EU mal wieder + Erdogan + Ukraine

EU macht mal wieder keine Schlagzeilen mit sinnvollen Problemlösungen mit Blick auf die großen Probleme der Zeit: Umdenken in der Ukraine-Frage, Flüchtlingszahlen, Gerechter Handel mit afrikanischen Ländern… – sondern macht Schlagzeilen damit, dass sie die Bewohner wieder gängeln will: http://www.focus.de/finanzen/news/veroeffentlichung-von-geschaeftsdaten-regelung-bedroht-wettbewerb-mittelstand-laeuft-sturm-gegen-neue-eu-richtlinie_id_5813404.html Glückliche Briten!

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Ich habe keine Lust mehr, über Erdogans eigenartiges Verhalten zu berichten. Ich tue das nur noch, wenn etwas davon für die Zukunft wichtig sein wird.

Hier gibt es eine Darlegung von Punkten zum Thema Erdogan und Türkei: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-08/tuerkei-putschversuch-recep-tayyip-erdogan-akp-kurden-guelen-bewegung-eu

Der Beitrag ist nicht schlecht, weil auf Differenzierung geachtet wird und weil er weder Erdogan noch Gülen glorifiziert.

Dass Erdogan kein Sultan ist usw. – das ist auch mir klar, der ich das manchmal schrieb. Aber ich schrieb es, um damit seine Ambitionen zu beschreiben. Erdogan ist ein Machtmensch – die Bezeichnung „Pragmatist“ halte ich für verharmlosend. Aber insgesamt ist das jedoch ein guter Beitrag, der auch dafür plädiert, die Menschen in der Türkei nicht im Stich zu lassen. Nein, die Menschen, die unter diesem Machtmenschen leiden – die sollte man unterstützen.

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Will die Ukraine wieder sagen: Wir sind auch noch da? http://www.focus.de/politik/ausland/konflikt-mit-russland-ukraine-versetzt-truppen-in-alarmbereitschaft_id_5815618.html So lange die Ukraine nicht neutral ist, so lange sie nicht zu einem föderalistischen System umgebaut worden ist, so lange wird es nichts mit Frieden: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/08/19/ukraine-geostrategische-lage/

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1916-1936; 2016-2036

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Was geschah nicht alles zwischen den Jahren 1916 bis 1935. Was vor allem geschah: Die Gesellschaft war gespalten, sehr gespalten. Die unterschiedlichsten ideologischen Gruppen bekämpften sich bis aufs Blut. Und dann kam ein Demagoge, der versprach, das Volk zu einen – er einte es und führte es und andere Völker in die Katastrophe.

Geschichte wiederholt sich nicht? Was wird in den nächsten 20 Jahren passieren? Unsere Gesellschaft ist schon dabei, sich sehr zu spalten. In Hass und Zorn aufeinander, in Verzweiflung und Angst. Die unterschiedlichsten ideologischen Gruppen bekämpfen einander, noch weitgehend verbal aber diffamierend, unversöhnlich, hassend – obgleich es schon viele Anzeichen dafür gibt, dass manche nicht mehr der verbalen Auseinandersetzung trauen – oder auch dazu intellektuell nicht in der Lage sind – und körperlich gegen andere angehen (bei Rechtsextremen bzw. Ausländerfeinden dürften im Wesentlichen Flüchtlingsheime im Visier stehen – bei Linksextremen – den Antifas – wohl alle, die sie selbst als rechts einstufen: http://preussischer-anzeiger.de/2016/08/08/brandanschlag-bremen/) . Hinzu kommen kriminelle Banden, die kräftig mitmischen. Ob wieder ein Demagoge kommt? Von rechts, von links, von ganz anderer Seite, die heute noch nicht so sichtbar wird? Wer vermag das schon zu sagen. Deutlich ist, dass es in unserer Gesellschaft immer gewalttätiger werden wird.

Dagegen müssen sich alle Menschen guten Willens stemmen:

gegen die Polarisierungen, gegen Abgrenzungen,

gegen eine Politik, die Polarisierungen fördert,

für die Mitmenschlichkeit und Menschlichkeit,

für das Miteinander und die Gemeinschaft,

gegen Angst, Unsicherheit und Misstrauen,

für Vertrauenswürdigkeit, Vergebung,

gegen Unterwerfung und Verbitterung,

für positive Stärke, Mut und Freiheit.

In unserer Zeit werden Weichen gestellt für die Zukunft. Noch gibt es viele positive Kräfte. Wenn die schlimmen Kräfte überwiegen, dann ist es äußerst schwer, die Gesellschaft wieder zurückzuführen. Gehen wir auf einander zu.

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NKosi SikeleliAfrika + Tränen Afrikas

Zu dem Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Nkosi_Sikelel%E2%80%99_iAfrika

Bedeuten die Migrantenströme aus Afrika nicht auch: Afrika gibt sich auf? Warum resignieren so viele und verlassen ihr Land, ihren Stamm, ihre Familie – statt zu kämpfen, statt es aufzubauen, statt Afrika aus dem Verfall zu helfen?

