Wundersame Religion + Geheimnis

Das Christentum ist schon eine wundersame Religion:

  • Gott wird Mensch.
  • Jungfrauengeburt.
  • Jesus wirkte Wunder.
  • Ein bis drei Jahre wirkte Jesus – ist bis heute weltweit bekannt.
  • Er wurde hingerichtet und ist auferweckt worden, ist auferstanden.
  • All das in einem unbedeutendem Land,
  • verkündigt von unbedeutenden Menschen,
  • die Gewalttaten ausgeliefert waren.
  • Deren Botschaft war trotz des Leidens: Gottes Liebe in Jesus Christus, neues Leben.
  • Anwesend ist Jesus Christus als Auferstandener,
  • anwesend in Brot und Wein,
  • anwesend in seinem Geist, dem Geist Gottes.
  • Menschen werden ewig bei ihm sein.
  • Bekannt als der, durch den alles ist, in dem alles ist.

Das Christentum ist eine wundersame Religion.

Manche sagen: Jesus von Nazareth war ein bedeutender sozialer Mensch.

Manchen sagen: Er ist ein Rätsel.

Manchen ist er unbedeutend.

Manche warten ab, was das alles zu bedeuten hat.

Manche bekämpfen ihn heftigst.

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Unser Glaube birgt viele Geheimnisse, er ist Mysterium.

Weil es Geheimnisse Gottes sind, gehen wir hoffnungsvoll in die Zukunft. Als Geheimnisse weisen sie in die Zukunft – Geheimnisse sind dazu da, gelüftet zu werden. Dass es Geheimnisse sind – keine sinnlosen Aussagen – das garantiert Gott, der hinter den Geheimnissen steht. Gott selbst, der Geheimnis ist.

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Paulus – Apostel Jesu Christi + Glaube überlebt

Der Film wurde den verfolgten Christen gewidmet.

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Glaube überlebt – auch wenn Menschen Glaubende töten.

Glaube überlebt auch diejenigen, die Glaubende in ihrem Wahn welcher Art auch immer drangsalieren und sogar ermorden.

Juden und Christen bekennen: Gott ist Herr – auch wenn Menschen in den Glaubenden Gott selbst töten möchten.

Das Einzige, was Glauben Probleme bereitet: die Glaubenden selbst, so sie nicht nachfolgen, sondern meinen, sich und ihre Egoismen, Weltanschauungen und Klugheiten in den Mittelpunkt stellen zu müssen.

Aber diese werden Glauben auch nicht zum Schweigen bringen. Der Geist Gottes wird reinigend wirken – wenn nicht durch die versagenden Glaubenden selbst, dann doch durch Nicht-Glaubende.

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Energie kommt aus der Steckdose + Demos in Köthen + Politisch eingesetzte Gebete

Energie kommt aus der Steckdose – warum benötigen wir Kohle? Iiiih, Öl und Gas. Brauchte lange, bis es sich gebildet hat, dann kommt der Mensch und macht es in kurzer Zeit kaputt. Warum AKWs? Windräder sind auch nicht optimal, verschandeln den Blick, schreddern und vertreiben Tiere, Sonnenkollektoren sind giftig… – also alles: Weg damit. Nein, Wasser soll bleiben. Aber wir müssen es sparen.

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Kritik an die Baumbesatzer: „Wie Reichsbürger mit Rastas“: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hambacher-forst-aktivisten-protestieren-gegen-abholzung-15790265.html

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Das ist doch nett: http://www.spiegel.de/fotostrecke/cartoon-des-tages-fotostrecke-142907.html

Aber kommt der Kohleausstieg? Man darf das tolle Wetter dieses Jahres mit seinen immens vielen Sonnenstunden nicht als Maßstab für alle Jahre nehmen., Vielleicht sollte man über den Kohleausstieg nachdenken, wenn wir ein nasskaltes windstilles Jahr als Jahr der Klimaveränderung begrüßen dürfen. (Alle Extreme – auch soziale – sind doch auf Klimaveränderung zurückzuführen – oder irre ich mich.)

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Zu Demos in Köthen: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/darum-ist-die-situation-in-koethen-nicht-eskaliert-15789786-p3.html

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Öffentliche Gebete haben schon immer eine Funktion. Wer setzt sie ein und warum? Wie sollen die Gebete aussehen, wenn sie gerechte und keine politisch missbrauchten Gebete sein sollen? Eine spannende Frage.

Gebete müssen die Friedenssehnsucht aussprechen,

  • müssen Brücken bauen,
  • müssen auch die eigene Schuld in den Blick nehmen, das eigene Versagen.
  • Es muss, so lehrt uns die Bergpredigt, ein Gebet für die Gegner sein,
  • muss die Hand reichen, darf nicht aufhetzen,
  • muss stärken, um zu verbinden, nicht, um zu spalten,
  • muss der Stadt zum Segen dienen,
  • darf keine politische Machtdemonstration sein.

