Die Frau Assads + Christen in Mossul und Aleppo + Terror gegen Flüchtende

Nun greifen manche die Frau Assads an, weil sie nicht gegen ihren Mann agiert. Sie wird das so sehen, wie es viele sehen: Nicht ihr Mann ist der Angreifer, der Syrien zerstört, es sind die Rebellen. So würde es jeder sehen, wenn auch in unserem Land auf einmal irgendwelche Extremisten eine Stadt in Geiselhaft nehmen sollten. Aber manche in unserem Kulturkreis haben die Fähigkeit, alles irgendwie rumzudrehen. Und weil sie ihrem Mann nicht in den Arm fällt, gilt sie als schlimmste Hetzerin im Syrienkrieg. Nun hat man sie wieder, die schuldige Frau. http://www.huffingtonpost.de/2017/04/10/assad-graueltaten-machenschaften_n_15915658.html

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Christen in Mossul https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/04/16/christen-in-mossul-feiern-wieder-ostern/ und Aleppo http://www.kath.net/news/59251  feiern wieder Ostern.

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Wieder ein barbarischer Akt in einem Krieg, dem es an barbarischen Akten nicht mangelt: Der Terror gegen Menschen in Bussen, die flüchten wollen. http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-busanschlag-105.html

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Wahl: In Deutschland lebende Türken + Erdogans Worte nicht vergessen! + Türken lehnen EU ab

Dass von den 50% der Türken, die in Deutschland leben, im Fall Erdogan wählen gingen und davon 63,2% für Erdogan und 36,8% gegen ihn gewählt haben, sollte den Verantwortlichen in unserem Land zu denken geben. In Österreich und Belgien waren es 70% der Wahlberechtigten, in Dänemark 60%. Je weiter weg von Erdogans Armen, desto freier waren sie: in Spanien stimmten 80% und in den USA mehr als 80% gegen Erdogan. Das bedeutet für die politisch Verantwortlichen in unserem Land: Die hier lebenden Türken müssen stärker als eine von Erdogan unabhängige Gruppe etabliert und als ErdoganTruppe abgelöst werden (in Essen: 75%!) – das dadurch, dass Imame aus der Türkei als langer Arm der Regierung möglichst schnell abgelöst werden, dass der türkische Geheimdienst in Deutschland intensiv überwacht wird, dass keine RegierungspropagandaVeranstaltungen mehr stattfinden – denn es handelt sich inzwischen um eine AKP-Erdogan-Ideologie – und: es dürfen möglichst keine Türkenstämmigen Ghettos entstehen oder bleiben, die einheimische Bevölkerung muss sich intensiver der Türken annehmen, die sich abkapseln, damit Integration stattfinden kann – womit aber das ideologische Problem nicht gelöst ist, denn nicht nur Nichtintegrierte haben für Erdogan gestimmt, wie es im Augenblick medial wiedergegeben wird.  http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-referendum-wie-tuerken-in-deutschland-abstimmten-a-1143557.html

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Hamed Abdel-Samad http://www.achgut.com/artikel/zusammen_fuer_den_islamismus_den_chauvinismus_und_die_todesstrafe :

Kein Mensch kann mir nun erzählen, dass die Integration nicht gescheitert ist.

(Nachtrag: Dass viele DeutschTürken Erdogan gewählt haben, habe nichts mit Integration zu tun, Und: Wenn Erdogan in Deutschland kritisiert wird, meinen Türken in Deutschland, die Türkei würde angegriffen werden. http://www.tagesschau.de/inland/interview-tuerkei-referendum-101.html Kurz: Die ErdoganKritiker sind schuld daran, dass so viele DeutschTürken ihn gewählt haben.

Was aber noch dazu kommt:

Die konservativen Türken haben über viele Netzwerke, auch religiöse Netzwerke, Türken in Deutschland mobilisiert, für die Verfassungsänderung zu stimmen. Der Grad der Mobilisierung war frappierend. Viele Erdogan-Gegner in Deutschland haben auch schlichtweg resigniert, nach dem Motto: Ich kann ja sowieso nichts daran ändern, es hat keinen Zweck, dass ich mich bemühe, Erdogan gewinnt ja eh.