Die Migrantenströme sind im Grunde Tränen Afrikas, eines Afrikas, das es noch immer nicht geschafft hat, die Verhältnisse der Menschen so zu gestalten, dass es dort menschlicher wird.

Die Finsternisse der Diktatoren und ihrer Mitläufer, der islamistischen Barbareien, der schamanistischen Verfluchungen, der Ängste vor der Finsternis, die Korruption, die Hexen- und Zauberriten fesseln die Menschen.

Manche möchten ausbrechen, nichts wie weg aus diesen Finsternissen – statt selbst zu versuchen, es heller zu machen. Und weil sie es dort nicht heller machen wollen und können, bringen sie all diese Schrecknisse, vor denen sie fliehen mit.

Gott möge Afrika erleuchten, erhellen, den Weg weisen, den es in Freiheit und angstfrei gehen kann. Damit Afrikaner ihren Kontinent lieben lernen.

(Ich hatte diesen Text schon im August letzten Jahres im Blog.)

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Hollemann

Hollemann klagt. Hoffentlich können die/der Richter differenzieren zwischen rechtsradikal und nicht rechtsradikal. Was die Süddeutsche Zeitung betrifft, hat man da manchmal Zweifel, denn wie bei vielen guten Linken ist alles, was nicht nach der linken Pfeife tanzt, rechtsradikal: http://www.kath.net/news/56277 Das ist genauso mit der AAS – die Birgit Kelle und kath.net entsprechend rechts einordnet. Mit Finanzen aus Steuergeldern werden Bürger – die eben auch diese Steuergelder zahlen –  diffamiert.

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Positives aus der Türkei + Negatives aus der Deutsch-Türkei

Erdogan ist nicht die Türkei. Noch nicht. Und das ist auch gut so. Und so gibt es auch mal Positives aus der Türkei zu berichten, von mutigen Menschen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/tuerkei-journalistinnen-unter-beschuss-a-1105530.html

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Erdogans Handlanger spielen auch in unserem Land verrückt: http://www.focus.de/politik/deutschland/tuerkeikrise-erdogan-anhaenger-in-deutschland-rufen-zum-boykott-guelen-naher-unternehmen-auf_id_5811285.html

Was ich nicht mag, ist, wenn Leute etwas verkürzt wiedergeben, um den anderen in die Pfanne zu hauen. Das habe ich neulich bei Kipping angekreidet und jetzt an Özoguz. Sie sagte laut Ausschnitt in der Tagesschau, was den Versuch der Union betrifft, diese doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen: Das die nichts mit dem Terror zu tun habe. Hat sie nicht. Aber vielleicht sollte Frau Özoguz in Betracht ziehen, dass diese üblen Verhaltensweisen der Erdogan-Truppe in unserem Land vielleicht dazu beitragen könnte, die doppelte Staatsbürgerschaft extrem negativ zu sehen. Sie war ja nie unumstritten. Und die Skepsis wird im Augenblick durch die Erdogan-Türken nur verstärkt.

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Mädchenhändlerbande + Polizei wird verheizt + Strengere Gesetze + Wir schaffen das + Steinmeier und Trump

Die Mädchenhändlerbande in England (Rotherham) ist immer noch sehr aktiv: http://inselpresse.blogspot.de/2016/08/daily-express-der-rotherham.html

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In unserem Land wird die Polizei verheizt: Ein Mob von 70 Leuten versuchte die Polizei zu vertreiben: „Das ist unsere Straße“. Wo? In Berlin natürlich: http://www.berliner-kurier.de/berlin/polizei-und-justiz/-haut-ab–das-ist-unsere-strasse–70-personen-mob-bedraengt-polizisten-24528634

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Und auch in Österreich messern sie wieder: http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Wieder-Messerattacke-mitten-in-Linz;art23653,1326402

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Wenn die strengeren Gesetze nicht nur Wahlkampfgetöse sind oder nur Luftnummern, dann sind sie im Ansatz gut – so sie den Vorgaben des Grundgesetzes entsprechen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/thomas-de-maiziere-aerzte-und-spd-empoert-ueber-sicherheitsgesetz-plaene-a-1106971.html Gleichzeitig zeigen sie, dass zumindest die Union die Lage im Land realistisch einschätzt.

Und: Wir schaffen das! Wir schaffen das, wenn eben die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören solche strengeren Gesetze – und vor allem auch die Umsetzung dieser, das sowohl durch die Sicherheitskräfte als auch durch die Justiz. Dazu gehören aber auch bessere Rahmenbedingungen und Forderungen in der Frage der Integration. Wie Seehofer sagte: Es ist zu schaffen – aber es muss viel getan werden. Es bleibt zu hoffen, dass, biss die Politik endlich in die Gänge kommt und das umsetzt, was unter anderem in diesem Blog seit Monaten gefordert wird, auch die vielen Helferinnen und Helfer in der Bevölkerung nicht resigniert abspringen.

Dazu gehört zudem auch, erst einmal die Altlasten – wie neulich an Gelsenkirchen dargestellt – aufzuarbeiten. Und dann kann man sehen, ob man neue Zuwanderer (nicht Flüchtlinge im strengen Sinn, die müssen immer kommen können) aufnehmen mag oder nicht.

