TotschlagArgumente und KillerPhrasen + Jagd auf Professoren + Überflüssiges Maas-Gesetz

Heißen heute TotschlagArgumente: KillerPhrasen? http://www.spiegel.de/karriere/gespraechsfuehrung-im-buero-so-kontern-sie-killerphrasen-a-1141657.html

*

Ein Beitrag, der zeigt, was im Augenblick in unserem Land falsch läuft: http://cicero.de/salon/meinungsfreiheit-die-jagd-auf-professoren Aus dem aufschlussreichen Beitrag ein Hinweis:

Gerade in Diktaturen bediente man sich gern des argumentum ad hominem, denn die moralische Diffamierung enthob von der Verpflichtung, sich mit den Argumenten des Verketzerten auseinanderzusetzen. Hannah Arendt hat aus eigener Erfahrung festgestellt: „Das argumentum ad hominem ist der Ruin jeder Verständigung, weil es etwas einbezieht, was außerhalb der Freiheit des Menschen steht.“ Wenn wir den freien und ohne persönliche Herabsetzung geführten Meinungsstreit in der Sache nicht zulassen, dann wird sich die Gesellschaft radikalisieren – und zwar rechts und links.

Manchen geht es gar nicht mehr um Argumente, sondern nur darum, den zu diffamieren, von dem man denkt, er habe die falsche Gesinnung. Und diese Unsitte gibt es nicht nur an den Universitäten. Sie ist auch in bestimmten Kreisen, die wie Bluthunde jagen, vorhanden. Gerade Gruppen, die sich mit Wachhunden vergleichen – Watchdog – müssen aufpassen, dass sie nicht in die Rolle der Bluthunde abgleiten.

*

Das Maas-Gesetz ist überflüssig und voller Fehler. Diesen Eindruck gewinnt man auch, wenn man den Beitrag liest: http://www.focus.de/finanzen/recht/wer-entscheidet-ueber-die-daten-maas-will-hass-kommentare-loeschen-und-erschlaegt-die-meinungsfreiheit-im-internet_id_6929555.html

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Juden in Deutschland und Christen

Juden in Deutschland: https://www.welt.de/vermischtes/article163563826/Dass-sich-keiner-hinter-uns-stellte-tat-am-meisten-weh.html

Gerade die Karzeit ist eine Zeit, in der Christen sich im Mittelalter vielfach an Juden vergangen haben. Aufgrund von Predigten und Theaterstücken (Passionsspielen) fanden Pogrome statt. Kirchen haben viel Schuld auf sich geladen. Und immer noch gibt es Menschen, die im Spinnennetz der Unmenschlichkeit gegen Juden gefangen sind – und jetzt schaue ich nicht auf den muslimischen Kulturkreis.

Christen sind durch den Juden Jesus Christus mit den Juden verknüpft. Wer Juden als Gottes Augapfel bekämpft, bekämpft auch Christen. Wir dürfen uns nicht nur nicht trennen lassen – wir sind untrennbar. In Jesus Christus gehören Christen zu der jüdischen Wurzel, wie Paulus schreibt. Wenn es Christen geben sollte, die Juden bekämpfen, dann bekämpfen sie ihren eigenen christlichen Glauben, sie kämpfen gegen Gott.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Christenverfolgung + Christen in Ägypten + Syrienkonflikt

Eine kurze Übersicht über Christenverfolgung weltweit: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/04/10/so-grausam-werden-christen-weltweit-verfolgt/

*

Ein Interview mit Marcus Rode: http://www.dw.com/de/rode-islamisten-wollen-kopten-ausl%C3%B6schen/a-38359618

*

Ich habe die Sendung nicht gesehen. Von daher kann der Beitrag diese nur sehr verkürzt wiedergeben. Aber: Assad muss weg! – Aber was dann? Wer dann? Darüber wird nichts gesagt. Und das ist das Hauptmanko all derer, die martialisch gegen Assad agieren. Ja, er muss weg – aber eben: Wenn alles befriedet ist. Vorher sehe zumindest ich keine Chance. Andere auch nicht, sonst würden sie es ja sagen, was sie für die Zeit nach Assad für Friedenschancen sehen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-zu-syrien-sie-wollen-einfach-nur-dass-es-aufhoert-a-1142785.html Es wird weiterhin deutlich, manche wollen einfach nicht Realitäten wahrnehmen. Sie haben ihr Herz auf dem rechten Fleck – aber das war´s dann auch schon an hilfreicher Äußerung.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Innerislamische Diskussion