Wir sind alle abhängig von der Gnade und der Liebe Gottes.

  • Es muss ein Gebet um Gottes Geist sein. Für alle.

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Katholische Kirche

Was macht er mit der Katholischen Kirche? Der Papst? Vertrag mit Chinas Regierung? Fällt er damit nicht den freien Christen in den Rücken? Diplomatie ja, aber nicht Verrat an der Kirche. Es wird diesem Papst nicht gut tun. Denn die Annäherung an Ideologen verrät die Kirche, liefert sie aus. Sie kann nicht in die Hand der Ideologen geraten – und wenn einer sie an diese verkauft, dann wird es sie zerreißen in die vielen Mitläufer und die armen, die um ihr Leben rennen müssen. Wir kennen das ja schon aus unserer näheren Geschichte.

Warnt ihn nicht, dass ein Diplomat, der beschuldigt wird, Kinder und junge Männer und damit die Kirche missbraucht zu haben davor, diesen politischen Missbrauch in die Wege leitete? Zeigt ihm das nicht, dass er auf einem äußerst gefährlichen Weg ist? http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/missbrauchsaffaere-in-der-katholischen-kirche-warum-schont-der-papst-mccarrick-15792597.html

Zwei rechtmäßig anerkannte Bischöfe müssen zwei Bischöfen weichen, die das chinesische Regime ausgewählt hat? Kann es noch schlimmer kommen? Er fällt den vielen freien Christen in den Rücken und spaltet die chinesische – nicht nur diese – Christen.

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Immer wieder dasselbe

Da denkt man sich was Neues aus, preist es als die neueste Wahrheit an – und viele, viele Opfer später erkennt man: War nur modischer Kappes: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/rechtschreibung-kinder-lernen-rechtschreibung-am-besten-mit-der-fibel-a-1228351.html

Vor allem: Was so ein Kappes immer kostet! Kraft, Zeit, Energie, aber auch Steuergelder…

So ist eben der Mensch. Verwirft Altes, um dann wieder nach 1000 Irrwegen zurückzukommen – um dann wieder neu mit all seinen Irrwegen zu beginnen. Warum? Weil sie nicht den Menschen achten, sondern ihre überhöhten Ideen. Man will modern sein und steckt andere, die ebenso sein wollen, an, und dann sind alle modern sein Wollenden hellauf begeistert, sich einen Namen machen zu können mit modernem Kram – aber sie vergessen eben den Menschen. Den guten alten Menschen mit seiner Psyche, den Menschen als Mensch, der er nun einmal ist. Übrigens – das geht auch den Genderer*Innen so.

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Künasts Welt + Weltoffenheit + SPDs Frauenquote + Maaßen – Aufreger

Künasts Welt: Kein Nutella – aber Werbung für Abtreibung: https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus179567386/Birgit-Kelle-Nutella-ist-Teufelszeug-Sagt-die-Antispassbeauftragte.html

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Firmen werben mit Weltoffenheit, wenn sie nicht nur weiße Menschen in die Werbung einbauen, unsere Fernsehsender tun das – und eine Uni wollte das auch machen. Sie meinte aber, dass nicht sie das so wollte, sondern die Werbeagentur. Und so wurden ruckzuck aus ein paar weißen Studenten nichtweiße Studenten: https://www.welt.de/vermischtes/article181544262/Lyoner-Ecole-Emile-Cohl-Franzoesische-Kunst-Uni-manipuliert-Fotos-ihrer-Studenten.html

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SPD mag eine Frauenquote im Bundestag? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/spd-liebaeugelt-mit-frauenquote-fuer-den-bundestag-15789547.html

Spannend, wie sie das hinbekommen möchte. Nicht die Gewählten kommen dann dran, wenn sie Männer sind, sondern die mit den zweitmeisten, drittmeisten… Stimmen, wenn sie Frauen sind. Oder die Parteien stellen nur Frauen auf – mit ein paar Quotenmännern, die ja nicht die Anzahl der Frauen übertreffen darf? Mal sehen, ob das keine Zeitungsente gewesen sein soll.

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Da habe ich doch meiner nicht anwesenden Kristallkugel nur zögerlich geglaubt – leider. Dennoch: Ich schrieb zu Maaßen am https://blog.wolfgangfenske.de/2018/09/14/maassen-kristallkugel-loesung-merkel-verteidiger/:

Oder wird er vorher doch Sicherheitsbeauftragter im Innenministerium, Berater von Seehofer?

Gut, dass die sich dafür entschieden haben. So haben dann Medien und Opposition wieder Munition für ein paar Wochen. Was würden sie alle ohne solche Aufreger machen?

Wenn könnten sie als Nachfolger bestimmen? Ich wäre für einen SPD-Mann zur Besänftigung von Medien und Opposition: Wie wäre es mit Schulz? Oder Kramer: CDU-Mitglied – dann FDP-Mitglied – dann SPD-Mitglied.

