Ostergottesdienste

Wie gut, dass wir in unserem Land ohne Ängste Ostergottesdienste besuchen können.

Ich denke an die Christen, die es nicht können.

Ich bete für sie, dass sie auf den schauen können, der die Auferstehung und das Leben ist,

Jesus Christus.

Hinabgestiegen in das Reich des Todes

Im Glaubensbekenntnis heißt es über Jesus: Hinabgestiegen in das Reich des Todes

Hiermit wird eine Formulierung des 1. Petrusbriefes aufgegriffen. Damit wird gesagt, dass auch die Menschen, die vor Jesu Tod gestorben sind, die Möglichkeit bekommen, sich ihm zuzuwenden. Auch sie sollen die Chance haben, gerettet zu werden und sich zu Jesus Christus zu bekennen. Jesus war also tot, ist hinabgestiegen in das Totenreich, damit auch die Toten die Liebe Gottes wahrnehmen. Denn Gott, so eine Aussage Jesu, ist nicht nur ein Gott der Lebenden, sondern auch ein Gott der Toten. Im Grunde ist das auch eine Hommage an die Menschen, die Christen als vorchristlich Glaubende angesehen haben. Es gab viele großartige Menschen, die in der Zeit vor Jesus gelebt haben, von denen Christen wichtige Impulse aufgenommen haben (Seneca, Cicero, Platon, Sokrates…) – und auch ihrer wird in dem Glaubensbekenntnis gedacht.

Jesus, der die tiefsten Tiefen menschlicher Brutalität erlitten hat, nicht allein Folter, Todesstrafe, sondern auch Spott, Einsamkeit, Verleugnung, Verleumdung, Verrat, geht an den Ort, an dem das Dunkel, das Vergehen, der Moder, die absolute Gottferne, die Vergeblichkeit, Verzweiflung, das Böse und der Tod herrschen. Eisige Farblosigkeit, Gift und Kälte, die selbst beim bloßen daran Denken das Herz zusammenkrampfen.

Gottes Licht durchleuchtet jede Ecke der Gottesferne, der Finsternis. Gottes Wärmestrahlen erwecken zum frohen Leben.

Das bekennen wir mit diesem Satz des Glaubensbekenntnisses. Und wir bekennen es fröhlich und dankbar. Das Todesreich stellte man sich seit jeher dunkel und trist vor. Aber dass Gott – der ja in antiker heidnischer Tradition nichts mit den Verstorbenen zu tun hat – nun auch diesen Teil ausleuchtet und in ihm zum Guten wirkt, das ist ein Freuden-Bekenntnis. Der Tod hat keine Macht mehr – auch wenn er uns noch so sehr schreckt.

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Himmelskind

Ich habe den Film Himmelskind gesehen. Es geht um ein schwerkrankes Mädchen. Der Film zeigt, wie die Familie, die Mutter, das Mädchen unter dieser schweren Krankheit leiden, fast zerrissen wird/werden, die finanzielle Belastung ist immens – und auch der Zweifel an Gottes Liebe. Das Mädchen muss immer wieder in die Klinik. Dort freundet es sich mit einem krebskranken Mädchen an und sagt ihr sinngemäß, dass Jesus sie liebt und schenkt ihr ihr Kreuzkettchen. Der Vater des krebskranken Mädchens ist nicht erfreut, weil ihm Glauben fremd ist. Das Himmelskind-Mädchen wird aus der Klinik entlassen, weil man nichts mehr machen kann – zu Hause würde es ihr psychisch besser gehen als in der Klinik. Sie klettert auf ihren Kletterbaum. Der ist alt und morsch. Und sie fällt in den morschen Stamm hinein. Dort hat sie eine Erfahrung: Sie verlässt ihren Körper, erfährt Gottes Nähe. Sie wird aus dem Stamm geborgen, wird ins Krankenhaus gebracht. Sie ist kaum verletzt – und das Wunder: Nach diesem Unfall ist auch die andere Krankheit weg. Das hat öffentlich große Aufmerksamkeit erfahren und die Mutter spricht in einem Gottesdienst über ihren Zweifel und über ihren Glauben. Ihr wird aus dem Publikum gesagt, das könne alles nur Show sein. Daraufhin meldet sich der Vater des krebskranken Mädchens zu Wort und sagt, dass es keine Show sei. Seine Tochter habe kein solches Wunder erfahren, sondern sei gestorben. Aber sie sei getrost im Glauben (sie fühlte sich geborgen, geliebt, sie fühlte Gott und bekam Frieden) gestorben.

