Schlechtes Benehmen auf Demonstrationen + Linksextreme Brutalität + Claudia Roth hat recht

Interessant ist es zu beobachten, dass die Kategorie „schlechtes Benehmen“ in die Beurteilung von Demonstrationen Einzug gehalten hat. Es geht um das schlechte Benehmen der Demonstranten von rechts, die Merkel und co. nicht willkommen geheißen haben, sondern statt dessen herumgebrüllt haben. Bei Linken Demonstrationen war „schlechtes Benehmen“ keine Beurteilungskategorie.

Nun stellt sich die Frage: Dürfen sich Demonstranten schlecht benehmen, wenn die Herrschaft eines Landes in deren Nähe ist? Natürlich nicht. Sie haben sich sehr gesittet zu verhalten, möglichst schweigend herumzustehen und interessiert zu schauen, falls politische Würdenträger in die Nähe kommen. Plakate und ähnliche Dinge sind – wenn sie denn unbedingt nötig sind – erlaubt, wenn sie denn gutes Benehmen wiederspiegeln.

Wir können also die Geburt von Demonstrationskultur miterleben. Gilt aber nur für die Rechten.

Angesichts mancher Beiträge hat man den Eindruck, dass die Herrschaften dann doch lieber unter ihresgleichen in Ruhe gefeiert hätten. Das Volk störte nur. Zumindest der Teil des Volkes, der nicht alles mitmacht. Und die Polizei, so hat man laut Tagesschau den Eindruck, wird nun beschuldigt, dass sie die Herrschaften nicht in angemessener Ruhe hat feiern lassen, sondern das schrille Volk zu nah an die Herrschaften ran gelassen hat. Man hätte sie draußen vor dem Tor der Stadt auf der grünen Wiese herumschreien lassen sollen – aber doch nicht da, wo man als Politiker die Einheit des Landes feiern möchte.

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Ich bin auch kein Freund von Grölern und lauten, penetranten Äußerungen. Weder von politisch nüchternen noch von politisch trunkenen Personen, auch nicht von Personen, die tatsächlich trunken sind und meinen, allem Volk ihre Trunkenheit kundtun zu müssen. Aber: Wir leben in einem Land, in dem sich die Menschen nicht so verhalten müssen, wie ich es mir wünsche. So Leid es mir auch tut.

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Linksextreme Brutalität wird immer schlimmer – aber alle Welt samt Regierung schauen auf die Rechten. Jegliche Extremisten dürfen in der Gesellschaft nicht geduldet werden. http://www.nzz.ch/feuilleton/linksextreme-gewalt-in-deutschland-immer-brutaler-ld.119692 Es ist schlimm, ständig Selbstverständlichkeiten aussprechen zu müssen – die aber von so manchen Entscheidungsträgern nicht beachtet werden.

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Claudia Roth hat recht: Es kippt in unserem Land was weg…: http://www.focus.de/politik/videos/nach-protesten-zum-einheitstag-brutaler-hass-claudia-roth-verurteilt-wuetenden-mob-in-dresden_id_6024166.html Das wurde schon vor Jahren befürchtet. Aber wenn die hohe Herrscherklasse das alles nicht wahrhaben will und sich die Gesellschaft schönredet und denkt, dass alle brav das für gut befinden, was sie sich so ausdenken, wird sie eben unsanft geweckt. So geht es nun einmal nicht – in einer Demokratie.

Ob Frau Roth unter Demokratie-Offensive wirklich Demokratie versteht oder andere zum Schweigen zu bringen, die nicht ihrer Gesinnungsgenossen Meinung sind, wird sich zeigen.

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Zu diesem Thema auch Kelle – auch die Kommentare sind zu beachten: http://denken-erwuenscht.com/faehigkeit-zur-selbstkritik-ist-frau-merkels-sache-nicht/#comment-15853

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Mubaraks langer Kriegsarm

Ist es Mubaraks Politik, die heute noch nachwirkt, wenn kein Frieden zwischen Palästinensern und Israel geschlossen werden kann? Mubarak, so der Artikel, war gegen die Anerkennung Israels, weil Jerusalem = Al Kuds islamisch sei und Israel nicht zur arabischen Welt gehöre: http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/rafael-seligmann-stringent/shimon-peres-und-die-unmoeglichkeit-eines-arabisch-israelischen-friedens/ Das heißt: Israel ist das Problem. Und solange Israel dort ist, wird es keinen Frieden geben, wenn  sich die Menschen nicht endlich von dieser Wahnsinnspolitik islamo-arabischer Herrschaftsgelüste lösen. Ist Al Sisi nicht der Mann der Stunde? Aber inzwischen hat keiner mehr so sehr die Macht, dass er die Palästinenser zu neuen Ufern aufbrechen lassen könnte. Selbst die EU finanziert den Wahn.

