Jesus hat in vielerlei Hinsicht die Welt auf den Kopf gestellt. Hier heißt es von der Äbtissin von Mariendonk https://www.kath.net/news/75656:
…, dass Jesus „den Triebkräften dieser Welt, Geld, Macht und Sexualität“, „Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit entgegengesetzt“ habe.
Dass die Kirche immer wieder schuldig wird, bzw. die einzelnen Christen, ist deutlich. ich würde den Triebkräften noch hinzufügen: Andere beschuldigen, sich über andere erheben, sie an ihre Fehler zu fesseln – und dem setzt Jesus die Vergebung entgegen.
Macht der Social Media – mediales Verschwindenlassen
Social Media haben die Macht, Menschen von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Sie werden nicht umgebracht – aber sie werden von der Kommunikation abgeschnitten. Das bedeutet: Ein großer Teil der Kommunikation findet auf dieser Ebene statt. Heute. https://www.achgut.com/artikel/totalsperre_ohne_grund_du_bist_dann_mal_weg
Mir zeigt das, dass wir einfach erst einmal lernen müssen: Leben ist nicht social media. Das wahre Leben findet auf einer anderen Ebene statt. Dann aber auch: Das darf man nicht einfach so zulassen, dass irgendwelche unbekannten Mächte Menschen einfach so aus dem Verkehr ziehen. Medialer Zwang, Menschen den Mund zu verbieten, darf nicht sein.
Diese Art der Internet-Kommunikation entwickelt sich zu einer Größe, die dem Menschenrecht zuzuordnen ist – und das muss auch geschützt werden. Nicht nur das Recht zu meinen, auch das Recht öffentlich seiner Meinung Ausdruck zu geben.
Um so bedeutender ist es, dass es Alternativen gibt.
Schon interessant: Journalisten gegen andere Journalisten agitieren. Eine andere Meinung argumentativ ablehnen, ist eines. Das andere ist es, den Menschen, der eine andere Meinung vertritt, als Person zu diskreditieren.
Er ist in einem Prozess gegen organisierte Kriminalität als Vertrauensperson des Kronzeugen involviert. Manche sind in diesem Zusammenhang schon ermordet worden. Warum schützte man ihn nicht? Diese Frage soll nicht von den Tätern ablenken, wie es als Spiel so geliebt wird, um den Fokus auf Beamte zu lenken, die versagt haben sollen. Es ist nur eine Frage, die beim Lesen des Artikels kommt.
Ich finde, der Beitrag von der taz ist zu scharf: https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/ Frauen haben es nicht nur schwerer in der Politik wegen mancher chauvinistischer Männer, sondern auch, weil Feministinnen Frauen als Heilige sehen wollen. Und jede, die keine Heilige ist, weil sie sich selbst überschätzt, schadet dem Feminismus? Das ist doch Kokolores. Das ist fast extrem-religiös: Christen sind Heilige. Und wenn sie sich daneben benehmen, schaden sie dem Glauben. Wir müssen lernen, dass wir Menschen sind. Im christlichen Glauben haben wir das hohe Gut der Vergebung. Von daher sind Heilige nicht diejenigen, die unfehlbar sind, Heilige sind die, die von der Vergebung ihrer Schuld durch Jesus Christus wissen und sie annehmen. Das gibt es allerdings beim Feminismus nicht. Von daher müssen auch Extrem-Feministinnen erst noch lernen, dass Frauen Menschen sind. Übrigens, macht sich die taz-Journalistin nicht selbst dieses Vorwurfs schuldig?
Wesentlich ist für die chinesische Regierung: An der Macht zu bleiben, den Kommunismus zur Macht zu verhelfen. Die größte Angst der Regierung (verständlich): Hungeraufstände. Das ist Handlungsbestimmend. Alles andere ist eher Kikifax.
Und vielleicht wird China ja Vorbild für den Westen: Autoritäres Regime sagt, wo es langgeht – die Bevölkerung muss folgen. Fördert die Wirtschaft und Wissenschaft. bei uns wäre nur die Priorität ein wenig anders.
Apropos Giffey – ich kann mich noch daran erinnern, wie Guttenberg angegriffen wurde – soweit ich weiß, ist er keine Politikerin. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/franziska-giffey-kritisiert-umgang-mit-plagiatsverdacht-bei-politikerinnen-a-ddc62771-e5db-4ee9-ba30-5e9d0807a094 Aber sie hat darin Recht: Es wird nicht honoriert, was Politiker alles an Bedeutsamem geleistet haben. Es wird nur noch auf die Zitate geschaut. Aber ist Undank nicht auch der Lohn nach jeder Wahl? Das empfinde ich immer wieder als heftig: Da strampelt sich Jahre lang ein Politiker / eine Politikerin wirklich hervorragend ab – und dann werden sie abserviert.
Mein Einwand soll nicht heißen, dass die massive Reaktion gegen Frauen auch immer wieder sexistische Züge haben kann. Man muss nur unterscheiden, wann Kritik angemessen und einfach normal ist, wann Kritik unangemessen sexistisch ist.
Gibt es eigentlich im Vatikan so eine Art Taskforce – oder in der Evangelischen Kirche -, die sofort einspringt, wenn weltweit Menschen der Kirche Übles getan haben? Beispiel für so eine Taskforce heute wären die Vorkommnisse in christlichen Einrichtungen in Kanada. Eine solche Taskforce, bestehend aus Historikern, Psychologen, Soziologen – natürlich Theologen – und jeweils Fachleute aus den jeweiligen Bereichen, in denen schnell und kurzfristig gehandelt werden muss. Bereiche, in denen die Kirche Schaden nimmt, je länger sie nicht sachlich untersucht, medial vor sich hinköchelt. Eine Taskforce, die den Leitungen zuarbeitet, damit sie Entscheidungen treffen kann, so auch eine, die, wenn sich Schuld erweisen sollte, sofort angemessen hilfreich, menschlich reagiert.
Interessant auch zu erfahren, dass Planned Parenthood sich endlich von ihrer Übermutter Margaret Sanger distanziert – eine Eugenikerin, wie sie im Buche steht. Aber Alveda King wirft Planned Parenthood vor, noch heute überwiegend in Gegenden aktiv zu sein, die von Nichtweißen bewohnt werden.
Rezension des Buches: Christoph Rohde: Das Kreuz und der Krieg. Prämissen einer realistischen katholischen Friedensethik, Lepanto Verlag 2021
Eine weitere Rezension bespricht das Buch von Tom Holland: Herrschaft – die Entstehung des Westens, Klett-Cotta Verlag 2021 (der dort angegebene Preis stimmt nicht!)
Die Pizza kommt. Eine schlägt vor, ein Gebet zu sprechen vor dem Essen. Geht nicht. Alle packen voller Gier die Pizza aus und manche sind schon am Essen. Als wären sie am Verhungern.
Achtsam sein. Das, was man tut, mit Bedacht tun, in Dankbarkeit und Ruhe. Sich nicht beherrschen lassen von welchen Begierden auch immer. Sich bewusst werden, was man tut. Genießen – statt hineinstopfen.
Das Gebet hilft dabei. Es besinnt sich auf den, dem wir die Nahrung zu verdanken haben. Auch in unserer modernen Zeit, in der manche denken, Essen kommt von der Pizzeria.
Gier lässt nicht genießen. Gebet gehört wohl zum Genießen dazu. Und dann kann das Essen noch so einfach sein.