Kästner: Juni

Auch in diesem Gedicht spielt die Natur eine große Rolle.

Ich wüsste mal gerne,
wie ein hartgesottener Städter,
der von Natur keine Ahnung hat,
außer, dass die Sonne scheint,
es regnet
und windet,
den Juni beschreiben würde.
Der Mensch kennt nur vielfältiges Einerlei?
Die Schöpfung kennt vielfältiges Leben.

*

Als ich einmal beruflich sehr eingespannt war, habe ich erst im Spätherbst gemerkt, dass ein ganzer Jahreskreis an mir vorübergegangen ist. Ich habe nicht bewusst wahrgenommen, dass es Spätwinter, Frühling, Sommer und Frühherbst war. Ich erschrak. Übrigens versuche ich darum vielfach, wenn die Fotos keine symbolische Bedeutung haben, Fotos von mir im Blog einzubringen, die die Jahreszeit widerspiegeln.

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