Bei uns wird als Friedensstörer immer auf die Siedlungspolitik hingewiesen. Der zerstörerische Wurm liegt tiefer: Das Existenzrecht Israels wird nicht anerkannt. Und so lange dem so ist, muss Israel eben alles tun, was es kann, um sich zu verteidigen – und dazu gehört auch die Siedlungspolitik. Es hat zu viele Gruppen und Länder um sich herum, die sich darin zu übertrumpfen suchen, Israel zu zerstören.

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Bundestagsabgeordnete und Türkei + Österreichs Flüchtlingspolitik und notwendige Abschreckung + China schottet sich ab

Bundestagsabgeordnete dürfen, Dank der gnädigen Herablassung der Erdogans und Dank der Unterwürfigkeit unserer Regierung, die sich von einem Bundestagsbeschluss rhetorisch (nicht) distanzierte, wieder in die Türkei reisen. Wer ist darüber unglücklich? Alle, denen die Menschenrechte am Herzen liegen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/incirlik-bundestagsabgeordnete-reisen-zu-deutschen-soldaten-a-1115024.html

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Sebastian Kurz scheint mir der Vernünftige unter vielen seiner Kollegen zu sein. https://www.welt.de/politik/ausland/article158247218/Kurz-geisselt-die-Politik-der-offenen-Tuer.html Die Anreize als Migrant nach Europa zu kommen, müssen zurückgefahren werden. Nicht nur, dass dann auch Gelder für die Flüchtlinge frei werden würden, sondern es würden auch auf dem Mittelmeer weniger Menschen umkommen.

Und das ist das Schlimme, dass sich Menschen in der Hoffnung auf den Weg machen, ins europäische Paradies zu kommen. Sie kommen nicht ins Paradies. Und das muss sich in den Köpfen potentieller Migranten festsetzen. Dafür muss die EU massiv Antiwerbung betreiben. Das müsste doch auch im Interesse derer sein, denen die Flüchtlinge so sehr am Herzen liegen. Sie hierher zu holen ist zu gefährlich. Sie werden brutalen Menschenschleppern ausgesetzt – und schlimmen Gefahren auf ihren Wegen – nicht nur über dem Mittelmeer. Das Mittelmeer zeigt nur die sichtbare Seite des Mordens. Wie sieht es aus in den Wüsten? Wie sieht es auf auf der Route im Sudan, in Libyen, auf dem Sinai? Diese schlimmen Wege sind ja nicht einmal im Fokus unserer Medien.

Migraten sollen bleiben wo sie sind – und Europa muss dort versuchen ein anderes System aufzubauen. Und mag es noch so kolonial ausschauen. Wir haben doch viele vernünftige Experten, die in der Lage sein werden, den Ländern zu helfen, Korruption abzubauen, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit… aufzubauen. Es muss doch Möglichkeiten geben.

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China will keine Türken und türkisch stämmige Menschen in seinem Land haben: http://www.focus.de/politik/ausland/terrorangst-oder-schikane-jegliche-tuerkei-verbindung-reicht-schon-china-blockt-deutsche-bei-einreise-ab_id_6023949.html Darf man dahinter eine Quittung für die Expansionsbestrebungen des großen Erdogan vermuten? Er wollte sein osmanisches Reich bis zu den Turkstämmen in China (Uiguren) wieder ausbreiten. China ist auch dagegen, dem großen Erdogan mit der Visafreiheit in die EU zu bauchpinseln.

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Türkei: Mörder sind frei + Unbeachtete Flüchtlingsdramen + Das Drama Afghanistan + Gestärktes Iran + Islam wird siegen

Die in der Türkei endlich zu Haft verurteilten Christen-Mörder sind vorläufig frei: https://www.jihadwatch.org/2016/10/turkey-5-jihadists-who-tortured-and-murdered-christians-finally-sentenced-to-jail-but-walk-out-of-court-free-men

Was Menschenrechte betrifft – die Erdogans lassen sich gar nichts mehr sagen, sondern schlagen wieder zu: http://www.spiegel.de/politik/ausland/polizei-stuermt-redaktion-von-prokurdischem-tv-sender-a-1115158.html

Wieder wurden Polizisten suspendiert: http://www.focus.de/politik/ausland/nach-gescheitertem-putsch-tuerkei-suspendiert-fast-13-000-polizisten_id_6023869.html Erdogan spielt mit dem Leben anderer – damit auch mit seinem Leben.

