Differenziertes Denken ist Luxus + Philosophen gegen Greta + Urwaldzerstörung + Verbotswettbewerb + Heils Pläne

Differenziert denken zu können, das ist ein Luxus, den manche leider nicht in Anspruch nehmen. Sie könnten es vermutlich – aber ideologische Gründe stellen sich quer. Das gilt für das Thema „Inlandsflüge“-Verbot: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/warum-ein-verbot-von-inlandsfluegen-dem-klima-nichts-bringt-16328363.html

Aber auch für das Thema: Wasser: https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/12/wasserknappheit-wie-die-f-a-z-ihren-ruf-selbst-zerstoert/

Aber auch das Thema hat es in sich: Irgendwelche Leute, die sich als Klimaaktivisten bezeichnen und gegen die Kapitalismus agitieren – und gegen Volk – verhindern stundenlang, dass Volkswagen Autos transportieren kann. Und alle sind entspannt. Ziel? Sie wollen Gespräche erpressen – oder in Gang setzen… – oder wie auch immer man das nennen möchte https://www.bento.de/politik/vw-werk-in-wolfsburg-durch-klimaaktivsten-abgeriegelt-was-wollen-sie-a-8867114a-8bd3-4c4e-8e7e-01a441314b9b#refsponi

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Bei wem sollen sich eigentlich die künftigen Generationen bedanken, dass unser Land wirtschaftlich kaputt gemacht wurde? Mit den vorangegangenen Hinweisen hätte ich ein paar Tipps. Außer dem Wasser-Artikel.

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Philosophen gegen Greta? Einer wird genannt – und der geht als munterer und bissiger Atheist auch nicht gerade freundlich mit Religionen um. Zudem hat es ihm der Hedonismus angetan. Von daher: Warum so undifferenziert und nicht direkt Onfray argumentativ angegangen? Der Beitrag gegen Onfray und einen anderen Greta-Kritiker ist in nichts besser. Wobei ich gestehen muss, dass ich Onfrays Essay nicht gelesen habe, sondern von der Darstellung des Beitrags ausgegangen bin. Ich muss natürlich ein Weiteres zugeben: Manchmal wird anderen das vorgeworfen, was sie selbst machen/sind. Also ein Oberflächlicher wirft einem anderen oberflächlichen Oberflächlichkeit vor. Das sind so die menschlichen Spielchen und Menschen-Erheiterungen: https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-philosophen-und-trash-tv-stars-gegen-greta-thunberg-hetzen-090357243.html

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Es gibt keinen Abend, an dem die Tagesschau nicht etwas über Trump berichtet oder das Thema Umwelt in den Fokus nimmt. Ist wahrscheinlich auch das Wichtigste von der Welt. Gestern Abend hatten sie das Thema Urwaldzerstörung – Tiere des Urwaldes werden dezimiert. Eine Aktivistin forderte natürlich das Ende einer solchen. Und das ist 1:1 zu unterschreiben. Das Problem ist nur das Bevölkerungswachstum. Ohne dieses in den Griff zu bekommen, bekommt man auch die Urwaldfrage nicht in den Griff. Alles ohne diese Grundlage ist nur Gschaftlhuberei. Was nun – in diesem Dilemma? Bloß nicht Tönnies fragen! https://www.tagesschau.de/inland/wwf-studie-wald-101.html

Apropos Tönnies: Mut oder Leichtsinn? Sie stellen sich doch tatsächlich hinter einen, hinter dem sich zu stellen gefährlich sein kann: https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/friedhelm-funkel-setzt-sich-fuer-schalke-04-chef-toennies-ein-16331422.html

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Manche SPDler*Innen tun alles, um den Grünen den Rang der Verbotspartei – netter ausgesprochen: der Erziehungspartei, weniger nett der „Repressionspartei“ – abzulaufen. Die Parteien müssen aufpassen, dass die Bürger dann nicht auch irgendwann die Parteien erziehen und das durch Wahlen. Diejenigen, die Verbote und Erziehung lieben, bleiben sowieso bei den Grünen. Ob diese SPDler*innen da noch Wählerstimmen herholen können – auch wenn sie ihre Verbote munter in die Kamera lachend verbreiten?

