Physiker und Wirtschaft

Warum haben Physiker einen schlechteren Zugang zu Jobs in der Wirtschaft als Ökonomen? Dieser Frage geht dieser Beitrag nach: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/arbeitsmarkt-warum-oekonomen-mehr-verdienen-als-vwler-16060207-p2.html

Ist aber die Lösung, die die Autoren bieten wirklich in einer Zeit durchzusetzen, in der es um Kosten-Nutzen geht? Darum dreht sich doch alles. was nicht den notwendigen Nutzen bringt – wirtschaftlich gesehen – hat schlechte Karten.

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Medien und Rezipient: Man vergleiche

In Freiburg wurde eine Frau vergewaltigt.

Man lese: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/freiburger-staatsanwaltschaft-klagt-acht-weitere-verdaechtige-an-16067285.html

Was denkt man sich?

Und vergleiche mit: https://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/gruppenvergewaltigung-freiburg-alle-10-festgenommenen-sind-angeklagt-60434006.bild.html

Man fühlt sich bestätigt. Aber zu recht?

Oder: Man ist überrascht. Warum?

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Pragmatismus in der Grundsteuer + Rüstungsexporte – Friedensarbeit

Von der Politik muss man Pragmatismus verlangen – ob die Verantwortlichen den Blick dafür haben, wird sich zeigen. Von daher ist es gut, wenn warnende Stimmen aufkommen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/offenbach-ist-ueberall-16067576.html

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Kramp-Karrenbauer ist dafür, was Rüstungsexporte betrifft, europäischen Partnern entgegenzukommen. Das wird auch so kommen, auch wenn hier die SPD zu Recht vehement dagegen wehrt. Ein Vertreter spricht sich für „gemeinsame europäische Exportstandards“ aus. Nur: Wie werden die aussehen? Eben so, wie Kramp-Karrenbauer es im Blick hat. Ich denke nicht, dass andere europäische Länder sich an dieser Stelle die Hände binden lassen, vor allem dann nicht, wenn es darum geht, die Wirtschaft zu stärken. Das hat nichts mit Hörigkeit gegenüber der Wirtschaft zu tun, das hat damit zu tun, der Bevölkerung Brot zu geben. https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-kritisiert-kramp-karrenbauer-wegen-ruestungsexporten-16068219.html

In dieser Frage muss eine ganz andere Lösung her. Waffen sind ja immer etwas, das man zu brauchen meint, weil irgendwelche Partner aggressiv sind bzw. sein können. Im Grunde sind Waffen Geld, das zum Fenster rausgeschmissen wurde, ebenso die Entwicklung, wenn deren Forschungsergebnisse nicht anderweitig auch angewendet werden können (wie zum Beispiel das Internet – was heute allerdings aus welchen Gründen auch immer ins Reich der Legenden geschickt wird).

Wo kann man noch Gelder zum Fenster hinauswerfen? Könnte Saudi Arabien nicht das Geld, das es für Waffen in den USA ausgibt, dafür verwenden, die Menschen vom Iran aufzupäppeln? Wollen die dann noch Krieg führen? Ebenso die USA: Was wäre, wenn die USA alles Geld für Rüstung dafür verwenden würde, die Menschen Russlands usw. reich zu machen – müsste man dann noch Angst vor irgendwelche Gegnerschaften haben?

Ich weiß, das ist in unserer Welt der Ängste absurd und naiv. Aber in diese Richtung denken: Gibt es grundlegend andere Möglichkeiten, im Umdenken, was die Waffen betrifft?

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Gehirn – logische Maschine

Das Gehirn ist keine Maschine, die rein logisch arbeitet. Es speichert Sachverhalte mit Hilfe von Gefühlen, Bildern, Assoziationen. Auch Wissenschaft ist emotionsgeladen – wie Religion. Es gibt wohl kaum einen Wissenschaftler, der nicht mit seinem „Gefühl“ seiner Profession nachgeht, mit Freude und Engagement, Eifer und Ärger…

Religion ist ohne Emotion eher ein erstarrtes Etwas. Damit der Glaube ansteckend wird, muss man selbst zulassen, dass der Glaube durch den Geist Gottes Lebendigkeit behält. Wenn er lebendig ist, können andere Menschen, deren Hirn ja ebenso assoziativ-emotional speichert, nachhaltig angesprochen werden.

Überall schleicht sich Routine ein, schleicht sich eine gewisse Erstarrung ein. Sich von Gottes Geist neu durchpusten lassen, sollte Routine werden – Leben schaffende Routine.

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Medien und Nationalismus

Ich habe in einem Buch zum Thema „Medien“ (Böhn/Seidler: Mediengeschichte) gelesen, dass die Medien in Europa sehr stark auch von den ehemaligen Kolonien bestimmt werden:

französische Medien bringen auch viele Infos aus ehemaligen französischen Kolonien,

englische Medien bringen viele Infos aus ehemaligen englischen Kolonien.

Und deutsche Medien? Wir hatten es nicht so mit Kolonien – also bringen deutsche Medien Nachrichten aus Deutschland (- und den USA als ehemaliger deutscher Kolonie 😉 ).

Dadurch ist unser Blick auf unsere Nation eingeschränkt.

Ich hoffe, man arbeitet in den Medienhäusern dran. Nicht nur mit besonderen Sendungen, die auch versuchen, die Welt außerhalb von Deutschland in den Blick zu nehmen (wie z.B. der Weltspiegel). Man muss sich nicht über Nationalismus wundern, wenn der Blick in der Nation bleibt.

Übrigens: Die Schweizer haben auch einen weiteren Blick. Sie sind abhängig von einer starken internationalen Wirtschaft. Wir auch. Aber dennoch auf einer anderen Ebene.

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