Aufwühlende Themen

Im Augenblick gibt es viele Themen, die Menschen aufwühlen und kontrovers diskutieren lässt:

  • Klimawandel
  • Gesundheit (z.B. Diesel, Glyphosat, Übergewicht)
  • Migration
  • Bevölkerungswachstum weltweit
  • Terror
  • Diskriminierung
  • Digitalisierung
  • Künstliche Intelligenz
  • Populismus
  • Missbrauch der Medien
  • Fundamentalismus
  • Genforschung
  • Atomkrieg
  • Atomunfall
  • Wirtschaft
  • Nudging
  • Artensterben
  • Kriegsgefahren weltweit
  • Zusammenbruch der Energieversorgung
  • Auseinanderklaffen von reich und arm
  • Kriminalität (Mafiöse Strukturen)
  • Sklaverei
  • Auseinanderbrechen der Gesellschaften und damit verbundene Radikalisierungen

Manche dieser Probleme werden hintangestellt, sind gefühlsmäßig nicht so nahe dran, aber im Grunde bedrohlicher, als man es gefühlsmäßig meint. Dafür sind andere, die im Mittelpunkt der Diskussion stehen, auf absehbare Zeit nicht so drängend. Manche Probleme sind eher Probleme anderer Länder, aber sind weltweit von äußerster Relevanz. Manche hängen zusammen und die Bekämpfung benötigt eine systematische Priorisierung.

An vielen Fronten muss gleichzeitig gekämpft werden – allerdings sind die Kämpfer unterschiedlicher Meinung, sodass eine eindeutige Bekämpfung weitgehend kaum möglich ist. Diese Uneinigkeit besteht auch in den Kirchen bzw. unter Christen.

Vielleicht sollte man fragen: Was würde Jesus tun (what would Jesus do – WWJD)? Und dann im Geist Gottes verantwortlich handeln. Dazu muss man aber die Frage beantworten können: Wer ist Jesus Christus für mich/für uns?

Beides, handeln und nach Jesus fragen, muss Hand in Hand gehen. Ich plädiere als Folge davon auch für eine gewisse Gelassenheit und Ehrlichkeit im Umgang miteinander und Rechthabereien vermeiden. Allerdings darf das nicht bedeuten, die Herausforderungen nicht sehr ernst zu nehmen. Aber ohne eine gewisse Gelassenheit bekämpfen die Kämpfer einander, statt die oben genannten Gegner zu bekämpfen. Es wird viel Energie verschwendet in Stellvertreterkriegen und Schaukämpfen. Die Akteure mögen damit zwar zufrieden sein, weil sie wie extreme Gschaftlhuber (besseres Wort für Wichtigtuer) aktiv sind – nur erreichen sie damit wenig.

Ruhe zu bewahren angesichts der massiven Herausforderungen – das gibt der Glaube an Gottes Wirken. Wir sind als Menschen nicht auf uns allein gestellt. Wir müssen nur lernen, auf Gott zu hören. Da es aber die wenigsten tun werden, werden die Gschaftlhuber, Menschen bedrängen.

Man kann die Probleme nur gemeinsam lösen – das heißt auch gemeinsam mit Menschen, die anderer Meinung sind – massiv anderer Meinung. Wer meint, hier noch manche ausschließen zu müssen, hat nicht kapiert, wie bedrängend die Herausforderungen sind.

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