Kraft, Liebe, Besonnenheit

Jesus, hilf! Hilf uns, Dich in Deinem Geist in uns zu erkennen.

Jesus, hilf! Hilf uns, Dir, Deinem Geist in uns Raum zu geben.

Jesus, hilf! Hilf, damit Deine Kraft, Deine Liebe, Deine Besonnenheit uns erfülle,

dass die Angst vor möglicher dunkler Zukunft in uns keinen Raum finde,

dass, wenn manches über unsere Kräfte zu gehen scheint, wir zu Dir fliehen,

zu deiner Kraft, Deiner Liebe, Deiner Besonnenheit. 

Jesus, hilf!

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Meinungsfreiheit: Nuhr + Gutmensch / Politisch korrekt / Cancel Culture + Andere für sich denken lassen

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Gutmensch, politisch korrekt…

Ein guter Mensch ist ja wunderbar. Aber der Hintergrund des Wortes ist ja doch, dass manche Menschen sich als so gut ansehen, dass sie anderen vor lauter Gutheit befehlen wollen, was sie zu machen haben. Das heißt, dass die Bezeichnung Gutmensch nicht einfach als guter Mensch zu verstehen ist, sondern als eben einer, der sich über andere erhebt und intolerant seine Sicht durchzwingen will. Dass mit dem Wort Gutmensch auch Schindluder getrieben wird, ist naheliegend – betrifft alle politische Gruppen, treffende Bezeichnungen aufzugreifen und zu überdehnen.

Dass die Begriffskombination „politisch Korrekt“ heute auch nicht mehr politisch korrekt ist – wusste ich nicht. Das ist sie darum nicht, weil die Formulierung von Rechten (oder Rechtsextremen?) übernommen wurde? Natürlich ist das schön, wenn Menschen politisch korrekt handeln, also sozial angenehm. Aber auch diese Begriffskombination gibt ja eben die Eigenschaft wieder, die Unangenehmes beobachtet: Menschen verbieten intolerant Diskussionen, Verhaltensweisen… – nach dem Motto: Das macht man nicht, das ist tabu, böse, böse, wenn du das sagst, denkst usw. – das nicht auf moralischer Ebene, sondern auf politischer Ebene. Aber auch hier: Dass mit dem Wort Schindluder getrieben wird, ist naheliegend – betrifft ebenfalls alle politischen Gruppen, treffende Bezeichnungen aufzugreifen und zu überdehnen.

Ich beobachte Folgendes, wie vor ein paar Wochen am Beispiel von Cancel Culture zu beobachten war: Eine berechtigte Formulierung, die eine bestimmte Verhaltensweise vielleicht überspitzt aber treffend wiedergibt, wird ganz schnell als rechts bzw. rechtsextrem kategorisiert – und damit versuchen eben die Gruppen, auf die die Begriffe zutreffen, dem politischen Gegner Worte zu entwenden. Wer möchte schon als rechts bezeichnet werden – selbst die CDU mag das Wort vielfach nicht, obgleich rechts eigentlich nur ein politischer Gegenbegriff zu links ist. Nichts Böses also – im Gegensatz zu rechtsextrem (bzw. links ist nicht übel, aber linksextrem). Was machen also die gedankenlosen Linken mit dem Wort? Genau das, was gedankenlose Rechte mit den Worten „Gutmensch“, politisch korrekt, Cancel Culture machen: Sie überdehnen es.

Gutmensch, politisch korrekt, Cancel Culture – alles Begriffe, die man schnell als rechts bezeichnet – und damit die Verwendung madig macht. Damit zeigt man als Linke aber auch, dass man selbst links unangreifbar werden möchte. Indem ich dem verbal angreifenden politischen Gegner alle Worte aus dem Mund und dem Kopf schlage, zeige ich mich als dominant, als „Gutmensch“, als politisch korrekt, als Anhänger der Cancel Culture. Damit sind zwar die Bezeichnungen weg – nicht aber das Übel. Und das ist es, was uns Menschen einer freien Gesellschaft kennzeichnet: Manche lassen sich nicht den Mund verbieten. Mit welchen treffenden Formulierungen auch immer.

Ganz toll finde ich es übrigens, wenn Menschen, die fleißige Cancel Culture Anhänger sind, behaupten, es gäbe keine Cancel Culture.

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Bleiben wir bei Nuhr:

Was für einen wohlwollenden Rat können wir Herrn Nuhr geben – einen, den fast alle Menschen beherzigen, die irgendwie zeitgemäß sein wollen: Lieber Herr Nuhr, denken Sie nicht so viel, lassen Sie andere für sich denken…

Sag ich mir übrigens auch immer. Aber dann – dann bricht das eigene Denken wieder bei mir durch. Aber dennoch kann man diesen Rat ja mal weitergeben. Da benötigt man am wenigsten Rückgrat.

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Äthiopien + Hochwasser in Ostafrika

Ich hatte das schon vermutet, dass die Auseinandersetzungen in Äthiopien eigentlich antichristliche Ausschreitungen waren. Aber ich hatte recherchiert und keine Infos dazu bekommen, formuliere von daher sehr vorsichtig andeutend https://blog.wolfgangfenske.de/2020/07/06/oromo-aethiopien-chinas-wahres-gesicht-erdogan-zorniger-grosspapa-geschlechtslose-ausweise/

Darum ist dieser Artikel besonders wichtig, weil er die Hintergründe beleuchtet: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/apartheid-in-aethiopien;art315,212156

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Hochwasser in Ostafrika: https://www.tagesschau.de/ausland/sudan-293.html

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Identitätspolitik + Trump kritisieren + Emotions-Journalisten + Iran brutal + Erdogan und Aserbeidschan + EU und Flüchtlinge

Identitätspolitik wird von denen am meisten betrieben, die gegen die Identitätspolitik anderer kämpfen. Dazu intensiver: https://www.cicero.de/innenpolitik/debatte-integration-heimat-hengameh-yaaghobifarah-rassismus

Dazu neulich wieder ernsthaft gemeint gehört: Wir sind die neuen Deutschen. Da kann man doch nur sagen: Prima!