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Äthiopien + Wird Bemba ruhig bleiben? – Macron verliert an Glanz?

Seit Jahren braut sich in Äthiopien was zusammen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/aethiopien-proteste-nach-toedlichen-auseinandersetzungen-a-1228563.html

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Bemba darf im Kongo nicht antreten. Wird er sich daran halten? Auch der Kongo ist ein Pulverfass: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jean-pierre-bemba-urteil-gegen-ex-warlord-aus-kongo-bestaetigt-a-1228562.html

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Was passiert mit Frankreich, wenn der glänzende Macron an Glanz verliert? http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-emmanuel-macron-im-umfragetief-15792569.html

Manche scheinen zu denken: Lieber nicht nachfragen. Macron ist noch ein paar Jährchen an der Macht.

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Gott in Jesus Christus – Bibelauslegung

So manche biblische Geschichte atmet nicht den Geist Jesu.

Aber man muss sie aus dem Geist Jesu lesen lernen.

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Christen sehen Gott in Jesus Christus. Darum werden alttestamentliche Gottesbilder von Jesus Christus her beurteilt. Sie sind dann manchmal religions-psychologisch zu verstehen, sie sind manchmal als Zerrbild Gottes zu erkennen, auch als Kampf gegen Gott. Gott wird in das Licht der jeweiligen Zeit getaucht – er wird wie die Götter der Völker beschrieben, er wird so dargestellt als einer, der mit den siegreichen Göttern der Völker mithalten muss. Es gibt einen Prozess der Gotteserkenntnis. Gott schält sich immer stärker aus den Verzerrbildern heraus, die der Mensch in seiner beschränkten Erkenntnis von Gott gemacht hat. Und so gibt es wunderbare Lichtblicke in den alttestamentlichen Texten, Lichtblicke, in denen Gottes Geist sichtbar und strahlend wird. Aber das kann man erst dann erkennen, wenn Jesus Christus der Maßstab ist. Eines dieser Lichtblicke ist das Wort des Propheten Jeremia, indem er den Geist Gottes ankündigt, der Gotteserkenntnis wahr werden lässt.

Ich weiß nicht – gab es je eine Zeit im Judentum und auch im Christentum, in der die alttestamentlichen Texte einfach so ohne Kritik, ohne Maßstäbe rezipiert wurden? Wie hart der Talmud zum Teil mit biblischen Texten umgeht! Oder man versuchte die Texte auf unterschiedlichen Ebenen zu verstehen (in der Tradition der Griechen – ich denke da an Philo, an Origenes, an die Auslegung früher Christen…). Kritik an biblischen Texten ist nichts, das Religionskritikern vorbehalten ist – sie ist Teil unserer religiösen Kultur. Der Unterschied ist nur: Glaubende kritisieren mit Gott im Hintergrund – säkulare Religionskritiker tun es ohne Gott. Von daher gibt es eben auch unterschiedliche Folgen – Folgen hermeneutischer Art.

Alle alttestamentlichen und neutestamentlichen Texte sind relevant. Sie sind äußerst relevant. Aber haben eben auch die Funktion zu zeigen, dass der Mensch Sünder ist, dass er sich gegen Gott und Menschen wendet (was nicht zuletzt Luther so gesehen hat). Der Mensch wird nicht glorifiziert – im Gegenteil: das gesamte AT stellt das Volk Gottes als eines dar, das sich gegen Gott sperrt, das seinen Alltag ohne Gott und gegen Gott leben möchte – und das geht dann ja auch im NT und massivst auch im Laufe der Kirchengeschichte weiter. Das geschieht selbst in Texten, in denen Menschen aus ihrer Zeit heraus meinten, Gott einen Gefallen zu tun – und Gott mit ihren eigenen frommen und unfrommen Ansichten identifizierten. Gott bringt sich gegen diesen bewussten und unbewussten Kampf gegen Gott immer wieder ein, korrigierend, fordernd, klärend.

Zuletzt eben durch Jesus Christus. In Jesus Christus.

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Der Blog kann leider erst am Mittwoch wieder weiter bestückt werden.

Kirche steht drauf – aber auch drin?

Das gibt Probleme, wenn Kirche draufsteht – aber drin nichts von Kirche zu entdecken ist. Das gilt für Krankenhäuser, Kindertagesstätte… – aber auch Gottesdienste. Zu diesem Komplex: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article181519700/Was-in-Gottes-Namen-ist-der-eigentliche-Auftrag-der-katholischen-Kirche.html

Ich würde aber sagen, dass man als Kirche entsprechendes soziales Engagement nicht aufgeben sollte, sondern im Gegenteil: Es aus dem Glauben heraus wieder innovativ angehen sollte.

„Christlich“ zu sein ist kein Label, sondern eine Aufgabe, ein Anspruch.

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