Greta – Margaretha + Von Amos zu Jesus aufgestiegen

Der Margaretha-Tag ist der 20.7. Bauernregel sagt:

 „Hat Margaret keinen Sonnenschein, so kommt das Heu nicht trocken herein.“ „Margarete bringt den Flachs auf die Beete.“

Wenden wir uns der Vita der heiligen Margaretha zu:
http://www.heiligenlegenden.de/monate/juli/20/margaretha/home.html

Allein er (sc. der Vater) merkte bald, daß seine Tochter an all dem heidnischen Unsinn keine Freude habe und die Verborgenheit suche. Verwundert hierüber fragte er sie, ob sie vielleicht gar dem Gekreuzigten anhänge. Unerschrocken gab ihm Margareta zur Antwort:

„Ja, Gott hat mir die Gnade gegeben, Christum zu erkennen und ihn den Geliebten meines Herzens zu nennen.”

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Wow, was für Assoziationen: Göring-Eckardt assoziiert mit Greta den Propheten Amos, ein Kardinal (Koch), assoziiert mit ihr den Palmsonntag-Jesus (hoffentlich folgt dem nicht der Karfreitag) – da bin ich mit meinem Bezug auf die heilige Margareta ja noch sehr harmlos. Kardinal Koch möchte sie natürlich nicht zu einem Messias machen. Aber zu einer Prophetin schon.

Es sei freilich angemerkt: Wir haben viele Prophetinnen und Propheten in unserem Land. So viele, dass es schwer fällt, die falschen Propheten von denen zu unterscheiden, die wirklich von Gott gesandt wurden. Ich will mit meinem kleinen Blog keine Geisterunterscheidung vorexerzieren. Aber was wir sehen: Wie sich Menschen im Zeitgeist verlieren, diesen damit auch propagieren. Das zu sehen ist spannend und lässt auch manches verstehen, was unsere Geschichte so zu bieten hat.

Man merkt: Ich war schon immer gegen Massenveranstaltungen. Ich bin da zu sehr Individualist.

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