Es liegt ein Text vor, in dem von Gott und Jesus Christus gesprochen wird. Menschen geben den Text wieder – aber Gott und Jesus Christus kommen in der Wiedergabe nicht vor.
Das kann man auch an Biographien erkennen. Menschen glaubten an Gott in Jesus Christus, haben den Glauben intensiv gelebt, aber in Wiedergabe des Lebens durch andere Personen kommt der Glaube nicht vor.
Das kann auch an Wiedergaben geschichtlicher Ereignisse erkannt werden: Der christliche Glaube hatte einen immensen Einfluss auf dieses und jenes, doch wird er nicht genannt.
Was auch noch zu beobachten ist: Wenn die Widergebenden nicht umhin können, den christlichen Glauben zu nennen, dann wird relativiert: die Menschen glaubten nur, weil es damals üblich war, heute würden sie es nicht tun; sie glaubten, weil es Vorteile brachte, für ihr Tun und Denken ist er jedoch irrelevant. Sie hätten das auch als nicht glaubende Menschen gedacht, geschrieben usw.
Das heißt, zusammengefasst, die säkulare Welt ist ein Luftikuss: sie streicht Gott, Jesus Christus, den Geist, den Glauben und hängt damit basislos in der Luft der Weltgeschichte. Aber schön, dass wir Christen im Namen Gottes Vorarbeiten leisten können.
Der große Thich Nhat Hanh ist gestorben. Er war vietnamesischer Buddhist, ist mit Christen in Berührung gekommen, lebte viele Jahre in Frankreich und hat versucht, christlichen Glauben und dessen soziale Aktivität mit seiner buddhistischen Tradition zu verbinden. Um das zu verdeutlichen, fand er tiefgehende Worte. (Buddha und Christus heute) Das kam nicht bei allen Buddhisten gut an – und bei dem Verfasser dieses Artikels?: https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%ADch_Nh%E1%BA%A5t_H%E1%BA%A1nh nicht erwähnt.
„Bei allen Aktivitäten setzen wir auf ein großes Netzwerk mit Partnern wie Health for Future, Scientists for Future, Fridays for Future, Klima-Allianz, klimafakten.de, Bill & Melinda Gates Foundation, World Health Summit, Mercator Stiftung, Wildlife Conservation Society und vielen mehr.“
Es geht nicht um Verschwörungstheorien. Es geht um Kritik, die grundsätzlich und nachweisbar ist. Die Frage stellt sich nämlich: Welche Gruppen sind wie miteinander vernetzt, welche Gelder finanzieren sie, haben andere Gruppen mit anderen Meinungen überhaupt noch eine Chance, ohne die dröhnende finanzielle und mediale Begleitmusik, irgendetwas zu erreichen? Dazu gehört eben ganz massiv: Es gibt ja nicht nur Konkurrenz auf wirtschaftlichem Gebiet, sondern auch im Bereich der Menschenbilder, der Sozialarbeit, der Religion/Anti-Religion usw. Wenn irgendwelche Superreiche bestimmte Gruppen finanzieren, unterstützen und sonstwas, geraten die anderen Gruppen mit ihren Menschen- und Weltbildern automatisch in den Hintergrund. Von daher ist Transparenz besonders wichtig, damit jede und jeder weiß, wie die jeweiligen Aktivitäten der Geldempfänger einzuordnen sind. Das gilt natürlich auch für andere Geldgeber. Von daher ist die Apologie, lieber von Gates Gelder bekommen als von rechtsextremen Russen oder ähnliche Albernheiten, eben Albernheit. Der Bürger einer Demokratie hat das Recht zu erfahren, wer ihn wie beeinflussen und manipulieren möchte. Er ist ohne dieses Wissen von einer geballten medial-politischen Propaganda abhängig. Wie Endemol schreibt https://endemolshine.de/ : „Wir schaffen Emotionen“ – wenn man sie nicht durchschaut, weil eben Emotion und nicht Verstand im Blick ist, ist man ausgeliefert.
Wenn an traditionellen Rädchen gedreht wird – dann wird die gesamte Maschine gerädert.
