Übrigens war Bulgarien noch 1878 gegenüber dem osmanischen Reich tributpflichtig. Erst 1908 wurde es formell unabhängig. So viel zum Thema europäische Geschichte. Und wie geht es weiter mit dem Osmanischen Reich? Nur die Zukunft weiß es. Wie geht es weiter mit dem Islam in Europa und Deutschland? Das liegt auch an uns.
Es geht dem Innenminister sicher nicht darum., dass Flüchtlinge/Migranten mit dem Taxi fahren – woher auch immer sie das Geld haben. Es geht darum, dass die Leute nicht mehr kontrollierbar sind. Und diese Leute werden in unserem Land noch erheblich Probleme verursachen. Natürlich kann es keiner verdenken, dass sie nicht in überfüllten Aufnahmelagern leben wollen. Aber dass sie überfüllt sind, das liegt bekanntlich daran – warum muss man das eigentlich noch sagen? -, dass sie in Massen herzuströmen. Und unser Staat muss sie in den Griff bekommen, denn sonst bekommen sie uns in den Griff. Nicht unbedingt so, wie man es mir jetzt vorwerfen mag. Aber was ist, wenn der erste eben kein Geld mehr in der Tasche hat und in den ersten Wintertagen irgendwo erfroren rumliegt? Da kann man schon solche Journalisten klagen hören: Wie konnte es nur kommen, dass in unserem reichen Land einer erfriert? Wie wollen die sich finanziell über Wasser halten – ohne dass sie auf Raub aus sind oder irgendwelchen Sklaventreibern in die Hände fallen? Unser gesamtes System ist nicht darauf angelegt, dass man einfach so irgendwo illegal herumlebt. Das mag man im Kongo so tun können. Aber wir sind nicht der Kongo.
Bei allem Mitleid mit den übelsten Zuständen, die wir den Flüchtlingen/Migranten bieten müssen. Klugheit und Sorgfalt muss das Handeln bestimmen. Nicht Naivität und Mitleid.
Von daher: Solche Artikel gehen an der äußerst schweren Problematik jovial vorbei.
Volker Beck kritisierte in den Tagesthemen den Innenminister. Diese Worte seien nicht hilfreich. Und was sind die von Beck? Abgehoben von jeglicher Realität. Irgendwann werden diese Leute auch von der Realität überrollt werden – wie unsere Regierung.
Auf der anderen Seite sind diejenigen, die die gegenwärtige Politik kritisieren – aber was wollen die? Soll man die Grenzen schließen? Und dann? Soll man die Flüchtlinge erschießen? Welche Alternativen sehen sie – die realistisch sind? Einfach alle zurückschicken – geht nicht. Wohin? Womit? Dass große Fehler gemacht wurden, sehe ich auch – wobei hier zu unterscheiden ist: Welche Vorwürfe sind realistisch, welche nicht? (Dumm halte ich die Vorwürfe, man hätte viel mehr Aufnahme Einrichtungen bauen sollen. Was hätten dieselben Leute gesagt, wenn auf einmal überall Hallen entstanden wären, die dann ungenutzt leer die Landschaft verschandeln?) Es gibt realistische Vorwürfe – die im Blog immer wieder seit Jahren geäußert wurden. Auf die ich jetzt nicht eingehen will. Aber jetzt – wie soll man reagieren? Hat jemand den Stein der Weisen? Zurzeit sehe ich weit und breit keinen Kritiker, der ihn vorzuweisen hat. Merkel-Bashing ist in einer solchen Situation nicht hilfreich. Ändert nichts an der Situation.
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Aber auch solche Migrantenbewunderungs-Stimmen werden eigenartiger, lavierender. Man lese diesen Artikel, von dem man nicht so genau weiß: Findet er das gut, was an Eingrenzungen geschieht, findet er das schlecht?: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-in-der-fluechtlingskrise-jetzt-wird-es-ungemuetlich-a-1055894.html Es klingt so, als würde das, was von der CDU an Einschränkungen für Flüchtlinge/Migranten ausgehen, schlecht, und das, was der SPD-Gabriel fordert bedingt gut: Zuversicht – aber auch Realismus seien notwendig. Er laviert also. Ich weiß nicht, wie die Artikel von Philipp Wittrock vorher zu diesem Thema aussahen. Vielleicht hat ja jemand Zeit, das zu überprüfen.
