Tote in Mali + Tote in Syrien

Möglicherweise wurden durch IS-Fulbe junge Männer der Tuareg ermordet: http://www.tagesschau.de/ausland/mali-fulbe-tuareg-angriffe-101.html

Interessant an dieser Nachricht finde ich, dass die Fulbe/Fulani endlich mit Namen genannt werden, denn die sind es auch, die in Mali und in der Zentralafrikanischen Republik – Hand in Hand mit Islamisten – gegen andere Stämme vorgehen. Es gab einmal ein muslimisches Fulbe-Reich, das möglicherweise wieder hergestellt werden soll – allerdings in modernen Dimensionen, also nicht nur auf verhältnismäßig kleine Bereiche bezogen https://de.wikipedia.org/wiki/Dschihad_der_Fulbe

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Wenn dem wirklich so sein sollte, dass Blauhelme sich nicht einmischen dürfen und zusehen, wie Menschen in den Hinterhalt geraten, dann ist die UN krank. Wie kann sie wieder gesunden? Das Video ist wie ein PC-Spiel – nur real. Mit echten Toten. Was manche faszinieren dürfte – sodass sie gerne UN-Blauhelme werden wollen. Sorry, aber so verwirrt schätze ich so manche meiner Zeitgenossen ein: http://www.tagesschau.de/ausland/oesterreich-blauhelme-golan-103.html

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Bundesregierung und Assad und Syrien + Medien und Trump + Trump-Zölle

Die Regierung ist sowieso – was Syrien betrifft – nicht in eine konstruktive Politik eingebunden. Sie ist nicht innovativ, nicht nach vorne schauend. Von daher verwundert es nicht, wenn alles kritisiert wird, was Assad tut. Dadurch, dass man eben alles kritisiert, wird die notwendige und ernsthafte Kritik dann auch nicht mehr ernst genommen. Man hat Assad in die Hände des Iran der Hisbollah und Russlands getrieben und hat immer noch keine Idee, ihn wieder daraus lösen zu können. Im Gegenteil: Man verfestigt diese Politik der Hineintreibung. Unter Maas wird sich auch an der rechthaberischen Politik nichts ändern. Festgefahren verfolgt man zu Fuß die festgefahrenen Spuren. Es sei denn, er wächst an seinen Aufgaben – was ich auch dachte, als er Justizminister war. Kurioserweise traue ich Merkel eher eine Richtungsänderung zu – aber da ist wahrscheinlich der Wunsch der Vater des Gedankens.

Eine Richtungsänderung – um nicht missverstanden zu werden – würde nicht bedeuten, Assad reinzuwaschen. Sie würde bedeuten, die Menschen Syriens in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn Syrien dann wieder in geordneten Bahnen läuft, sollte man international einvernehmlich nach Lösungen suchen, wie man mit Assad umgeht. Das ist möglich, weil zurzeit die Menschen – nicht nur Russland – in Syrien Assad unterstützen – außer Islamisten und andere Rebellen natürlich. Wenn man ihnen Assad nehmen würde, nähme man die einzige Kontinuität – vor allem, wer sollte an seine Stelle treten? Ein Vasall Erdogans? Der USA/Frankreichs? Irans? Das würde weitere Katastrophen nach sich ziehen. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/auswaertiges-amt-empoert-ueber-taetigkeit-von-assads-ausgleichsamt/

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Ein richtiger Beitrag zum Thema manche Medien und Trump: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article175886239/Es-ist-eine-GroKo-Tag-45-Wenn-deutsche-Medien-ueber-Trump-schreiben-denke-ich-an-die-DDR.html

Und dann hört man das aus berufenem Munde (Merkel). Der Präsident entscheidet… http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/merkel-bei-trump-der-praesident-entscheidet-ueber-die-strafzoelle-15564186.html

Die Politik scheint langsam zu begreifen.

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Ganz gefesselt schaute man auf die Entscheidung Trumps. Und nun – nun hat er einfach den Termin verschoben, damit den Druck erhöht, die Signale, dass man nun verbessern und miteinander reden will, gilt es nun zu realisieren. Damit hat Trump wieder sein Ziel erreicht. Unterwerfungsgesten gab es – darum konnte er eben diese Entscheidung souverän treffen in der Erwartung, dass die unter Druck gesetzten Verhandlungen schnell zu einem für die USA angenehmen Ziel führen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/donald-trump-verschiebt-entscheidung-ueber-strafzoelle-auf-stahl-und-aluminium-a-1205624.html

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Segen am Sonntag

Wir suchen immer wieder Ruhe, Geborgenheit.

Zurückgezogenheit ersehnen wir manchmal, verbunden mit dem Gefühl der Sicherheit.

Stille, einfach nur sein, umhüllt von Farben, von Duft, vom Klang des Friedens.

Gott segne Euch, dass Ihr all das verwirklichen könnt,

wenn Ihr Euch danach sehnt,

dass ER Euch Geborgenheit ist, wenn Ihr Euch bloßgestellt fühlt,

dass Eure Rastlosigkeit in IHM ausklingt und ER Eure Ruhe und Euer Friede ist.