Definitionsmachtkonzept
Hinter diesem Wort steht ein großes Übel. Das muss man selbst lesen – und es wird einem übel. Das bedeutet, dass ein Zusammenleben in einer Gesellschaft unter anderem zwischen Frauen und Männern immer schwerer ungezwungen möglich sein wird. Nicht einmal Zeugen oder Argumente helfen an dieser Stelle weiter, weil die Person, die sich als Opfer ansieht, von einer lautstarken und sich machtvoll gebärdenden Gruppe immer Recht bekommt – ob sie nun Opfer ist oder nicht. Privat-Moral dominiert Rechtsstaat – der Rechtsstaat darf sich die Errungenschaften nicht aus der Hand nehmen lassen. Die Gesellschaft gerät aus den Fugen – Lynchjustiz ist im Blick: https://www.24hamburg.de/niedersachsen/e-auto-elektroauto-ladesation-laden-problem-mangelnde-ladeoption-zr-91083604.html
Es ist gut, dass Opfer gehört werden, Raum bekommen, Menschen haben, die sie verteidigen. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Aber nun neue Opfer schaffen, das geht eben auch nicht. Von daher benötigen wir unbedingt den Rechtsstaat. Und an der Stelle, an der er Opfern nicht gerecht wird, muss man als Kollektiv arbeiten und nicht als Lynchmob Menschen auf welche Art auch immer vernichten.
Chinas Alptraum
China lässt die Muskeln spielen gegen ein kleines Land. David gegen Goliath. Ob der andere David, die EU, ihrerseits nun Druck auf den Litauen-David ausübt? Aber das ist schon ein äußerst übles Verhalten Chinas: Weil Litauen Taiwan anerkennt, kommen Firmen in die Bredouille, die in Litauen Waren herstellen lassen. Diktatoren sind äußerst unangenehme Zeitgenossen – und erklären unverhohlen, dass sie es sind: So wollen sie verhindern, dass andere Länder auch Taiwan anerkennen. Wie konnte es nur dazu kommen, dass Chinas Gott Xi Jinping Welt weit so viel Macht überlassen wurde? Welche Politiker haben verschlafen? Nun denn, nun ist es zu spät und Davids müssen sehen, wie sie klar kommen: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-litauen-taiwan-101.html
Und die Welt kann nur hoffen, dass das brutale System irgendwann in sich zusammenfällt.
Piraterie in den USA
Es ist schon ein übles Zeichen, wenn ein Land wie die USA nicht in der Lage ist, Überfälle auf Güterzüge unter Kontrolle zu bekommen. Wie lange machen Wirtschaft und Versicherungen und Kunden das mit? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/zug-ueberfaelle-101.html
„Werdet nicht müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen, gebt nicht auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir Segen ernten. Nutzt jede Gelegenheit, allen Menschen Gutes zu tun, vor allem aber an unseren Glaubensgeschwistern.“
Der Apostel Paulus im Brief an die Galater 6,9-10.
Die Innenministerin – ständig in meinem Blog wegen sonderbarer Aussagen. So auch die, die Demos in Frage stellen. Wohl nur Demos, die sie nicht mag. So versammle ich mich in Zukunft, wenn ich was gegen Frau Innenministerins Politik habe, allein draußen in der Pampa – Frau Innenministerin achtet dann sicher auf meine Meinung. https://www.youtube.com/watch?v=RS1mdFSE1z8
Ich geh dann mal in den Garten. Haben Sie meine Meinung gehört? Vielleicht sollte man Twitter verbieten, damit Innenministerinnen nicht sowas von sich verbreiten können.
Weiß sie, was sie sagt? Ist das nur eine leere Drohung? Hat sie im Blick, was passiert, wenn wir zum Beispiel kein Gas aus Russland bekommen? Kaputte Regionen? Kaputte Menschen, Menschen, die nicht mehr so einfach still und leise ohne zu demonstrieren vor sich hin bibbern, wimmern und hungern? Auf jeden Fall hätte sie sicher die medialen Durchhalteparolen auf ihrer Seite.
