Das Kreuz – der senkrechte Balken bedeutet:
der Himmel berührt die Erde.
Der Waagrechte Balken bedeutet:
die Arme umfassen die Erde.
Der Himmel berührt die Erde:
Jesus hat Gott den Menschen nahegebracht und den glaubenden Menschen zu Gott.
Jesus vergewissert den Menschen Gottes Liebe in all der Lebensfinsternis und ermöglicht die Liebe des Menschen zu Gott.
In Jesus Christus werden Gott und Menschen ganz eng verbunden: Wie eine Rebe am Weinstock hängt, so sind Glaubende mit Jesus vereint, bekommen Kraft von ihm – und das nicht nur zur Lebzeiten Jesu, sondern erst recht durch seinen Tod und seine Auferstehung.
Die Arme umfassen die Erde:
In Jesus kam Gott zu uns und hat damit die Welt erhellt, er hat den Menschen Hoffnung gegeben in dem alltäglichen Einerlei. Die Menschen können anders werden. Es muss nicht immer alles einfach so ablaufen zwischen bösen und guten Kräften wie bisher. Menschen und Welt haben eine Verbindung zu Gott und ein Ziel. Sie haben Hoffnung in Ewigkeit und Liebe. Sie haben Licht, sie haben einen Weg, sie kennen den Zugang zu Gott: Wer mich sieht, der sieht den Vater, sagt Jesus Christus. Sie haben in Jesus Christus Brot und Wasser, die auf diesem Weg des Guten und des Lebens nähren, stärken, aufrichten.
Die Welt ist nach Jesus nicht mehr wie sie vorher war: In Jesus kam Gott in die Welt. Jesus hat ein großes Werk vollbracht. Zu diesem großen Werk gehörte es, dass er das Sterben auf sich nimmt.
Für uns!
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“Ohne dem Tod am Kreuz wären die Abendmahlsworte Jesu letztlich eine Währung ohne Deckung. Umgekehrt aber wäre ohne die Abendmahlsworte Jesu der Kreuzestod eine bloße Hinrichtung ohne jeden erkennbaren Sinn. Sinn hat der Kreuzestod Jesu vielmehr nur aufgrund der Wandlung des Todes in Liebe von innen her… Die Hingabe seines Lebens ist das Opfer, das Jesus vollzieht, um uns seine Liebe zu zeigen, die ohne Grenzen ist.”
(Kurt Kardinal Koch: http://www.kath.net/news/50050 . In dem Artikel wird die Bedeutung der Auferstehung nicht angesprochen: Das Kreuz bekommt erst seine große Bedeutung durch die Auferstehung. Erst die Auferstehung lässt erkennen, dass der Kreuzestod kein alltäglicher Kreuzestod war, einer unter 1000den, und lässt erkennen, dass die Einsetzungsworte keine leeren Worte waren. Erst die Auferstehung ist Legitimation Jesu, seiner Worte und Taten.)
Dazu fiel mir ein: In der Antike haben die Opfernden den Göttern gesagt, was sie ihnen an Opfer bringen. In den Einsetzungsworten sagt Jesus, der Sohn Gottes, welches Opfer er den Menschen bringt. Das Opfer wird umgedreht, auf den Kopf gestellt… – nicht nur für Glaubende eine Wende, sondern auch religionsgeschichtlich gesehen.
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