Das heißt, um das oben Genannte aufzugreifen: politisch Verantwortliche müssen auch an diesen Netzwerken ansetzen.

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Alle wissen inzwischen äußerst deutlich, was Erdogan wirklich denkt. Es wird bald wieder Verharmloser geben, die versuchen, das, was Erdogan denkt, unter den Teppich zu kehren. Von daher sollte man es im Blick behalten: Erdogan sieht sich als Opfer und gleichzeitig die Türken in Europa als Invasoren: http://www.focus.de/politik/videos/was-haben-sie-gegen-mich-erdogan-schimpft-ueber-faschistisches-und-islamfeindliches-europa_id_6959344.html

Erdogans Spaltpilz darf unsere Gesellschaft nicht zulassen.

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Mit der Zustimmung für Erdogans Plan, lehnt eine Mehrheit der Türken die EU ab: http://www.focus.de/politik/ausland/nach-tuerkei-referendum-lambsdorff-hoechste-zeit-eu-vorbeitrittshilfen-zu-stoppen_id_6972322.html

Ich denke, die EU hat Zeit. Sie muss sich der Türkei und Erdogan nicht aufdrängen. Es wird eine Zeit nach Erdogan geben, und da kommt die Mehrheit vielleicht wieder zur Vernunft.

Die Bundesregierung fordert Erdogan zum Dialog auf.

Aber der kann nach all dem, was von Erdogan ausgegangen ist, nur darin bestehen, dass ihm die Regeln für den Dialog vorgegeben werden. Alles andere ist von Übel. Auch Erziehungs-Deals und lässt du Todesstrafe – bekommst du Visa… zerstören die EU: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/reaktionen-referendum-tuerkei-recepp-tayyip-erdogan-volksabstimmung-angela-merkel

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Oh, oh, was Bernard Lewis 2007 sagte und welt-online druckte: https://www.welt.de/politik/article815914/Die-dritte-Angriffswelle-auf-Europa-rollt.html Und das wird nicht aus dem Archiv genommen?

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Unglaublich

Ob den Frauen und Männern um Jesus herum schon am Ostermontag die unglaublichen Folgen dämmerten, die mit der Auferstehung Jesu Christi verknüpft waren?

Wir können es ja heute noch nicht fassen.

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Benedikt XVI.

Benedikt XVI. wurde 90 Gratulation! http://www.tagesschau.de/ausland/papst-benedikt-geburtstag-101.html

Er gehört zu den großen inspirierenden Denkern der katholischen Kirche. Viele Katholiken haben noch nicht begriffen, was sie an ihm haben / als Papst hatten. Viele kleine Denker versuchten und versuchen, sich an ihm zu reiben. Was will man als Mensch mehr – als andere zum Nachdenken anregen? (Sage ich mal so salopp – obwohl ich nicht weiß, welches Ziel Benedigt XVI. verfolgte.) http://www.tagesschau.de/ausland/papst-benedikt-geburtstag-101.html

Ich möchte an einen Beitrag von mir aus dem Jahr 2012 erinnern: http://blog.wolfgangfenske.de/2012/02/22/evangelischer-papst/