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Christen werden in fast allen islamischen Staaten erniedrigt. Und das setzt sich hier in Deutschland in den Flüchtlingsheimen fort. Eine erschütternde Situationsschilderung: http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/unterdrueckte-christen-im-asylheim-innenansichten-eines-pfarrers/ Und was sagt die Polizei bei Erniedrigung der Frauen von Christen in Deutschland: Da kann man nichts machen, Aussage steht gegen Aussage…

Erschütternde Einblicke auch in weiteren Punkten der Frauenerniedrigung: Männer bekommen in ihren Heimatländern zuerst zu essen. Wenn für die Frauen nichts mehr oder Unappetittliches übrig bleibt – wen kümmert es? Seitdem kümmert sich die Gemeinde des Befragten darum, dass erst Frauen und Kinder ans Buffet dürfen.

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Afghanistan – das Drama. In den Nachrichten erfahren wir. Taliban sind in Kundus. Das ist natürlich schlimm. Aber nur hier und da hören wir in einem Nebensatz: Die ganzen Dörfer um Kundus herum stehen unter der Herrschaft der Taliban. Die Soldaten, die für die afghanische Armee kämpfen, sind sehr zu bewundern. Die Ausbildung ist noch nicht optimal, sie müssen immer damit rechnen, ermordet zu werden – und das im Schlaf durch Talibankameraden. In 31 von 34 Bezirken in Afghanistan müssen die Militärs kämpfen – sie sind überfordert. Und so überlassen wir Afghanistan Stück für Stück den Taliban.

Es ist nicht nur Obama, der daran Schuld ist. Ich kann mich noch gut an die Medienkampagnen erinnern: Raus aus Afghanistan. Es wurde massiv Druck aufgebaut auf die Politik, diese unverantwortliche Politik einzuführen. Aufgrund dieser falschen Politik haben wir nun auch die ganzen Afghanistanflüchtlinge. Und das war alles zu erwarten gewesen. Ich hatte es vor Jahren im Blog. Und nun, so in einem Radiobeitrag, sei man überrascht über die Stärke der Taliban. Was soll man dazu sagen, ohne furchtbar sarkastisch zu werden?

Das hat man alles nicht kommen sehen? Dazu s. meinen Blogbeitrag von 2012: http://blog.wolfgangfenske.de/2012/07/09/afghanistan-ruckwarts-syrien/ Oder 2011: http://blog.wolfgangfenske.de/2011/11/16/afghanistan-wahn/ Und 2010 – dort gehe ich schon weiter: Wenn Afghanistan kippt, dann kippen auch die anderen islamischen Staaten am Rand der Sowjetunion: http://blog.wolfgangfenske.de/2010/06/08/afghanistan-6/

Im Jahr 2009 schrieb ich schon im Kontext der Worte des damaligen Verteidigungsministers Jung: Wir verteidigen unsere Freiheit in Afghanistan – das wurde damals schon heftig angegriffen. Aber er hat Recht gehabt! Einmal aus dem genannten Grund, dann aber auch: Jetzt, wo immer mehr muslimische Afghanen in unserem Land Fuß fassen, müssen wir zusehen, dass wir eben auch nicht durch sie unsere Freiheit verlieren – vor allem, wenn sie sich als Integrationsverweigerer mit Gleichgesinnten zusammentun werden, dann wird es in unserer ach so friedlichen Gesellschaft eng, sehr eng.

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Der Iran wurde durch die Sanktionen gestärkt. Er kann sich als Sieger fühlen und weiß: Er muss sich nichts mehr gefallen lassen. Er kann seine Anti-Israel Politik forcieren – wie er will – denn es gibt ja keine Druckmittel mehr gegen ihn. Er kann seine Politik der Menschenrechtslosigkeit fortführen, es gibt ja keine Druckmittel mehr: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/iran-sigmar-gabriel-treffen-ali-laridschani-absage Und von daher kann er die Regeln bestimmen – und die westlichen Regierungen, die etwas vom Iran wollen, werden kuschen. Wir können nur hoffen, dass wir – wie damals mit Blick auf die DDR – den längeren Atem haben. Denn Hochmut kommt vor dem Fall – das gilt auch für den Iran. Aber im Augenblick sieht es noch lange nicht so aus: China macht, was es will… – man hat als Iran mächtige unabhängige Freunde.

