Zurückgezogene Kirche

Kirche hat sich in den letzten Jahrzehnten immer stärker aus dem öffentlichen Raum zurückgezogen. Sie ist dabei, den Raum wieder zu erobern.

Was aber auffällig ist: Die einzelnen Glaubenden haben ihre ganz alltäglich gelebte Frömmigkeit aufgegeben:

Beten im Zusammenhang des Essens, reden über den Glauben und das, was einen am Glauben beschäftigt, den Namen Jesus Christus in den Mund zu nehmen, man wagte nur noch vom Glauben als Zwillingsgeschwister des Zweifels zu sprechen, um ja nicht zu gläubig zu erscheinen…

An dieser Stelle sollten wir wieder ansetzen und reflektieren: Warum haben wir uns zurückgezogen? Warum haben wir die Alltagsfrömmigkeit ruhen lassen? Aus Bequemlichkeit? Feigheit? Gedankenlosigkeit? Warum haben wir den Glauben selbst relativiert?

Lasst uns wieder Salz der Gesellschaft und Licht sein. Und, wie Paulus schreibt: Duft verströmen!

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