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Wir erfahren aus dem genannten Artikel: Aus der Willkommenskultur wird eine Ankommenskultur (Flüchtlinge/Migranten haben sich anzupassen) und eine Verabschiedungskultur (Migranten, die kein Aufenhaltsrecht haben, werden abgeschoben). Die Willkommenskultur war in meinem Blog schon immer ein Rotes Tuch. Sie kaschierte Probleme und war im Grunde ein rhetorischer Weichspülbegriff. Eine Ankommenskultur (auch wenn ich sie nicht so genannt habe) ist das, was ich in meinem Blog seit Anfang an befürworte: Wer zu uns ins Land kommt, muss sich an die Regeln und Gesetze halten, die für das Gelingen unserer Gesellschaft relevant sind. Eine Verabschiedungskultur – das ist etwas, was erst einmal einen Kloß im Hals zurücklässt. Aber wenn man das so interpretiert, dass Menschen, die abgeschoben werden, auch mit aller möglichen Würde behandelt werden, dann ist dieser Begriff gut. Und so gehört es für mich nicht zur Abschiebungskultur, wenn Menschen, die schon Jahre lang hier leben und arbeiten, deren Kinder hier zur Schule gehen – abgeschoben werden. Dass schnell abgeschoben werden muss und dass Menschen, die sich an unsere Gesetze nicht gewöhnen wollen oder können in ihrer eigentlichen Heimat zum Glück gezwungen werden sollen – daran besteht für mich kein Zweifel.
Vielleicht sollte man, um das neue Flüchtlings/Migrantenproblem besser in den Griff zu bekommen, einen Schnitt machen: Menschen, die seit Jahren hier wohnen und integriert sind, dass man ihnen automatisch eine Aufenthaltserlaubnis gibt. Um von diesen Altfällen befreit, neu anfangen zu können. Aber vielleicht macht man das auch schon längst.
Sehr schön zu hören, dass Muslime diesen Weg gehen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/islam-ohne-wenn-und-aber-93540/ Das ist nur unterstützenswert! Wieweit sich die Muslime guten Willens gegenüber ihren Glaubensgenossen durchsetzen werden, wird sich zeigen. Aber es ist gut, dass sie zumindest mal mutig den Anfang gemacht haben. Die nichtmuslimische Gesellschaft muss sich freilich davor hüten, diese Muslime als Repräsentanten des Islam anzusehen. Das sind sie leider überhaupt nicht. Noch nicht?
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Rainald Becker in den Tagesthemen (2.10.2015) – ein freies Wort unter freien Menschen! Sehr gut! Wir schaffen es – was die Flüchtlinge betrifft. Integration bedeutet, dass es darum geht, unsere Werte usw. anzunehmen. Es gelten unsere Gesetze nicht das Wort des Propheten.
Die Welt wird sich auf eine heftige Auseinandersetzung innerhalb Israels einrichten müssen. Und das wird nicht ohne Blutvergießen ausgehen. Auch nicht auf dem Tempelberg, der von den Radikal-Palästinensern als Kampfplatz ausgewählt wurde.
Es bleibt zu hoffen, dass die Hitzköpfe und Mörder nicht die um Ausgleich Bemühten in die Ecke treiben und so einschüchtern, dass sie es nicht mehr wagen, gegen sie vorzugehen. Denn es gibt in Israel viele Palästinenser, die eine Herrschaft der Palästinenser befürchten. Israel ist human – im Gegensatz zu Hamas und PLO – viele Palästinenser wissen das zu schätzen. Doch Israel kann nicht isoliert gesehen werden von der Neu-Islamistischen Aufbruchstimmung.
NationalSozialismus, Sozialismus, Kommunismus, Liberalismus, Nationalismus, Islamismus, Kapitalismus, Konsumismus… – Christen sind eine eigene Größe. Sie können mit dem einen oder anderen Ismus gemeinsame Schnittmengen haben, aber sie gehen als solche, die Jesus Christus nachfolgen, nie in einer solchen Gruppe auf bzw. es kann mit dem einen oder anderen Ismus nur zeitlich und thematisch begrenzte Kooperationen geben. Denn sie haben einen eigenen Kopf, einen eigenen Weg, eigene Gedanken für die Gesellschaft – in der Nachfolge Jesu Christi.
Ich würde das heute nicht so auf die USA konzentrieren. Massive Menschenrechtsverletzungen finden auch statt durch andere Mächte – so zum Beispiel durch China. Hier und da könnte man also was gegen den Clip einwenden. Aber nachdenklich macht er schon. Ich würde vor allem den Ton ausschalten. Dann ist er eindrücklicher.
Ich denke ja nicht, dass das Recht gebeugt werden soll – wobei: Man weiß nie, was durch die Hintertür eingeschmuggelt wird – aber die Formulierung, dass wir nun im Alltag vieles aushandeln müssen, weil Menschen aus aller Herren Ländern zu uns kommen ist schon ein Ärgernis. Wir müssen gar nichts aushandeln. Die Menschen haben sich an unsere Regeln und Gesetze zu halten – oder zu gehen. Schon die freundliche Feststellung: Ab jetzt wird gehandelt – passt eher auf einen türkisch-arabischen Basar, statt in unser Rechtssystem. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/im_kleingedruckten_steht_die_beabsichtigte_abschaffung_des_rechtsstaats