Tahir Chaudhry fordert:

Gerade im Westen braucht es daher Foren für einen innerislamischen Dialog, die Differenzen ans Tageslicht bringen und eine offene Debattenkultur fördern. Erst dann wird sich jene Theologie durchsetzen, die einen intellektuellen Zugriff ermöglicht und die Vernunft des Menschen anspricht.

Es wäre gut, wenn ein solcher zustande käme.

Tahir Chaudhry schreibt auch:

Müssten wir nicht auch mehr von dem rein spirituellen Kalifat der Ahmadiyya Muslim Jamaat hören, einer friedlichen Reformbewegung mit 120-jähriger Tradition und mehreren zehn Millionen Mitgliedern in über 200 Staaten der Welt? Stattdessen suchen sich Islam-Kritiker Kronzeugen für die Bestätigung ihrer Urteile und finden sie in extremistischen Minderheitenpositionen, während Zeigefinger-Bürger des Westens sie in den radikalen Thesen der Kritiker finden.

Ich spreche in meinem Blog positiv über Ahmadis. Nur verstehe ich diese Aussage nicht. 10 Millionen Mitglieder sind viel – aber nicht so viel, dass sie angesichts der 1,7 Milliarden Sunniten (+ Schiiten) die Diskussion bestimmen können. Die Intention, lieber auf die Ahmadis zu schauen statt auf die Islamisten oder die extremen Muslime oder die besonders frommen Muslime außerhalb der Ahmadis ist nicht weiterführend in der Diskussion um den Islam.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Armut – NRW Banlieues + Unmenschliches wird als menschlich verkauft + Flüchtlingshelfer + Probleme Schwedens

Ein Armutsforscher warnt vor Situationen in NRW die denen der Banlieues in Frankreich nahekommen: http://www.focus.de/politik/videos/kurz-vor-der-wahl-armutsforscher-warnt-nrw-vor-zustaenden-wie-in-franzoesischen-banlieues_id_6931337.html Es ist schön, dass auch ein gewerkschaftsnaher Forscher das endlich sagt.

Das würde vor allem auch Migranten betreffen. Die SPD will alle möglichen Leute nach Deutschland holen (Familiennachzug) – bevor überhaupt die Menschen hier menschenwürdig untergebracht sind. Es wird von manchen sogar gefordert, weitere Migranten hereinzulassen. Ich denke mir, dass das alle Welt signalisieren soll: Leute, was sind wir toll menschlich! Wir nehmen viele, viele Menschen auf! – Wie es diesen aufgenommenen Menschen dann letztlich in unserem Land ergeht, das scheint manchen nicht so bewusst zu sein. Wir sollten und können erst dann wieder Menschen aufnehmen – außer Flüchtlingen! – wenn wir sie alle menschenwürdig untergebracht haben, wenn wir ein Konzept haben, das sie nicht in Ghettos abschiebt, sondern ihnen die Chance gibt, sich zu integrieren. Alles andere ist gut gemeint aber unmenschlich.

*

Das ist wirklich ein fieser Vorwurf, der zur recht zurückgewiesen wird: http://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/fl%C3%BCchtlingshelfer-wehren-sich-gegen-mateschitz Auch ich kenne Menschen aus meinem Umfeld, die sehr viel geleistet haben und leisten, um zu uns gekommenen Menschen zu helfen. In dem Interview wird freilich auch vieles angesprochen, was richtig ist: https://kurier.at/politik/inland/mateschitz-ueber-fluechtlinge-haetten-grenzen-schliessen-muessen/257.144.697

