Sünder und Gerechte

Die Kranken gehen zum Arzt. Nicht die gesunden. Menschen, die zu Jesus gehen, sehen sich als Sünder. Die Gerechten gehen ihre Wege (Mk 2,17).

Sünder  beschönigen sich auch nicht, wie die Bibel sie nicht beschönigt.

  • Josef der hinterlistige Betrüger,
  • David, der Krieger und Mörder,
  • Salomo der Frauenheld und wegen der Frauen Gott vergaß,
  • Petrus der Jesus und damit den Menschen Gottes verleugnete und Besserwisser,
  • Judas, einer der auserwählten, der Jesus, seinen Freund und Herrn verraten hat,
  • Paulus der Verfolger…
  • und so geht es weiter furch die Geschichte hindurch.

Von daher rennt jeder, der Christen der Sünde beschuldigt, offene Türen ein. Ja. Ich bin schuldig. Aber mir wurde vergeben. Und nach der Vergebung? Wir schauen nicht auf uns tolle Helden, sondern auf den, der uns liebt. Gott in Jesus Christus. Er arbeitet an uns, uns zu verändern. Wir sind auf dem Weg mit ihm, zu ihm. Er wird uns vollenden. Wir sind es noch nicht. Wir sind diejenigen, die auf dem Weg sind (Apostelgeschichte 9,2).

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Noch ein Hinweis für die Kommentatoren: Ich werde ab einschließlich Montag bis Freitag aus Zeitgründen nicht dazu kommen, in den Blog hineinzuschauen. Leider.

Gelogen?

  • Hat Platon gelogen, wenn er Sokrates viele Diskussionen in den Mund legt?
  • Haben die Schüler des Buddha (Siddharta Gautama) gelogen, wenn sie ihr Denken Buddha sprechen lassen?
  • Haben Schüler des Paulus gelogen, wenn sie in seinem Namen Briefe schreiben?
  • Hat Matthäus gelogen, wenn er aus Worten Jesu die Bergpredigt formuliert?

Man muss die anderen Sitten beachten:

  • Es war eine Ehre, wenn man sich ganz klein machte und dann Briefe im Sinne des Lehrers formulierte, um ihn leuchten zu lassen.
  • Schüler Buddhas haben anderes Interesse, als Siddharta Gautama darzustellen – es geht um Buddha, also um die Darstellung der Erleuchtung und der Gedanken des Erwachten, der ja nicht der einzige Erwachte ist. Von ihm geht die Erwachung und die wahre Lehre aus – die andere fortschreiben. (Man lese nur einmal die Reden des Buddha in dem ReclamHeftchen!)
  • Was Platon betrifft – er verschränkt Reales mit Fiktivem: Diogenes Laertios überliefert, dass Sokrates nach der Lektüre des Lysis gesagt haben soll: „Beim Herakles, wieviel hat der Junge bloß über mich zusammengelogen.“ – Aber: Dieser Spruch ist vermutlich auch „gelogen“, obgleich er Wichtiges wiedergibt. Aber was will Platon? Darauf kommt es an und war Welt bewegend.
  • Und das gilt in etwa auch für Matthäus – in etwa darum, weil jede dieser Arten mit Welt und Sprache umzugehen, nicht 1:1 übereinstimmen, Traditionen… – : Die Anwesenheit des auferstandenen Jesus Christus, die Gabe des Geistes Gottes ist zu berücksichtigen und somit das, was er im Blick hat und bewirkt hat.

Komplex ist die Welt der Religionen (und der Philosophie), die Sprache des Menschen, sein Denken, sein Sich-Verorten in der Welt.

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Blitzalterung bei Zugereisten + Kopftücher

Das ist ein Phänomen – die „Blitzalterung“ bei Zugereisten – neuerdings vorgeführt von Kika: https://www.welt.de/kultur/medien/article172303172/Beziehung-zu-deutschem-Maedchen-Wirbel-um-Fluechtlings-Doku-im-Kinderkanal-Kika.html

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Bei Kopftüchern werden sie aktiv. Vorher nicht, als es um andere religiöse Symbole ging – Auseinandersetzungen in Berlin: https://www.cicero.de/innenpolitik/streit-neutralitaetsgesetz-kopftuch-lehrerinnen-berlin

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Selbstversuch mit Kopftuch: https://www1.wdr.de/kinder/tv/du-bist-kein-werwolf/selbstversuche/kopftuch-tragen100.html

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Die Femenaktivistin Schewtschenko: https://de.richarddawkins.net/articles/angst-zu-beleidigen-hat-zu-viele-unschuldige-leben-gekostet

„Es gibt dieses Argument seitens der Linken, dass die Debatte vorbei ist und man die Klappe halten muss, wenn es um die Kultur einer Person geht. Wenn man weibliche Genitalverstümmelung oder Kinderehe oder Kopftücher kritisiert, sagen sie: Es ist meine Kultur und es ist beleidigend, darüber zu diskutieren. Nun, diese Art der Debatte ist für mich beleidigend. Fortschritt bedeutet, mehr und mehr Rechte für Menschen anzuerkennen.

Es ist kompliziert mit uns Menschen. Der eine hat die Meinung, der andere hat jene – richtig ist allein die meine. Die Frage ist nur: Wie gehe ich vor, dass möglichst viele Menschen meine Meinung annehmen?

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Justiz vor dem Kollaps

Justiz vor dem Kollaps – das ist eine der schlimmsten Vorgänge in unserem Land. Wenn die Sicherheitskräfte und die Justiz nicht mehr funktionieren, dann ist die Gesellschaft in Gefahr. Da kann man dann noch so viel Bildung und Internet und Rente und alles mögliche in den Mittelpunkt stellen – wenn der Kern zerstört ist, dann hilft das alles nicht mehr. https://www.cicero.de/innenpolitik/rechtsstaat-in-der-krise-so-erodiert-ein-gemeinwesen

Eine funktionierende Justiz auf der Basis unserer Gesetze ist eine große Errungenschaft. Würdigen wir sie genug?

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Liebe statt Bequemlichkeit

Gott will, dass wir einander lieben,

dass wir einander vergeben,

dass wir auch denen gegenüber freundlich und hilfsbereit sind, die wir nicht mögen.

Aber er will,

dass unsere Liebe klug ist,

dass sie sich vom anderen nicht ausnutzen lässt, sondern dem Wohl des anderen dient,

dass sie sich nicht zum Komplizen des Bösen machen lässt

und wir Liebe mit Bequemlichkeit verwechseln.

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GroKo – Verhandlungen

In dem Augenblick, in dem ich das schreibe, sind sie meines Wissens noch nicht beendet. Wenn ich Schulz richtig interpretiere, wird man sich doch sicher darauf einigen können: Alle schwierigen Themen wird man der EU – also Brüssel – zuschieben. Als Versuchsballon. Dann werden in Zukunft die Ministerien nur noch Verwaltungseinheiten zur Umsetzung Brüsseler Beschlüsse,

Man versteht in Brüssel immer noch nicht: http://www.tagesschau.de/ausland/interview-avramopoulos-101.html

Diese Brüssel-Politik bringt ein Land nach dem anderen an den Rand des Abgrunds. Bis zum Zerbruch. Kluge Politik sieht aus meiner Perspektive anders aus als eine Machtdemonstration.

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