Es gab einmal die Hoffnung auf den islamischen Frühling, dass die islamisch-islamistischen Regierungen und Systeme in sich zusammenbrechen würden. Daraus wurde nichts. Sie sind stärker als vorher. Wir benötigen einen sehr langen Atem. Aber, wie heißt es bei Amnesty: Menschenrechte brauchen Geduld.

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Dass der Islam die Welt beherrschen und leiten muss – das denkt man selbst in Malaysia: https://www.jihadwatch.org/2016/10/malaysian-pol-islam-has-to-be-the-leader-and-ruler Und der Westen kapiert das alles nicht – und entwickelt darum auch keine friedliche Strategie dagegen. Er hinkt immer staunend hinterher. Das heißt, der Malaysische Imam hat Recht. Schon jetzt. Wir haben es verlernt, mit Blick auf den Islam vorausschauend zu handeln. Verlernt, das Heft in der Hand zu behalten. Statt dessen reagieren wir nur. Und das sehr behäbig, unwissend, kläglich.

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Unsere Texte und Jesus

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Wenn wir einen Menschen kennen und seine Texte, die er geschrieben hat, lesen, dann sehen wir den Menschen in seinen Texten vor unseren Augen und hören die Stimme dieses Menschen in seinen Texten.

Wenn wir Texte lesen, die Jesu Worte wiedergeben, sehen wir ihn dann auch förmlich vor uns?

Einstein soll 1924 in einem Gespräch mit  George Sylvester Viereck gesagt haben: “Niemand kann die Evangelien lesen ohne das Gefühl der aktuellen Gegenwart von Jesus. Seine Persönlichkeit pulsiert in jedem Wort.”

Dasselbe ist zu fragen, wenn wir an den Geist Gottes in der Schöpfung denken. 

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Real–Fake + Double-App-Maske

Ich bringe den Clip, weil er zeigt, wie sehr man rein gelegt werden kann. Und das Schlimme: Werbung lädt dazu ein, Bilder zu verschönern, indem man realistische Dinge einfach ausschneidet. Sicher ist jedes Bild im Grunde Fake. Wenn ich eine Blume zeige, kann man denken: Oh, wie schön ist Natur pur! Denn man sieht nicht, ob sie am Straßenrand stand oder in einem Blumenbeet. Wir sind den Fakern ausgeliefert, die bewusst Bilder verändern, sie sensationeller machen… Man kann sagen: Egal. Aber wenn es um politische Bilder geht, dann ist das ganz und gar nicht egal. Wie leicht so etwas ist: Als mein Sohn ich schätze sieben Jahre alt war, hat er auf sein Badewannen-Entchen-Foto deren Kopf mit meinem Foto-Kopf ausgetauscht.

Jesus wollte, dass wir vertrauenswürdig sind und der Wahrheit verpflichtet sind. Und das gilt auch für Fotos. Ich überarbeite meine Fotos nur, indem ich sie manchmal vom Kontext befreie (ausschneide). Sonst sind sie nicht bearbeitet. Aber darum können sie auch mit vielen kaum mithalten.

Und auch das hier hat üble Nebenwirkungen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/schoenheit-und-technologie-schoen-dank-apps-und-filter-a-1111938.html Menschen versuchen sich Apps anzupassen. Irgendwann gehen sie nur noch mit einer Double-App-Maske aus dem Haus.

Bearbeitung sollte genannt werden – und natürlich bei Fotos von Künstlern möglich sein. Und da gibt es große Kunstwerke der Belichtung…

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Menschheitsgeschichte: Evolution, Zufall, Schöpfung

Ein interessanter Artikel zur Menschheitsgeschichte: http://www.zeit.de/2016/39/evolution-mensch-homo-sapiens-anthropologie/seite-2

Was ich mich frage: Hat sich der Mensch Europas wirklich innerhalb von 40.000 Jahren (also in 1300 Generationen zu einem weißhäutigen Wesen entwickelt? Geht das in einem so kleinen Zeitraum?

