Tolkien: Herr der Ringe + Tolkien zu Jesus

Gut und Böse zu verwischen ist ein Werk des Bösen, lesen wir in diesem Beitrag über Tolkiens Werk, in dem er gerade diese Vermischung bekämpfte: http://kath.net/news/60898

Oder: Wenn man die Wandelbarkeit der Werte behauptet, zerstört man die Werte. Und die Hoffnung, dass das Gute letztlich stärker ist als das Böse, dass das Böse nur ein Aufbäumen gegen das Gute ist, das von Außerhalb den Menschen stärkt, das wird in diesem Zitat verdeutlicht:

“Dort, zwischen dem Gewölk über einem dunklen Felsen hoch oben im Gebirge, sah Sam eine Weile einen weißen Stern funkeln. Seine Schönheit griff ihm ans Herz, als er aufschaute aus dem verlassenen Land, und er schöpfte wieder Hoffnung. Denn wie ein Pfeil, klar und kalt, durchfuhr ihn der Gedanke, dass letztlich der Schatten nur eine kleine und vorübergehende Sache sei: es gab Licht und hehre Schönheit, die auf immer außerhalb seiner Reichweite waren.” (HdR VI,2)

Das ist ein langer lesenswerter Beitrag zum Thema.

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Tolkien sagte zum Thema Jesus:

Tolkien war gläubiger Katholik. Er, der große Erfinder von Mittelerde, hielt es für unmöglich, dass das, was die Evangelien über Jesus sagen, erfunden sein könnte: “Es gehört ein phantastischer Wille zum Unglauben dazu, anzunehmen, dass Jesus nie ‘dagewesen’ sei, und noch mehr, anzunehmen, dass er nie gesagt habe, was von ihm berichtet wird Dinge, von denen es so unmöglich ist, dass irgendwer auf der Welt zu jener Zeit sie ‘erfunden’ haben könnte…

Lutherjahr + Zombie-Segensroboter + GespensterSegen

Pro und Contra zum Lutherjahr. https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/09/14/war-die-weltausstellung-reformation-ein-erfolg/

Ein paar Sätze zu mir vom Lutherjahr:

Meine Frage – die ich an dieser Stelle nur stellen möchte:
Warum sah der Segensroboter wie ein Skelett aus?
Meine Frage war rhetorischer Natur.
Dieses Skelett ist für mich Beispiel für manches, was man modernistisch tut.
Ohne Sinn und Verstand – zumindest müssen sich Sinn und Verstand erst nach langem Interpretieren erschließen – und huschen dann doch wieder weg. Eben: gespenstisch, zombiehaft. Theologisch abstrus. Egal. Man wollte ja provozieren – und darum ist jedes Mittel recht. Oder so.

Was bleibt vom Lutherjahr im Kopf hängen?
Hoffentlich nicht dieses segnende Gespenst.

Segen soll Leben fördern. Kann ein Gespenst Leben fördern? Wenn es ein Kirchengespenst ist, dann kann es alles. Denken manche.

Manche Atheisten dürften ihre helle Freude daran haben.
Wenn sie nicht zu den nachdenklichen ihrer Art gehören.

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Was bleibt vom Lutherjahr? Eine Playmobilfigur, Lutherol…

Aber ernsthaft: Ich fand gut, dass die BibelApp kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

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Miteinander der evangelischen und katholischen Kirche / Ökumene + Marsch für das Leben + Traditionelle Werte schwinden

Ökumene – es gibt wahrscheinlich kaum jemand, der bei Verstand ist, der das nicht fördern möchte, zumindest für richtig hält. Aber das, was in der Tagesschau zum Thema geboten wurde, zeigt, dass überhaupt nichts verstanden wurde. Die Stellung zum Abendmahl der katholischen Kirche ist doch kein „Bedürfnis zur Selbstbehauptung“, keine theologische Bagatelle. Protestanten und Katholiken haben ein vollkommen unterschiedliches Verständnis. Auch wenn ich als Protestant jeden katholischen Bruder oder katholische Schwester zum Abendmahl einlade, so ist doch die Sicht der katholischen Kirche zu verstehen und gegen Unwissende zu erklären. Man kann nicht einfach, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, eine Forderung stellen. Das ist so, als wenn ich sagen würde: Warum wollen alle mit Benzin oder Diesel fahren – nehmen wir doch einfach Wasser! Dieses dämliche Beispiel zeigt, wie kenntnislos das ist, was in der Tagesschau zum Thema Eucharistie gesagt wurde.