*

Dass in Schweden so manches schief läuft, ließ der Innenminister Schwedens in der Tagesschau deutlich werden: Jetzt sagt er, die Polizei müsse sich wieder um wesentliche Dinge kümmern… – wie zum Beispiel Abschiebungen. Tausende sind untergetaucht – und das hatte die Regierung und die Sicherheitskräfte bislang nicht besonders beunruhigt, wie es scheint. Die öffentliche Meinung hat schon eine besondere Gabe, die Dinge schön zu reden. Und die Menge der Bevölkerung scheint es auch gerne zu glauben, was ihr ständig so von heiler Welt und so gesagt wird, sonst wäre sie schon längst auf die Barrikaden gegangen. Und jetzt? Der Tagesschau Journalist sagte ganz gewichtig in die Kamera, sinngemäß, dass die Schweden sagen, sie würden das Gefühl haben, dass der Staat sich nicht genug um seine Einwohner kümmere und damit die Sicherheit nicht gewährleiste. Und dann: „Ein solches Grundvertrauen ist die Basis der schwedischen Gesellschaft“. http://www.tagesschau.de/ausland/stockholm-anschlag-113.html Da möchte man doch fragen: Echt? Und: Nur der schwedischen Gesellschaft?

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Kommt her zu mir

Jesus sagte:

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken, euch stärken.

Er sagte nicht:

Kommt her zu mir alle, ich will euch heilen, ich schenke euch das Paradies auf Erden, Glückszustände…

Machterweise sind zeitbedingt, sind kurze Augenblicke.

Verändernde, liebende Gegenwart Gottes in den Tiefen dieser gefallenen Welt ist ewig.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/ und www.blumenwieserich.tumblr.com

Islam als Opfer

Der Islam und seine Inszenierung als Opfer: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article115148377/Wo-bleibt-der-tolerante-und-demokratische-Islam.html

Es gab und gibt keinen Staat mit einer muslimischen Mehrheit, der Pluralismus lebt und Minderheiten gleichberechtigt behandelt. Diese Feststellung „islamophob“ zu nennen verhindert jeden Dialog.

Noch gibt es keine Kritik an dem Buch. Wenn ich sie wahrnehme, werde ich sie selbstverständlich bringen. Auch wenn jemand wieder sagen sollte, man hätte erst Muslime fragen sollen, ob man das Buch veröffentlichen darf bzw. ob alles in dem Buch richtig ist. Das hatte ich in letzter Zeit zweimal.

Meine Frage: Wenn ich ein Buch über den Islam schreiben würde und Muslime befragen sollte, ob das auch alles stimmt: Welche würde ich befragen? Euro-Muslime verschiedenster Couleur? Ahmadiyyas?, Türkische, saudische, marokkanische, pakistanische, indonesische Sunniten? Iranische Schiiten? Al Azhar Uni aus Ägypten? Salafisten? Sufis? Oder würde ich deutsche Islamwissenschaftlerinnen und Islamwissenschaftler befragen? Welche? Alle?

Zu dem oben zitierten Satz: Ich kenne die Antwort mancher Muslime darauf. Und die lautet: Diese Staaten sind alle nicht richtig islamisch. Und da sie alle nicht richtig islamisch sind, da also irgendwelche Clans die Macht an sich gerissen haben oder schlimmer noch, sie vom Westen in ihrer Verfälschung des Islam infiziert wurden, darf man den Ist-Zustand nicht dem Islam in die Schuhe schieben. Denn der Islam ist Frieden, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Demokratie, Pluralismus, Philosemitisch und Freiheit – das kann man in Koran und Sunna alles nachlesen. Wenn dann die wahren Muslime herrschen, dann wird es für einen Staat wunderschön.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Linksextreme Angriffe

Sicherheitskräfte haben neben Rechtsextremen auch Linksextreme im Blick: linksextreme Angriffe, linksextreme Antidemokraten und Netzwerke. Sicherheitskräfte verharmlosen sie nicht. Wie steht es mit Politik und Gesellschaft? Verharmlosen sie diese Antidemokraten auch nicht? Werden sie verharmlost – sind die Leidtragenden vielfach die Polizisten, die für die Demokratie den Kopf hinhalten müssen, während andere die linksextremen Kräfte in ihren linksfaschistischen Taten ermutigen: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/im-griff-des-linken-terrors/

Leidtragende sind durch Linksextremimus und Rechtsextremismus alle, die die Demokratie und die Freiheit verteidigen. Man darf Extremisten – welcher Couleur auch immer – keinen Raum bieten.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/