Islam und Antisemitismus

Hier dürfen wir erfahren, dass Antisemitismus im Widerspruch zum Islam steht: http://www.dasmili.eu/art/antisemitismus-steht-im-widerspruch-zum-islam/#.U_RHPcV_uSo

Am Ende des Artikels steht jedoch wieder: „antimuslimische Ressentiments“ – und: jüdische Gemeinden müssen aktiver werden: Transparenz, Dialogmöglichkeiten schaffen. Ebenso wird die Loyalität Deutschlands zu Israel nicht gerne gesehen.

Was sollen wir zu einem solchen Beitrag sagen? Gibt es keine Forderungen an Muslime? Bei ihnen ist alles gut? Vielleicht indirekt: „Jede Schmähung des Judentum ist somit ein Angriff auf den Islam.“ Ich schätze Tahir Chaudhry sehr – aber der Beitrag springt zu kurz.

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In der Schweiz versuchten radikale Muslime eine Synagoge zu stürmen: http://www.jihadwatch.org/2014/08/switzerland-muslim-protesters-attempt-to-storm-synagogue – Als hätten die Juden hier etwas mit Israel und dem Gaza zu tun. Das ist Kollektiv-Schuld-Denken, das wir mit Blick auf den Islam bei uns immer bekämpfen. Wenn in islamischen Ländern Kirchen zerstört werden, dann darf in Europa als Antwort keine Moschee zerstört werden, weil die Muslime hier nichts dafür können. Aber dieses Denken ist diesen Muslimen vollkommen fremd. Sie kennen nur eine Einheit: Wenn Juden in Israel was machen, was ihnen nicht gefällt, dann müssen Juden hier darunter leiden. Wenn wir diesen Maßstab an Muslime anwenden würden, dann gäbe es in Europa Mord und Totschlag. Gott sei Dank, sind wir hier weiter.

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