Das Kuriose ist: Wahrscheinlich haben die Naivlinge viel Zustimmung von Ihresgleichen. Also von denen, die fordern, man solle mit Wasser fahren, statt mit Benzin.

Ab ca. 8:37: http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-21793.html

Die Begeisterung von Bedford-Strohm in Ehren – und es ist wunderschön., dass sie sich fröhlich in den Arm fallen – aber ich denke, er macht die Rechnung ohne den weltweiten katholischen Wirt. Denn es ist ja nicht nur der Vatikan, der sich sperrt. Katholiken haben eben ein anderes Verständnis von Abendmahl und Amt usw. Es wird vermutlich noch eine Weile dauern, bis der Schlüssel gefunden wird, der uns die Tür zu einem gemeinsamen Raum öffnet.

Dass die Politik das Bedürfnis hat, Katholiken und Protestanten möglichst schnell und eng zusammenzuführen, kann man sich denken. Das macht das politische Agieren einfacher – vor allem, wenn sie unter protestantischer Dominanz stehen sollte. Vor allem ist das auch billiger. Bis hin zum Rundfunkrat kann man Stellen einsparen und sie anderen Gruppen übertragen.

Aber Kirchen dürfen sich nicht von der Politik treiben lassen. Wir kommen dann wieder zu solchen Kuriositäten wie die Unierten Kirchen, Folge politischen Einflusses König Friedrich Wilhelm III., der partout eine Einigung unter protestantischen Kirchen durchsetzen wollte. Wenn der Thron versucht, den Altar zu bestimmen oder gar zu verdrängen (Hitler), dann müssen alle Alarmglocken schrillen.

Miteinander so viel es nur irgend geht. Aber nicht auf Kosten der Redlichkeit und sauberer Theologie.

Wie sagte Bedford-Strohm: „Wir wollen gemeinsam Christus neu entdecken“ – das ist natürlich schön. Dagegen kann keiner etwas haben. Aber was meint er damit?

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Trotz Gegenwehr derer, die die Kultur des Todes lieben, haben zahlreiche Menschen bei dem Marsch für das Leben mitgemacht: https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2017/09/16/tausende-bei-marsch-fuer-das-leben/

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Ist das ein Wunder, dass traditionelle Werte verschwinden, wenn sie ständig angegriffen werden? https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/09/15/traditionelle-werte-schwinden/

Noch fühlen sich alle pudelwohl dabei – die Zeche bezahlen die Nachgeborenen. Aber die Sehnsucht nach den traditionellen Werten bleibt. Leider schaffen es viele nicht, ihren Traum zu verwirklichen. Wir sollten sie darin unterstützen.

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Recht wird untergraben

Das Recht wird untergraben – es gibt nicht genug Richter: http://www.focus.de/politik/experten/ueberlastete-justiz-richter-klagt-an-100-000-haftbefehle-koennen-nicht-vollstreckt-werden_id_7558382.html

Natürlich kann der Bürger dafür umgekehrt verlangen, dass der Staat dann auch seine eigenen Gesetze vollstreckt und keine Graubereiche entstehen lässt. Alles andere untergräbt sein Rechtsbewusstsein.

Wir erfahren im Beitrag schlimme Fakten: Etwa 40 Straftäter werden pro Jahr aus der Haft entlassen, weil die Justiz überarbeitet ist. Und weitere üble Sachverhalte werden genannt. Wer ist verantwortlich?

Es gibt auch Tipps:

Vor allem aber brauchen wir eine Politik, die die Justiz nicht nur als Kostenfaktor wahrnimmt und ständig auf Effizienz trimmen will. Dazu muss sie investieren und sich mit neuen Gesetzen zurückhalten, die immer mehr Arbeit machen. Die Gesetze müssen wieder lückenlos vollstreckt werden können. Wir dürfen keine Graubereiche wie etwa beim Ladendiebstahl entstehen lassen, wo Strafverfahren häufig eingestellt werden.

Der Rechtsstaat wird immer stärker vor die Wand gefahren. Das ist ein schlimmes Vorzeichen für die Zukunft. Vor allem auch dann, wenn politische Handlungen, die gegen das Gesetz getroffen wurden, moralisch legitimiert werden sollen. Nun ja, die Diskussion hatten wir seit zwei Jahren. Hat sich seitdem etwas gebessert, zum Beispiel ein gewisses Unrechtsbewusstsein? Das ist mir nicht bekannt.