Kein Papst sei bisher so evangelisch gewesen wie Benedikt XVI. Das läge an seiner Christuszentriertheit (so ein kath.net Beitrag…)  Das empfinde ich ähnlich, darum kann ich ihn auch so häufig positiv erwähnen. Freilich werden in dem Artikel auch die Differenzen nicht verschwiegen – das ist die Ekklesiologie. Protestanten und Katholiken haben ein sehr unterschiedliches Kirchenverständnis – und damit auch zusammenhängend unterschiedliches Amtsverständnis. Dass es ökumenisch nicht so klappe, liege nicht allein an der katholischen Kirche, sondern auch an der „Selbstsäkularisierung“ der Protestanten (Huber) – das heißt: Man passt sich der Welt an und verliert dabei wesentliche Inhalte des christlichen Glaubens. … So manche katholische Gruppe findet auch Freude daran, sich selbst zu säkularisieren – und ihnen ist der Papst natürlich ein Dorn im Auge. Aber vielleicht hilft uns allen die Christuszentrierung darin, miteinander als Einheit weiter zu kommen – zumindest denen, die sich nicht mit Mühe der Anpassungssucht an die vielstimmigen Zeitgeister hingeben. Auch wenn die Zeitgeister vielstimmig sind: Sie fordern doch, keinen Zeitgeist-Gott neben sich zu dulden.

Aber es wird sicher immer intensiver so sein, dass Katholiken und Protestanten, die nicht der Selbstsäkularisierung anheimgefallen sind, gemeinsam gegen bestimmte Forderungen widerstehen müssen. Christen sind nicht die Hampelmänner irgendwelcher anderer Religionen und Weltanschauungen – sollten es zumindest nicht sein – sondern Menschen, die tapfer Jesus Christus nachfolgen…

(Nachtrag zum Thema Selbstsäkularisierung – Jan Fleischhauer 17.4.2017: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/franziskus-und-die-katholische-kirche-der-sponti-papst-a-1143566.html )

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Un/Glaube und Naturwissenschaft

Was die Beurteilung des Glaubens betrifft, sind Wissenschaftler auch nur Menschen, die versuchen, ihre Weltsicht ins Gespräch zu bringen. Sie sind keine Glaubensexperten oder dergleichen – sie sind Wissenschaftler, die ihre Welt deuten – wie jeder normale Sterbliche auch. Von daher haben ihre Aussagen nicht mehr Gewicht als die anderer Menschen. Sie liefern Diskussionsbeiträge, können Gedanken anregen, haben aber die Wahrheit nicht gepachtet. Wie unter den Nicht-Naturwissenschaftlern gibt es auch unter den Naturwissenschaftlern nachdenkliche, oberflächliche, polemisierende, offene, verschlossene, polarisierende Menschen. Das betrifft auch das Verhältnis von Naturwissenschaftlern zur Philosophie, nicht nur zur Theologie.

Es wird in den folgenden Abschnitten von Gott gesprochen, von Religion usw. Das wird nur hier und da intensiver vertieft, denn es gibt unterschiedliche Gottesbilder. Ob Jesus Christus für die Genannten eine Rolle spielt und welche, das ist wieder eine ganz andere Frage. Es handelt sich freilich um Wissenschaftler im Kulturkreis, der von Christen geprägt wurde.

Im Folgenden eine kleine Auswahl an Überlegungen:

Planck meinte, dass Naturwissenschaft und Religion ihre jeweiligen Aufgaben haben (Naturwissenschaft lässt Natur erkennen, Glauben führt zum handeln) – aber gemeinsam gegen Aberglauben und Dogmatismus angehen. Planck meint, dass Naturwissenschaft ohne eine Dosis Metaphysik nicht auskommen könnten. Ähnlich sieht das Heisenberg. Heisenberg lehnt auch ab, die Religion als überwundene Bewusstseinsstufe des wissenschaftlichen Menschen anzusehen. Dass Naturwissenschaft nicht mit einer Dosis Metaphysik auskommt, das sieht man an Einstein:

Einstein sieht seine Tat als Wissenschaftler darin, Gottes Logik in der Natur nachzuforschen, wobei bei ihm Religiosität und Gottes Naturgesetze nachspüren, sich von ihnen ergreifen zu lassen eher auf einen unpersönlichen Gott hindeuten. Damit steht er in der Tradition der christlichen Forscher vor ihm, die Gottes Spuren in der Schöpfung nachspürten, allerdings Gott im jüdisch-christlichen Sinn nicht idealistisch sahen, sondern eben als handelnde Person. (Kepler: Gottes Gedanken nachdenken.)