 

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html und  www.blumenwieserich.tumblr.com Der Blog wird in den nächsten Wochen nur sehr unregelmäßig bestückt werden können.

Isa Vermehren

Über das Leben von Isa Vermehren: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/isa-vermehren-nach-kabarett-und-kz-ins-kloster

In diesem Beitrag über das schwere Leben von Isa Vermehren heißt es:

Am Ende eines langen Lebens sah sie ohne Angst, aber eher pessimistisch in die Zukunft. Ihr Glaube an das Gute im Menschen war schon im KZ erschüttert worden, nicht aber ihr Glaube an Gott. Ihren Zuhörern riet sie, sich von der Unruhe des Herzens führen zu lassen. Geduld gehöre aber auch dazu, und das Wichtigste dabei: „für das Ende dürfen wir Hoffnung haben“.

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Das Kreuz in Bayern + Söders Versuch + Ein Schublädchen-Buch?

Das Kreuz in Bayern – die Sicht von Birgit Kelle: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article175797673/Birgit-Kelle-ueber-das-Kreuz-in-Bayerns-Amtsstuben.html

Dazu auch die Meinung von Alexander Grau: https://www.cicero.de/kultur/kippa-kreuz-kopftuch-religion-saekular-gesellschaft-modern

Die Reaktionen konnte man freilich schon vorhersehen. Das Kreuz provoziert pawlowsche Hirn-Reflexe. Wie ich manche meiner aggressiven a-religiösen Zeitgenossen so einschätze, gibt es keine Ruhe, bis alle Protagonisten entnervt aufgeben.

Da freut man sich, endlich das Kreuz immer weiter zurückdrängen zu können, wie die gesamte Religion, man steckt alle Energie darein, sie klein zu machen, unscheinbar, die Kirchen versuchen auch das Kreuz auf einen kleinen Raum zu reduzieren, um ja nicht zu provozieren – und dann kommt Söder.

Damit will ich nicht sagen, dass ich damit einverstanden bin, das religiöse Symbol als Staatssymbol zu ersetzen. Was mir daran eben auffällt ist, dass unser Land kein einigendes Band mehr hat, und der Versuch, das Kreuz als ein solches wieder zu errichten, wird vermutlich nicht klappen. Man kann heute (vielleicht morgen?) nicht eine politische Einheit herstellen durch religiöse Symbolik: Das Kreuz muss Ausdruck der Gesinnung sein – und nicht eines, das eine bestimmte Gesinnung zur Folge haben soll. (Wobei ich allerdings nicht weiß, wie die Mehrheit der Bayern darüber denkt, denn man muss unterscheiden zwischen medialen Kampagnen und den Bayern, auch zwischen Münchenern und Bayern.) Haben all die Kritiker eine Idee, wie man die Gesellschaft wieder einen kann. Sie wissen nur, was sie nicht wollen. So zerfällt sie. Europa ist und hat übrigens keine einende Idee. Sie hat als Einung nur eine Flagge und Beethovens Freude. Einheit liegt vielleicht noch im Streit, der manchmal mühsam unterdrückt wird.

Diese Umfrage hat Deutschland im Blick – nicht Bayern. Von daher ist sie irrelevant in der aktuellen Diskussion: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-04/markus-soeder-csu-bayern-umfrage-kreuze-behoerden-ablehnung

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Stoppt sie in die Schublädchen, die Mitchristen, die Schwestern und Brüder, die ich politisch nicht mag? https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2018/04/27/sind-konservative-christen-rechts/

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Hyper-Liberalismus + Islam = Kuscheltier

Der Hyper-Liberalismus – ein Wort, das ich immer gesucht habe, um den normalen Liberalismus von seinen Auswüchsen zu trennen. Über diesen intoleranten Hyper-Liberalismus hat Alexander Grau einen Beitrag geschrieben, der im Grunde auch die Haltung wiedergibt, die ich immer wieder angesprochen habe: https://www.cicero.de/kultur/Freiheit-Liberalismus-Meinungsfreiheit-Toleranz

Ich überlege nur soeben: Ist der Hyper-Liberalismus auch eine Art Hipster-Liberalismus?

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Islam, so würde ich sagen, ist nicht nur ein Kuscheltier der Linken, die in ihm hineininterpretieren, was ihnen selbst wichtig ist oder es als ihre gute Tat am Tag ansehen, nicht genau hinzuschauen. Er ist genauso gut Kuscheltier derer, die sich nicht mit ihm auseinandersetzen wollen, sondern ihn nach ihrem Gusto gestalten – manche. Andere sehen ihn vermutlich schon so wie er in seiner Grundlage oder in seinen Facetten ist, aber doch in der Bevölkerung das Kuscheltier-Image fördern: https://www.cicero.de/innenpolitik/hamed-abdel-samad-integation-muslime-islam-fluechtlinge-video

Übrigens wäre ich auch nicht damit zufrieden, die Christen als Kuscheltiere anzusehen. Man kann es natürlich machen – aber dadurch kann man die Religion in ihrer eigenen Größe und Selbständigkeit nicht neutralisieren. Auch Christen wollen nicht Kuscheltier der Welt sein, sondern Salz der Erde und Licht für die Welt.

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