EU und Flüchtlingsfrage + Traum und Wirklichkeit

Die EU bekommt die Flüchtlingsfrage nicht in den Griff: http://vera-lengsfeld.de/2017/07/27/ihr-voelker-europas-schaut-aufs-mittelmeer/

„Spectator“ kommt zu dem Ergebnis, dass die NGOs ein Teil des organisierten Menschenschmuggels sind, bewusst oder unbewusst. Würden sie die „geretteten“ Passagiere der Schlepperboote, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, zum nächstgelegenen libyschen Hafen bringen, statt nach Italien, wäre dem Schlepperunwesen bald der Boden entzogen. Weil sie das nicht tun, sind die „Retter“ mitverantwortlich für die Toten im Mittelmeer. Das gleiche gilt für die europäische Politik, die dem fatalen Treiben am Mittelmeer tatenlos zusieht und dieses dadurch sogar heimlich unterstützt.

Die Analyse ist nicht neu – muss aber immer wieder gesagt werden, weil NGOs immer wieder gegen eine solche Sicht angehen. Und das ist fatal, wenn die Politik nicht massiver eigenständig und verantwortungsbewusst handelt, sondern auf die NGOs hört.

Wie Macron neulich auch sagte: Die Migranten müssen zurück nach Libyen.

Und dort muss die UN Räume schaffen, die mit den Menschenrechten kompatibel sind – dann muss sehr schnell entschieden werden: Flüchtling oder Migrant. Natürlich ist es schön, von einer Welt des Miteinanders und der Reisefreiheit zu träumen. Aber das ist zurzeit nicht zu machen – das wirft Völker ins Chaos. Das ist keine verantwortliche Politik, das ist Ideologie: Unabhängig von der Realität versucht man seine Träume durchzusetzen.

In unserem Land muss immer mehr Aufnahmebereitschaft ermöglicht werden – aber eben gezielt, vernünftig, ohne Druck auf die Bevölkerung… Ich schätze die Bevölkerung so ein, dass ein großer Teil bereit ist, Menschen aufzunehmen und auch tatkräftig zu unterstützen. Das aber nur dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und sie stimmen nicht, wenn Menschen sich von Politik und den Zugereisten ausgebeutet, ausgenutzt und sogar bedroht fühlen. Politik muss nicht auf die Träumer Rücksicht nehmen, sondern auf die Langsamen. Man muss sie mit Blick auf den Traum von einer Welt fordern, gewiss – aber überstrapazieren bringt Zusammenbruch.

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Segen am Sonntag

Kann es Größeres geben, als einen Menschen froh zu machen?

Ihn dazu zu bringen, dass er fröhlich seinen Weg weiterzieht?

Dass er von Freude getragen wird – durch dunkle Zeiten hindurch?

Gott segne Euch, so ein Mensch zu werden.

Gott segne Euch, wenn ihr einen solchen Menschen benötigt.

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Der Blog wird auch heute und in den kommenden Tagen nur unvollständig gefüllt.

Denunziation + Bertelsmann Stiftung + Finis Germania + Russland-Sanktionen

Ich hatte das Thema gestern, hier sei noch ein Beitrag nachgereicht zu der absurden Seite Agent*In von der Grünen Heinrich-Böll-Stiftung: http://www.tagesspiegel.de/politik/feminismus-eine-art-verfassungsschutzbericht-der-gender-szene/20101430.html

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Zum Thema erziehende Bertelsmann-Stiftung: http://cicero.de/kultur/bertelsmannstudien-opium-fuer-die-maechtigen

Dazu siehe meinen Beitrag: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/07/25/populismus-vox-rindvieh-faktenfinder-neutral/

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Ein weiterer Beitrag zu einem Thema, das ich neulich auch angesprochen habe – hier ein Nachtrag: http://meedia.de/2017/07/25/kritik-an-mangelnder-transparenz-spiegel-loescht-umstrittenes-sachbuch-finis-germania-aus-bestseller-liste/

Nachtrag: Dazu siehe http://cicero.de/kultur/Spiegel-Bestsellerliste-Das-verschwundene-Buch