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Grundsätzlich ist es ja gut, Zeiten der Kurzarbeit dazu zu nutzen, dass Menschen weiter digitalisiert gebildet werden. Wenn es nicht die Firma bezahlen muss – denn das klaut Geld für Innovationen. Der Staat will es bezahlen? Durch Kurzarbeit bekommt er allerdings auch weniger Geld. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Das hat sich der Arbeitsminister bestimmt auch schon klug ausgedacht. Die Mehreinnahmen durch Plastiktüten und To Go Becher werden da sicher kaum ausreichen. Wenn es nicht klug durchdacht werden sollte, wovon ich nicht ausgehe, dann haben wir klasse Digital-Ausgebildete, aber keine Jobs. https://www.tagesschau.de/inland/spd-heil-109.html

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Christliche Schriftsteller

In nächster Zeit, möchte ich auf Schriftstellerinnen und Schriftsteller hinweisen, die vergessen wurden.

In der spannungsreichen Zeit, in der man Orientierung suchte, in Zeiten der Nöte, des Fragens, der Zeit der Humankatastrophen (1./2. Weltkrieg und der Verachtung von Menschen), suchte man christliche Schriftsteller als Tröster, Helfer, menschen, die Orientierung boten. Spontan fallen mir ein: Reinhold Schneider, Jochen Klepper, Albrecht Goes, Ina Seidel, auch Ricarda Huch, Kurt Ihlenfeld, Heinrich Vogel, Werner Bergengruen, Manfred Hausmann, Rudolf Alexander Schröder, Ruth Schaumann.

Dann, nach 1945, wurden die Menschen unseres Landes reicher. Sie fanden Arbeit, gingen in ihr auf, sie bauten, reisten, kauften Mopeds und Autos, richteten ihr Häuschen gemütlich ein, widmeten sich ihren Hobbys: Fotografieren, malen, Briefmarken- und Münzensammeln, knüpften Teppiche, klebten Steinmänchen aus Steinen zusammen, sammelten Platten verschiedenster Art, Angelte… Manche lasen begierig die Romane vom Bertelsmann-Lesering und die Auszüge von Readers Digest. Heimat und Welt waren angesagt.

Man vergaß diese Tröster und Helfer – und manche widmeten sich auch dann anderen: den linken Größen, die genauso übel unter Menschen wüteten wie die Rechten im Nationalsozialismus, aber man verklärte die Humankatastrophe, die durch Linke, wie Lenin, Stalin, und wie sie alle hießen, verursacht wurden. In dieser Zeit machte man die Tröster und Helfer zu nationalsozialistischen Mittätern allein schon darum, weil sie trösteten und den Menschen halfen, statt (linken) Widerstand zu leisten.

Ich kann alles nur – wie das hier – plakativ darlegen, wenn ich es aus Zeitgründen überhaupt darlegen kann. Ich habe vor, immer wieder mal einen vorzunehmen. Vielleicht nur auf ein Gedicht hinzuweisen, mal etwas mehr. Mal sehen, was daraus wird.

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Ich werde voraussichtlich erst am 14.8. den Blog wieder bestücken.

Carsharing + Auto und Freiheit

ist dieser Beitrag überraschend, dass Carsharing nicht die Lösung der Probleme ist? es sollte sich immer stärker herauskristallisieren – und das wird im Beitrag auch angesprochen – dass nur Pakete hilfreich sein werden, zum Beispiel die Kombination von Bahn und Carsharing.

Zudem sollten alle, die ständig Autos bashen eines bedenken: Auto bedeutet nicht nur, dass man es ständig zur Verfügung hat, es bedeutet auch: Freiheit. Es bedeutet, man hat seinen Einkaufshelfer. So lange es hier keine vernünftigen Alternativen gibt, man immer auf andere angewiesen sein wird, um irgendwas zu erreichen, so lange wird man das Auto nicht los.