Ärgerlich werde ich immer, wenn ich in naturwissenschaftlichen Texten lesen muss: die Natur hat gemacht, die Evolution hat gemacht. Hier heißt es sogar: die Evolution konnte „zusätzliche Gene installieren“ oder Evolution hat Zufallswerkstätten betrieben und besonders kurios: „Eichler kann jetzt beweisen, wie die Evolution vormenschlichen Wesen ein grundüberholtes Erbgut verlieh und sie als neue Zufallsvariante zur Erprobung auf den Planeten schickte.“ … Es ist zufällig so geworden. Da wurde nichts installiert, nichts verliehen, nichts auf die Erde geschickt. Man darf Natur, Evolution usw. nicht zu etwas Quasigöttlichem erklären. Entweder ist man atheistischer Naturwissenschaftler und sieht alles als Zufall an, oder man spricht aus jüdisch-christlicher Überzeugung von einem gezielten Wollen Gottes.  Auch als Naturwissenschaftler kann man Christ sein und als Christ Wissenschaftler. Nur sollte die Sprache sauber sein. Sonst macht man Evolution bzw. die Natur zum Gott. Das ist weder naturwissenschaftlich noch christlich. Es ist verständlich, wenn einer so spricht, weil alles, was ist, nicht ohne einen Schöpfer gedacht werden kann. Aber wenn man schon den Schöpfer ablehnt, sollte man die Natur nicht zu einem solchen erklären.

Darum heißt es an anderer Stelle auch: „Dass aus einem einzigen Gen plötzlich eine ganze Familie von gleichartigen Erbanlagen entsteht, ist natürlich Zufall. Derartige Ereignisse kommen in der Evolution nicht selten vor.“ Wissenschaftlich gesehen ist das natürlich Zufall. Zufall ist natürlich kein wissenschaftlicher Begriff. Von daher sollte auch er sehr sparsam verwendet werden. Nur wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas geschieht? Und so gibt es auch in anderen mikro- und makrokosmischen Zusammenhängen die Frage: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit? Müssen wir den atheistisch-wissenschaftlichen Gott „Zufall“ nennen?

Aber eine andere Frage: Da entwickelt sich in einem (! – nicht in Mann und Frau – in einem Menschen!) menschlichen Wesen aus einem Gen zufällig eine ganze Genfamilie. Und dann? Dann hatte er ein Kind und diese Genfamilie hat sich dann auf wundersame Weise weltweit durchgesetzt und zwar so stabil durchgesetzt, dass sie die Grundlage des homo sapiens wurde?

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Islam in der Geschichte + kontrafaktisch

Ich hatte diesen Beitrag gestern als Reaktion auf einen nicht nur postfaktischen – sondern auch kontrafaktischen Artikel auf spiegel online: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/10/03/neue-und-alte-islamisten-christen-die-wahren-barbaren/

Und hier sei auf diesen Beitrag hingewiesen, der 2002 in der taz erschien: http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2002%2F09%2F21%2Fa0331 (W.B. sei gedankt, der ihn auf Facebook wieder bekannt gemacht hat.)

Der Islam ist für viele Menschen auf der Erde eine wichtige Religion. Das Christentum ist ebenso eine wichtige Religion. Aber das bedeutet nicht, dass man die Tradition schön reden darf, sondern dass man sie so nehmen muss, wie sie war. Und es liegt nun alles daran, dass Muslime in der Gegenwart auch die Kurve zum Humanen bekommen. Das Christentum hat sie zurzeit bekommen – und wird hoffentlich auch immer an Jesus Christus kleben bleiben, statt sich auf eigene machtpolitische Füße zu stellen. Das kann nie gut werden, das geht immer auf Kosten der Menschen. Wie der Islam die Kurve bekommen kann, dazu habe ich im Blog schon häufig Stellung bezogen, auch mit Hinweis auf Muslime, die neue Wege suchen. Allerdings: Es bleibt sehr, sehr viel zu tun. Noch ist kein wirklicher Lichtblick – weltweit gesehen – wirklich vorhanden.

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Islamisten in Marokko. Dieser Staat muss sehr, sehr aufpassen, dass er nicht auch einmal von Islamisten destabilisiert wird: https://www.jihadwatch.org/2016/10/girl-power-all-female-islamic-state-cell-dismantled-in-morocco

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Gefahr der political correctness + Gender Lorz

Einen Beitrag über political correctness von Bischof Andreas Laun: http://www.kath.net/news/56895 – sie führte in der Vergangenheit nicht selten zu Diktaturen. In diesem Beitrag spricht er auch den hessischen Gender-Lorz an. Ich hatte das Thema im Blog: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/09/23/hessens-gender-lorz-konservative-in-cdu-unerwuenscht-linkslinks-neue-regierung-operation-merkelvertreibung/

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