luther hat viele Traditionen aufgegriffen, stand fest in der Kirche seiner Vorfahren, hat sich also auch nicht alles selbst aus den Fingern gesogen.

Martin Luther stand auch nicht allein, sondern er hatte gute Mitstreiter und hat die Stimmung der Zeit getroffen und dadurch viele Anhänger bekommen.

Martin Luther, so empfanden viele, hat die sensible Einheit von Kirche und Kaiser zerstört und die evangelische Kirche den jeweiligen Lokalherrschern zugeführt. Den ersten Teil finden andere hingegen wieder klasse, weil dadurch die Moderne beginnen konnte.

Nicht gut ist, dass es zu einem so schmerzhaften Bruch zwischen zwei Konfessionen gekommen ist, wobei hier wie immer, nicht nur einem die Schuld zu geben ist, Martin Luther, sondern allen Konfliktparteien. Aber was trotz Schmerz gut ist: Die Kirche lernte wieder von unten zu denken, die Alleinherrschaft begann zu bröckeln, die Selbstherrlichkeit und die mit der Arroganz verbundene Unmenschlichkeit..

Das ist alles erforscht und liegt in vielen Büchern vor. Manchmal sogar werden Kanten aufgebauscht und in den Medien als üble Sensation verkauft.

Aber was ist für mich das Besondere an Luther?

Er hatte Mut, das im Glauben Erkannte durchzusetzen. Und er hat nicht seinen Privatglauben durchgesetzt, sondern hat ihn in Auseinandersetzung und Aufnahme der vielfältigen Stimmen der Kirche – in intensiver Aufnahme des Maßstabs: Das Neue Testament – durchgesetzt.

Er hat wieder pointiert und konzentriert das Wesentliche des christlichen Glaubens in Worte gefasst – in Aufnahme guter christlicher Tradition:

Allein Christus – allein Glaube – allein die Bibel und das alles durchdrungen von der leuchtenden Gnade Gottes. (Reformationstag 2014)

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Kierkegaard: Allmacht

Ein Aspekt zum Thema Allmacht, das immer wieder einmal Thema im Blog war:

„Das Höchste, das überhaupt für ein Wesen getan werden kann, höher als alles, wozu es einer machen kann, ist es, frei zu machen. Eben dazu gehört Allmacht, um das tun zu können. Das scheint sonderbar, da gerade die Allmacht abhängig machen sollte. Aber wenn man die Allmacht denken will, wird man sehen, daß gerade in ihr die Bestimmung liegen muß, sich selber so wieder zurücknehmen zu können in der Äußerung der Allmacht, daß gerade deshalb das durch die Allmacht Gewordene unabhängig sein kann. Darum geschieht es, daß der eine Mensch einen andern nicht ganz frei machen kann, (weil der, welcher Macht hat, selbst darin gefangen ist, dass er sie hat und deshalb ständig doch ein verkehrtes Verhältnis zu dem bekommt, den er frei machen will. Dazu kommt, dass in aller endlichen Macht, Begabung usw.) eine endliche Eigenliebe ist. Nur die Allmacht kann sich selber zurücknehmen, während sie hingibt, und dieses Verhältnis ist gerade die Unabhängigkeit des Empfängers. Gottes Allmacht ist darum seine Güte. Denn Güte ist, ganz hinzugeben, aber so, daß man dadurch, daß man allmählich sich zurücknimmt, den Empfänger unabhängig macht. Alle endliche Macht macht abhängig, nur die Allmacht kann unabhängig machen, aus nichts hervorbringen, was Bestand hat in sich dadurch, daß die Allmacht beständig sich selber zurücknimmt(, den Empfänger unabhängig macht). Dieses ist das Unbegreifliche, daß die Allmacht nicht bloß das Imposanteste von allem hervorzubringen vermag: ein gegenüber der Allmacht unabhängiges Wesen. Daß also die Allmacht, die mit ihrer gewaltigen Hand so schwer auf der Welt
liegen kann, zugleich so leicht sich machen kann, daß das Gewordene Unabhängigkeit erhält… Nur die Allmacht vermag es in Wahrheit.“ (Kierkegaard, Tagebücher 1846/1949,216f. – In Klammern finden sich Ergänzungen aus dem Text von Kierkegaard, die von folgender Seite nicht übernommen worden waren: http://www.theologie-systematisch.de/gotteslehre/12allmacht/texte-allmacht.htm

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