Islam-Kritik

Vielleicht muss sie noch lernen: Den Islam darf man nur kritisieren, wenn man Muslim ist: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/islamkritik-in-frankreich-ich-sage-was-ich-denke-ich-bin-keine-rassistin-16608795.html

Dazu: https://blog.wolfgangfenske.de/2020/01/25/was-man-sagen-darf-politischer-islam-und-linke/

Wie viel Religionskritik darf sein? Geht es in dieser Frage um Religionskritik oder Islamkritik? Bekanntlich ist heftige Kritik am Christentum seit einigen Jahrhunderten in Frankreich erlaubt. Was heißt: Erlaubt… – fragt einer danach, ob es erlaubt ist oder nicht? Wenn die Gesellschaft gut funktioniert: Nein. Religionen sind nicht sakrosankt. Das zu akzeptieren muss man lernen, wenn man in einer demokratischen Gesellschaft ankommen möchte. Mimöschen gibt es immer. Aber wenn die Mimöschen gesellschaftspolitisch aktiv sind, müssen sie Kritik schlicht und ergreifend ertragen.

In dem Beitrag geht es auch um den Tonfall, in dem Kritik erlaubt ist. Das ist eine spannende Frage: Wer entscheidet in einem freien Land, welcher Tonfall angemessen ist, welcher nicht? Es geht nicht um das, was die Gesellschaft als Beleidigung anerkennt. Das ist dann gerichtlich zu klären. Aber „Tonfälle“?

Übrigens hat die Jugendliche geschrieben, dass sie alle Religionen ablehnt. Aber das spielt in der Islam-Aufregung keine Rolle. Aber ich bin des Französischen nicht so mächtig: https://www.lemonde.fr/societe/article/2020/01/29/affaire-mila-la-ministre-de-la-justice-accusee-de-vouloir-legitimer-le-blaspheme_6027715_3224.html

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Und wie aktiv die Salafisten sind, kann man hier in einem Parallelbeitrag lesen: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-wie-salafisten-in-vorstaedten-kontrolle-uebernehmen-16606507.html

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