Muslime und die gefloppte 10.000 Demo + Selbstkritik und Islam + Islamisten + Türkei + Kulturbonus als Rassismus + Darf man das lesen?

Dass die 10.000-Demo nicht zustande kam, das scheint viele Menschen zu bewegen. Ich habe meine Meinung dazu schon geschrieben, tue es nicht noch einmal. Interessant an dieser Darlegung finde ich, dass die Autorin des Beitrags sich über „Hass und Verachtung“ in muslimischen Kreisen wundert. http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/antiterrordemo-koeln-lamya-kaddor-teilnehmer/seite-2

Man muss sich nicht wundern: Solche Demonstrationen sind nicht vieler Muslime Ding. Sie zeigen für sie keine Stärke, sondern Selbsterniedrigung, sie passen nicht zur Schamkultur, um diesen missverstandenen Begriff zu verwenden, sondern eher zur Schuldkultur. Zudem muss man auch die Frage stellen – auch wenn es vielleicht in unserem Mitteleuropa nicht gerne gehört wird – hätte ein angesehener islamischer Mann hier nicht mehr Chancen gehabt als eine Frau? Würde Mohammed sich in eine solche Demo eingereiht haben? Ich vermute nicht – er hätte eine ganz andere Art der Reaktion gewählt.

Von daher denke ich: Muslime müssen eine andere Hermeneutik aus dem Koran/den Ahadith entwickeln – eine eigene Exegese finden, und diese prägt dann auch den Umgang mit der Gesellschaft. Was Kaddor und andere machen ist der Versuch, den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun. Das ist bewundernswert und fördert auch die Sympathien für den Islam. Aber es ist ein Privat-Islam, der hier laut wird – und der darum nicht die Kraft hat, Muslime insgesamt zu berühren.

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Eine Anmerkung zu unseren Medien: Die 10.000 Demo – bis 3000 Muslime – so viel zum Thema Fake News. Wer also im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

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An diesem Beitrag hätte ich manches auszusetzen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/in-leitmedien-und-im-islam-die-selbstkritik-faellt-aus/ Aber recht hat er in seiner Hauptaussage, dass Selbstkritik nicht Sache des Islam ist und dass Medien ihn darin unterstützen, keine Selbstkritik üben zu müssen.

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Ich vermute einmal, dass Islamisten solche Flops für sich auswerten – sie sind nicht gegen uns, also sind sie für uns – was nicht heißen soll, dass sich diese Ideologen von ihrem barbarischen Tun abhalten ließen, wenn sämtliche nichtislamistischen Muslime der Welt gegen sie demonstrieren würden. Dann würden sie wohl sagen: Viel Feind, viel Ehr…

Wie dem auch sei, der Angreifer in Paris lebte in einem islamistischen Umfeld: http://www.tagesschau.de/ausland/paris-589.html

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In Brüssel wurde vermutlich ein Anschlag verhindert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-verdaechtiger-niedergeschossen-terroranschlag-vereitelt-a-1153207.html

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Die Türkei bedroht Seyran Ates: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-tuerkische-medien-hetzen-gegen-liberale-moschee-von-seyran-ates-a-1153071.html Hoffentlich tut unser Land alles, um sich schützend um sie zu stellen. Allerdings kann unser Land nichts tun, um die Familienangehörigen von Ates in der Türkei zu schützen. Erdogan und seine Steigbügelhalter machen, was sie wollen. Und sie nutzen die gelegenheit wieder, um mit falschen Infos Empörung hervorzurufen – um die innere Sicherheit zu stärken.

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Kulturbonus für „Ehrenmörder“ ist Rassismus: https://www.igfm.de/news/article/kulturbonus-fuer-ehrenmoerder-ist-rassismus/

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Upps – was schreibt Antje Sievers da? Darf sie das? Darf man das lesen? http://www.achgut.com/artikel/gast_gastgeber_mir_reichts_jetzt

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Nicht Angst-Flüchtlinge sondern Hoffnungs-Migranten + Umgang mit Behörden durch die Politik + Flüchtlinge ab in den Osten!