Wolfgang Pauli stellt den Menschen in den Vordergrund, der in sich das kritisch-rationale Erklären trägt, gleichzeitig das mystisch-irrationale Erklären – beide sind durch Synchronizität miteinander verbunden, Zufall und passende Gestaltung gehören zusammen. In der Gegenwart holistisch weitergeführt von Hans-Peter Dürr: Die Wirklichkeit ist eine unauflösbare Einheit.

Francis Crick und andere versuchen ohne Metaphysik auszukommen und stellen den Menschen in den Mittelpunkt, indem sie erklären: Wissenschaft verdrängt Religion – weil Wissenschaft alles erklärt bzw. erklären wird – so fand sie zum Beispiel heraus: Der Mensch ist zufällig im Rahmen der Evolution entstanden. Damit verbunden sind freilich nicht selten auch Vorstellungen, die Wissenschaft sagen lässt, wie der wahre Mensch auszusehen habe (Eugenik: Crick). Womit etwas deutlich wird: Der Mensch wird dem Menschen zum Gott. Worauf andere kritisch hinweisen: Der Mensch muss auch als Wissenschaftler verantwortlich handeln, Wissenschaft als solche gibt jedoch keine Ethik vor (vgl. Hans Jonas).

Wieder andere wie Stephen Hawking versuchen, der Natur das als Eigenschaft anzudenken, was in der Tradition Gott zukam: Natur hat ihren Anfang selbst gesetzt. Andere meinen (z.B. Conway Morris) der Mensch sei nicht zufällig entstanden, aber auch nicht von Gott gewollt, sondern die „Naturgesetze“ sind daraufhin angelegt, den Menschen als Ziel entstehen zu lassen. (Vitalismus bzw. teleologisches anthropisches Prinzip) Und hier kommt dann wieder die Metaphysik herein: Die alte Naturwissenschaft dachte die Zusammenhänge der Natur – die neuere versuchte, durch Experimente usw. der Natur auf die Schliche zu kommen. Hawking und andere denken sich wieder die Natur unabhängig von Experimenten – und manche vergessen, dass es hypothetische Gedankenkonstrukte sind. Übrigens soll der christliche Pazifist Sir Arthur Stanley Eddington bissig gesagt haben: Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler – sie waren mittelmäßige Philosophen. Daran sieht man, dass scharfe Abgrenzungen nicht nur von atheistischen Wissenschaftlern kommen, sondern auch von Christen.

Christliche Ansätze der letzten Jahrzehnte: Francis Collins vertritt eine theistische Evolution, das heißt: Die Schöpfung ist nicht abgeschlossen, sondern Gott greift in den weiteren Verlauf der Schöpfung ein. Womit ein Aspekt christlicher Interpretation aufgegriffen wird. Pierre Teilhard de Chardin hat hier sehr prägend gewirkt: Kosmische, biologische und kulturelle Evolution werden von Gott gelenkt. Schöpfung ist im Werden. (Heute müsste man die chemische Evolution miteinbeziehen.) Was andere ablehnen, denn Schöpfung ist Schöpfung und nicht ein Handeln Gottes nach naturgesetzlichen Vorgaben (vgl. Mutschler).

In dem Buch der Wissenschaftler Consolmagno/Mueller wird die Meinung vertreten, dass wir die beiden Bücher Gottes: Bibel und Naturwissenschaft noch nicht richtig verstehen.

Intelligent Design – ist als solches nicht christlich, wird aber von manchen Christen rezipiert: Wir können wissenschaftlich alles nur verstehen, wenn das Moment der Gleichzeitigkeit herrscht, das heißt: Zum Beispiel konnten sich die Komponenten des Auges oder der Zelle nicht nacheinander evolutionär zusammengefügt haben, da sie „unfertig“ nicht funktionieren würden, sondern bestimmte Komponenten müssten gleichzeitig hinzugekommen sein. Und das alles mit einem Ziel – und das würde für einen Designer (nicht unbedingt Gott) sprechen. Diese teleologische Sicht gab es schon bei den alten Griechen (z.B. Aristoteles) und christlich modifiziert bei Thomas von Aquin.

