Asia Bibi und der Zentralrat der Muslime

Ich denke, man sollte erst einmal Asia Bibi fragen, statt über die katholische Kirche zu gehen. Man versucht sich wieder, der Asia Bibi zu bemächtigen – ohne die guten Absichten des Zentralrates in Frage zu stellen: aber ist das jetzt zu diesem Zeitpunkt wirklich angemessen? Wird sie erneut Ängsten ausgesetzt? Hat sie in einer Art interreligiösen Dialog überhaupt eine Chance, der ja im Westen zu verankern ist und in Pakistan auf dem Land nicht unbedingt zum Alltag gehört? (Sarkasmus) Soll sie, die traumatisierte Frau, als Aushängeschild mancher Muslime in unserem Land benutzt werden, nach dem Motto: Schaut, wir sind nicht so böse wie die Islamisten-Muslime in Pakistan? Es ist irgendwie absurd – man kann nur hoffen, dass sie Menschen hat, die sie auch vor gut meinenden Zeitgenossen schützen. https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-11/pakistan-asia-bibi-deutschland-asyl

In besten Händen wäre sie vermutlich im Umfeld von Sabatina James.

Vielleicht sollte der Zentralrat sich mal der aus Pakistan geflohenen Ahmadiyyas annehmen. Wäre auch ein gutes Zeichen. Sie sind nur nicht so prominent.

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Steinmeiers, Merkels, Schäubles Rede

Steinmeiers Rede am 9.11. – und die Kommentare: https://www.tagesschau.de/inland/steinmeier-825.html

Merkels und Schäubles Rede am 9.11.: https://www.tagesschau.de/inland/merkel-schaeuble-gedenken-101.html

Dazu kommen noch die Reden des heutigen Tages: https://www.tagesschau.de/ausland/weltkrieg-gedenken-115.html

Laut Tagesschau ging es um Patriotismus contra Nationalismus. Das ist jetzt so die neue Linie. Interessant ist, dass das auch in der deutschen Tagesschau eher positiv hervorgehoben wurde (Patriotismus). Für Frankreich ist das nichts Neues. Aber für unser Land nach Kohl – und danach ein paar Ausrutscher – dann doch eher.

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Pflichten für Asylanten + Organspende + Männerhorden – Grüne Praktiker + Migrationspakt

Asylanten müssen künftig intensiver mit den Behörden mitarbeiten: https://www.tagesschau.de/inland/bundestag-asylgesetz-101.html

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Ausnahmsweise stimme ich einmal Thomas Fischer zu – allerdings habe ich den letzten Satz des Beitrages nicht verstanden, musste als Seitenhieb aber wahrscheinlich sein: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/organspende-sterben-und-sterben-lassen-a-1237676.html

Die sogenannte „Widerspruchslösung“ ist eine – nach meiner Ansicht – tatsächlich und normativ absurde, illiberale und totalitär-paternalistische Konzeption: Wer nicht widerspricht, über dessen höchstpersönliche, unvertretbare Lebensfragen entscheidet eine „Verordnung zur Entnahme und Verwendung brauchbarer Organe“ in ihrer jeweils geltenden Fassung – also der Staat.

Und:

Der Mensch wird, nach bisheriger Auffassung, mit dem Eintritt des sogenannten „Hirntods“ noch nicht zu einer Sache, die dem Warenverkehr, dem Eigentumsrecht und gegebenenfalls dem Sachbeschädigungsschutz unterliegt.

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Es gibt Grüne, die die Realität wahrnehmen, dazu gehören Kretschmann und der Tübinger OB Palmer. Kretschmann sieht eine Gefahr in kriminellen Männerhorden. Das sehen eigentlich alle. Nur Kretschmann spricht das aus. Hoffentlich kommt nun die Diskussion darüber in Gang, wie man damit umgehen kann. Der Hinweis, dass sein Vorschlag juristisch nicht machbar sei – und dann nichts tun kann, kann ja nicht das letzte Wort sein. Dann muss man eben schauen, was machbar ist. Gefahren müssen abgewendet werden – und die Politik ist dafür verantwortlich (außer den grünen Grünen): http://www.spiegel.de/politik/deutschland/winfried-kretschmann-will-maennerhorden-in-die-pampa-schicken-a-1237739.html

Interessanterweise sehen jetzt die Grünen, dass er inhaltlich damit richtig liege, aber eine andere Wortwahl den Vorzug geben würden: https://www.tagesschau.de/inland/gruene-reaktionen-kretschmann-101.html

Die Grünen machen ja echt einen Wandel durch.

Übrigens: Männer dürfen von Männern als „Männerhorden“ sprechen.

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Zum Thema Migrationspakt fand ich ganz witzig: Er verpflichtet unser Land zu nichts – zudem tun wir sowieso schon, was darin steht – er verpflichtet andere, die sich nicht so sehr um Migranten kümmern.