Nicht Angst treibt die Menschen aus Afrika nach Europa, es ist die Hoffnung: http://cicero.de/wirtschaft/Migrationspolitik-Nicht-Angst-sondern-Hoffnung-treibt-die-Menschen-in-die-Flucht Ein lesenswerter Beitrag, der allerdings die politische Situation in Afrika nicht genügend im Blick hat. (Europa kann nur helfen, wenn sich die politische Lage in vielen Staaten stabilisiert.) Der Beitrag plädiert für ein „Erwartungsmanagement“ – das heißt: Die Erwartungen Europas und die Afrikas müssen zusammengeführt werden, damit nicht alle möglichen Menschen nach Europa kommen, sondern diejenigen, die Europa benötigt. Man muss allerdings berücksichtigen – soweit ich das sehe: Wir dürfen Afrika nicht die Mittelschicht klauen.

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Erst mutet die Politik den Behörden Aufgaben zu, die sie einfach nicht lösen können – und dann werden Menschen der Behörden auch noch angeklagt. Die Berliner Politik ist eine Katastrophe. Statt erst die Schuld bei sich selbst zu suchen, statt sich hinter die Mitarbeiter zu stellen – kommen sie nun auf die Anklagebank: http://www.zeit.de/2017/25/fluechtlinge-berlin-unterkuenfte-lageso-korruption Ohne Sinn und Verstand ist das alles. Wer mag noch für solche Politiker arbeiten? Aber, wie schon häufig geschrieben: Die Berliner sind für die Politiker, die sie gewählt haben, selbst verantwortlich. Aus der Ferne sieht es so aus, als sei der politische Verein überfordert. Woran liegt das? Liegt es daran?: Wer kommt zu den jeweiligen Posten und Pöstchen? Gibt es in Berlin strukturelle Besonderheiten – oder ist das überall gleich, nur an manchen Orten eben nicht so deutlich? Ich denke, das muss gefragt werden, denn wenn Fehler nicht benannt werden, können auch Verbesserungen nicht in den Griff genommen werden.

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Flüchtlinge – ab in den Osten! Dort Flüchtlings/MigrantenStädte gründen – und wenn die Staaten das nicht wollen: Zwang! https://www.welt.de/politik/deutschland/article165727071/Gruenen-Politikerin-will-syrisches-Dorf-in-Lettland-ansiedeln.html Dass man die Flüchtlinge/Migranten in die ostdeutschen Staaten schicken solle, das wurde schon mal geäußert und wurde kopfschüttelnd quittiert. Und das, was Frau Keller äußert – dazu sollte man lieber schweigen. Sollte man? Und dann, auf einmal haben wir das, dass sich solche – wie soll man es sanft sagen  – Vorstellungen durchgesetzt werden. Wahnsinn. Nicht unbedingt EU fördernd.  Aber:

Das hat sie nicht gesagt/gemeint,

das hat sie gesagt/gemeint,

das hat sie nicht gesagt/gemeint,

das hat sie…

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Nordkorea am Pranger + Chinas Lager

Nordkorea hat den amerikanischen Studenten so massiv misshandelt, dass er ins Wachkoma verfiel und verstarb. http://www.spiegel.de/politik/ausland/tod-von-otto-warmbier-china-kritisiert-nordkorea-sanktionen-sind-wahrscheinlich-a-1153045.html Mit ihm machten das kommunistische Regime und seine Marionetten das, was sie mit unzähligen Menschen tun: Man kann die Grausamkeiten nicht schildern, die im Umlauf sind, von Menschen, die das überlebt haben und flüchten konnten. Seit Jahren wird das immer wieder publik gemacht.

Nun ist spannend, dass auch in China Stimmen dagegen laut werden. Spannend ist das insofern, weil auch China das kennt: Grausamkeiten in den Lagern. Und aus diesen Lagern hörte man Entsprechendes – ich weiß nicht, ob sich daran etwas geändert hat. Aber unkontrollierte Regime, auch wenn sie sich als Arbeiter und BauernStaat interpretieren, haben den Hang dazu, Menschen zu misshandeln. Nun werden also in einem solchen Land Stimmen laut gegen Nordkorea. Das Regime lässt das zu. Lässt es diese Stimmen zu, um das Ventil zu öffnen? Was gegen den eigenen Staat als Vorwürfe nicht gesagt werden darf, darf sich nun in zornigen stimmen gegen Nordkorea Luft machen?

