Europa

Der Teil eines Beitrags von mir 2013:

Europa ist weiter im Wandel begriffen. Das gehört zu uns dazu, das ist Teil unserer Identität. Stagnation ist kein Teil. Welchen Wandel wollen wir fördern? Welche Richtung wäre für Europa gut? Ein Europa, das sich abschließt und verschließt, wäre nicht Europa. Ein Europa, das sich unreflektiert von der Welt herumtreiben lässt, wäre auch nicht Europa. Ein Europa, das seine Tradition und Traditionen leugnet, wäre auch nicht Europa, sondern Spielball irgendwelcher moderner Ideologien. Klugheit, Offenheit und Tradition(en) gehören zu dem gewachsenen Europa. Europa ist mehr als Wirtschaft, Wissenschaft. Es ist auch das Konglomerat von Aufklärung, Menschenrecht, Kunst/Kultur – durchzogen und zusammengehalten von dem roten Band des christlichen Glaubens. Europa ist seit der Reformation – mit einigen Rückfällen – auch keinem Herrscher und keiner Clique hörig. Europas Bürger müssen immer gemeinsam um ihre Freiheit und um Europa ringen. Und in Krisen – welcher Art auch immer – dürfen sie sich nicht durch irgendwelche Wahlkämpfer und Krisengewinnler auseinander dividieren lassen.

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Wahre Probleme 1: Frauen Hand geben

Manche muslimischen Männer geben Frauen nicht die Hand.

Sollte man diesen muslimischen Männern auch als Mann nicht die Hand geben, um ihnen ein Gefühl davon zu vermitteln, als wie verachtend diese Haltung empfunden wird – auch wenn sie nicht so gemeint sein sollte?

Ich denke nicht. Man sollte betonen, dass es als Verachtung empfunden wird, aber man sollte denen, die Menschen trennen, wie solche muslimischen Männer, nicht Macht geben, indem man deren Trennung akzeptiert oder gar noch verschärft.

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Starke Menschen stehen über irgendwelchen Zumutungen und lassen sich nicht von Unfreien welcher Weltanschauung auch immer hinabziehen.

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Wahre Probleme 3: Gendersternchen

Damit Frauen nicht als Anhängsel am Mann dienen, zum Beispiel

Radfahrer*innen

würde ich Innen*Radfahrer sagen. Noch besser, um niemanden zu diskriminieren, wäre es natürlcih, wenn man 1/3 aller Wörter weiblich mit innen beginnen lässt, 1/3 der Wörter mit Sternchen und 1/3 der Wörter mit männlichen Formen. Sagt man in Portugal nicht als Mann: obrigado und als Frau obrigada? Wie sagt man es als Sternchen-Mensch? obrigadestrela? Die haben also noch mehr Probleme als wir.

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Schmerz

Der einzelne Mensch kann unendlich großen Schmerz erfahren. Der Schmerz ganz vieler Menschen kann nicht größer sein. Schmerz summiert sich nicht. Ich kann Schmerz erfahren, weil ich den Schmerz anderer wahrnehme. Ob es der Schmerz eines einzelnen Menschen ist oder der Schmerz, den ganz viele Menschen ertragen müssen – man kann an jedem Schmerz zerbrechen, man kann an jedem Schmerz zeigen: Ich halte Stand.

Gott kann im Schmerz des einzelnen Individuums gegen den Schmerz wirken – des jeweiligen Individuums auch wenn es in Massen erfahren wird. Auch im Schmerz bleibt das Individuum ein Individuum und kein Massenmensch.

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Zum Blog

Ich muss mir eingestehen, dass ich den Blog in Zukunft nur sehr unregelmäßig bestücken kann. Wann wieder mehr Zeit zur Verfügung steht, kann ich leider nicht sagen. Das bedeutet auch für die Kommentare, wie es sich schon seit längerem abzeichnet, dass sie sich weiterhin stauen werden und von daher findet die Kommentierung auf eigene Gefahr statt, das heißt, ich kann eine Veröffentlichung nicht versprechen. Ich bin mir unsicher, ob das fairer ist oder das Abschalten der Kommentar-Funktion.

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Reza Aslan – Gewalt

Reza Aslan sieht in Jesus den Gewalttäter, einen Gotteskrieger – weil er selbst Gewalt affin ist: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/washington-videoaufnahmen-sorgen-fuer-empoerung-schueler-erklaert-sich-a-1249063.html

Jesus verzerren – sich in Jesus spiegeln – das kann man an vielen kuriosen Büchern erkennen, denen es mehr auf ihre Gedanken ankommt als auf die Texte des Neuen Testaments – oder einfach auch einen Jesus produzieren, so aus dem Ärmel heraus: https://www.zeit.de/2013/33/jesus-biografie-gotteskrieger

Dass sich alle Historiker selbst in dem Jesus spiegeln, den sie im Neuen Testament wahrnehmen, dürfte sich inzwischen herum gesprochen haben. Aber: Es gibt Menschen, die sich damit auseinandersetzen, sich dessen bewusst sind, viele dieser Selbstspiegelungen wahrnehmen und in ihr Bild zu integrieren versuchen. Das verhindert solche Einseitigkeiten.

Davon zu unterscheiden ist der glaubende Mensch, der im Geist Gottes das Neue Testament liest und sich aus diesem Geist heraus dem Jesus des Glaubens öffnet.

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