Nocebo – Impfnebenwirkungen
Interessante Studie: Für viele leichte Nebenwirkungen der Impfungen sind wir selbst Schuld. Liegt nicht an der Impfung, sondern daran, dass unser Unterbewusstes sie erwartet hat. Wenn sich also jemand krank gemeldet hat, wegen Impfnebenwirkungen, dann war er nicht unbedingt wegen der Impfung als Impfung krank. Er hat sich krank gemeldet, weil sein Unterbewusstes wollte, dass er sich krank fühlte. Was heißt das nun künftig für die Krankenkassen? Kein Geld – selbst dran Schuld, wenn Nebeneffekte, die keine sind, aufgetreten sind? https://www.focus.de/gesundheit/news/kopfschmerz-und-mattigkeit-leichte-impfnebenwirkungen-liegen-meist-am-nocebo-effekt_id_40795155.html
Mindestlohn
Niemand wird dagegen sein, dass der Mindestlohn angehoben wird – wenn er denn finanzierbar ist. Aber was hier wieder sichtbar wird: die Übergriffigkeit der Politik https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/mindestlohn-erhoehung-103.html Diese Übergriffigkeit wird an allen möglichen Stellen erkennbar. Und die ist gefährlich, denn es geht nicht um Kommunikation und Aushandeln des Möglichen, sondern darum, dass irgendeine Gruppe anderen etwas aufoktroyiert.
Vielleicht ist unser Universum ja auch nur der Belag auf einem Dunkle-Masse-Sandwich. Es quetschte sich irgendwie rein in die Dunkle-Masse-Sandwichbrötchen und wird darum von diesem flach gedrückt. Ein Ketchup-Universum 😉
Philanthropie und Nächstenliebe
Philanthropie und Nächstenliebe
(Für die Abschnitte habe ich die Artikel Nächstenliebe und Philanthropie aus Wikipedia berücksichtigt [10.4.2018]).
1. Philanthropie
Nächstenliebe ist spezifisch jüdisch-christlich (Ansätze gibt es wohl auch in der ägyptischen Tradition). In der griechisch-römischen Antike gab es freilich auch so etwas, das wurde nur Philanthropie genannt: Phil bedeutet Freund; Anthropie/Anthropos kommt vom Wort für Mensch. Der Philanthrop ist ein: „Menschenfreund“. Die Philanthropie bezeichnete zunächst die wohlwollende, anständige Zuwendung der Elite zu den Massenmenschen. Menschenfreundlich waren vor allem, so dachten die Athener, die Athener. Alle anderen waren eher Barbaren, also keine Menschenfreunde, sondern roh, grausam. Das wurde von den Römern übernommen – wandelte sich dann aber und man meinte, dass alle Menschen menschenfreundlich sein können; vor allem der römische Philosoph Seneca (4 vor Christus bis 65 n.Chr.) meinte das und dann vor allem der historische Schriftsteller Plutarch (45-127 n.Chr.). Aber Philanthropie hatte überwiegend im Hintergrund: Durch Wohltaten, die man anderen gibt, bekommt man unterschiedlichste Arten von Anerkennung und Gefolgschaften und Stimmen bei Wahlen (Klientel-Patronat) usw. So konnten selbst die Stiftungen von (grausamen) Zirkusspielen (Kolosseum) als solche Wohltat/Philanthropie angesehen werden, denn es ging in der Philanthropie auch darum, den gesellschaftlichen Zusammenhalt einer Stadt zu fördern. Von daher konnten Menschen, die nicht zur Stadt gehörten bzw. sich in der Stadt kriminell verhalten haben, zum Wohl der Stadt schlimm behandelt werden. In der Zuwendung zu Menschen, die unverschuldet in Armut geraten sind, ging es nicht wirklich um die Armen, Notleidenden, es ging nicht darum, deren Situation zu ändern. Man handelte an ihnen eher gut, damit die Einheit der Stadt nicht gefährdet würde.
Philanthropie ist also ein sehr schillernder Begriff.