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Jesus und Gegner

Jesus konnte es seinen Gegnern nicht recht machen.

Auch wenn er noch so friedlich lebte – er hatte seine Widersacher.

Er war nicht bei allen geachtet und geehrt, trotz seiner Liebe.

Im Gegenteil: Er wurde verleumdet und hingerichtet.

 

Es ist Hochmut und Selbstüberschätzung von Glaubenden zu meinen,

sie hätten keine Widersacher und angesichts der Gegner sauer und depressiv werden.

Jesus versprach seinen Nachfolgern keine Ruhe.

Er versprach die Gegenwart des Geistes in der Auseinandersetzung.

(Das ist die Lösung für das Bild oben: Die Raupe von unten durch das Loch, das sie sich gefressen hat, fotografiert.)

Ich werde erst am kommenden Samstag den Blog wieder intensiv mit Inhalten versehen können – das habe ich schon häufiger angekündigt, aber jetzt ist es soweit.

Bleibt mir wohl gesonnen – und passt auf Euch auf.

Herzliche Grüße

WF

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Zu viel Geld an Kitas? + Steuerkonzept von Schulz

Wie geht das, dass Kitas vom Staat zu viel Geld bekommen – und zwar für Erzieherinnen, die es angeblich gar nicht gibt? Haben wir hier mafiöse Strukturen wie im Zusammenhang mit dem Abkassieren bei den Krankenkassen mit Patienten, die es gar nicht gibt? Oder ist das alles normal? Fragen über Fragen: http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerverschwendung/gewinne-auf-kosten-der-kinder-ausser-kontrolle-kitas-kassieren-millionen-fuer-erzieherinnen-die-es-gar-nicht-gibt_id_7254816.html Und diese werden so beantwortet: Der Staat gibt vor, wie viele Fachkräfte auf welche Anzahl an Kindern kommt. Wenn aber keine Fachkräfte vorhanden sind, können keine angestellt werden. Da der Staat aber den Kindergarten das Geld anhand der Anzahl der Kinder und nicht anhand der angestellten Fachkräfte gib, kann es zu diesem Geldsegen kommen.

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Hier findet sich eine Beurteilung des Steuerkonzepts von Schulz: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/spd-steuerkonzept-von-martin-schulz-die-wichtigsten-inhalte-erklaert-a-1153000.html Ich liebäugle auch mit dem Konzept, das besonders Reiche mehr Steuern zahlen müssen. Was ich nicht verstehe: Warum ist das mit den Unternehmen gekoppelt, wie der Artikel andeutet? Es gibt doch sicher auch sehr reiche Menschen, deren Geld nicht mit Unternehmen verbunden ist – also Vermögenssteuer. Und denen werden sicher ein paar Prozent mehr Steuern weniger wehtun als Geringverdienern ihr Einkommen überhaupt Sorgen bereitet. Das alte Motto: Leistung muss sich wieder lohnen, darf nicht angekratzt werden – aber eben: Leistung. Man mag mir die Naivität verzeihen. Übrigens: Hier gibt es eine andere Rechnung: http://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/12361-steuerkonzept-von-martin-schulz als hier: https://www.vorwaerts.de/artikel/investitionen-gerechtigkeit-martin-schulz-stellt-spd-steuerkonzept

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Feuerkatastrophen + Brandanschläge auf Zugverkehr

Diese Feuerkatastrophen sind schrecklich: London http://www.tagesschau.de/ausland/london-brand-115.html und Portugal http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/portugal-waldbrand-117.html

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Auf den Zugverkehr in unserem Land wurden Anschläge ausgeübt. Was sagen uns die Namen der folgenden Städte in dieser Hinsicht? Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig, Bremen? Was Bad Bevensen betrifft habe ich keine Assoziationen. http://www.tagesschau.de/inland/braende-gleise-103.html

Vorsicht: Spekulation! Es werden Linksextremisten dahinter vermutet, weil sie Anschläge mit Blick auf G20 angekündigt hatten und auch ein mögliches Bekennerschreiben auf „linksunten.indymedia“ aufgetaucht ist. Zudem: Brandanschläge dieser Art lassen auch auf diesen linken Extremistenkreis schließen: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/10-000-fahrgaeste-betroffen-anschlag-auf-berliner-s-bahn-6445980

Linksextremisten – sie sind keine harmlosen Spinner, die einer glorreichen kommunistischen Vergangenheit anhängen. Sie sind wie Islamisten und Rechtsextremisten zu behandeln – auch von der Politik.