Wer merkt den argumentativen Knackpunkt?

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Radikalisierung der Ditib? + Verfassungsschützer und Ditib

Wird die Ditib radikaler? Verschließt sie sich stärker unserer Gesellschaft? Eine Beobachtung: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/11/letztes-kooperationsprojekt-deradikalisierung-ditib-gescheitert.html

Man stürzt sich in Deutschland auf alle möglichen irgendwie muslimisch eingeordnete Gesprächspartner – und schafft sie sich nach dem eigenen Bild. Man muss wahrnehmen, dass alle muslimischen Gruppen ein Selbstbild haben, Mit diesem gilt es umzugehen. Muslime sind keine Christen, keine Atheisten, auch keine unfertigen Christen oder Atheisten. Muslime sind Muslime – und das je nach religiöser Strömung.

Das muss man berücksichtigen, sonst fällt man immer wieder auf die eigenen Träume rein, die in den jeweiligen Muslimen was anderes sehen, als sie sind. Es gehört zum Menschlichen, dass man nicht den anderen nach seinem Bild gestaltet, sondern ihn so akzeptiert, wie er ist bzw. ihn so wahrnimmt, wie er selbst wahrgenommen werden möchte.

Traurig ist es allerdings – Bezug nehmend auf den oben genannten Beitrag – für die Muslime, die sich unserer Kultur weitgehend angepasst haben und nun erkennen müssen, dass der Islam nicht dem entspricht, was sie sich in ihren westlichen Träumen denken.

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Die Begründungen, warum die Ditib nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden soll, ist sehr interessant. Kurz gesagt: Das würde die Politik stören. Es geht also nicht – zumindest in dem Beitrag – um die Frage, ob die Ditib beobachtet werden muss, es geht darum, dass sie aus politischen Gründen nicht beobachtet werden darf. Das würde die Pläne der Regierungen durcheinanderbringen und die türkischen Muslime entfremden: https://www.tagesschau.de/inland/ditib-beobachtung-101.html

Nicht das entfremdete Verhalten dieser türkischen Muslime stört – sondern dass sie noch mehr entfremdet werden könnten, wenn der Staat nach dem Rechten sieht. Zudem braucht man noch die Ditib, um den muslimischen Religionsunterricht anbieten zu können.

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IS-Terror in Melbourne und Somalia + Auseinandersetzung in Sri Lanka + Chinas Umerziehungslager

In Australien wurden Menschen mit dem Messer angegriffen: https://www.tagesschau.de/ausland/messerattacke-melbourne-101.html

In Somalia wurden Terror-Anschläge verübt: https://www.tagesschau.de/ausland/somalia-anschlag-121.html

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Sri Lanka erlebt einen Machtkampf: https://www.tagesschau.de/ausland/srilanka-127.html

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Es ist ja schön. dass sich der Bundestag auf einmal um Umerziehungslager in China kümmert. Aber warum erst jetzt, wo das Thema Islam im Hintergrund steht? Das scheint ein Muster zu sein: Erst dann, wenn „Islam“ auf der Verpackung steht, werden die Herrschaften in der Welt munter. Syrien (Jeziden), Myanmar (Rohynga) – jetzt China (Uiguren). Sie scheinen eine starke Lobby zu haben https://www.tagesschau.de/ausland/china-botschaft-101.html

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Nicht bestätigen

Man muss es nicht bestätigen,

wenn man denkt, man sei wertlos.

Man muss es nicht bestätigen,

wenn andere mich ausgrenzen.

Man muss es nicht bestätigen,

wenn man denkt, alles sei sinnlos.

Sich seiner Würde bewusst werden,

entsprechend selbstsicher handeln,

in die Zukunft gehen –

mit Gottes Hilfe.

Er gibt Würde, er bestätigt, er gibt Sinn.

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Es tut mir Leid, dass ich den Blog erst wieder am Mittwoch (14.11.) weiterführen kann.

Erinnern möchte ich daran, dass heute, 9.11. an zahlreichen Orten an die Reichspogromnacht gedacht wird. Daran teilnehmen ist wichtig.

Mensch als Brücke

Natürlich sind Kirche und Staat zu trennen.

Natürlich sind Glaube und Wissenschaft zu trennen.

Natürlich sind Glaube und Justiz zu trennen.

Ebenso sind Gott und Welt zu trennen.

Die Trennung von Gott und Welt wird in Jesus Christus überbrückt.

Ebenso werden die Trennungen von Kirche und Staat, Glaube und Wissenschaft , Gaube und Justiz überbrückt:

durch den glaubenden Menschen im Staat, in der Wissenschaft, in der Justiz.

Wo auch immer sonst.

Der Mensch ist die Brücke.

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Außenwelt ist nicht Innenwelt.

Die Sinne öffnen die Innenwelt für die Außenwelt.

Der Glaube öffnet die Welt für die Welt Gottes.

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