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Noch ein Thema, das ich neulich ähnlich angesprochen habe: http://www.stern.de/politik/russland-sanktionen-wegen-wirtschaftlicher-interessen—kritik-an-usa-7557614.html

Mein Beitrag: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/07/28/russland-sanktionen-symbolpolitik/

 

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Städte zurück erobern + Gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen

Trump fordert, Städte, die an Gangs gefallen sind, zurückzuerobern. Wenn Städte erst einmal der Macht irgendwelcher Clans verfallen sind, dann bedarf es mehr als starker Polizisten – es bedarf einer mutigen Justiz, es bedarf mutiger Personen der Öffentlichkeit, Medien, Stadtpolitiker, Ärzte, Lehrer, Pfarrer, Sozialarbeiter. Wichtig ist es, solche Übernahme der Städte zu verhindern – das muss auch an die Adresse mancher Gegenden in diesem land gesagt werden – und es bedarf konzertierter Aktionen der Gesamtgesellschaft. Die Polizei ist da nur ein Mosaikstein. Aber ein sehr wichtiger: https://de.nachrichten.yahoo.com/trump-will-jugendgang-ms-13-us-st%C3%A4dten-vertreiben-171523718.html

Aber hier geht das Gehacke zwischen den gesellschaftlichen Kräften los. Die einen betonen:
die Gesellschaft, die anderen das Individuum,
das/die Opfer, die anderen den/die Täter,
wieder andere erklären die Täter zu Opfern der Gesellschaft.

Hier muss eine Balance gefunden werden. Es sieht so aus, als sei diese Balance verloren gegangen zugunsten der Täter. Zumindest scheinen viele in der US-Bevölkerung diese Beobachtung zu machen – übrigens auch hier. Und wenn die Balance verloren gegangen ist, dann haben solche Aussagen wie die von Trump natürlich viele Anhänger. Ebenso Duterte.

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Flüchtlingsdiskussion + Islamistische Hoffnung + Italien Migranten abnehmen – Auswahlverfahren + Ausschreitungen in London + Vereitelter Terroranschlag

Eine Diskussion zum Thema Flüchtlinge: http://cicero.de/innenpolitik/streitgespraech-es-gibt-das-recht-auf-freie-niederlassung-die-auffassung-haben-sie-wohl-exklusiv

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Man muss begreifen, dass Islamismus, Drogen, Prostitution,  mangelndes Selbstbewusstsein usw. alles zusammenhängen kann: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hamburg-messerattacke-strategie-des-is-spontan-einfach-kaum-zu-verhindern-a-1160271.html

Wer Angst hat, nichts in Paradies zu kommen, der kommt dadurch hinein, dass er Ungläubige angreift. Nun mag man sagen. Aber nur dann, wenn sie angreifen. Ja, sicher, aber das tun Ungläubige für manche eben allein schon dadurch, dass sie ungläubig – aus islamistischer Perspektive – sind. Und wie kommt man nun ins Paradies, wenn man sein Leben versaut hat? Indem man Ungläubige tötet. Dann erweist man sich als Krieger für Allah.

Natürlich ist das nicht die allgemeine muslimische Sicht. Aber eben solcher Extremisten. Man sagt, das habe mit dem Islam nichts zu tun. Mit dem allgemeinen Islam nicht, aber eben mit dem Islam der Extremisten, die auf diese Weise bei Allah wieder gute Chancen bekommen wollen.

Übrigens sind in diesem Zusammenhang auch die mutigen Menschen zu erwähnen: http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Stolz-auf-Hamburgs-mutige-Helden-,barmbek302.html

Terror kann nur durch Wachsamkeit und Mut bekämpft werden. Aber der Mut muss vom Verstand regiert werden. Dass das geschah, sieht man an diesem Bericht.

