Ausländer in Schneeberg

Besser als Herumzudemonstrieren ist das, was hier versucht wird – und sicher ausgebaut werden muss: Gemeinsam mit den Ausländern etwas tun, damit sie in das Sozialgefüge eines Dorfes eingebunden werden: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/schneeberg-hochschule-in-der-npd-demo-stadt-in-sachsen-a-940047.html Es ist gut, dass mit ihnen gebastelt wird – aber hoffentlich geschieht auch mehr. Schneeberg hat 15.000 Einwohner. Wahrscheinlich ca. 6.000 Familien. Kann man das nicht zu einem Muster machen? Ich hoffe ja immer, dass Menschen aus einem Dorf, einer Stadt die Asylsuchenden und andere als Paten übernehmen, sie in die Kultur unseres Landes einführen, sie begleiten. Wäre das bei einem solchen Städtchen nicht möglich?

Freilich ist das nur die eine Seite. Der Staat muss alles dazu tun, dass die Bevölkerung nicht überstrapaziert wird. Und das befürchten manche: Wenn man Asylsuchenden zu freundlich gegenüber ist, sagt der Staat: Geht doch! Hier eine Balance zu finden… – wir haben so viel Leute, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Sind sie nicht in der Lage, eine befriedigende Lösung zu finden? Städte vollzustopfen ist keine befriedigende Lösung, vor allem, wenn diese Menschen nicht mit unseren gesellschaftlichen Gepflogenheiten vertraut gemacht und ihnen eingepasst werden. Denn diese Zeit befürchte ich, dass ein großer Teil der Bevölkerung sagt: Nein, so geht es nicht weiter. Nein, ich dulde nicht mehr alles! Nein, ihr könnt nicht an mir herumexperimentieren! Und dann wird’s hart. Dann helfen keine salbungsvollen Worte und Apelle mehr.

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