Kann man sich damit zufrieden geben, wenn man diese Reden in Hanau für die ermordeten Menschen hört, und für die Menschen an den Grenzen zu Griechenland keine politische Lösung erkennbar wird?
Gewalt findet auf vielen Ebenen statt.
Aus meiner Sicht muss man alles dazu tun, dass der Krieg in Syrien endlich beendet wird. Damit dort so langsam wieder ein sicheres Leben stattfinden kann. Und das geht nicht ohne Assad und Russland. 2015 schon schrieb ich: https://blog.wolfgangfenske.de/2015/09/25/merkel-und-assad-und-damaskus/ und wie viel Tote sind seitdem zu beklagen, weil man sich realpolitischen Lösungen verschloss.
Aber nicht nur der Vulkan: Islamisten ziehen den Strick enger. Was mich wundert ist, dass dieses so wichtige Land in Südostasien nicht stärker im Fokus der Öffentlichkeit liegt.
Gender ist antifeministisch. Gender verwirrt vor allem junge Mädchen in ihrer Identitätsfindung. Gender benachteiligt Frauen (weil bösartige Männer sich als Frauen ausgeben und in Frauenbereiche eindringen [Toiletten]). Gender ist eine Ideologie, wissenschaftlich nicht untermauert. Gender-„Argumente“ bestehen in der Disqualifizierung Andersdenkender. So die Philosophin Kathleen Stock in einem Interview in Cicero 3,2020.
Wird medial nicht weiter ernst genommen, dass manche noch in den alten kommunistischen Kategorien denken – auch wenn sie es als Witz bezeichnen. Wie viele wurden erschossen! Wie viele wurden in den Umerziehungslagern ermordet! Darüber kann man ja Witze machen – regt sich kaum einer drüber auf. Die Opfer kommunistischer Diktaturen und Extremisten sind egal. Schwamm drüber.
Von der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf stammen folgende Worte, die allerdings – zumindest meine Erinnerung -, schon viel älter sind: „Man sollte nicht so oft ängstlich fragen: `Was wird und was kann noch kommen?´, sondern öfter sagen: `Ich bin gespannt, was Gott noch mit mir vorhat.´“
Die christliche Perspektive geht trotz aller Anfechtungen immer über das, was bedrohlich erscheint, hinaus. Warum? Nicht die Bedrohungen haben das letzte Wort. Niemals. Sondern immer Gott in Jesus Christus.
Menschen, die an Jesus Christus glauben, nehmen die Zukunft nicht als Zufall, sie nehmen sie aus Gottes Hand, er gibt Kraft zu bewältigen, er öffnet das Herz für Dankbarkeit. Denn Dankbarkeit dankt nicht allein für dies und das. Dankbarkeit ist ein uns durchströmendes Gefühl: Gott ist da. Selbst in der Klage.
Möge der Herr Jesus seine Hände auch auf unsere Augen legen, damit wir anfangen, nicht auf das zu schauen, was sichtbar ist, sondern auf das, was sie nicht sehen. Möge er Augen öffnen in uns, die nicht das Gegenwärtige, sondern das Zukünftige sehen, den Blick des Herzens in uns frei machen, durch den man Gott im Geiste sieht durch denselben Herrn Jesus Christus. Ihm sei Ehre und Macht in die Ewigkeiten der Ewigkeiten. Amen.
„Die Fakten können sein, wie sie wollen – die Realität wird durch die Wahrnehmung der Menschen bestimmt.“
Sein Vorschlag, jedem sein SUV zu lassen – aber statt 500€ Steuern 5000€ – ist das noch Marktwirtschaft? Der Markt bestimmt? Nein. Die polit-ideologischen Vorgaben bestimmen den Markt.