Da hat sich jemand mit Deutschland identifiziert – aber einem Phantasiedeutschland. Und ob das gut geht?

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Warum ich Trump kaum kritisiere? Unsere Medien sind mit Blick auf Trump – sagen wir einmal – äußerst engagiert. Und da weiß ich ehrlich gesagt nicht, was nun angemessen ist oder nicht, was zutrifft oder nicht, was so zutreffend ist, wie es dargestellt wird oder nicht. Das ist der Nachteil von Medien, wenn sie in permanentem Wahlkampf stehen und permanent Weltuntergangsstimmung angesichts einer Person verbreiten, statt neutral aus allen Perspektiven zu berichten.

Das trifft auch auf andere Zeit-Themen zu. Im Journalismus setzen sich immer stärker Emotions-Journalisten durch, die versuchen, ruhmreiche Schreibtisch-Politik durch Stimmung zu machen.

Ob es jemals anders war, kann ich nicht beurteilen. Ich bin noch nicht ganz so lange politisch wach.

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Die iranische Regierung zeigt sich immer wieder von ihrer unmenschlichen Seite: https://www.persecution.org/2020/04/22/iranian-christian-sentenced-flogging-prison/

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die iranischen Steigbügelhalter im Libanon eine Regierungsbildung verhindern. Es geht um Macht – nicht um das Volk. Es geht um Gewalt – nicht um das Wohl der Menschen. https://www.spiegel.de/politik/ausland/libanon-mustapha-adib-wird-nicht-premierminister-werden-

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Dass Erdogan sich haste was kannste auf die Seite Aserbeidschans stellt, ist klar. Armenien ist schon immer ein Dorn im Fleisch der Osmanen. Das ehemalige armenische große Reich, von den Osmanen geschrumpft, der Traum von dem riesen Reich der Osmanen – von der Türkei bis hin zu den Uiguren… – das ist doch alles zu verführerisch: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/armenien-und-aserbaidschan-gewaltausbruch-in-nagornyj-karabach-16974133.html

Das wäre doch auch ein Motto für die nächste Kostümshow: https://www.handelsblatt.com/politik/international/recep-tayyip-erdogan-bizarre-trachtenshow-auf-tuerkisch/11227780.html

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Dass Deutschland mit seiner Flüchtlingspolitik nicht viel Freunde hat, zeigt dieser Beitrag (faz +): https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/franzosen-denken-anders-ueber-fluechtlinge-als-deutsche-16971727.html

Sind alle unmenschlich, nur wir sind die wahren Menschen? Nein. Es kommt auf die Kriterien und Maßstäbe und auch auf die politische Vernunft der jeweiligen Länder an. Frankreich hat so manche Nüsse zu knacken – außerdem sind bald Wahlen. Und wir? Wir benötigen überall Menschen, Arbeitsplätze sind da, zumindest vor Corona, aber keine Menschen, die sie besetzen könnten. Hilfe ist nicht immer frei von Eigennutz. Die Frage ist allerdings, in welchem Maß Integration möglich ist. Das macht Politik zu einem Spiel mit vielen Unbekannten.

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Tiere als Sklaven

Man darf Tiere nicht als „Sklaven“ bezeichnen, um damit Sympathien für Tiere zu erwecken.

Sklaven sind Menschen. Menschen, die im Unterschied zum Tier Bewusstsein haben. Sie haben Sehnsucht nach Freiheit, sie sind ihrer Erniedrigungen bewusst.

Manche haben die Versklavung verinnerlicht, sind hoffnungslos geworden, weil sie nichts anderes kennen. Aber dennoch sind sie nicht wie Tiere.

Versklavung von Menschen wird verharmlost, wenn man sie mit der Tierhaltung und der Haltung von Tieren als Haustiere vergleicht.

Das heißt nicht, dass man Haustiere als Geschöpfe Gottes nicht möglichst so behandeln soll, dass man sie als Geschöpf, die sich der Mensch zunutze macht, wertschätzt.

Wer sich über diesen Satz aufregen sollte, denke daran, was der Mensch alles den Haustieren verdankt, auch den Pferden, den Kühen und auch den Schoßhündchen…

Es sind keine Wildpferde, wilde Rinder, „Wölfe“ mehr, die irgendwo auf der Welt in einer Überlebensnische leben. Sie leben unter uns, weil wir sie benötigen.

Wir verdanken den Tieren viel – darum muss man sie entsprechend behandeln.

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Regenschirm

Als Kind findet man Regenschirme witzig – man kann so viel mit ihnen machen.

Als Jugendlicher findet man Regenschirme peinlich – immer eine Art Dach mit sich herumtragen.

Als Erwachsener findet man Regenschirme nützlich – sie verhindern, dass man nass wird.

Als alter Mensch findet man Regenschirme lästig – man hat ja nur zwei Hände.

Als einer, der Luthers Psalmenübersetzung kennt, weiß man: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zum Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. (Psalm 91,1f.)

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