5 Antworten auf „Wissenschaft: MekongArten, InSightSelfi“

  1. Vielleicht ist es Ihnen entgangen, dass der Mensch dazu eingesetzt wurde, sich um die Schöpfung zu kümmern?
    Wo soll das in der Bibel stehen? Bin gespannt darauf, es zu erfahren. Kann ja durchaus sein, dass ich etwas übersehen habe.

    <bVielleicht ist es Ihnen entgangen, dass Jesus Christus dazu aufruft, sich für Menschen einzusetzen und nicht einfach sagt: haltet ruhig, lasst die Finger davon, macht mal lieber nichts – alles Gottes Wille
    Diese These von Ihnen hat zwei deutliche Schwächen:
    1. geht es in dem Spiegel-Artikel nicht um Menschen, sondern um die Erhaltung der Natur
    und 2. sagt Jesus genau das Gegenteil von dem, was Sie behaupten, z. B. in Mt 6, 25ff.:
    “ Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. …
    Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an…
    Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft….
    Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.“
    Das alles sind Worte (soweit überhaupt authentisch) eines Endzeitpredigers, der das baldige Ende der Menschheit erwartet. Dumm nur, dass er sich auch da fundamental geirrt hat. 🙂

    1. Zur ersten Frage: Genesis 1.
      Zur zweiten Aussage: Sie haben den wichtigsten Aspekt nicht zitiert; Trachtet zuerst nach dem reich Gottes…, Sie vergaßen Antithesen zu erwähnen; Sie übersahen dass Nachfolge bedeutet, Jesus zu folgen. Und was tat er? Däumchen dreh´n gewiss nicht.

      1. Zur ersten Frage: Genesis 1.
        Sollte dann doch schon etwas genauer sein! Ich kenne in Genesis 1 jedenfalls keine Stelle, aus der das hervorgeht. Daher bin ich immer noch gespannt auf die Klimmzüge, die Sie veranstalten werden, um das dann doch herauszulesen.

        Zur zweiten Aussage: Sie haben den wichtigsten Aspekt nicht zitiert; Trachtet zuerst nach dem reich Gottes
        Auch hierin sehe ich keine Aufforderung, sich um andere Menschen zu kümmern, denn nach dem „Reiche Gottes“ zu trachten, kommt mir dagegen sehr egoistisch vor.

        Sie vergaßen Antithesen zu erwähnen; Sie übersahen dass Nachfolge bedeutet, Jesus zu folgen.
        In der Tat, vergaß ich, allerdings bedeutet Antithese doch wohl nur, dass Jesus etwas sagt und es dann in einem anderen Vers in sein Gegenteil verkehrt. Sehr bequem für den Theologen: er kann sich dann das heraussuchen, was ihm ins Konzept passt und das andere lässt er einfach weg.

        Was Nachfolge betrifft: so hat er das den Theologen zufolge wohl nicht ernst gemeint, denn Jesu Nachfolge besteht z. B. darin, dass man alles, was man hat verkauft und das Geld den Armen gibt (Mk 10, 21, Mt 19, 21). Aber welcher Christ und erst recht Theologe tut das schon? 🙂

  2. Aus dem Spiegel-Artikel:
    „“Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenn wir den Lebensraum verlieren, verschwinden Tiere und Pflanzen, von deren Existenz die Menschheit nicht einmal wusste.““

    Der Christ sollte sagen: „Na und? Das ist schließlich alles Teil von meines Gottes Plan, denn in 1. Mose 9 , 2 heißt es:

    Furcht und Schrecken vor euch sei über alle Tiere auf Erden und über alle Vögel unter dem Himmel, über alles, was auf dem Erdboden kriecht, und über alle Fische im Meer; in eure Hände seien sie gegeben.

    Wozu also die ganze Aufregung?“

    1. Wozu die Aufregung? Vielleicht ist es Ihnen entgangen, dass der Mensch dazu eingesetzt wurde, sich um die Schöpfung zu kümmern? Vielleicht ist es Ihnen entgangen, dass Jesus Christus dazu aufruft, sich für Menschen einzusetzen und nicht einfach sagt: haltet ruhig, lasst die Finger davon, macht mal lieber nichts – alles Gottes Wille. Weil Christen nicht so denken, sind wir so agil durch die Jahrhunderte hinweg. Auch sozial, was Sie so gerne übersehen.

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