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Angriff auf Muslime + Gute Arbeit der Polizei + Anmerkungen zu hier und da Gelesenem + Onkel-Tom-Türken + Seyran Ates

Jeder muss in Europa das Recht haben, ohne Angst und körperlich unversehrt leben zu dürfen. Dafür muss sich auch jeder an seinem Platz einsetzen – das heißt auch für politische, religiöse, weltanschauliche Andersdenkende, wenn ihnen Grundrechte genommen werden.

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Inzwischen gibt es weitere Informationen zu dem Attentäter, der mit dem Lieferwagen in die Gruppe Muslime fuhr, die einem anderen helfen wollten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-anschlag-auf-moschee-polizei-nennt-namen-des-terrorverdaechtigen-a-1152993.html

Dieser Imam, Mohammed Mahmoud, ist wirklich heldenhaft: gegen eine Menge angehen, die zornig ist, ist äußerst mutig: http://www.focus.de/politik/videos/keiner-fasst-ihn-an-wuetende-menge-ging-auf-londoner-terror-fahrer-los-imam-verhinderte-uebergriffe_id_7259121.html

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Anmerkungen zu dem, was ich in den letzten Tagen hier und da lesen konnte:

  • Wer anfängt, frühzeitig zu spekulieren, kann natürlich zufällig Recht haben. Aber es kann auch so gehen wie neulich beim Anschlag auf den BVB-Bus. Rechte sagten: Islamisten waren es. Dann sagten Linke, dass es Rechte waren und machten sich über die Rechten lustig, die Islamisten vermuteten. Und zuletzt war es weder ein Islamist, noch ein Rechtsextremer, sondern es war – zumindest sieht es im Augenblick so aus – ein unpolitischer Krimineller. Soweit ich gesehen habe, hat sich keiner für seine Fehleinschätzung entschuldigt.
  • Und so ging es schon häufig in der letzten Zeit. Die Anschuldigungen aus den unterschiedlichen politischen Lagern kamen so schnell und kommen noch immer so schnell – dass man immer wieder froh darüber sein kann, dass sich unsere Polizei von keinem dieser Lager einschüchtern lässt, sondern sachlich und mutig ihre Arbeit macht.
  • Ebenso werden immer wieder gerne Kritiker von irgendwelchen Gruppen ganz schnell zu den eigentlichen Urhebern der Gewalttat gemacht – das gehört mit zu den pawlowschen Reflexen mancher Küchenpsychologen, denen differenziertes Denken nicht zugänglich ist und denen entsprechend auch Argumente fehlen. Das kann natürlich vorkommen, dass irgendeiner, der ebenso nicht in der Lage ist, differenzierte Kritik zu verstehen, diese für sich selbst als Motivation benutzt, unmenschliche Taten zu tun. Aber das dann als Argument gegen die Kritiker zu verwenden, zeugt davon, dass ein Ideologe Fan eines Totschlagsarguments ist. Übrigens könnte man Atheisten, die Muslime waren, oder Christen, die Muslime waren, oder säkulare/liberale Muslime, die den Islam da kritisieren, wo er Gesellschaften trennt, statt zu einen, den Islamhassern zuordnen. Oder gilt das nur für Kritiker, die nicht aus dem islamischen Kulturkreis kommen? Aber solche Überlegungen machen sich diejenigen nicht, die nicht in der Lage sind, zu differenzieren. (Ich sage nur als Beispiel für Islamkritikerinnen und -kritiker: Mina Ahadi, Hamed Abdel Samad, Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek… – alle [auch in ihrer vollkommenen Unterschiedlichkeit] mit verantwortlich dafür, wenn ein Verrückter Muslime angreift?)
  • Freilich kann man beobachten, dass sich auch Hassende gegenseitig hochschaukeln und aus verbalem Hass Gewalttaten folgen können. Aber Kritik ist kein Hass. Kritik an Weltanschauungen, Religionen,  Einzelpersonen ist dann berechtigt, wenn sie das soziale Miteinander aller verhindern – oder: wenn man schlicht und ergreifend anderer Meinung ist.
  • Wenn eine Extremistengruppe Autos als Angriffswaffe verwendet – ist es so undenkbar, dass irgendwann andere Extremisten auch auf die Idee kommen, Autos als Waffe zu verwenden?