2. Nächstenliebe
Nächstenliebe, griechisch „Agape“, wie sie Jesus aufgrund seiner jüdischen Tradition prägte, hat eine andere Intention. Es geht hier nicht von oben nach unten, also von der wohlhabenden Elite zu den armen Menschen, sondern jeder Mensch hat die Aufgabe, sich für den anderen einzusetzen (zu dienen). Somit geht die Hilfe nicht von oben nach unten, sondern findet auch auf gleicher Ebene statt. Es geht auch nicht nur um Wohltaten, sondern um Nothilfe, die allen gilt, und nicht nur den Menschen der eigenen Stadt, der eigenen Familie usw., es geht auch nicht nur um unverschuldet Verarmte, sondern um alle. Die Motivation ist nicht, dass man Lohn und Anerkennung bekommt, Klientel-Macht, sondern es geht um den Mitmenschen, dem man sich im Auftrag Gottes zuwenden muss, weil Gott in ihm anwesend ist (Mt 25,31ff.). Dank bekommt man von Gott – und erwartet diesen nicht von Menschen. Aber: Wie Mt 25,31ff. zeigt, ist diese Verhaltensweise keine Besonderheit von Menschen mit einem bestimmten Glaubensbekenntnis, sondern auch ohne ein solches handeln Menschen entsprechend. Wohl spielt hier der Aspekt Mitleid mit. „Vorbild“ dieser Liebe ist Gott selbst, der sich Menschen zuwendet und für den Menschen in Jesus Christus aus Liebe gestorben ist. Weil Agape und Philanthropie so unterschiedlich sind, haben Christen des Westens diese beiden Begriffe auch getrennt und nicht zusammen geführt.
3. Zusammenwachsen von Philanthropie und Nächstenliebe
Die Philanthropie und die Agape wuchsen dann jedoch zusammen – deutlich im 3.-4. Jahrhundert nach Christus. So wurde die Philanthropie mit Frömmigkeit verbunden (durch den Christenkritiker und Neuplatoniker Porphyrius: ca. 233-301) sodass der Philosoph und Redner Themistios (317-387) sagen konnte: Gott ist als mächtigstes Wesen der größte Menschenfreund (mit Blick auf den Kaiser, der entsprechend menschenfreundlich sein soll wie Gott).
Das heißt, die christliche Botschaft, dass Gott den Menschen liebt und der Mensch diese Liebe weitergeben soll, wurde heidnisch aufgegriffen und uminterpretiert. Entsprechend sollte dann unter dem Kaiser Julian (Herrschaft 360-363), der die alte römische Frömmigkeit wieder einführen und das Christentum zurückdrängen wollte, eine christlich veränderte Definition von Philanthropie die Agape ersetzen. Philanthropie im alten Sinn konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Die christliche Intention hatte diese schon zu sehr umgeprägt. Kaiser Julian regierte nur sehr kurz, sodass Christen Nächstenliebe in ihrem Agape-Sinn weiterführen konnten. Mancherorts allerdings wurde dann Nächstenliebe immer wieder durch Philanthropie ersetzt – was man bis heute erkennen kann. Aber auch die Philanthropie beeinflusste die Nächstenliebe: Die ersten Krankenhäuser wurden von Christen entwickelt. Diese wurden von reichen Christen unterstützt. Hieran kann man vielleicht die Mischung von Nächstenliebe und Philanthropie erkennen: Nächstenliebe – es geht um die durch Gott veränderte Gesinnung, die den Menschen dazu bringt, sich anderen zuzuwenden, ihnen zu dienen. Anderen dienen – das ist ein ganz wesentlicher Aspekt christlicher Nächstenliebe. Im Johannesevangelium (Kapitel 13) wird berichtet, dass Jesus seinen Jüngern die Füße wusch. Er hat damit das getan, was die Aufgabe von Sklaven war. Und dann heißt es:
Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.
Dienen gehört also zur Agape dazu.
Philanthropie – im christlichen Verständnis bedeutet, dass die soziale Elite andere unterstützen muss. Sie muss mit ihrem Besitz dienen. Die Gemeinden haben auf diese Weise Armenspeisungen finanziert, Schulen, Aufnahme von Findelkindern… – das wurde dann bis in unsere Zeit hinein weiter entwickelt, vom Staat übernommen und führte dann zu unserem Sozialsystem. Das hat heute jedoch nichts mehr mit „dienen“ zu tun, man zahlt Steuern bzw. gibt als Spende von dem ab, was man geben möchte.
Das Besondere an der menschlichen Kultur: Auseinandersetzungen zwischen Moderne und Tradition: Die Tradition muss sich von der Moderne hinterfragen lassen, die Moderne muss sich an der Tradition messen lassen. Ohne dieses Miteinander in der Auseinandersetzung stagnieren Menschen. Das geht nicht ohne Kompromisse, es sei denn, Extremisten bringen andere zum Schweigen. Aber irgendwann werden die Extremisten immer besiegt. Sie bringen unendlich viel Leiden über die Menschen. Aber auch sie sind nicht ewig, wie die Menschheitsgeschichte zeigt.