Man wird es nicht los, wenn man nicht politisch-diktatorisch rigide und undemokratisch eingreift. Man wird das Auto verändern müssen. Aber da ist man ja dabei. Nur ob ElektroAutos besser sind – mit Blick auf Klima – als Diesel oder Benziner das wird sich alles zeigen. (Nicht nur lokal gesehen, sondern auch, was die Produktionsmittel betrifft.)

Übrigens: Wie viel Strom wird verpulvert durch aufgeladene aber nicht benutzte Fahrzeuge?

Grundsätzlich: Es gibt keine einheitlichen Lösungen, es gibt nur Pakete. Und die müssen sachlich – nicht ideologisch – gut durchdacht werden – mit den Menschen, nicht gegen sie.

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Foto gesperrt

Von tumblr wurde folgendes Foto gesperrt:

Grundsätzlich ist es ja gut, dass ein Computer-Auge auf die Veröffentlichungen geworfen wird, wobei gerade auf tumblr manches zu finden ist, was noch immer äußerst brutal ist. Egal. Ich hoffe, Ihr habt angesichts dieses Fotos keinen seelischen Schaden bekommen. Ich hatte es am 1.7. im Blog https://blog.wolfgangfenske.de/2019/07/01/dankbarkeit-10/

Ich habe es natürlich angefochten, nun wird sich ein menschliches Auge darum kümmern und wahrscheinlich köstlich amüsieren.

Nachtrag: Schon kam die Korrektur – Ihr könnt also das Bild weiter ohne seelischen Schaden zu bekommen, ansehen:

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Glory

Das Stück kommt vor in dem Film über Martin Luther King: Selma. Er ist sehenswert.

Wie lange dauert es, bis Hass aus den Köpfen verschwindet. Hass darf nicht umgeleitet werden, es muss beharrlich dagegen gearbeitet werden. Von daher ist es eminent wichtig, in Auseinandersetzungen, die notwendig für eine Gesellschaft sind, die richtigen Worte zu wählen. Kann einer vorgeben, was diese richtigen Worte sind? Kaum. Sie sind Teil der lebendigen und hoffentlich verantwortlich ausgetragenen Auseinandersetzung in einer Gesellschaft. Freilich muss man miteinander auch darüber streiten, welche Worte angemessen, welche unangemessen sind. Eine Gesellschaft, die solche Auseinandersetzungen unter den Teppich kehrt, bekämpft nicht Hass, sondern erhöht den Druck im Kessel. Entsprechend handelt eine Bevölkerungsgruppe, die hassend der anderen vorwirft, zu hassen. In so einer Auseinandersetzung gegen den Hass, der wie eine ansteckende, unheilbare Krankheit die Seelen von Menschen verblenden kann, gibt es leider keine Medikamente. Es gibt nur den Mut Einzelner, sich dagegen zu wenden. In der Hoffnung, sie werden immer mehr – Gruppen übergreifend. Das ist es, was Martin Luther King gefördert hat. Auch auf dieser Ebene ist er bewundernswert.

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Klima-Politik + Bescheuklappte

Im Augenblick läuft es klimatisch so: Es ist zu heiß! Wir müssen was gegen Hitze tun! Es ist zu trocken! Wir müssen was gegen Trockenheit tun! Es ist zu nass! Wir müssen was gegen Starkregen tun! Es ist zu kalt! Wir müssen was gegen Kälte tun! Die medialen Menschen reagieren unmittelbar, nicht vorausschauend.

Klima-Politik, die ich für vernünftig halte muss alle klimatischen Wechsel im Blick haben: Hitze und Trockenheit, Kälte und Nässe. Wer sagt denn, dass in ein paar Jahren nicht die Kälte und Nässe kommen? Sagten doch (hoffentlich kluge) Wissenschaftler, dass der Golfstrom abbrechen könnte – und dann wird es kalt.