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Experten von links und rechts…

Hier beklagt sich die taz zu recht, dass im ZDF ein Experte von Rechts gegen Links befragt wurde , ohne dass er als ein Rechter vorgestellt wurde: http://www.taz.de/ZDFinfo-Doku-Radikale-von-Links/!5446437/

Hat sie eigentlich schon über das Heer der linken Experten, die gegen rechts als Experten eingesetzt werden, gemosert?

Interessant ist der Hinweis, dass Experten mit Hinweis auf ihre Parteifunktion benannt werden sollen. Vielleicht auch mit der Zugehörigkeit zu einer Partei überhaupt?

Ist das freilich wirklich von Bedeutung, wenn der „Experte“ nicht Propaganda betreibt? Denn auch parteilich gebundene Experten können gute Beobachtungen von sich geben – und parteilich nicht gebundene können parteiische Meinungen vertreten. Übrigens: Wie sieht es mit den Journalisten selbst aus?

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Clinton, Trump und unsere Wahl-Medien

Ich dachte einmal kurz daran: Wer unsere Leitmedien zu Clinton und Trump wahrgenommen hat – wie kann der eigentlich noch deren Aussagen zu unseren Parteien glauben?

Vergessen wir was war – und vertrauen blind. Denn die vielen klugen Köpfe, die die Medien gestalten, werden schon wissen, wer wählbar ist und wer nicht.

Und so staunen wir, schweigen wir, machen unser Kreuzchen auf dem Papier.

Demokratie nach Medienart.

Dass sich manche über Internet usw. weiterbilden – das kommt übrigens bei denen gar nicht gut an. Also lassen wir das sofort und informieren uns nur noch bei spiegel, Zeit und co. – im Internet. Im Internet?

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Intoleranz gegenüber Christen + Man will dazugehören

Das geht nicht nur linken katholischen Frauen so, was Julia Winterboer berichtet http://www.zeit.de/campus/2017-09/identitaet-glaube-religion-katholische-kirche Man wird nicht ernst genommen:

Wenn man links und nicht gläubig ist, akzeptiere ich das. Von „den Linken“, um das Label mal zu verwenden, wünsche ich mir das auch gegenüber meiner Einstellung. Niemand muss meinen Glauben und meine Interpretation dessen teilen, aber endlich akzeptieren: Ja, frau kann links und katholisch sein.

Das geht auch anderen Christen so. Manchmal beäugt wie Exoten, dann aber auch arrogant belächelt wie kleine Kinder von überheblichen Erwachsenen, dann angegriffen mit lächerlichen Argumenten aus der Mottenkiste der letzten 300 Jahre, dann aber auch einfache Gesprächsverweigerung – man hat ja Wichtigeres zu tun als den Christen zuzuhören (eben wie im Text: eine Zigarette zu rauchen), man ist furchtbar tolerant – nur gegenüber Christen nicht…

Aber ich denke, wir sollten darüber nicht klagen. Das war schon immer so – und wurde ja auch im Neuen Testament schon vorhergesagt. Christen sollen tun, was sie für richtig halten – und bei manchen werden sie dann auch respektiert, auch wenn diese den Glauben nicht teilen.

Wir sollten auch nicht versuchen, uns anzupassen, das bringt nichts – außer dass man mit Christen verächtlich umgeht, eben, weil sie ihre Fähnchen nach den verschiedenen ideologischen Windchen und Winden hängen. Aber gut ist es, diesen Mitmenschen auch zu sagen, dass ihre Toleranz nur eine eingebildete Toleranz ist. Christen sagen, was nicht richtig läuft.

Wir sollen mit klarem Verstand, mit Liebe im Herzen Jesus Christus nachfolgen. Nicht mehr und nicht weniger ist von uns verlangt. Ob uns die anderen akzeptieren, das kann uns herzlich egal sein.

Ich mache die Erfahrung, dass so mancher Mensch auf uns wartet, froh und dankbar ist, dass es Christen gibt, Christen, die in die Gesellschaft eigene Akzente einbringen, sie menschlicher gestalten über politische und weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg. Das schaffen Christen manchmal leichter als linke, rechte oder sonstige Gruppen, die eher das Trennende sehen als das Verbindende.

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Neulich sagte ein Mädchen, ca. 11 Jahre: In der Grundschule wollte ich immer zu einer Clique dazugehören. Das waren gemeine Mädchen, aber ich wollte dazugehören. Und dann dachte ich aber, man darf nicht zu gemeinen Mädchen dazugehören wollen – aber ich wollte dazu gehören. Dann habe ich mir eine andere Freundin gesucht.

Mit solchen Problemen haben auch Erwachsene zu kämpfen. Aber: Zu wem gehören Christen in erster Linie?