Was ich im Augenblick noch nicht sehen kann: Was macht eigentlich in der Zwischenzeit unsere in Kinkerlitzchen doch so rege EU? Ich habe darüber aus Medien schon länger nichts Vernünftiges mehr gehört. Heißt das, sie überlassen alles den Ländern? Heißt das, sie wurschtelt irgendwie herum? Heißt das, sie handelt im  Hintergrund wirklich Relevantes, hängt es nur nicht an die große Glocke? Ich befürchte eine Art orientalisierte Haltung: Wird schon werden, was kommt das kommt, Inschallah.

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Steinmeier soll es bei Trump Bange werden. Wird mir auch. Aber bei Clinton wird es mir ebenfalls Bange: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frank-walter-steinmeier-wird-bei-donald-trump-echt-bange-a-1107049.html Bei Trump wird es einem noch bänger, wenn die nachrichten, die uns unsere Medien so um die Ohren hauen, stimmen würden. Da aber nur die Hälfte richtig ist, bleibt die Bangigkeit bei 50:50.

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AfD nicht integriert – aber Muslime sind es als Muslime + SPD und Grüne und Islam-Staatsvertrag

Verkürzt gesagt: Alle Zugewanderten sind integriert, wenn sie denn nicht in der AfD sind… Nun denn, Ähnliches konnte man ja schon vor ein paar Wochen hören. Nichts Neues also. Nur dass solche – wie soll man es nennen – Seichtheiten, Dummheiten, Beschränktheiten… – oder für manche besser verdaulich: Weisheiten, schlaue Sprüche… wiederholt werden, ist vielleicht bei manchen Sprecherinnen und Sprechern verständlich: http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/das-seltsame-verstaendnis-von-integration-einer-vorzeige-muslima/ Muslime müssen sich nicht integrieren – sie sind als Muslime schon integriert, so interpretiert der Beitrag.

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Ein neutraler Artikel in der taz, wie wir es gewohnt sind. Die CDU ist im Gegensatz zur SPD gegen einen solchen Staatsvertrag mit der Ditib. Und was schreibt der Autor gnädigerweise – voll neutral: „Ganz abwegig sind die Vorbehalte (der CDU) nicht“ http://www.taz.de/CDU-Niedersachsen-gegen-Muslim-Staatsvertrag/!5323308/ Aber er redet dann doch der SPD-Regierung nach dem Mund. Gehört sich auch so für manchen Zeitgenossen. Ich darf in meinem Privatblog nicht neutral sein. Aber von öffentlichen Medien erwarte ich es.

Natürlich sind die Vorbehalte der CDU nicht abwegig. Das weiß selbst die SPD. Warum sie es dennoch tut? Die nächsten Wahlen stehen vor der Tür und sie fährt häufig in dem Fahrwasser, wie schon häufig im Blog angesprochen: mehr muslimische Kindergärten und Moscheen und Seniorenheime und Krankenhäuser und Friedhöfe und Polizisten und Kopftücher und Halalessen … fördern die Integration.

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Wunder und Chaostheorie

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Gott durchbricht nicht Naturgesetze – sie unterliegen ihm. Und weil sie ihm unterliegen, sind Wunder Zeichen, die auf Gott und seine Wirksamkeit hinweisen. So dachte man vermutlich in biblischer Zeit. Naturgesetze wie wir sie in der Moderne verstehen, waren in der Antike unbekannt. Natürlich wusste man, dass keiner über das Wasser laufen kann – aber warum das keiner kann, das war unbekannt – und so gab es Raum für die Vorstellung, dass es einer doch kann, wenn er in göttlicher Vollmacht wirkt. Sie sahen also Wunder als etwas an, das auf Gott hinweist – ohne diesen Zeichencharakter der Wunder sind Wunder keine Wunder. 

Wer mit Gott rechnet, erkennt auch Wunder. Gott gibt aber – oh Wunder ! – uns Menschen Freiheit, seine Wunder auch anders zu interpretieren: eben innerweltlich. Manches erscheint uns fremd, wenn Gott handelt. Und da wir auch als wissenschaftlich denkende Menschen Fremdes nicht gerne mögen, lehnen wir es erst einmal ab. Manche beäugen es misstrauisch, manche wagen sich näher, manche gehen voller Unverständnis lachend ihrer Wege, manche sagen: Huch, was ist das denn? Das verstehe ich nicht, und sie hoffen, es einmal verstehen zu können, manche bekämpfen es und wollen es nicht wahrhaben, manche erkennen hinter dem Fremden Gott.

Grundsätzlich stellt sich aber die Frage nach dem Weltbild: Ist die Welt lebendig, voller Überraschungen – oder ist sie eine berechenbare Maschine? Wenn wir sagen, die Welt ist lebendig, voller Überraschungen, dann heißt das nicht, dass der Schöpfer der Welt willkürlich und chaotisch ist. Dann heißt das nur, dass wir die Überraschungen noch nicht logisch verstehen. Ich liebe die Chaostheorie: die dynamische Ordnung.

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Eine Frage zu dem Bild: Wie erklärt man sich, dass diese Wasserringe einander durchdringen aber bleiben?

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