Dieser Film hat sehr intensive emotionale Abschnitte. Das wird auch von einem Filmkritiker gesehen – und was den ersten Teil des Filmes betrifft, auch positiv erwähnt. Schauspielerische Leistung usw. Aber dann der Abschnitt zum Thema Glauben – der wird massiv abgelehnt. Zudem wird der Film als einer „beschrieben“, der nur dazu führen solle, dass Menschen wieder in die Kirche gehen.

Das ist absurd, denn in den USA gibt es nicht wie bei uns „die“ Kirche. Aber was mich nachdenklich machte ist: Warum werden Menschen, die nicht glauben, so bissig, wenn es um Glauben geht? Man muss schon mal positiv erwähnen, dass der Kritiker den Film nicht aufgrund des Glaubensthemas pauschal in Grund und Boden gestampft hat. Das zeigt eine gewisse Fähigkeit, differenziert zu denken. Aber warum diese Aversion, wenn es zum Thema Glauben kommt? Wenn ich den Inhalt eines Filmes nicht mag, dann kritisiere ich normalerweise das, was man als Filmkritiker kritisiert: Schauspielerische Leistung… – aber dann würde ich sagen: Ich bin zwar kein Fan dieses Themas, aber es gibt Menschen, denen das gefällt und die das als Ausdruck ihres Weltbildes usw. sehen. Da muss man doch nicht sämtliche Krallen ausfahren.

Aber wenn es um Glauben geht, dann fahren viele ihre Krallen aus. Liegt es daran, dass sie inzwischen bemerken, dass der Glaube nicht, wie man sich erhoffte, so langsam verschwinden wird? Liegt es daran, dass man merkt, dass auch Christen gute Filme machen können, die ihren Glauben zum Ausdruck bringen – was dann die Menschen in Richtung Glauben zum Nachdenken bewegen kann? Es ist spannend zu beobachten.

Was ich an dem Film gut finde, dass er nicht allein das Heilungswunder in den Blick rückt, sondern auch das Wunder, dass Menschen im Glauben getrost sterben können.

Zudem kommt im Film ein kurzes Gespräch vor, in dem die Verzweifelte zweifelnde Mutter und der Pfarrer miteinander darüber reden, wie Gott das zulassen könne, der ja Liebe ist – und die Qualen sehe. Der Pfarrer sagt, er habe all das auch durchgemacht – er habe keine Antwort auf die Frage, aber er habe in seinem Leben versucht, Gott nahe zu sein, und versucht, ihn abzulehnen. Aber das erste fühle sich viel besser an. Dass der Film dieses persönliche Bekenntnis, das ja eine Menge negativer Reaktionen mit sich bringen kann, in der Mitte des Films einfach so naiv stehen lässt, ist faszinierend.

Eine Anmerkung: Am Ende sagt die Mutter mit Einstein, dass man sein Leben auf zweierlei Weise führen kann, einmal, indem man meint, nichts sei ein Wunder, oder alles sei ein Wunder. Sie glaubte nicht an Wunder, darum hat sie auch nicht gemerkt, wie wunderbar viele Menschen sind, indem sie sich für andere einsetzen. Die(se) Wunder sind Botschaften Gottes, dass er unter uns Menschen ist.