Kreationismus: Auch die klassische Sicht wird vertreten, dass Gott alles so erschaffen hat, wie es in der Schöpfungsgeschichte geschrieben steht – wobei auch hier verschiedene Auffassungen erkennbar sind.

(Diese spontane Darlegung – es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit! – basiert unter anderem auf: Berry: Gott oder Zufall?; Collins: Gott und die Gene; Consolmagno/Mueller: Wo war Gott, als das Universum geschaffen wurde; E.P. Fischer: Gott und der Urknall; Losch/Vogelsang: Wissenschaft und die Frage nach Gott.)

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Noch eine Nachbemerkung: Wenn Gott beweisbar wäre, dann wäre der Mensch nicht mehr frei zu glauben.

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Max-Planck-Gesellschaft + Adolf von Harnack + Terra X und Luther

Die Max Planck-Gesellschaft wurde maßgeblich von einem Theologen mit initiiert: Adolf von Harnack: https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_von_Harnack#Harnack_als_Wissenschaftsorganisator

Er war überhaupt einer der ganz Großen unseres Landes. Jeder Großer wirft Schatten oder wie Luther sagte: Jeder Dom hat seinen Dämon (Wasserspeier) – den vor allem die Nachgeborenen betonen, um sich von ihm abzusetzen – freilich nicht nur, sondern eben auch als grundlegend falsch erkannt und angesprochen werden muss (bei Harnack zum Beispiel die Versuche, Jesus von seinem jüdischen Volk zu lösen – dazu s. mein Buch: „Wie Jesus zum Arier wurde. Auswirkungen der Entjudaisierung Christi im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts“). Aber das Bedeutsame darf man trotz dieser Dämonen nicht übersehen.

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Terra X auf der Spur Luthers: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/fernsehen/2017/04/13/terra-x-ist-dem-reformator-auf-der-spur/

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Demonstration gegen Christenverfolgung + Tagesschau Fake News – Aufhübschungen + Faktenfinder kontrollieren

Bischöfe und Politiker fordern Religionsfreiheit: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/04/15/kirche-und-politik-fordern-glaubensfreiheit-in-aller-welt/

Angesichts von Christenverfolgungen und Terroranschlägen haben Bischöfe an Karfreitag zum Eintreten für Religionsfreiheit und Gewaltfreiheit aufgerufen. „Es kann keinen Frieden zwischen den Religionen geben, wenn wir nicht gemeinsam dafür eintreten, dass alle Menschen ihren Glauben leben dürfen und darin respektiert werden“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Karfreitag in München. Das gelte besonders für Länder, die vom Islam geprägt seien

Solche Beiträge von Steinhöfel sind wichtig – aber es hat sich in den letzten Jahren so manches getan – wie diese Demonstration zeigt, die ich angesprochen habe: https://www.steinhoefel.com/2017/04/wir-zuschauer-bei-der-vernichtung-christlicher-kultur.html

