Religionskriege in Europa + Trümmer der Ideologien + Fraunrechte nicht für Muslima

Der Außenminister der Türkei droht wohl mit Religionskriegen in Europa. Damit formuliert er etwas, was als Drohung angesichts der vielen Zuwanderer immer im Bereich des Möglichen liegt. Die Aggression geht nicht von den Einheimischen aus, sondern von den zugewanderten islamischen Extremisten bzw. von Extremisten, die in den Ländern Europas extremisiert wurden. Ich denke jedoch, ein Religionskrieg hätte im Augenblick keine Chance, weil die meisten Zugereisten nichts als Frieden wollen. Manche sind extremere Muslime, aber das bedeutet nicht, dass sie Auseinandersetzungen wollen, schon gar nicht bewaffnete. Solche Auseinandersetzungen können in bestimmten Stadtteilen passieren – aber sie würden, wenn die Politik ihre Verantwortung trägt, verhältnismäßig schnell beendet werden können. Zudem würden die verschiedenen Gruppen innerhalb Europas übereinander herfallen: Türken, Kurden, Araber… – sie sind einander alle nicht besonders wohlgesonnen. Man muss höchstens Angst vor einzelnen Terror-Wahnsinnigen haben – aber nicht die Gesellschaft als Ganze.

Aber was solches Geschwätz gefährlich macht: Es ist wie das der IS, die immer drohte, den Krieg durch Maulwürfe auszubreiten: Es fördert das Misstrauen. Und das darf Europa nicht zulassen. Man muss Stärke zeigen – denn das verstehen viele dieser Extremisten sicher besser als Weichheit. Andererseits muss man jedoch alles dazu tun, dass sich die normalen Muslime – vor allem die türkischen in diesem Fall – nicht von diesen irren Drohungen beeinflussen lassen.

So mancher Türke schämt sich für das Verhalten der Regierung. Es entehrt die Türkei. Und das will was heißen, wenn Türken sehen, dass die Regierung ihres Landes die Türkei entehrt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/mevluet-cavusoglu-tuerkischer-aussenminister-warnt-vor-religionskriegen-in-europa-a-1139051.html

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Wie schnell können Ideologien – auch religiöse – eine freie Welt in Schutt und Asche legen: http://www.spiegel.de/einestages/afghanistan-fotos-aus-den-sechziger-jahren-a-951139.html Wir müssen ungemein aufpassen, auf alle ideologischen Bedrohungen unserer Zeit.

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Nur ganz wenige Muslima kämpfen für Frauenrechte – und sie werden nicht unterstützt. Im Gegenteil – auch Linke versagen ihnen die Unterstützung: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/weltfrauentag-nicht-fuer-musliminnen-gedanken-zur-parlamentsdebatte/

Die laufen lieber mit Pussy-Hats durch die Gegend.

Sabatina James sagt:

Frau James, die in diesem Kulturkreis gelebt und gelitten hat, ist abgemeldet. „Ich bin immer wieder darüber erstaunt, mit was für einer Leidenschaft die Islamisten verteidigt werden“, sagt sie schließlich. „So viel Verteidigung bekommen die Opfer nicht.“

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