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Kutschera

Ich stimme mit Kutschera in religiösen Fragen wenig überein (es sei denn, er hat sich inzwischen geändert), aber wohl in politischem so mit manchem: http://www.kath.net/news/59231

Nachdem er durch Widerspenstigkeit gegen den GenderGeist der Moderne aufgefallen ist, wird er als persona non grata noch in Ethikbüchern zugelassen – oder werden sie eingestampft werden müssen?

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IS Angriffe auf Polizisten + Terrorverdächtige + Britin erstochen + Ausgeliefert an Saudis?

Der IS ruft zu Angriffen auf Polizisten auf: http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/der-islamische-staat-ruft-zum-angriff-auf-berliner-polizisten-auf Ich denke, auch die Bevölkerung muss äußerst wachsam sein, wenn es darum geht, unserer Polizei beizustehen!

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Es wurden des Terrors Verdächtige in NRW festgenommen, die wohl Polizisten angreifen wollten: http://www.focus.de/politik/deutschland/sek-einsaetze-in-nrw-terrorverdaechtige-wollten-angeblich-polizisten-mit-sprengstoff-angreifen_id_6960826.html

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In Israel wurde eine junge Britin von einem Palästinenser erstochen – er wird als psychisch labil eingeschätzt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jerusalem-britin-stirbt-nach-messerangriff-a-1143434.html

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Wurde die junge Frau an die Saudis ausgeliefert? http://www.spiegel.de/panorama/saudi-arabien-junge-frau-verschwunden-wo-ist-dina-ali-laslum-a-1143430.html

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Krieg und Kriegspropaganda

Gorbatschow meint, er habe den Eindruck, dass sich die Welt auf Krieg einstelle: http://www.focus.de/politik/ausland/eine-warnung-an-die-welt-gorbatschow-es-entsteht-der-eindruck-die-welt-stelle-sich-auf-einen-krieg-ein_id_6961561.html Diesen Eindruck habe ich nach den Reaktionen auf Trumps Vorgehen in Syrien auch. Man hat ihn ermutigt. Und jetzt geht es auf Nordkorea zu. Man darf Trump nicht zujubeln, wenn er bei einem Stück Schokoladenkuchen Kriegsentscheidungen trifft – wie es heißt. Jetzt staunen alle über diese Bombe, die in Afghanistan abgeworfen wurde.

Auch ich bin gegen den nordkoreanischen Schlächter, auch ich bin gegen die IS/Taliban in Afghanistan, die nicht minder Menschen auf dem Gewissen haben. Aber ob Trump der richtige Mann ist, genau entscheiden zu können, was richtig ist, was falsch, was gemeinsam mit anderen oder eher in amerikanischer Selbstherrlichkeit geschehen soll, das bezweifle ich noch. Von daher wünsche ich mir zumindest von unserer Politik und unseren Medien eine kritischere Einstellung zu den Vorkommnissen. Auch, dass sie weniger kriegstreiberisch gegen Russland agitiert. Wir benötigen keine Kriegspropaganda, wir benötigen Sachlichkeit. Wir benötigen auch keine Filme, in denen gezeigt wird, wie die Bomben fallen – das Militär soll seine Arbeit machen.

Was mich an der Nordkorea-Politik sehr verwundert ist, dass man von einem US-Präventivschlag spricht. Je früher man davon spricht, desto eher kann Nordkorea einen solchen durchführen. Denn das will der irre Diktator – im Zentrum stehen.

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Afrika + USA: Mädchenbeschneidung

Eine Einschätzung des Marschall-Planes der Regierung für Afrika: http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/885586_Das-Gift-der-guten-Gaben.html

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In den USA wurde eine Ärztin festgenommen, weil sie Beschneidungen an Mädchen vorgenommen haben soll: http://www.bizpacreview.com/2017/04/14/not-america-doj-arrests-mich-doctor-secretly-performing-female-genital-mutilation-little-girls-472487

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