Vernünftige Klima-Politik muss im Auge haben, dass die Infrastruktur bei welchem Wetter auch immer funktioniert, dass es genug Versorgungsstationen gibt, dass die Wasserstraßen schnell ersetzt werden können (ist der Rhein zu trocken – wird Öl knapp, das wird auch sein, wenn der Rhein zu langes sehr hohes Hochwasser hat wie auch dann, wenn er längere Zeit zugefroren sein dürfte. Wirtschaft und Landwirtschaft müssen optimal auf alle Möglichkeiten eingestellt werden. Energie-Engpässe (auch Stromversorgungsunregelmäßigkeiten) darf es weder geben, wenn kaum Sonne scheint, wenn kaum Wind weht. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass es zu Unruhen in der Bevölkerung kommen könnte – und auch in diesen Zusammenhängen muss dieser gesamte Komplex bedacht werden. Und: Diese Aspekte sind nicht aus der Perspektive irgendeiner Wunschvorstellung zu betrachten, sondern aus der Perspektive der Bevölkerung, die dann, wenn die jeweilige Situation eintritt, Mangel leidet. Da wird ihr dann egal sein, woher der Strom kommt, welches Essen sie bekommen: Hauptsache Strom, Hauptsache Essen, Hauptsache Wasser…

Kurzsichtige Energie-Politik schadet den Nachkommen massivst. Vernünftige Klimapolitik kann nur in einem Paket geboten werden. Gleichzeitig muss man den Menschen sagen: Arbeitet an Euch, damit ihr alle möglichen Klimakapriolen/Wetterkapriolen tapfer ertragen könnt. Ohne Hektik, ohne Panik, ohne Herumgenörgele, ohne Resignation.

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So was war abzusehen. Sie kennen keine Grenzen, sehen nur ihre eigenen Scheuklappenperspektiven. Politik muss alle im Blick haben, nicht nur ein paar Bescheuklappte: https://www.t-online.de/nachrichten/id_86226038/umwelthilfe-beantragt-beugehaft-gegen-regierungsmitglieder.html

Wie heißt es so brutal aber passend: „Die Revolution frisst ihre Kinder“. Greta ist übrigens vernünftiger. Darum wird man wohl auch bald über sie hinweggehen.

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Maya-Mythos

Schritt für Schritt wird der Maya-Mythos, den so mancher hegte, zerstört, der Mythos von den „edlen Wilden“: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/maya-stadt-witzna-brannte-bei-heftigem-feuer-zur-bluetezeit-der-kultur-nieder-a-1280638.html

Was für eine Überraschung, immer wieder zu entdecken: Auch die Maya waren Menschen, real existierende Menschen, keine süßen Traumfiguren.

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China und Russland

China zieht die Schlinge enger: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/china-geht-gegen-deutsche-forscher-vor-politiker-in-berlin-empoert-a-1279526.html Die Frage ist: Es ist wohl noch lange nicht so weit, dass China implodiert. Darum muss die Regierung alles tun, damit sie die anderen Länder ausbeutet und – wie es möglicherweise aussieht – in der Wirtschaft trickst, damit die Armut kontrollierbar bleibt. Damit müssen wir rechnen: Es geht um den Selbsterhaltungstrieb der chinesischen-kommunistischen Ideologie, damit der Regierung. Man muss China Grenzen setzen, wenn man nicht ein Anhängsel von China werden will. Das geht aber nur in einem Staatenverbund. China ist schon zu groß.

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Russland: Was ich mich immer wieder frage, das ist: Warum wird in Russland die Opposition drangsaliert? Hat Putin, hat die Regierung das nötig? Sogar vor Wahlen in Städten? Wer die Opposition bedrängt, hat verloren – weil er die Niederlage schon vorher eingesteht. Dass die Klugen in der russischen Machtzentrale das nicht wahrnehmen, wundert mich. Dass nicht angemeldete Demonstrationen aufgelöst werden, hat allerdings damit nichts zu tun. Denn auch bei uns müssen sie angemeldet werden. Aber wenn nicht angemeldete Demonstrationen notwendig sind, weil Demonstrationen nur äußerst restriktiv zugelassen werden, ist natürlich etwas anderes.

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