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Möglicherweise gab es einen terroristischen Angriff auf einen Polizeiwagen in Paris: http://www.tagesschau.de/ausland/paris-577.html

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Ich hatte ganz die Information übersehen, dass in Kabul ein Anschlag auf eine Moschee verübt worden ist: http://www.tagesschau.de/ausland/kabul-297.html

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Es ist schon kurios, was Augstein hier schreibt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-anti-terrorismus-demo-war-ein-flop-zeit-der-onkel-tom-tuerken-vorbei-a-1152870.html Vor allem auch darum kurios, weil es die Muslime, die daran teilgenommen haben, erniedrigt. Zudem entspricht das hier gebotene Bild dem Bild, das auch andere Beispiele bestimmte. Und: Es geht nicht allein um das Zeichen für Außenstehende, sondern als Zeichen nach Innen: Extremisten wollen wir nicht! Ahmadiyyas sind da mutiger – und eben keine Onkel-Tom-Muslime.

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Seyran Ates eröffnete ihre liberale Moschee: http://www.focus.de/politik/deutschland/in-berlin-eroeffnet-neue-liberale-moschee-sorgt-fuer-aufregung-unter-muslimen_id_7259777.html Sie und diejenigen, die mitmachen, sind bewundernswert. Spannend ist es zu beobachten, wie es weiter geht. Sie sollte wirklich besten Schutz bekommen.

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Syrien-Iran-USA-Russland + Islamisten + Fatah und Hamas + SaudiArabien und Iran

Wenn sich Russland und die USA gegenseitig bekämpfen, freut sich der IS: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-russland-stoppt-nach-kampfjet-abschuss-sicherheits-zusammenarbeit-mit-usa-a-1152930.html Denn auf Dauer werden sie sich gegenseitig schwächen: Die Spirale wird immer höher gedreht, wenn sie nicht zur Vernunft kommen. Zudem werden sie Leid über die Menschen bringen, die sie doch befreien wollen. Dass die Russen auch Anti-Assad-Truppen bekämpfen, ist, wenn ich mich richtig erinnere, nicht neu. Die Frage, ob man Anti-Assad-Truppen und Islamisten wirklich trennen kann, die ist auch nicht neu. Klappt das inzwischen besser?

Ist eigentlich Syrien noch autonomes Gebiet oder kann sich jedes Land, jede Gruppe das Gebiet als Kampfplatz aussuchen? Und das ist wohl der Knackpunkt der Diskussion. Was sagt die UN?

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Möglicherweise wurden IS-Islamisten aus einem Versteck – mit dem schönen Namen: Tora Bora – in Afghanistan vertrieben: http://www.tagesschau.de/ausland/is-afghanistan-101.html

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Die Fatah scheint, zumindest so dieser Bericht, die Hamas finanziell unter Druck zu setzen. Ich hätte an dieser Stelle nicht Mitleid, denn es geht ja wohl darum, diese Extremisten, die die Hamas nun einmal sind, zu disziplinieren. Mich wundert nur, dass das geht, denn die Hamas ist ja vor ein paar Jahren äußerst brutal gegen die Fatah vorgegangen – hatte die Fatah da noch nicht das Geld als Druckmittel? Ich will damit die Fatah nicht reinwaschen – sie ist auch extremistisch. Ich vermute nur, dass in der Fatah auch eher ein Kern zu finden ist, der einen friedlichen Ausgleich zu Israel sucht, was ich bei der Hamas nicht erkennen kann. Der andere Aspekt, der mit einspielt: Die Auseinandersetzung zwischen Saudi Arabien und Katar, Geldgeber. http://www.tagesschau.de/videoblog/nahost_ganz_nah/finanzen-gaza-hamas-101.html

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Angeblich wurden iranische Elitesoldaten festgenommen, als sie mit Sprengstoff auf eine saudische Ölquelle zufuhren. Iran dementiert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-meldet-festnahme-von-elitesoldaten-aus-iran-a-1152999.html

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