Und dass sich einiges getan hat, das hat nicht zuletzt mit Open Doors und Kirche in Not zu tun, die sich für verfolgte Christen einsetzen, ebenso die IGFM. Beide Organisationen haben ihre Kritiker. Das ist klar. Kritiker muss es immer geben – ist ja auch nicht schlecht, Kritik breingt voran – auch wenn man die Kritiker nicht selten wegen ihrer unmäßigen Kritik kritisieren müsste – aber dazu haben manche zu viel und wichtigeres zu tun. (Die Kritik an Open Doors hängt sicher auch damit zusammen, dass ihre Entstehungszeit mit dem Schmuggel von Bibeln in die sozialistischen und kommunistischen Paradiese begonnen hat – was manche Linke noch immer nicht ganz verwunden haben dürften. Ebenso die Kritik an der IGFM.) Diese Organisationen pochen seit Jahren – und so hat sich endlich auch was getan. Und nun hat sich was getan – und dann kommen wieder die Kritiker und sagen: Was wollt ihr – es ist doch überall von Christenverfolgung die Rede. Ja, aber nur aufgrund ihrer Arbeit. Ich bin spät dazu gekommen (ca. 2000), mich für die Not der leidenden Brüder und Schwestern überhaupt zu interessieren. Als ich damit angefangen habe, wurde ich kritisiert, weil das schädlich für die Christen sei und zudem sei das evangelikal. Von 1Kor 12 haben sie wohl kaum eine Ahnung oder übergehen den Text aus ideologisch-politischen Gründen. Von daher ist Kritik einfach normale Begleitmusik wichtiger Arbeit. Es ist aber schön, dass sich auch immer mehr um das Thema kümmern, kritisierend oder direkt helfend.

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Kissler zur Frage, warum Deutsche die Christenverfolgung nicht kümmert: http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-darum-ist-so-vielen-deutschen-egal-dass-christen-im-nahen-osten-drangsaliert-werden_id_6364647.html

Das Böse verschwindet nicht, wenn man ein Tuch darüber legt. Gefragt sind Klarheit, Wahrheit, Bekennermut. Zumindest das ließe sich 2017 von Martin Luther lernen.

Sagen wir es mal so: Christen sind Christen egal – Hauptsache, die Verkitschung der Religion funktioniert gut.

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Tagesschau Fake News nennt Broder das: http://www.achgut.com/artikel/fake_news_bei_der_tagesschau_nein_nur_kleine_korrekturen_der_wirklichkeit Ich würde das nicht Fake News nennen. Das sind Aufhübschungen.

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Und wer kontrolliert die Faktenfinder? http://www.nachdenkseiten.de/?p=37845 Ein Interview mit Lüders zur Anne Will Sendung.

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Alan Posener zum Thema Antisemitismus in unserem Land + Provokation von Christen + Mit Allahu Akbar gegen Prozession + Sonderbare Christen

Es ist ein guter Beitrag. Man sollte ihn lesen. Er öffnet die Augen für so manches, was in unserem Land schlecht ist: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163675459/Der-hilflose-Anti-Antisemitismus.html

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Auch wenn die Provokateure es bitter ernst meinen, sonst würden sie nicht provozieren – Christen stehen drüber, schütteln den Kopf und beten für sie: http://www.fr.de/frankfurt/die-partei-in-frankfurt-bewusste-provokation-a-1261144GEPC=s2

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Muslime schrien während einer Prozession in Spanien andauernd Allahu Akbar und haben damit eine Massenpanik verursacht: 17 Verletzte https://philosophia-perennis.com/2017/04/16/angst-vor-anschlag-und-allahu-akbar-rufe-muslime-stoeren-prozessions-feierlichkeiten-zu-ostern-in-spanien/

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Das sind solche sonderbaren Antworten: Viele Christen sagen, dass Terrorangriffe den eigenen Glauben erschüttern https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/04/16/mehrheit-der-deutschen-sieht-im-glauben-sinnstiftung/ :

Für 67 Prozent der Befragten ist der Glaube aber auch Trostspender in schwierigen Lebenslagen. Dass Glaube Berge versetzen kann, denken 36 Prozent der Deutschen. Wenn es darum geht, ob der eigene Glaube durch Terrorangriffe erschüttert wird, verneinen das 50 Prozent der Katholiken. Bei den Protestanten sind es 37 Prozent.

Das sind wahrscheinlich auch diejenigen, die aus der evangelischen Kirche austreten, weil der Papst etwas sagt oder tut, was ihnen nicht gefällt.

Was zeigt uns das? Wir haben als Christen viel zu tun, um Christen zu bilden.

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