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Es hat sich immer noch nicht durchgesetzt, verbal zwischen Flüchtlingen und Migranten zu unterscheiden. Migranten sind keine Flüchtlinge und Flüchtlinge sind keine Migranten. Die einen werden gezwungen, die anderen tun es aus unterschiedlichsten Gründen. Wie dem auch sei: Es wäre besser, die Italiener, wie es im Beitrag heißt, intensiver zu unterstützen, als weitere Migranten nach Deutschland zu holen: http://www.n-tv.de/politik/Merkel-will-Fluechtlingskontingent-erhoehen-article19955026.html

Ich wüsste gerne, nach welchem Auswahlverfahren manche in Italien bleiben müssen und manche nach Deutschland weiter geleitet werden.  Und eben: „Auswahlverfahren“ – spricht jemand darüber? Ist ein solches nicht immer ungerecht? Hat Deutschland im Auswahlverfahren mitzureden?

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Wie sich die Bilder überall gleichen: Ein aus Afrika stämmiger Mann ist gestorben, den die Polizei verfolgte – was auch immer die Ursache war, weiß man noch nicht. Vorwurf der Polizei: Er wollte ein Drogenpäckchen verschlucken. Daraufhin randalierten Bevölkerungsgruppen in London: https://www.tagesschau.de/ausland/london-proteste-polizeigewalt-101.html

Das Verhalten der Polizei wird untersucht. Das Verhalten der Randalierer hoffentlich auch. Ich frage mich, warum man sich mit möglichen Kriminellen solidarisiert. Das ist allerdings eine rhetorische Frage – die Antworten dürften äußerst vielfältig sein: von gesellschaftspolitischen Frust bis hin zu Spaß an Randale bzw. die Ansteckung durch Randale. Das fördert allerdings nicht das Verhältnis der einheimischen Bevölkerung zu den Zugereisten. Aber ich denke, dass besonnene Teile der Bevölkerung, sowohl der Einheimischen wie der Zugereisten das alles richtig einzuschätzen wissen.

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Möglicherweise hat die Polizei in Australien einen Terroranschlag auf ein Flugzeug verhindert: http://www.tagesschau.de/ausland/australien-terror-101.html

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Spinnennetz der Zeitgenossen – Glaubende sind frei

Ideologen aller Couleur müssen Glaubende bekämpfen.
Glaubende sind frei.
Sie sind allein dem liebenden Gott zugeordnet.
Von Menschen sind sie frei.

Glaubende mit dieser Haltung können massiv irren.
Sie legitimieren das dann mit Gott.
Von daher: Sie sind dem liebenden Gott untergeordnet.
Wer liebt, kann sich nicht irren zum Schaden anderer?
Doch, furchtbar.

Glaubende sind frei.
Gebunden an Gott.
Gebunden an die Liebe Gottes in Jesus Christus.
Gebunden an Gottes Wort – Bibelkanon = Maßstab, Richtschnur.
Gebunden an ihren vom Geist Gottes durchdrungenen Verstand.
Gebunden an die Gemeinschaft der Glaubenden durch alle Zeiten hindurch.

Glaubende sind frei, und zappeln nicht im Spinnennetz der Zeitgenossen.

Aber diese Freiheit in Gott ist einzuüben.

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Depression + Suizid

Das, was Depression und überhaupt psychische Erkrankungen sind, muss sich auch hundert Jahre nach Freud noch langsam herumsprechen. Ihnen begegnet man in unserer Gesellschaft vielfach nicht richtig, da hat Stokowski Recht. Nur: Gerade dann, wenn solche öffentlichen Personen, die viele Fans haben, Suizid begehen, dann haben viele Angst, dass Nachfolgetaten geschehen. Und diese Angst fördert so harte Aussagen. Das hat nichts mit dem Menschen zu tun, der Suizid begangen hat, sondern das soll andere retten. Und diejenigen, die am Heftigsten reagieren, haben vermutlich auch solche Erfahrungen machen müssen, in denen sie am liebsten auch dieses Leben verlassen wollten. Es ist so eine Art Selbstsicherung: Diffamierung als Selbstschutz bzw. Schutz anderer. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/depression-ist-gesellschaftlich-noch-nicht-als-krankheit-akzeptiert-kolumne-a-1159624.html.

Die Psyche des Menschen ist komplizierter als der Beitrag es suggeriert.

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